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Welche Schullaufbahn schlagt ihr mit eurem Kind ein?

BQlutraxbe


Im Übrigen bekommt man im Abitur gerne mal ne schlechte Note wegen unleserlichkeit "reingewürgt" das ist zumindest da wo ich zur Schule gegangen bin total wichtig, nicht zu klein nicht zu groß und immer schön leserlich schreiben.

Thaps


Ich weiß nicht, warum man ein Kind unbedingt aufs Gymnasium "prügeln" muss, wenn es einen leichteren Weg gehen könnte.

Ich weiß nicht, warum man einem Kind jeden Stein aus den Weg räumen muss, damit es dem armen Kind nur nicht zu schwer wird. Später im Leben tut das auch niemand, aber das Kind hat dann nicht gelernt, selbst mit Schwierigkeiten fertig zu werden.

Ich glaube, ich kann das sagen, da meine Kinder die Schule längst beendet haben.

Der Abidurchschnitt interessiert (außer für NC-Fächer) später niemanden. Wichtiger ist, dass man Abitur hat.

c[om}pyfTreaxk


Hallo!

Ich denke, es ist ganz normal, dass man als Elternteil dem Kind auf dem Gym (sicher auch auf der Realschule?) irgendwann nicht mehr wirklich helfen kann, weil man selbst keine Ahnung vom Thema hat. So war das auch bei meinen Eltern, obwohl die beide studiert haben - aber in Bio oder Mathe (eigentlich bei allen Fächern) konnten sie mir trotzdem irgendwann nicht mehr helfen.

Ähnlich geht es mir jetzt bei meinem Bruder, der in einem Jahr Abi hat. Dabei hatte ich mein Abi erst '08.

Das ist auch kein Problem, denn es gibt ja heute das Internet mit solchen praktischen Sachen wie Wikipedia. Oder Foren. Und wenn seine Freunde alle aufs Gym gehen, kann er ja auch mit denen lernen - irgendjemand versteht eigentlich meistens das, was man selbst nicht verstanden hat.

Wenn dein Sohn eine relativ gute Auffassungsgabe hat, spricht wohl nicht viel dagegen, ihn aufs Gym zu schicken. Jedenfalls ist allein die Tatsache, dass seine Freunde alle aufs Gymnasium gehen, gut für den "Start", weil er dann nicht ganz allein in der neuen Situation ist.

12Felnxja1


Selbstverständlich muss man leserlich schreiben! Sonst würden die Schüler nur allzu oft versuchen, Fehler zu umschiffen, indem sie Dinge so schreiben, dass man mindestens zwei mögliche Ergebnisse heraus lesen könnte. ;-) Es ist aus diesem Grund absolut normal, dass man bei Unleserlichkeit einen Fehler bekommt.

cBora1zon81


Naja ich hab Abitur mit 3,0 und finde nicht eine Ausbildunsstelle, seit ich mit Abi fertig bin....ich hab allein für das kommende Ausblidungsjahr auf ca 50 Stellen beworben, und von fast allen sofort Absagen bekommen, selten doch mal ein Gespräch gehabt und im Endeffekt steh ich weder ohne was da. Abitur ist auch nicht alles.

Sicher nicht. Aber fakt ist, die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden nicht sinken sondern immer mehr steigen.

in der Grundschule waren meine Noten im 2er Bereich insgesamt außer Sport, da hatte ich immer ne 3, dann bin ich auf die Realschule und plötzlich lag mein Durchschnitt bei 3-4

Ein Schulwechsel bringt meistens erstmal einen Absturz mit sich. Das ist nicht wirklich repräsentativ für den weiteren Verlauf. Der Anspruch steigt plötzlich an und es werden völlig andere Anforderungen gestellt. Daran muss man sich erst gewöhnen. Egal ob man nun aufs Gymnasium oder die Realschule wechselt.

ich will nicht wissen wie der ausgesehen hätte, wäre ich wie ICH es wollte aufs Gymnasium gegangen

Ich behaupte mal, nicht unbedingt schlechter. Und irgendwann hätte es sich auch da eingependelt.

Das "Zeug" zum Abi hattest du ja.

coomra<zono81


Im Übrigen bekommt man im Abitur gerne mal ne schlechte Note wegen unleserlichkeit "reingewürgt" das ist zumindest da wo ich zur Schule gegangen bin total wichtig, nicht zu klein nicht zu groß und immer schön leserlich schreiben.

Oh ja, die Lehrer sind alle fiese Monster, die den Schülern aus reiner Bosheit Fehler reinwürgen! %-| Wahrscheinlich sind sie nur Pädagogen geworden, weil sie Kinder und Heranwachsende insgeheim hassen. ]:D

In der Schule ist es noch ein "Fehler", später in der Arbeitswelt kann man durch solche und andere "Schlampigkeiten" ganz leicht seinen Job verlieren. Gründliches und sauberes Arbeiten ist Pflicht.

Bwlut?rabxe


Ich behaupte mal, nicht unbedingt schlechter. Und irgendwann hätte es sich auch da eingependelt.

Das "Zeug" zum Abi hattest du ja.

Hmm okay das stimmt, aber ich hätte mich dadurch wahrscheilich sehr verunsichern lassen, dazu dann vielleicht noch Lehrer die einem sagen dass man es nicht schafft, selbst mein Klassenlehrer in der Realschule hat mir einreden wollen, ich hätte das Zeug nicht für den Realschulabschluss, ich wäre sicher trotzdem wieder runtergegangen, später wusste ich ich will mein Abitur haben und zwar für mich und niemand anderen und habe mich nicht mehr verunsichern lassen, was mein Abi angeht, aber wie es wirklich gewesen wäre weiß niemand.

e0ene6meenem~uh


Ich finde, wenn das Kind dem intellektuell gewachsen ist, sollte man es auch aufs Gymnasium schicken und das nicht daran festmachen, dass es eben erst 3 Uhr aus der Schule kommt und nicht mehr seinen festen Freundeskreis um sich hat (weil jeder auf eine andere Schule geht).

Was hat mein Kind später davon, wenn es jeden Tag 2 Stunden länger fernsehen oder Playstation spielen kann? Schön, es hatte dann etwas mehr Freizeit in der Kinderzeit, darf jetzt aber mit seinem Realschulabschluss in den unmöglichsten Schichten arbeiten (Bäcker, 3-Schicht-System, in 15 Jahren -> im Verkauf 24/7). Ja, da tue ich meinem Kind wahrlich etwas Gutes!

Desweiteren ist es abzusehen, dass sich die Anzahl der Jobs für die man einen Realschulabschluss benötigt weiter zurück entwickeln wird, da die Technisierung der Herstellungsprozesse auch in den nächsten Jahren weiter voranschreiten wird. Soviele Realschüler, die da produziert werden, benötigt dann kein Mensch mehr. Wir leben in einer Dienstleistungsgesellschaft mit Büro- und Bildschirmarbeitsplätzen und das wird sich in den kommenden Jahren noch weiter ausdehnen. Und für den Großteil dieser Jobs benötigt man Akademiker und keine Realschüler.

Das mag hart klingen, zunächst weil es nunmal die reale Entwicklung sein wird und auch, weil ich es nicht besser "nett" formulieren kann ... entspricht aber den Tatsachen.

Soll aber nicht heissen, dass ich dafür bin, ein Kind um jeden Preis aufs Gymnasium zu schicken. Ich habe mit diesem Thema meine eigene Leidensgeschichte, das soll aber hier nicht Thema sein ;-) Aber man sollte dem Kind auf jeden Fall die Chance geben und sehen, was es daraus macht. Die Notbremse kann man dann immer noch ziehen.

B<l1utrAabxe


Sicher nicht. Aber fakt ist, die Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt werden nicht sinken sondern immer mehr steigen.

Tja genau deswegen habe ich auch mein Abitur gemacht, uns wurde immer erzählt ohne Abitur bekommt man keinen anständigen Beruf, so jetzt habe ich Abitur und bin auf der Suche und finde nichts und was bekommt man zu hören, mit Abitur bin ich leider überqualifiziert.... :-/ Und mit meinem Berufsberater habe ich das Thema auch besprochen und er vertitt auch die Ansicht, dass den Unternehmen oft ein guter Realschulabschluss wichtiger ist, als Abitur, aber das kann natürlich auch von der Region abhängen.

Coori-na29


meinte ja nicht uhhhh der böse leherer hat eine zwei gegeben nur weil er ein paar zahlen nicht lesen konnte ( was nunmal so war) habe auch nicht vor meinem sohn schlecht über den lehrer gesprochen würde ich nie manchen ich meinte damit er könnte eine 1 in mathe haben wenn das mit dem schlampigen schreiben nicht wäre! klar halte ich ihn dazu an !

lbumix


Also an meiner Schule(Gymnasium) haben auch schlechte Schüler einen Ausbildungsplatz gefunden. Der Jahrgang vor mir war übrigens der, wo es nur noch 12 Jahre gab. Also war ich durchaus auch noch stark betroffen von den Umwälzungen und ich hatte nie das Gefühl, zu wenig Freizeit zu haben. Wobei bei mir damals auch alle noch bis zur 6. Klasse zusammenblieben und danach wurde erst entschieden. Warum nimmt man den Kindern ihre Kindheit oder Freizeit, wenn sie nicht pünktlich um 12.00 Uhr am Mittagstisch bei Mami sitzen?

B lutUrabe


Also ganz ehrlich, wenn dein Sohn in Mathe tatsächlich so gut ist und auch sonst recht gute Noten hat und sich selbst bewusst ist, das er auf dem Gym sehr viel eigenständig lernen muss kannst du ihn doch gerne aufs Gym schicken, denn Abi sieht gut aus, auch wenn die Noten stimmen sollten, das einzige, was ich kritisch sehe ist, dass er es nicht so mit Aufsätzen hat, aber das kann sich noch ändern, nur später muss man im Abitur viele viele und auch lange Aufsätze schreiben, aber das schafft man schon, wenn man ich anstrengt, er mss es eben wollen

mUarikza st)erxn


davon abgesehen: da die meisten eltern berufstätig sind, finde ich es gar nicht mal sooo verkehrt, wenn die kinder weniger freizeit haben ;-)

c@oradzon81


so jetzt habe ich Abitur und bin auf der Suche und finde nichts und was bekommt man zu hören, mit Abitur bin ich leider überqualifiziert.... :-/

Das hängt natürlich auch davon ab, in welche berufliche Richtung du gehen möchtest.

Und mit meinem Berufsberater habe ich das Thema auch besprochen und er vertitt auch die Ansicht, dass den Unternehmen oft ein guter Realschulabschluss wichtiger ist, als Abitur, aber das kann natürlich auch von der Region abhängen.

Von der Region und natürlich von der Branche.

SStichulixng


Kostelany (wer kennt den noch?) sagte, dass Wichtigste, was man seinem Kind mitgeben kann, ist die Schulbildung.

Und ein liebevolles Elternhaus - setze ich dazu. Geld ist vergänglich, aber gut Ausgebildete setzen sich immer durch.

Abitur ist heute selbstverständlich bei Kindern, die die Noten und das Umfeld dazu haben. Durch die Globalisierung kommen sehr viele, sehr gut ausgebildetet junge Menschen in unser Land, die "hungrig" sind, die hier leben, arbeiten und sich was schaffen möchten. Und die brauchen wir auch.

Kindheit braucht unter der Schule nicht zu leiden. Allerdings braucht man als Eltern "Zeit" für seine Kinder um Ínteressen zu wecken, sie neugierig zu machen, ihnen die Welt zu zeigen - und zu helfen bei den Schularbeiten.

Meine Eltern, wir waren richtig arm (Flüchtlinge) und hatten nichts. Mein Vater als Akademiker hat zu der Zeit als Hilfsarbeiter gearbeitet und trotzdem schickten meine Eltern mich auf eine Privatschule Kostenermässigung gab es nicht) und mein Bruder bekam Nachhilfeunterricht, um Fremdsprachen zu lernen.

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