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Welche Schulfächer fürs Medizinstudium?

SUhAellly


Gelbrose,

nein, so kompliziert ist das doch gar nicht! :|N Du mußt doch bedenken, dass es erstmal am allerwichtigsten ist, überhaupt das Studium beginnen zu können. Das klappt nur, wenn Du einen top Notendurchschnitt hast, den Du ja nur mit dem Fächern erreichen kannst, in denen Du die bestmöglichen Leistungen bringst :)^

Wie einige hier schon sagten, wenn Du erstmal ewig warten mußt, bis Du überhaupt mit dem Studium beginnen kannst, hast Du bereits einiges vom Physik- und Chemie-Stoff wieder vergessen, müßtest das im Studium sowieso wieder neu lernen. Deshalb würde ich an Deiner Stelle die Kurse wählen, mit denen Du die bestmögliche Abi-Note erreichen kannst, damit Du das Studium bald beginnen kannst :)z

S!ara]h-Sofia


Anmerkung, was das Vergessen des Stoffes betrifft:

Sicher wird man einiges vergessen, wenn Zeit dazwischen liegt. Aber Physik und Chemie sind keine Fächer, die man auswendiglernt und dann vergisst. Es sind Fächer, die man größtenteils verstehen muss! Es ist wichtig, dass man das Vorgehen und die Denkweise lernt, mit der man an naturwissenschaftliche Aufgabenstellungen herangeht. Man kann das lernen und üben, wenn man sich genügend mit dem Stoff auseinandersetzt und dazu muss man kein Genie sein. Es erfordert allerdings einen hohen Zeitaufwand, den man im Studium nicht hat. Deshalb ist es nicht umsonst, sich mit der Materie vertraut zu machen, auch wenn bis dahin noch viel Zeit vergehen wird.

Was man verstanden hat, ist zeitlos!

Suhe>lly


Jetzt ist das Problem, dass wenn ich alle drei Fächer haben möchte, ich dann entweder Russisch oder Latein abwählen muss. Und da ich mir denken kann, dass Latein im Studium mehr gefragt ist, wollte ich Russisch abwählen, was mir aber eig, gar nicht passt, denn in diesem Fach stehe ich zwei und in Latein drei. Und überhaupt bin ich in Physik und Chemie eine Niete. Nur mit ganz viel Arbeit und Stress hab ich in Chemie dieses Halbjahr eine drei geschafft und Physik wird leider meine einzige vier auf dem Zeugnis :°(.

Habe mir nochmal Deinen Eingangsbeitrag durchgelsen. In Russisch hast Du ja klasse Noten. Also behalte das bei!!!

Chemie würdest Du, neben Bio als LK, gern weiterbehalten wollen, wenn ich Dich richtig verstanden habe, somit behältst Du auch diese beiden Fächer bei :)z So bleibt nur die Frage, ob Du Dich für Physik oder Latein entscheidest. Wenn Du meinst, dass Du Deine Leistungen in Latein so halten kannst, Du Dich nicht wesentlich verschlechterst (Du Dich viell. sogar noch verbessern kannst), solltest Du Latein wählen :)z Und zwar deshalb, weil dies Deine Abi-Note nicht runterziehen wird, wie dies Deine Physik-Note voraussichtlich tun würde.

Was das Fach Physik betrifft, Du könntest Dich doch auch bei Deinen Mitschülern (oder wenn Du einen netten Physiklehrer kennst, bei ihm) erkundigen, was sie so an Stoff durchnehmen. Diesen Stoff könntest Du für Dich daheim, wie Sarah-Sofia es schon sagte, als 'privates Hobby' durchnehmen, damit der Physik-Stoff für Dich im Studium nicht komplettes Neuland ist!

Grelbroxse


Ok, ihr hab mich überzeugt ;-D.

Ich werde jetzt die Fächer nehmen, die ich gut kann und dann erst mal auf einen guten Abschluss hinarbeiten.

S>heWllxy


So solltest Du vorgehen :)z denn was nützt es Dir, wenn Du Dir viel Wissen in Physik angeeignet hast, das aber nicht nutzen kannst, weil Du keinen Studienplatz bekommst, weil Deine Abi-Note nicht gut genug ist?! :-/

Einen Tip für Dich bezüglich der Literatur: Otto Sckell hat für Mediziner vor einigen Jahren solch kleine Repetitorien verfaßt, in denen chemische und physikalische Themen kurz und verständlich, weil didaktisch super dargestellt, erklärt werden.

Für die Physik ist ein Band erschienen, für die Chemie 3 Bände. Leider sind diese Werke heute nicht mehr im Buchhandel zu bestellen >:( In antiquarischen Buchhandlungen, in Bibliotheken oder gebraucht (ebay, Marktplatz bei amazon.de) kann man diese Bücher aber immer noch mal finden :)z

s_omeone% 2to tr6uosxt


Die Fächerwahl würde ich mir nach dem zusammenlegen, was du wirklich gut kannst. Wichtiger als ,,das Richtige" belegt zu haben ist die 1 vorm Komma, und schon mit 1,6 - 1,9 schmälern sich deine Chancen erheblich. Bei Schnitt 2,5 will die ZVS meistens schon 4 Jahre Wartezeit.

Ich denke, mit Biologie und Chemie fährt man tatsächlich am sichersten, wenn du Aufbauwissen willst. Wobei ich an der Uni nicht das GEfühl hatte, dass die Schule mir alles vermittelt hätte, was ich brauche - das kam hauptsächlich im abendlichen Nachlernen.

SIkipapxie


Hallo Gelbrose,

mir geht es irgendwie genauso wie dir :)z

ich bin auch in der 10. und muss mich bald für die Oberstufenkurse entscheiden, möchte auch unbedingt Medizin studieren und bin in Physik und Chemie nicht soo gut..bekomme wahrscheinlich in beiden auf dem Halbjahreszeugnis eine schwache 3. Ich bin auch schon lange am überlegen, was ich wählen soll, ich nehme wahrscheinlich Bio LK weil ich da immer ganz gut war und lass Chemie u. Physik erstmal weg, um den Schnitt nicht nach unten zu ziehen. Lese schon die ganze Zeit hier mit und bin dankbar für die Informationen ;-D Ich weiß auch noch nicht genau, wie das bei uns mit den Grund- und Leistungskursen ist also wie viel man in welchem Bereich belegen muss, deshalb bin ich mir bei allem noch nicht so sicher :=o Aber für uns ist es auch noch doppelt schwierig, einen Studienplatz zu bekommen wegen dem G8er Jahrgang und der größeren Kokurrenz..Mein Schnitt ist übrigens bis jetzt immer so in dem Bereich 2,2-2,3. Latein habe ich auch nicht, bis jetzt nur Englisch und Französisch und dann ab der 11 möchte ich noch Spanisch machen.

Wünsche dir alles Gute @:)

s$araxng


Fürn Medizinstudium würde ich einfach die Fächer belegen, wo man weiß, dass man dort die besten Noten bekommt....

Bei der Vergabestelle achten die ja nur auf die Endnote unabhängig davon, ob zu Medizin passende Fächer belegt hast.

E8hezmaligEer N8utzer )(#325731)


Die ZVS nicht, aber ggf. die Unis beim AdH

U1lme&r Sqpatxz


Das Lernen an der Uni unterscheidet sich sowieso vom Lernen an der Schule.

Ich bin zwar Biologe und kein Mediziner, habe aber einige Mediziner wöhrend meines Studiums kennen gelernt.

Als angehende Medizinstudentin mußt Du vor allem in der Lage sein, nahezu jeden beliebigen sch... innerhalb kurzer Zeit auswendig zu lernen. Früher oder später wird man Dir den Mediziner-Witz mit dem Telefonbuch erzählen und Du wirst feststellen, dass die Grundaussage dieses Witzes gar ncht so sehr übertrieben ist.

Die Klausuren ("Ankreuz-Tests") müssen einem liegen - also meine Sache wär's nicht...

T#heMVanWh|oWoupldBeKixng


Hey Gelbrose,

ich kann die Aussagen der anderen nur unterschreiben. Mach das, was dir einen guten Schnitt beschert, und natürlich, was dich interessiert bzw. dir Spaß macht. Die Praktika in Chemie, Physik und Biologie musst du in den ersten Semestern sowieso absolvieren, egal, ob du das nun als 4-stündiges Fach oder überhaupt nicht hattest. Ich hatte zum Beispiel kein Physik mehr seit der elften Klasse, das Praktikum und die Klausur waren aber trotzdem machbar, auch wenn man im Vergleich zu denen, die das Fach als LK hatten, natürlich mehr lernen muss. Danach kannst du es dann aber, vom Physikum mal abgesehen, abhaken. Also durch einen LK würde ich mich definitiv nicht quälen, nur um evtl. die besseren Startvorraussetzungen zu haben.

Latein ist übrigens keine Pflich für Mediziner. Man hat einen Kurs namens medizinische Terminologie und abschließender Klausur, es gibt (wobei das sicherlich von Uni zu Uni verschieden ist), Lateiner- und Nichtlateinerkurse. Beide sind, im Vergleich zu den sonstigen Praktika, eher ein netter Zeitvertreib als wirklich harte Arbeit. Man braucht nur die Deklinationen, davon widerum auch nur Nominativ und Genetiv sowie ein paar "Fachwörter", die man halt auswendiglernt. Sehr überschaubar.

Bio dagegen ist, falls es dich grundsätzlich interessiert, schon vorteilhaft, weil dir vieles im Studium wiederbegegnen wird, ob nun in Biochemie, Biologie oder teilweise auch Physiologie. Aber auch da kenne ich viele, die es in der Oberstufe gar nicht hatten und trotzdem locker durchgekommen sind.

Das mit dem Auswendiglernen trifft allerdings zu, das sollte einem schon irgendwie liegen, denn viele Klausuren oder auch Testate (Anatomie) beruhen auf dem Prinzip: Ganz viel reinprügeln, 1x wiedergeben können, vergessen, nächstes lernen. Anders wäre die Stoffmenge nicht zu bewältigen.

Ob man die Multiple-Choice-Klausuren toll findet oder nicht, ist natürlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich, allerdings gewöhnt man sich daran und schaffbar sind sie für jeden, der sie schaffen will - vielleicht sogar eher, als Wissen in Textform wiedergeben zu müssen, was vielen nämlich überhaupt nicht lieget und auch nicht so ohne weiteres erlernbar ist.

Ganz wichtiger Tip: Mache ein Praktikum, ob dir der Beruf tatsächlich liegt und Spaß macht, denn Wunschvorstellung und Arbeitsalltag sind oft zwei komplett verschiedene Dinge. Und wenn du es dann immer noch unbedingt willst und dein Schnitt nicht sofort reicht: Nicht verzweifeln, ich kenne genug Leute, die über Wartesemester reingekommen sind, zum Teil mit mehr als 10 und solange eben etwas anderes gemacht haben. Und ich bin der Meinung, dass viele von denen bessere Ärzte werden als diejenigen, die sofort nach einem 1,0 - Abi anfangen zu studieren, weil sie nämlich etwas haben, was man im Studium nicht lernt: Lebenserfahrung.

Viel Glück auf deinem Weg jedenfalls!

tThe-caxver


Was man auch noch erwähnen sollte: Die Leistungen in in Chemie und Physik sind nicht nur für den Notenschnitt wichtig - ein Medizinstudium erfordert nunmal ein gewisses naturwissenschaftliches Verständnis. Wer da in der Schule schon erhebliche Probleme hat, muss sich darüber im klaren sein, dass er sich mit medizin sehr schwertun wird - und zwar (je nach fach ) nicht nur im Studium , sondern auch im Job.

Nur, damit die Dimensionen klar werden: Den Stoff der letzten 2 jahre bis zum Abi wirst Du in Chemie und Physik so etwa in den ersten 2 - 3 Wochen durchmachen - und es interessiert keine Sau, ob Du da mitkommst oder nicht. Du wirst Dich im ersten Semester nach der gemütlichen Schule zurücksehnen. Im zweiten Semester wirst Du Dich dann nach dem gemütlichen ersten Semester zurücksehnen...

Leider ist tatsächlich im Medizinstudium vieles reines Faktenlernen, im Prinzip kommt da jeder Depp durch, wenn er ausreichendes Gedächtnis hat. Ich habe schon Studenten im 6. Semester geprüft, die keinen Dreisatz konnten, PJler (also fast fertige Ärzte), die nicht in der Lage waren, die Grundzüge der Kreislaufregulation zu verstehen und dergleichen Scherze mehr. Die Frage ist also nicht nur: "Wie komme ich zu einem Studienplatz und wie komme ich durchs Studium?", sondern auch "bin ich naturwissenschaftlich begabt genug, um die Funktion des menschlichen Körpers halbwegs zu begreifen"...

GRüße

UwlmNer Sxpatz


Hallo,

ich denke, was "the caver" beschreibt, ist mit der Hauptgrund, weshalb so viele Leute das Studium abbrechen - nicht nur im Fach Medizin.

In der Schule weiß man eigentlich immer genau, was man können muß, es wierd einem genau gesagt, was man lernen muß. Im Studium geht das nicht mehr (obwohl ich gehört habe, dass sich da durch das Master / Bachelorstudium auch EIniges geändert hat). Ich hatte damals auch schwer zu kämpfen, weil ich mir nie sicher war, ob ich genug lernte und ob ich vor allem das Richtige gelernt hatte. Wenn Du Fächer wie Physik oder Chemie nicht magst, wird es sehr hart... aber es ist zu schaffen, wenn man sich reinkniet. Ich hab z.B. Biologie studiert und hab auch die Chemie irgendwie geschafft, obwohl ich dieses Fach in der 11. Klasse abgewählt hab.

G8elbrbose


Naja, wirklich naturwissenschaftlich begabt bin ich nun wirklich nicht xD^^. Aber ich werde das schon irgendwie schaffen. Es ist einfach mein Traum und den möchte ich leben. Komme da was wolle!

Praktika habe ich schon zwei gemacht. Drei Wochen in einer gastroenterologischen Praxis und eine Woche im Altersheim und selbst dies konnte mich nicht abschrecken. Im Gegenteil, ich war nur noch euforischer auf das Studium ;-D.

Ich wusste gar nicht, dass das nur Ankreuz - Fragen sind. Dann bin ich ja schon mal etwas beruhigt, weil das geht relativ schnell von der Hand.

Im Auswendiglernen bin ich ein Genie ;-D, ich musste das nämlich schon seit der ersten Klasse, also bin ich relativ gut geübt xD^^ Und mir ist lieber auswendig lernen, als verstehen müssen...

m/iss_fma^ry


Ich würd auch sagen - schau, dass du den bestmöglichen Schnitt hast. Drin ist drin! Und wenn du dann ein bisschen länger braucht, weil Chemie usw schwerfallen, dann ist das so. Besser als x Wartesemester, meiner Meinung nach.

Übrigens:

Und mir ist lieber auswendig lernen, als verstehen müssen...

Das ist so ziemlich die UNGÜNSTIGSTE Einstellung, die man ggü naturwissenschaftlichen Fächern nur haben kann.

Würd ich mir schnellstens abgewöhnen!

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