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"Falsche" Kollegin?

DTyn}e hat die Diskussion gestartet


Guten Morgen ihr Lieben *:)

Ich wend mich jetzt an euch, weil ich einfach gern mal eure Meinung zu meiner Situation/zu meinem Problem hören würd. ;-)

Also, zunächst ist zu erwähnen, dass ich in "meinem" Betrieb eine Ausbildung gemacht hab (bin aber "schon" Mitte 20). Bis zum Ausbildungsende war ich in der Abteilung eingesetzt, in der ich nun - seit Juli - fest eingesetzt bin. Ich arbeite in der Verwaltung (Vollzeit) und hab zwei Kolleginnen, davon arbeitet eine Voll- und eine Teilzeit (nur Mo-Do Vormittag).

Wir mögen uns (ob das nur oberflächlich ist? ... ich zweifle grad) bzw. kann ich behaupten, dass ich beide mag. Jede auf ihre Weise. Ich kann mit beiden gut reden, auch wenn ich private Probleme hätte wüsste ich, dass sie immer ein offenes Ohr für mich hätten und ich mich an sie wenden könnte. Was das Privatleben betrifft hab ich mehr Gemeinsamkeiten (was die Ansichten von versch. Dingen betrifft) mit der Vollzeitkraft (V), die Teilzeitkraft (T) hat teilweise etwas "komische" Ansichten, ich würds mal als leicht naiv bezeichnen.

Ich habe derzeit an Einigem zu knabbern. Allerdings versuche ich, dass alles nicht in die Arbeit mitzubringen, was mir leider nicht immer gelingt. Gelingt es mir an einem Tag nicht merkt man mir sofort an, dass es mir nicht gutgeht. Die zwei - und besonders V - sind dann immer ganz besorgt und wollen wissen, was los ist und wie sie mir helfen könnten.

Und ich glaub, da beginnt das Problem. Mittlerweile glaube ich nämlich, dass V nur was zum weitertratschen braucht und daher immer alles wissen will. Ich bin wegen meiner Problematik in Therapie, was die beiden wissen. Ich habe schon öfter gesagt, dass ich ihnen den genauen Grund nicht nennen werde, trotzdem bohrt V immer mal wieder nach, weil sies doch gern wissen würde.

In letzter Zeit häuften sich noch weitere Dinge, die mich an V stören:

- wir arbeiten hier alle auf Gleitzeit, können also so ziemlich Kommen & Gehen wann wir wollen und dürfen uns auch Überstunden aufbauen, die wir irgendwann wieder abfeiern können. V ist im Minus, T ist etwas im Plus. Ich war bis vor Kurzem mit 25 Stunden im Plus weil ich dachte, ich würde einen Kurs machen für den ich die Überstunden brauche. Das hat sich aber nun erledigt. Es gibt ein 3-Phasen-System (weiß-gelb-rot) was die Stunden betrifft, weiß und gelb darf der Arbeitnehmer eigenverantwortlich regeln, bei rot (zu viele Über- oder Minusstunden) muss er mit seinem Vorgesetzten reden. Okay, ich war noch in der weißen Phase, also überhaupt kein Grund zur Panik – eigentlich. V hatte damit nämlich scheinbar ein Problem. Irgendwann bekam ich zu hören, dass ich doch mal meine Stunden abbauen sollte, weil sonst irgendwann unser Chef (Abteilungsleiter) was sagt. Dann kamen öfter Kommentare wie "hör halt heut Mittag das Arbeiten auf", "willst Du noch nicht heimgehen?" usw. Das geht sie überhaupt nix an. Gestern hab ich das schon angesprochen, darauf sagte sie, dass sies ja nur gut meinte. Ich erwiderte, dass ich da schon selber nen Blick drauf hab.

- Letztes Mal hat sie meinen Schreibtisch abgeräumt – angeblich, weil sie den Platz brauchte. Ich hab mir alles für den nächsten Tag zurechtgelegt, am Folgetag komm ich ins Büro und mein Schreibtisch war leer. Sie hats zwar nicht durcheinandergebracht, aber ich wühl auch nicht auf ihrem Schreibtisch rum. Ich würd auch nie auf die Idee kommen, ihr Zeug wegzuräumen?! Mit T macht sie das genauso. Mit der hab ich gestern geredet, die nimmts so hin. Ein wenig stört es sie wohl auch aber nicht so sehr, dass sie was zu V sagen würde.

- Ich glaube, ihre Stellung steigt ihr langsam zu Kopfe. Sie ist die Stellvertretung von unsrem Chef. Jede von uns hat ein festes Aufgabengebiet. Seit letzter Woche haben wir nun den Azubi in unserer Abteilung und bei der Vorstellung von der Abteilung sagte sie "T macht XXX, Dyne macht XXX und den Rest mache ich". Hallo? Unser Chef ist vielleicht auch noch da? Und ist eine von uns krank reißt sie die Arbeit förmlich an sich.

- Ich weiß definitiv, dass sie Sachen weitertratscht. T hat ihr was im Vertrauen erzählt. Als V und ich mal über T sprachen (einfach belanglose Dinge) erzählte sie mir das brühwarm weiter. Natürlich mit einem "sag T aber bloß nix!" – trotzdem find ichs unter aller Sau und wenn ich dran denk, dass sie mit meinen vertraulichen Dingen auch so umgeht, dreht sich mir leicht der Magen um.

- Sie teilt gern aus, kann aber selbst keine Kritik vertragen.

- Wenn sie mal wieder T gegenüber austeilt reagiert T meistens erst mal etwas beleidigt (manchmal berechtigt, manchmal unberechtigt). Meistens dauerts dann nicht lang und ich hab ne Email von V (ja ne Email ^^) in der über T geschimpft wird. Find ich ebenfalls total hinterfotzig und unfair T gegenüber. Wollts T schon fast erzählen (weil ich mir fast sicher bin, dass sie in umgekehrter Situation T ne Email schreibt, in der ich durch den Kakao gezogen werd), hab mich dann aber doch nicht getraut.

- Wenn ich nen schlechten Tag hab werd ich kritisiert, weil meine Laune "das Büroklima stört". Wenn V schlechte Laune hat wird jeder Satz und jedes Telefonat mit "kruzefix" oder "Arschloch" beendet?!

So, ich glaub, das wars im Groben. Was sagt ihr zum Verhalten von V?

Gestern hab ich ja schon was angesprochen, aber ich will sie mir keinesfalls zum "Feind" machen. Erstens muss ich täglich mit ihr arbeiten und zweitens glaub ich, dass ich dann nix mehr zu Lachen hätte. Ich könnt mir vorstellen, dass sie sehr gut im intrigieren ist.

V und T arbeiten schon länger zusammen. Daher weiß ich nicht wie T reagieren würde, wenn ich ihr alles erzählen würde. Könnte auch sein, dass sie zu V hält und ich dann als Blöde dasteh.

Ich versuch zur Zeit, mich sehr zurückzuhalten was private Gespräche betrifft. Das ist allerdings nicht immer so einfach. ^^

Sorry für den langen Text |-o ]:D

Liebe Grüße *:)

Antworten
Dbyne


Nachtrag:

Vorher haben wir zu dritt über was gesprochen, worauf V auf einmal sagte "ich sag jetzt nichts mehr, sonst heißts wieder ich misch mich ein" - ich denke, das war auf das Stunden-Thema von gestern bezogen. Ah! >:(

cmora{zon@81


Ich versuch zur Zeit, mich sehr zurückzuhalten was private Gespräche betrifft. Das ist allerdings nicht immer so einfach.

Genau das ist der Punkt. Private Angelegenheiten haben auf Arbeit nix zu suchen. Das sind deine Kollegen und nicht deine Freunde. Das solltest du dir immer vor Augen halten. Gerade im Berufsleben macht man sich schnell angreifbar, wenn man zuviel Privates preisgibt.

Ich bin wegen meiner Problematik in Therapie, was die beiden wissen.

Warum wissen sie das? Was geht sie das an? Wieso entblößt du dich derart im Berufsleben und bietest anderen soviel Angriffsfläche? Hast du keine Freunde zum Reden?

s^omeoTne [to trusxt


Stimmt. Du musst bedenken, dass der Arbeitsplatz häufig ein "erst komme ich - DU noch lange nicht" ist. In Konkurrenzverhältnissen ist es schlecht, zu viel Privates von sich preiszugeben, denn du kannst davon ausgehen, dass dich das angreifbar macht und bald als Mittel gegen dich eingesetzt wird. Vor allem das mit der Therapie hätte ich wirklich nicht genannt :|N Was in der Realität empfehlenswert und richtig ist, wird dir auf dem Arbeitsplatz leider so ausgelegt, dass du schwach bist. Welche Fortschritte auch immer du machen wirst, wird es am Ende darauf reduziert, dass du ja eh in Therapie bist und das gar nicht aus eigener Kraft geschafft hast.

Daher: Arbeitskollegen sind nicht der Freundeskreis! Natürlich entstehen auch mal Freundschaften dort, aber bedenke, dass die Konkurrenzverhältnisse damit nicht ausgeschaltet sind. Mit zu viel Offenheit und Vertrauen wirst du es jedenfalls nicht hinkriegen, eine ausgeglichenere Beziehung zu den Kollegen herzustellen.

Über allgemeine Themen kannst du reden, z.B. das Wetter, die Kunden, die Arbeit ansich etc.

Aber keinswegs Privates wie Krankheitsgeschichten oder seelischer Zustand. :-/

LG

D@ynxe


Danke für die Antwort corazon

Genau das ist der Punkt. Private Angelegenheiten haben auf Arbeit nix zu suchen. Das sind deine Kollegen und nicht deine Freunde. Das solltest du dir immer vor Augen halten. Gerade im Berufsleben macht man sich schnell angreifbar, wenn man zuviel Privates preisgibt.

Ja das merk ich grad :-/ Ich hab oft was erzählt, wo ich mir hinterher dachte "... das hättest jetzt lieber für Dich behalten" %-|

Wir erzählen uns - wenn ich jetzt mal näher drüber nachdenk - alle 3 recht viel von unsrem Privatleben - aber das werd ich wohl mal besser ändern :-/

Warum wissen sie das? Was geht sie das an? Wieso entblößt du dich derart im Berufsleben und bietest anderen soviel Angriffsfläche?

Das war ein blöder Zufall. Sie sagten irgendwas alà "such Dir professionelle Hilfe wenn Dus brauchst" und ich erwiderte blöderweise "hab ich bereits". Ach, ich plapper einfach drauf los, ich sollt wohl vorher mal nachdenken.

DDyne


*:) someone to trust

Stimmt. Du musst bedenken, dass der Arbeitsplatz häufig ein "erst komme ich - DU noch lange nicht" ist. In Konkurrenzverhältnissen ist es schlecht, zu viel Privates von sich preiszugeben, denn du kannst davon ausgehen, dass dich das angreifbar macht und bald als Mittel gegen dich eingesetzt wird. Vor allem das mit der Therapie hätte ich wirklich nicht genannt :|N Was in der Realität empfehlenswert und richtig ist, wird dir auf dem Arbeitsplatz leider so ausgelegt, dass du schwach bist. Welche Fortschritte auch immer du machen wirst, wird es am Ende darauf reduziert, dass du ja eh in Therapie bist und das gar nicht aus eigener Kraft geschafft hast.

ich könnt mich grad so über meine Dummheit und Naivität ärgern... wenn ich drandenk, wem sie das alles erzählt haben KÖNNTE... :°( Aber DAS wenn ich rauskrieg, dann lernt sie mich kennen. Auch wenn ich im Endeffekt selber schuld bin.

Aber keinswegs Privates wie Krankheitsgeschichten oder seelischer Zustand. :-/

Das blöde ist, dass sie merken wenn was los ist und (vor allem V) so lange bohren, bis sies wissen. Aber ich werd mich bemühen (müssen), es mit nem "ich will nicht drüber reden" zu kommentieren, sonst schneid ich mir nur noch weiter ins eigene Fleisch :-/

cqor"azdon8x1


Meine Kollegen bohren auch ganz gerne mal, wenn sie merken, dass ich schlecht drauf bin. Dann sage ich ihnen, dass ich nicht darüber reden möchte und fertig. Sie sind dann zwar etwas eingeschnappt, das interessiert mich aber nicht. Ein jeder hat es selbst in der Hand, was und wieviel er von sich preisgibt. Und nur weil mir jemand viel aus seinem Privatleben offenbart, verpflichtet mich das nicht, es ihm gleichzutun.

Du bist nun leider auf die "Freundschaftsmasche" reingefallen. Verbuche es als wertvolle Erfahrung und lerne daraus. :)*

d7emoeJter


Das ist jetzt eine enttäuschende Erfahrung für Dich, zu sehen, wie Menschen (in dem Fall Deine Kolleginnen) wirklich sind. Aber: Lerne daraus für die Zukunft. Solltest Du irgendwann einen neuen Arbeitsplatz haben, mach nicht den gleichen Fehler nochmal. Du bist noch jung, Du kriegst das schon hin. Für die jetzige Situation kann ich dir nur raten, dich langsam zu distanzieren, was das Mitteilen von privaten Angelegenheiten ist. Auch solltest du kaum noch eine Meinung zu den privaten Sachen von T und V äußern. Ist jetzt schwer, aber die einzige Möglichkeit für Dich, Du musst Dein Privatleben schützen. Es ist sehr schmerzlich, wenn das , was Deine Kolleginnen bereits über Dich wissen, gegen Dich eingesetzt wird. Aber eins solltest du noch wissen: In Büros wird immer getratscht, also Vorsicht in Zukunft und alles Gute für dich! *:)

sFchnatt}ergu!sc>he


Was passiert ist, kannst Du nicht mehr rückgängig machen. In diesen Punkten hilft nur noch die Flucht nach vorn. Um die Dinge, von denen V sowieso schon weiß, mußt Du kein Geheimnis mehr machen. Denn Geheimnisse machen uns wieder erpreßbar.

Du hast Erfahrungen gemacht, und lernst gerade daraus. Du wirst Dein Verhalten und Deine Reaktionen nicht sofort verändern können. Das braucht einfach etwas Zeit. Und dann wirst Du neue Reaktionsweisen ausprobieren. Wenn z.B. V über T tratscht, Du es aber nicht weitersagen sollst, kannst Du fragen, warum Du es dann erfahren solltest. Oder Du sagst einfach, daß Ihr Euch so gut versteht, daß Du es für ehrlicher hältst, es T zu sagen. Vielleicht erzählst Du V auch, daß T Dir vertraut, und ob Du dieses Vertrauen enttäuschen sollst. Das wird V sicher schockieren. Aber es wird sie auch so sehr verunsichern, daß sie Dich zukünftig damit in Ruhe läßt. Gleichzeitig bist Du aber nicht angreifbar, weil Du hast nichts getan, was man Dir vorwerfen könnte.

DAynxe


Ich danke euch @:)

corazon

Du bist nun leider auf die "Freundschaftsmasche" reingefallen. Verbuche es als wertvolle Erfahrung und lerne daraus. :)*

Ja, gerade was V betrifft. Ich denke, T meint es ein Stückchen ehrlicher, aber ich werd einfach generell etwas vorsichtiger sein und mich beiden gegenüber zurücknehmen was das Erzählen betrifft. Ich seh ja dann, wie sie reagieren.

demeter

Auch solltest du kaum noch eine Meinung zu den privaten Sachen von T und V äußern. Ist jetzt schwer, aber die einzige Möglichkeit für Dich, Du musst Dein Privatleben schützen.

Den letzten Satz muss ich mir einfach vor Augen führen - ich denke, dann fällt es mir um einiges leichter.

Aber eins solltest du noch wissen: In Büros wird immer getratscht

Da ich wohl den berüchtigten Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich kenn hier einige Tratschtanten, aber dass die Größte davon bei mir im Büro sitzt, daran dacht ich nicht :-/

also Vorsicht in Zukunft und alles Gute für dich! *:)

Danke @:)

schnattergusche

Du wirst Dein Verhalten und Deine Reaktionen nicht sofort verändern können. Das braucht einfach etwas Zeit. Und dann wirst Du neue Reaktionsweisen ausprobieren.

Ich habe mit diesem Thema meine gesamte letzte Therapiestunde gefüllt und meine Therapeutin hat mir Denkanstöße gegeben, was ich zu V sagen könnte/wie ich reagieren könnte.

Wenn z.B. V über T tratscht, Du es aber nicht weitersagen sollst, kannst Du fragen, warum Du es dann erfahren solltest

Das ist gut und werde ich das nächste Mal so machen. Gestern, als sie wieder anfing über T zu schimpfen hab ichs einfach nicht kommentiert. Sie kuckte zwar komisch, hat dann aber locker gelassen.


Ach - ich hoffe, das wird wieder irgendwie. Ich arbeit hier mind. noch 1 1/2 Jahre. %-| - wobei die Firma und unser Chef ist toll, eigentlich fühl ich mich wohl.

dcemetxer


*:) Aus Schaden wird man klug! ;-) Du hast doch schon dazugelernt, das ist superpositiv. Gut, dass Du keinen Kommentar abgegeben hast, ein guuuter Anfang... Liebe Grüße

D4yxne


Guten Morgen!

Ich glaube, sie merkt meine Veränderungen schon, gestern haben wir vielleicht 5 Sätze miteinander geredet :=o

Als sie was von mir wissen wollte fing sie wieder das Schleimen an... es ging um die Sache, die sie von T an mich weitergegeben hatte, obwohl sie das ja nicht sollte. Sie hats angeblich nur mir erzählt und das auch nur, weil (es geht drum, das T evtl. vorhat, etwas zu tun was die Arbeit betrifft) es für mich positive Auswirkungen haben könnte. Sie hat gebohrt, ich hab abgeblockt und irgendwann kam ein "... wenn Dir das lieber ist erzähl ich Dir sowas in Zukunft halt nicht mehr" worauf ich erwiderte, dass mir das ganz recht wäre und sie es mir ja eh nicht erzählen hätte sollen ^^

Die Retourkutsche ließ aber nicht lange auf sich warten. Ich musste was in ein Programm eingeben, was indirekt sie betraf, dann war ich ca. 1 1/2 Std. ausm Büro (Besprechung) und als ich wiederkam hatte ich ne Email betreffend der Sache, dass ich das und das falsch eingegeben hätte -> sie kontrolliert also doch meine Arbeit. Ich finde sowas gehört sich nicht, zumindest nicht als gleichgestellte Kolleginnen - was wir im Endeffekt alle 3 sind.

Naja, ich red heut wieder nur so wenig wie nötig. :)z

*:)

Cahajafialak


@ Dyne

Hallo Du!

Na das klingt aber schon echt nicht soooo schön!

Ich würde Deiner Kollegin V gar nicht sooooo groß aus dem Weg gehen, weil so wie Du das hier erzählst, sie doch sehr inkompetent scheint. Und je mehr Du blockst und ihr das Gefühl gibst, das Du nix mit ihr zu tun haben willst, umso mehr wird sie versuchen gegen Dich zu wettern und dann gehts Dir echt schlecht.

Du musst es geschickter machen. Redet sie schlecht über T dann musst Du einfach nur nicken. Sag nix dazu, reagier einfach mit Kopfbewegungen. Oder halt schulterzucken.

Das Problem ist, ein Kommentar, und sie erzählts mit Sicherheit T. Also hast Du so oder so die Arschkarte.

Aber blocken und gar nicht mehr mit ihr reden ist wahrscheinlich ein Schuss ins eigene Bein.

Ich hoffe für Dich, das Du das bald geregelt bekommst.

Ich selber hatte vor ein paar Jahren einen Wechsel in eine neue Firma. Am Anfang dachte ich es ist alles gut.

Wir sassen auch zu dritt in einem Büro. Auch eine Teilzeitkraft, eine Vollzeitkraft und ich (Vollzeit).

Am Anfang hab ich mich auch super (hab ich gedacht) mit der Vollzeitkraft verstanden. Was ich bis dahin noch nicht wußte war, das die überall wo sie war (bei Kollegen) sich über jeden und alles das Maul zerissen hat.

Auch über mich. Und als es mal um etwas ging, was die Teilzeitkraft betraf, fing sie an zu wettern. Aber frag nicht nach Sonnenschein. Sie hat der Teilzeitkraft Sachen erzählt, die sie selber gesagt hatte, und sie mir in den Mund gelegt. Hat derbe über mich und eine weitere Kollegin hergezogen, und und und... Ich wollte wirklich schon kündigen. Weil die Teilzeitkraft dann natürlich (gutgläubig) mit in die Kerbe gehauen hat. Das war wirklich ne Scheiss-Zeit für mich. Mein Glück war dann, dass ich zur richtigen Zeit am richtigen Ort war. Ich habe wortgenau mithören können, als die beiden sich unterhalten haben. Und konnte der Vollzeitkraft quasi ihre eigenen Sätze punktgenau vorn Latz knallen. Danach war sie erstmal 30 Minuten geschockt und ruhig. Fing dann an sich rauszuwinden. Ich bin dann mit Kündigung zum Chef. Der wollte mich nicht gehen lassen, hat gefragt warum. Dort hab ich dann erzählt worum es geht. Und er hat ein Gespräch mit uns 3 angeordnet.

Die Vollzeitkraft bekam daraufhin gleich "Panik", rannte in sein Büro um mit ihm zu reden, sie müsse da nicht mit. Sie hat damit nix zu tun.

Kurz drauf kam das Gespräch. Eine "gespielte" Versöhnung. Und ich wurde ein paar Tage beurlaubt. Als ich wieder kam, habe ich noch 4 Tage mit der Vollzeitkraft gearbeitet, dann hatte sie 3 Wochen Urlaub, aus dem sie nie wieder kam. Sie hat in der Zeit (1 Monat Frist) dann bei ihrem Chef (ja, hier untersteht jeder irgendwie wem anders... ) gekündigt. Die 4 Wochen die sie dann noch hätte arbeiten müssen, war sie komischerweise krank geschrieben. Verstehst Du? Für mich, Personalchef und meinen Chef war das ein perfektes Schuldzugeständnis.

Ich hatte dann zwar noch eine harte Zeit, weil die ganze Firma getratscht hat, ich hätte der Dame den Job versaut etc. Aber jetzt nach bald 3 Jahren ist alles gut. Die Teilzeitkraft und ich sitzen zusammen. Sie wurde nach kurzer Zeit über die Vollzeitkraft und ihre Lügen und Hetzereien von meinen Kollegen aufgeklärt, hat sich tausendmal bei mir entschuldigt, und wir verstehen uns jetzt blind. Ich bin sehr glücklich drüber, das es bei mir eine Wendung genommen hat, aber dafür musste ich durch die Hölle.

Deshalb meine Liebe. Kämpfe. Und wenn Du zum Chef gehst. Im Endeffekt ist es wichtig, das Du und T vernünftig arbeiten können, ohne das Jemand hetzt und Unruhe stiftet.

Vielleicht solltest Du Dich, ohne zu lästern, mit T mal zusammen setzen, und ihr ohne Fakten zu verstehen geben, das V nicht so ganz korrekt handelt mit "Anvertrautem". Klar kann das Stress geben, allein weil Du ja nicht weißt, wie die beiden im Endeffekt zueinander stehen, aber es muss Ruhe einkehren. Und wenn das heisst, das Du sie bei Deinem Chef anscheisst, und um ein Gespräch mit ihm dabei bittest, dann solls so sein.

Kopf hoch meine Beste!!!! Kopf hoch!!!! Du schaffst es, und am Ende wirst Du als die Stärkere raus gehen!!!!!

D-ynxe


Guten Morgen Chajafalak

Ich würde Deiner Kollegin V gar nicht sooooo groß aus dem Weg gehen, weil so wie Du das hier erzählst, sie doch sehr inkompetent scheint. Und je mehr Du blockst und ihr das Gefühl gibst, das Du nix mit ihr zu tun haben willst, umso mehr wird sie versuchen gegen Dich zu wettern und dann gehts Dir echt schlecht.

Naja, wenn sie was fragt red ich schon mit ihr, ich hab nur vor, nicht von selbst ein Gespräch anzufangen, außer natürlich es betrifft die Arbeit. Mitten im Gespräch würd ich vermutlich in meine "alten Verhaltensmuster" zurückfallen und schwupps – wüsste sie schon das nächste von mir.

Du musst es geschickter machen. Redet sie schlecht über T dann musst Du einfach nur nicken. Sag nix dazu, reagier einfach mit Kopfbewegungen.

Ja, so werd ich das in Zukunft handhaben. Und wenn wieder ne Email T betreffend kommt werd ich einfach nicht zurückschreiben.

Ich selber hatte vor ein paar Jahren einen Wechsel in eine neue Firma. Am Anfang dachte ich es ist alles gut.

Ich glaube, da hat sie mir gut was vorgemacht und mich "eingelullt" mit ihrem ständigen "... ich meins Dir bloß gut". :-/

Dort hab ich dann erzählt worum es geht. Und er hat ein Gespräch mit uns 3 angeordnet.

Ich bin mir grad nicht sicher, ob das dann nicht mein Genickbruch wäre?! Chef mag sie recht gern. Vor paar Jahren lief ihr befristeter Vertrag aus, ihre Stelle wurde nachbesetzt. Die Dame war wohl recht unfähig, Chef hat ihr gekündigt und V zurückgeholt.

Die Vollzeitkraft bekam daraufhin gleich "Panik", rannte in sein Büro um mit ihm zu reden, sie müsse da nicht mit. Sie hat damit nix zu tun.

Ich denke, sie würde nicht mal Panik kriegen. Sie würd sich einfach entsprechende Geschichten einfallen lassen.

Vielleicht solltest Du Dich, ohne zu lästern, mit T mal zusammen setzen, und ihr ohne Fakten zu verstehen geben, das V nicht so ganz korrekt handelt mit "Anvertrautem". Klar kann das Stress geben, allein weil Du ja nicht weißt, wie die beiden im Endeffekt zueinander stehen, aber es muss Ruhe einkehren.

Ich war ja wirklich schon kurz davor und hab dann genau aus diesem Grund gezögert. Vielleicht tu ich das doch noch, aber ich will nix überstürzen. :-(

Kopf hoch!!!! Du schaffst es, und am Ende wirst Du als die Stärkere raus gehen!!!!!

Danke für Deinen lieben Worte! Ich finds grad mehr als belastend, aber morgen ist zum Glück schon Freitag, da werd ich meine Taktik konkretisieren.

*:)

s@chn{atterrgusxche


... -> sie kontrolliert also doch meine Arbeit. Ich finde sowas gehört sich nicht, zumindest nicht als gleichgestellte Kolleginnen - was wir im Endeffekt alle 3 sind.

Jetzt kommt der nächste Schritt. Generell finde ich gegenseitige Kontrolle im Arbeitsprozeß gut. Ich suche mir regelmäßig einen Kollegen, der mir über die Schulter guckt. Vier Augen sehen mehr als zwei.

Jetzt kommt es für Dich darauf an, wie Du Vs Kontrolle bewertest. Als Unterstützung oder als Störung. Was sie macht ist gleich. Aber Du bestimmst damit, wie Du selbst darauf reagierst. Sie hat Dich auf einen Fehler hingewiesen. Du kannst Dich darüber ärgern, weil sie Dich kontrolliert. Du kannst ihr auch dankbar sein - und ihr das zeigen! - weil sie damit ihre Erfahrung an Dich weitergibt. Schließlich kannst Du so Deinen Fehler korrigieren.

Für Dich besteht jetzt die Gefahr, daß Du V wegen einer Verhaltensweise komplett ablehnst. Dann wird sie Dich ablehnen. So schaukelt es sich auf, obwohl keiner das wollte. Versuch bitte, das differenziert zu sehen. Irgendeinen Makel hat jeder Mensch. Aber wegen 3 oder 5 Macken ist er nicht gleich ein schlechter Mensch. Er behält immer noch seine 96 guten Seiten.

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