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Welche Schullaufbahn schlagt ihr mit eurem Kind ein?

M|iknasmamxa


Die Kinder werden heute schon zum Teil geimpft von den Eltern

Wie meinst du das?

Ich sehe es bei uns in der Klasse, in der 2. Klasse sagte ein Mädel schon immer, sie geht auf das Gymnasium, weil ich will schließlich auch studieren blabla, Eltern haben beide studiert und gute Jobs, wollen das natürlich auch für das Kind. Aber leider haben sie aus lauter Ehrgeiz die Noten des Kindes übersehen. Und so: Großes Heulen nach dem letzten Elternsprechtag, als die Lehrerin den Eltern mitteilte, das mit Noten um 3 die Empfehlung leider nicht gegeben wird.

Eine andere Mutter spricht seit über einem Jahr schon davon, dass ihr Sohn aber nicht auf das Gymnasium A gehen soll, sondern auf das Gymnasium B. Er hat auch nicht die besten Noten.

Das meine ich damit, dass in diesen Fällen die Eltern ihre eigenen Wünsche für das Kind dem Kind 'einflößen'.

Sicherlich steht einem mit dem Abitur mehr offen also ohne, aber für uns und unsere Entscheidung bei unserem Sohn stand immer schon fest, Abi wäre schön, aber wenn nicht, ist auch gut. Aus meinem Mann (mittl.Reife) und mir (Abi, aber doch kein Studium) ist schließlich auch was ordentliches geworden ;-)

M0illyi77


Ich denke auch, dass ein 10jähriges Kind nicht die Entscheidung treffen sollte, auf welche Schule es geht. Ich würde es meiner Tochter zumindest nicht zutrauen. Jedoch sollte es mit-entscheiden dürfen. Man sollte die Meinung und die Wünsche des Kindes nicht komplett außen vor lassen.

Wenn meine Tochter z. B. halbwegs gute Noten hätte (2 - 3) und unbedingt aufs Gymnasium möchte, würde das meine Entscheidung für das Gymnasium beeinflussen. Wenn meine Tochter auf 1 - 2 stehen würde, aber meint, Gymnasium sei wohl zu schwer oder sie würde lieber mit ihren Freundinnen auf die Realschule gehen, würde ich sie wohl trotzdem aufs Gymnasium schicken.

Was gar nicht geht, ist ein Kind mit schlechten Noten aufs Gymnasium zu schicken, nur weil man selbst dort war und man um jeden Preis sein Kind auf dieser Schule sehen will.

Von meinen Mitschülern sind die meisten nach kurzer Zeit zur Realschule gewechselt, die keine Gymnasium-Empfehlung hatten. Einige sogar gleich zur Hauptschule, wenn ich mich recht erinnere.

Nunja, bei meiner Tochter steht das Gymnasium wie schon vorher gesagt (im Moment) nicht zur Debatte. Wobei der Direktor (und gleichzeitig Mathelehrer) meinte, sie hätte durchaus der Zeug zum Gymnasium, wenn nur ihr Arbeitsverhalten besser wäre.

Wir haben uns nun noch 2 Jahre länger Zeit rausgeholt, um diese Entscheidung (Schulform) zu treffen. Vielleicht platzt ja in diesen 2 Jahren der Knoten. Wir werden weiter daran arbeiten.

sVomeon5e tro truxst


Ich würde meinem Kind bei der heutigen Bildungsmisäre überhaupt keine andere Schule zumuten wollen als das Gymnasium. Man muss nämlich heutzutage auch mal drüber nachdenken, was man einem Kind mit Mittlerer Reife oder Hauptschule antut - diese Schule haben nicht mehr den Stellenwert, den sie mal Anfang der 90er hatten. Daher schließe ich mich Icematix an.

Außerdem finde ich es krass, wenn man anhand der Grundschulnoten sein Schicksal schon besiegelt. Als könnten sich die Noten nicht im Laufe der Jahre nessern. Und nicht alles am Gymnasium hat Einsen im Hauptfach.... :-/ %-|

B$lut"rabxe


Ich würde meinem Kind bei der heutigen Bildungsmisäre überhaupt keine andere Schule zumuten wollen als das Gymnasium. Man muss nämlich heutzutage auch mal drüber nachdenken, was man einem Kind mit Mittlerer Reife oder Hauptschule antut - diese Schule haben nicht mehr den Stellenwert, den sie mal Anfang der 90er hatten. Daher schließe ich mich Icematix an.

Das mag zwar wohl richtig sein, aber ganz ehrlich ein Abi-Schnitt unter 3,0 ist auch nicht mehr Wert anls ein Realschulabschluss und wenn ein kind schon im vorraus nicht die Noten für das Gymnasium hat, wird es dort her weniger Erfolg haben, dann eher erst einen Realschulabschluss machen und über Berufliches Gymnasium oder Fos und was es da sonst noch gibt das Abi nachholen und das kann das Kind ganz alleine entscheiden.

FXra0u Schmixtt


Ich würde meinem Kind bei der heutigen Bildungsmisäre überhaupt keine andere Schule zumuten wollen als das Gymnasium. Man muss nämlich heutzutage auch mal drüber nachdenken, was man einem Kind mit Mittlerer Reife oder Hauptschule antut - diese Schule haben nicht mehr den Stellenwert, den sie mal Anfang der 90er hatten

So ist es!!! geb ich Dir vollkommen recht.

Mir wird ganz schlecht wenn ich mir anhören muss, dass mein Kind selbst entscheiden soll. Wenn die noten für einen Übertritt ins Gym passen dann versteh ich die Aussage nicht, dass man das kind nicht überfordern möchte, bzw. dass dann zuwenig Freizeit bleibt. Ich selbst habe den Quali gemacht. Warum? Weil ich ne faule Socke war, aus keinem anderen Grund. Was hat mich mit 10 oder 12 oder 14 Jahren interessiert was später ist. Später war noch ganz weit weg.

Das Später war aufeinmal ganz schnell da. Und das Später wollte eine eigene Wohnung, ein eigenes Auto, mit Freunden in Urlaub, Klamotten, Ausgehen usw. usw...... Ich hab dann den 3. Bildungsweg gewählt und bin seit 15 Jahren selbständig. Und wenn es irgendwie geht möchte ich meinen Kindern diesen Weg ersparen.

1MFenjxa1


Das ist eine ziemlich schwere Entscheidung. Noten allein sagen ja leider nicht ganz so viel aus. Es hängt ja auch davon ab, wie streng die Lehrkräfte bei der Notenvergabe sind und wie das Kind generell mit dem Lernen zurecht kommt. Ein Kind, das Freude an der Schule hat, über eine hohe Auffassungsgabe verfügt und auch regelmäßig und weitestgehend selbständig seine Hausaufgaben macht ohne zu murren, hat es ggf. auch mit einem 2er Schnitt auf dem Gymnasium leichter als eines, das eher lustlos ist, aber durch (vermeintliches) Glück haufenweise 1er von der "Grundschul-Tante" kassiert.

Pauschal zu sagen, man könne einem Kind den Besuch einer Realschule nicht zumuten, halte ich für sehr fragwürdig. Man muss ja immer den Einzelfall sehen, und es gibt eben Schüler, die erst mit 13, 14 oder sogar 15 Jahren schulisch aufblühen. Die sollen dann doch lieber einen guten bis sehr guten Realschulabschluss machen und danach ggf. noch das Abi dranhängen als bereits in der 5. Klasse diverse Rückschläge hinnehmen zu müssen und vor lauter Frustration schlimmstenfalls nach unten "durchgereicht" zu werden.

Bei uns wurde in der Orientierungsstufe gewaltig ausgesiebt. Im weiteren Verlauf sind dann noch etliche andere Schüler von der Schule gegangen. In unserer Abizeitung war nachher die "Wer sonst noch hätte dabei gewesen sein können"-Liste wesentlich länger als die der Abiturienten. :-/ Ich weiß nicht, warum man ein Kind unbedingt aufs Gymnasium "prügeln" muss, wenn es einen leichteren Weg gehen könnte.

C]orincax29


SO jetzt melde ich mich mal wieder zu wort *:)

also mein sohn hat keine festgefahrene meinung er ist offen und ich finde nicht das man das ein kind entscheiden lassen sollte es kann ganz klar sagen nein oder ja kein thema, man drüber drüber reden was es denkt, machen wir alles!!

er würde beides machen ohne das ich ihn zu etwas zwingen müßte wenn wir über beide schularten sprechen sagt er überall ja würd ich machen ich bin halt keine der mütter die schon jahrelang ihrem kind eingeredet haben wo sie mal hin sollen ich denke deswegen ist er auch nicht so festgefahren ! andere hören schon seit der ersten klasse nur gym ist was, alles andere ist nix .................

er lässt sich auch nicht so von seinen freunden so beeinflussen----) alle gehn aufs gym deswegen muß ich jetzt auch dahin oder so......................

BsluTtnrabxe


Pauschal zu sagen, man könne einem Kind den Besuch einer Realschule nicht zumuten, halte ich für sehr fragwürdig. Man muss ja immer den Einzelfall sehen, und es gibt eben Schüler, die erst mit 13, 14 oder sogar 15 Jahren schulisch aufblühen. Die sollen dann doch lieber einen guten bis sehr guten Realschulabschluss machen und danach ggf. noch das Abi dranhängen als bereits in der 5. Klasse diverse Rückschläge hinnehmen zu müssen und vor lauter Frustration schlimmstenfalls nach unten "durchgereicht" zu werden.

Das Phänomen kenne ich auch, in meiner Realschulklasse hatten wir bestimmt 5 Leute, die wieder vom Gymnasium runtergestuft wurden, einige davon sind dann noch auf Hauptschule gewechselt, weil ihnen eben der Stoff gefehlt hat, den wir in ihrer Gymnasiumzeit durchgemacht haben, einer davon hat später angefangen doch noch zu kämpfen und studiert jetzt sogar, aber damals hat er es trotzdem nicht geschafft.

Auf dem beruflichen Gymnasium auf dem ich mein Abi gemacht habe, haben fast alle das Abitur bestanden oder zumindest bis zum Ende durchgezogen und es hat dann aufgrund ein paar weniger Punkte nicht hingehauen, da ist die Rate an einem "normalen" Gymnasium höher, dass es die Schüler nicht packen.

BglJutraxbe


er lässt sich auch nicht so von seinen freunden so beeinflussen----) alle gehn aufs gym deswegen muß ich jetzt auch dahin oder so......................

Das sollte aber nicht gerade ausschlaggebend sein, denn Gym ist etwas mehr als nur mit Freunden rumhängen.

CJorinna2x9


Naja mein Sohn hat einen Lehrer der sehr streng ist ...........er kassierte zb in Mathe proben eine zwei obwohl er alles richtig gerechnet hatte ------) der lehrer kreidete ihm zahlen an das sie schlampig geschrieben sind und man nicht genau das ergebniss lesen konnte 2 oder 3 Punkte so verspielt so wurde aus der 1 die 2 .........ich finde auch das oft glückssache ist momentan steht er zb in hsu zwischen 1 und 2 er wird jetzt im zwischenzeugnis eine 2 bekommen das weis ich jetzt schon ist auch nicht schlimm aber wiegesagt es ist glück mit einem halben punkt an der 1 vorbei haben wir oft das "glück" und manchmal denkt man sich auch als mutter .............meine güte das war doch jetzt nicht nötig dem kind ne zwei zu geben nur weil der lehrer "angeblich" eine zahl nicht lesen konnte/ wollte..............naja so ist das halt lehrer haben die macht!

cCorazxon81


Das mag zwar wohl richtig sein, aber ganz ehrlich ein Abi-Schnitt unter 3,0 ist auch nicht mehr Wert anls ein Realschulabschluss

Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Ich habe einige junge Leute in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis, die mit teilweise sehr gutem Realschulabschluss keinen Fuß auf die Erde kriegen. Die Hauptschüler haben schon mal gar keine Chance.

und wenn ein kind schon im vorraus nicht die Noten für das Gymnasium hat

Da frage ich mich aber, woran das liegt? Meiner Meinung nach wird der schulischen Bildung, gerade im Grundschulalter, viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Man sagt nicht umsonst: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." Ganz wichtig dabei ist auch, wie in der Freizeit mit dem Kind umgegangen wird. Beschäftigt man sich mit ihm, liest was vor, liest gemeinsam, welche Spiele spielt das Kind, haben die Sinn oder zockt es nur an der Konsole? Schaut es fern, wenn ja, wieviel und was? Bildung hört nicht im Klassenzimmer auf, sie muss auch zuhause weitergeführt werden. Und nein, Lernen und Kind-sein schließen sich nicht gegenseitig aus. Und wenn ein Kind Freude am Lernen haben soll, dann muss man ihm auch zeigen, dass Lernen Freude machen kann.

C,ori4nax29


es ist mehr als mit freunden rumzuhängen----------------------auf dem gym!

ganz klar habe ich ja auch nur als beispiel gebracht zum thema kind entscheiden lassen ............

ein kind in diesem alter entscheidet nicht nach der schulart wie auch es hat ja keine ahnung es geht meist darum was machen die anderen mach ich auch !

coora_zxon81


meine güte das war doch jetzt nicht nötig dem kind ne zwei zu geben nur weil der lehrer "angeblich" eine zahl nicht lesen konnte/

Ach, du meinst, ein Lehrer gibt deinem Kind aus reiner Böswilligkeit eine Zwei? Warum hältst du deinen Sohn nicht dazu an, klar und deutlich zu schreiben? Warum unterstellst du eher dem Lehrer, dass er deinem Sohn eins reinwürgen will? Möglicherweise konnte er die Zahl tatsächlich nicht oder nur schwer lesen.

B)esor.gte09


ich weiß nicht ob mein beitrag hilft...aber mein bruder ist nun 15 und geht auf die real,man sagte ihm,er könne auch auf das gym gehen,hatte 2 +1 im zeugnis...all seine kumpels gingen auf das gym,da man ja etwas besseres hierdurch sei(sagt man hier auf dem dorf,ob daran etwas richitges liegt sei mal so im Raum dargestellt..)mein Bruder hat prächtige Noten auf der Real,er hat es bis heute nie bereut und seine kumpels kacken,sry für das wort,alle ab...naja halt im 3,4,5er bereich... wobei man auch sagen muss,dass das Gymmi hier ziemlich hohe erwartungen hat,gilt als eines der schwersten hier im landkreis....muss man letzendlich selber wissen und einschätzen können,ob man seinem kinde hiermit etwas gutes tut... schreiner wird es sicherlich nicht... ich selber habe einen Realschulabschluss und habe danach die höhere Handelsschule gemacht...aber es gibt ja auch noch das (Fach) abi... es soll keineswegs so heißen, dass man mit realschule (banal ausgedrückt) hartz4-mensch wird... so ne aussage (mit dem schreiner) finde ich unmöglich,ganz ehrlich!!

Achja, ich bin nun Schifffahrtskauffrau und doch ganz gut dabei... so nebenbei... es kommt auch drauf an,was man für ziele hat und wenn man da vorstellg. hat,hilft einem das doch imemr ein wenig weiter :)

B.lutrambe


Da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Ich habe einige junge Leute in meiner Familie und meinem Bekanntenkreis, die mit teilweise sehr gutem Realschulabschluss keinen Fuß auf die Erde kriegen. Die Hauptschüler haben schon mal gar keine Chance.

Naja ich hab Abitur mit 3,0 und finde nicht eine Ausbildunsstelle, seit ich mit Abi fertig bin....ich hab allein für das kommende Ausblidungsjahr auf ca 50 Stellen beworben, und von fast allen sofort Absagen bekommen, selten doch mal ein Gespräch gehabt und im Endeffekt steh ich weder ohne was da. Abitur ist auch nicht alles.

Da frage ich mich aber, woran das liegt? Meiner Meinung nach wird der schulischen Bildung, gerade im Grundschulalter, viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Man sagt nicht umsonst: "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr." Ganz wichtig dabei ist auch, wie in der Freizeit mit dem Kind umgegangen wird. Beschäftigt man sich mit ihm, liest was vor, liest gemeinsam, welche Spiele spielt das Kind, haben die Sinn oder zockt es nur an der Konsole? Schaut es fern, wenn ja, wieviel und was? Bildung hört nicht im Klassenzimmer auf, sie muss auch zuhause weitergeführt werden. Und nein, Lernen und Kind-sein schließen sich nicht gegenseitig aus. Und wenn ein Kind Freude am Lernen haben soll, dann muss man ihm auch zeigen, dass Lernen Freude machen kann.

Tjaaa, ich durfte früher nur wenig und sehr selten Fernsehen, meine Oma hat sich immer mit mir beschäftigt, ich konnte schon vor der Grundschule recht flüssig lesen, weil mir immer vorgelesen wurde und ich selbst lesen wollte, ich wurde immer sinnvoll beschäftigt, in der Grundschule waren meine Noten im 2er Bereich insgesamt außer Sport, da hatte ich immer ne 3, dann bin ich auf die Realschule und plötzlich lag mein Durchschnitt bei 3-4, ich will nicht wissen wie der ausgesehen hätte, wäre ich wie ICH es wollte aufs Gymnasium gegangen, und mein Abi hab ich ja später trotzdem bekommen.

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