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Welche Schullaufbahn schlagt ihr mit eurem Kind ein?

S+aml7ema


Aber ein gutes Fachabi ist besser als ein schlechtes allgemeines Abi. Wer hat schon gerne 6 Semester Wartezeit, weil er nur einen Schnitt von 3,0 hat?

hcexxeT.


Mit einem fachabi stehen dir nicht alle türen offen, international schon gar nicht. Wer mit einer 3er abi medizin studieren möchte hat ein rpoblem aber wo ein wille ist, gibts ein gebüsch, sagt meine omi heute noch.

Mqillix77


In der Schule meiner Tochter (4. Klasse) sind die Regeln ganz klar:

In den Hauptfächern 1 oder 2 = Gmynasium

In den Hauptfächern 3 = Realschule

alles darunter = Hauptschule.

Meine Tochter hat jetzt eine Hauptschul-Empfehlung bekommen. So richtig einverstanden bin ich damit aber nicht. Ist eine schwierige Situation. Meine Tochter hat AD(H)S und tut sich schwer mit der Schule. Sie hat's nicht so mit Ordnung, Zuverlässigkeit etc. Ihre Noten in den Hauptfächern sind aktuell auch eher auf 4.

Sie war nun fast 1 Jahr bei einer Kinderpsychologin in Behandlung, die unter anderem einen IQ von 140 festgestellt hat, und sie rät uns absolut von der Hauptschule ab, da meine Tochter ja intelligent sei. Leider zeigt sich das in der Schule überhaupt nicht :-/ Manch einer sagt, das könnte Unterforderung sein. Ich habe allerdings das Gefühl, dass sie mit allem überfordert ist.

Da meine Tochter sich im 4. Schuljahr schon verbessert hatte, und die Hauptschule hier im Ort 33 Kinder in einer Klasse sitzen hat, war die Hauptschule für mich keine Option. Die Gesamtschule hier hat ungefähr 3mal so viele Bewerber wie Plätze. Also schlechte Aussichten.

Unter anderem deshalb habe ich mich entschieden, hier wegzuziehen. In der neuen Stadt hat meine Tochter die Möglichkeit, auf eine Regelschule zu gehen, die die Kids erst nach der 6. Klasse in Haupt- und Realschüler aufteilt.

Aber um nochmal auf die TE zu kommen: Wenn dein Sohn sich bisher schon abmühen musste, um recht gute Noten zu bekommen, würde ich die Realschule wählen. Wenn er eigentlich nicht viel tut bisher, dann versuch es mit dem Gymnasium (natürlich muss er dort dann ranklotzen). Meine Nichte war in der 5. Klasse auch auf dem Gymnasium und hat sich dort sehr schwer getan (obwohl sie in der Grundschule gute Noten hatte). Sie ist dann auf die Realschule gewechselt. Nun ist sie in der 10. Klasse Realschule und hat fast nur 1 und 2 (außer Sport, glaube ich). Nun kann sie entscheiden, ob sie eine Ausbildung machet, auf's Gymnasium geht oder die Fachoberschule besucht.

Bei manchen platzt der Knoten halt später.

K^atatoPn\ia


Es gibt abertausende Möglichkeiten mit nem schlechten Abitur ein zulassungsbeschränktes Fach zu studieren aber mit nem Fachabi hat man halt nur Auswahl auf entsprechenden FHs. Mal abgesehen davon dass de FH komplett verschult ist und ich mir das Studium dort nicht sonderlich spaßig vorstelle.

Nwiob8eq30


Aber ein gutes Fachabi ist besser als ein schlechtes allgemeines Abi. Wer hat schon gerne 6 Semester Wartezeit, weil er nur einen Schnitt von 3,0 hat?

Mit einem Fachabi kann man aber die meisten Studiengänge an der Uni überhaupt nicht studieren.

Auch mit einem schlechten Abi hat man die meisten Möglichkeiten offen.

Ich finde es wichtig dem Kind alle Möglichkeiten offen zu halten. In dem Alter kann noch niemand wissen, was er mal machen will.

Vor allem gibt es keinerlei Anlass zu vermuten, dass der Junge mal scheitern oder sich schwer tun wird.

Vielleicht blüht er auf dem Gymnasium auch auf, weil er mal gefordert wird.

O/ra!ngEeCanxyon


Ich finde die Einstellung "da hat mein Kind keine Freizeit mehr" und "da muss es sich durch die Schule durchquälen" bei den genannten Noten etwas seltsam. Sollte Schule nicht auch Vorbereitung auf das spätere Berufsleben sein? Da fragt dann auch niemand ob man noch genügend Freizeit hat oder ob man sich mit einer Aufgabe jetzt schwer tut oder nicht.

Ich finde es garnicht so schlecht, wenn Kinder sich etwas anstrengen müssen und damit auch eigenständigeres Denken lernen.

correct me, if I´m wrong.....

h*exexTx.


@Milli ein kind mit einem IQ von 140 und überfordert, vom unterrichtsstoff her sicher nicht, von der gesamten situation schon.

Du solltest mal mit fachleuten wie logopäden, psychiatern und lehrern von spezialschulen für ADHS kinder (so eine gibt es z.b. in Nürnberg) reden. Auch deine tochter hat ein recht auf bildung und das syndrom wird sich mit der pubertät ja ohnehin weitgehend auflösen oder in den griff zu bekommen sein, nur dann ist es schulisch zu spät für bestimmte weichenstellungen.

ah.8f+isxh


Mal abgesehen davon dass de FH komplett verschult ist und ich mir das Studium dort nicht sonderlich spaßig vorstelle.

Ich studiere mit einem "normalen" Abi an einer FH auf Diplom und kann mich eig. nicht beklagen. ;-) Mit 40 Leuten in einem Studiengang, gut individualisierbarem Studienverlauf und sehr vielen Praktika, inkl. einem kompletten Praxissemester, beneide ich meine Kollegen an der Uni, mit 100 Leuten in einem Vorlesungssaal und kaum Hilfe bei der Studienorganisation (ewig verschleppte Scheine und kein Schwein interessierts usw.), nicht unbedingt.

Das trifft natürlich nur auf diese FH und diese Uni zu, aber so kanns eben auch sein.

Dennoch würde ich ein Abi dem Fachabi immer vorziehen - so hat man einfach die Wahl.

K{at8at`oxnia


Du hast selbstverständlich Recht :)z. Ich kenn die FH auch nur aus Erzählungen von Freunden. Und blöderweise höre ich dabei, sobald das Wort "Anwesenheitspflicht" fällt, nur noch Meeresrauschen. Bin halt einfach zu froh, dass ich nicht in die überlasteten Vorlesungen "muss".

au.fi=s~h


Also ich muss zu keiner meiner Vorlesungen. Anwesenheitspflicht wurde in einem Fach eingeführt, nachdem von meinem Matrikel da ein Semester lang fast keiner aufgetaucht ist. ;-D ("Fachterminologie Englisch" reißt die meisten eben nicht zu Begeisterungsstürmen hin :=o).

Aber das hat sich meines Wissens inzwischen auch schon wieder totgelaufen, weil die Prof gar keine Handhabe gegen die Nicht-Kommer hatte.

C8orin:a29


Ich sage nicht das er scheitern wird nein aber ich habe angst ja .................er muß sich nicht abmühen für gute noten er ist es aber gewohnt sich hinzusetzen wenn eine probe ansteht und er muß auch lernen dafür er ist ekin kind das trotz nicht lernes in der grundschule 1er schreibt er lernt und dann schreibt er 1 er oder 2 er aber er muß wirklich ranklotzen im gym und ich weis nicht wie schwer das werden wird :-/

Oerange>Canxyon


lass es ihn doch einfach versuchen.......

besser er hat die chance und muss sich vielleicht dafür anstrengen (im besten falle funktioniert es ja......und im schlechtesten fall, muss er dann eben auf eine realschule), als er er bekommt die chance garnicht und irgendjemand macht sich dann vielleicht vorwürfe.

so wie vorhin schon von jemandem geschrieben....zurückstufen ist immer einfacher, als aufzurücken.

Csori"nay29


Ich denke wir werden uns noch einpaar mal darüber unterhalten und dann entscheiden ............... *:)

GHänsebMlümlbeixn


auf Diplom

Das ist es. Ich studiere auf Bachelor und die ersten 3 Semester haben wir einen festen Stundenplan. Praxis haben wir statt 2x 6 Monaten nur noch 1x3 Monate, was ich sehr schade finde, aber so ist es nunmal. ;-)

Aber das ist hier nicht das Thema!

Lernen muss er so oder so. Und wenn ich so sehe was mein Bruder auf der Real macht und ich auf dem Gymi gemacht habe... zu tun hatten wir beide! Realschule ist halt noch etwas praktischer orientiert (wenn man nicht Französisch wählt, sonder Hauswirtschaft oder Technik) Ich kann nur für Bawü sprechen(und das 9 jährige), weiß nicht wo du her kommst.

C'or_iLna29


Unterfranken

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