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Hartz-IV-Betroffene, wie lebt Ihr?

J=asmin8da7x5


Na ja, dieses Thema läßt sich sicherlich noch stundenlang weiterdiskutieren und letztendlich kommt dabei heraus, dass wir alle zu wenig Geld haben. :-D

Und glaub mir viele würden gerne ihr Geld verdienen!

Das glaube ich dir. @:)

An dieser Stelle melde ich mich mal ab. Bis morgen. *:)

f)ran^k i 01


Jasminda75 @:) *:)

f%rank)i 01


milla1805

Siehste, 1500 netto hätte ich auch gerne. Ne Arbeit wo man jeden Tag zu Hause ist.

Hab ich jetzt alles nicht so ganz verstanden. Du etwa?

mvill,a180x5


nein nicht wirklich aber dieses gerede von denen die mit ihrem leben mit harz vier zufrieden sind kann ich nicht verstehen und wenn ich dann höre lieber harz vier als arbeit obwohl man total gesund ist und bei voller kraft dann könnte ich rasen vor wut

wie gesagt ich kann froh sein in einem land wie deutschland zu leben denn sonst säss ich wirklich auf der strasse aber einfach nur aus faulheit und geiz alle anderen die gerne arbeiten würden aber nicht können so rein zu reissen ist und bleibt zum KOTZEN.

man sollte doch eigentlich immer nach dem besten streben und nicht nach dem einfachsten!!!!!

f6raMnki2 01


man sollte doch eigentlich immer nach dem besten streben und nicht nach dem einfachsten!!!!!

Genau so!

Leider gibt es nicht Arbeit für alle. Andererseits gibt es Spezialisten die bewußt nichts daran ändern wollen.

Ordentliche Löhne müssen her! Dann ist H4 auch weniger.

Jeder sollte anständig entlohnt werden! :)z

H9annta-Maxria


Ich habe Verständnis für jeden Menschen, der in eine finanzielle Lebenskrise kommt und dann auf ALG2 angewiesen ist. Es ist gut, dass es diese Unterstützung für eine Übergangszeit gibt!:)^

Trotzdem - seien wir ehrlich - gibt es genug Menschen, wo sich beizeiten durch ihren sozialen Status, ihre Herkunft oder das Milieu, in dem sie leben, abzeichnet, dass sie ALG2 auf lange Zeit beziehen werden und das so auch voll und ganz akzeptieren. Noch schlimmer ist es, wenn junge Menschen ihren Bildungsweg frühzeitig vernachlässigen oder abbrechen, da sie eh ein Leben auf "Stütze" erwarten oder anstreben... denn diese werden den Weg ganz schwer herausfinden, wenn sie das überhaupt wollen.

Und letztendlich sollte kein ALG2-Bezieher vergessen, dass HartzIV keine milde Gabe des Staates ist... sondern wir, die wir arbeiten gehen (und das eben auch völlig unterbezahlt) müssen dieses Geld erarbeiten und als Steuer abgeben! Der Staat verteilt nur...

fNrKankix 01


Und letztendlich sollte kein ALG2-Bezieher vergessen, dass HartzIV keine milde Gabe des Staates ist... sondern wir, die wir arbeiten gehen (und das eben auch völlig unterbezahlt) müssen dieses Geld erarbeiten und als Steuer abgeben! Der Staat verteilt nur...

Ja und nun?

Dann gib den Leuten Arbeit und eine Perspektive.

Du darfst die Leute nicht nur an den Pranger stellen, Du mußt auch eine Lösung haben. :-/

H|an'na-_Marxia


Also bei dem Pflegenotstand der bundesweit herrscht es fehlen über 300.000 Pflegekräfte Tendenz steigend............. könnte man z.B. locker auf Altenpfleger, Pflegehelfer oder Hauswirtschafter umlernen und hätte einen Job mit sicheren Zukunftsaussichten...! :=o

Aber da muss man ja sooooooo früh aufstehen (4/5 Uhr) und am WE oder feiertags arbeiten und sich die Hände schmutzig machen....igitt! Und viel mehr als HartzIV verdient man ja auch nicht.... das ist ja dann wohl doch keine Lösung...oder? :-p ]:D

fErankfix 01


Aber da muss man ja sooooooo früh aufstehen (4/5 Uhr) und am WE oder feiertags arbeiten und sich die Hände schmutzig machen....igitt! Und viel mehr als HartzIV verdient man ja auch nicht.... das ist ja dann wohl doch keine Lösung...oder?

Das würde mich nicht stören. :|N

Ich hab die letzten 20 Jahre auf Auslandsmontage gearbeitet. 3 bis 4 Wochen weg von zu Hause. Arbeitszeit von 5:30 bis 19:30, eine Stunde Mittag abziehen.

Was verdienst du im öffendlichen Dienst? :-/

G'innyi Poxtter


Ok, ich geh mal ins Detail.

Mein Mann hat brutto ca. 2.000 € macht netto ca. 1.500 € je nach Monat, da er Lohn bekommt.

Davon geht ab, das Haus, Versicherung (Rente+Auto), Gas, Strom, Telefon. Die Rate für´s Auto, denn unser alter Flitzer hat nach 20 Jahren seine Schuldigkeit getan undefined :)- undefined :-D. Dann noch quartalsmäßgig Grundsteuer, GEZ, Hausrat-, Gebäude-, und Haftpflichtversicherung.

Alles Dinge, die sein müssen und regelmäßig bezahlt werden müssen. Naja, und nach einem "krassen" Monat (wie Januar z. B.), haben wir keinen Cent mehr übrig.

Ah okey, mit Eigenheim ists immer etwas enger, dachte ihr könnt euch nur ne ganz kleine Wohnung leisten und so. Ihr habt praktisch wegen recht hoher Fixkosten wenig übrig, von dem her ists akzeptabel. Bei H4 hast ja qm Begrenzung, auch was den Preis betrifft.

Gjin\ny Pobtter


Also bei dem Pflegenotstand der bundesweit herrscht ..... könnte man z.B. locker auf Altenpfleger, Pflegehelfer oder Hauswirtschafter umlernen und hätte einen Job mit sicheren Zukunftsaussichten...! :=o

Einem Pflegeberuf ist aber weiß Gott nicht jeder körperlich gewachsen, wenn man das nicht wirklich hinbekommt leiden Menschen. Dieses Risiko muss man berücksichtigen, von dem her auch nur für manche ne Lösung.

fYran@ki 0x1


Einem Pflegeberuf ist aber weiß Gott nicht jeder körperlich gewachsen, wenn man das nicht wirklich hinbekommt leiden Menschen. Dieses Risiko muss man berücksichtigen, von dem her auch nur für manche ne Lösung.

Ich würds machen. :)z

Ich stelle mir grad vor das alle Harzer Altenpfleger werden :-/ Ja warum sind wir da nicht früher drauf gekommen :-/ ???

pXe'bxby


ich kann nicht sagen, wie hartz4-Betroffene leben.

Ich kann nur sagen, dass ich "schlechter" lebe.

momentan: 300 Euro nach Abzug der Miete übrig, 22qm "große" Bude, Job neben dem Studium.

Man könnte fast sagen: selbst wenn ich nach dem Studium arbeitslos wäre, wäre mein Leben plötzlich mehr Luxus als jetzt. (ca. 40qm Wohnung, 359 Euro zum leben und das ohne zu arbeiten)

und nein: das ist NICHT mein Ziel.

H"an9na-Maxria


Einem Pflegeberuf ist aber weiß Gott nicht jeder körperlich gewachsen, wenn man das nicht wirklich hinbekommt leiden Menschen. Dieses Risiko muss man berücksichtigen, von dem her auch nur für manche ne Lösung.

Diesen Spruch höre ich immer als erstes... körperlich zu schwer. %-|

Das war vielleicht vor 20 Jahren noch so, aber inzwischen hat sich im Pflegeberufsalltag aufgrund der massiven arbeitsbedingten Gesundheitsschäden eine Menge getan! :)z

Es gibt heute viele Hilfsmittel, mit denen sogar Kinder umgehen könnten und Kinestetik-Fortbildungen, wie man rückenschonend arbeiten kann. Wer sich heute beim Patienten einen Bandscheibenvorfall holt, macht etwas falsch. Die Hauptbelastung in der Pflege kommt heute in erster Linie durch den Zeitdruck und die Mehrfachbelastung! Wo es gestern noch 5 Schwestern gab, muss es heute eine Schwester schaffen. Dazu Schicht- und WE-Dienst manchmal mehrere Wochen hintereinander, vor allem in der Urlaubszeit oder bei vielen Krankmeldungen... von Überstunden im dreistelligen Bereich können alle ein Lied singen... :=o

Und dann kommt noch der seelische Streß hinzu. Umgang mit Krankheit, Demenz, Siechtum und Tod, wobei man es kaum noch schafft, die ganzheitliche Pflege (von Körper und Seele) zu berücksichtigen. Für ein Gespräch bleibt kaum noch Zeit, meist tragen die Patienten statt Namen nur Diagnosen, weil man hauptsächlich mit bürokratischer Arbeit zugeschüttet ist....

Ich kenne die Pflege noch aus den 80ern. Da war manches primitiver, aber ich konnte noch meinen Berufethos befriedigen. Heute habe ich eher das Gefühl, eine Maschine zu sein... Und das ist erst der Anfang! In 20 Jahren haben wir doppelt so viele alte und pflegebedürftige Menschen wie heute. Wer soll das dann bewältigen, wenn sich nichts ändert am sozialen Gefälle? Und auch die Hartzler werden mal alt und erwarten dann, dass sie die Gesundheitsbetreuung und Pflege auch noch umsonst bekommen. Und wenn ich gar in 40 Jahren selbst so alt bin, gibts nur noch den Strick umsonst...

Ich würds machen. :)z

:)^ Vielen Dank! Das gibt Hoffnung! :)^ :)*

Ich stelle mir grad vor das alle Harzer Altenpfleger werden :-/ Ja warum sind wir da nicht früher drauf gekommen :-/ ???

Das wär eine sehr gute Idee! Wenn man daran noch die Möglichkeit koppeln würde, dass die Hartzler so einen Zuverdienst hätten und kostenlos ausgebildet werden, würden sicher einige aus der "Vollabhängigkeit" rauskommen. :-D :)^

In jedem Falle sollte die Zahlung von ALG2 an irgendeine Art von "Leistung" gebunden werden! Ansonsten vergessen viele (oder einige lernen es gar nicht erst), dass Lohn im Leben immer an Leistung gebunden ist! ;-)

sEchn<att&erguscxhe


Dann gib den Leuten Arbeit und eine Perspektive.

Darin liegt der grundlegende Denkfehler. Es geht nicht darum, abzuwarten, bis einem etwas gegeben wird, sondern sich die Arbeit zu machen und seine Perspektive selbst zu schaffen. Umschulung auf einen gefragten Beruf, sich selbständig machen, ins Ausland ziehen... Es gibt einige Möglichkeiten. Nicht jede ist für jeden geeignet. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Aber noch mehr Ausreden.

Ich kann die Überlegung verstehen, wenn jemand früher gut verdient hat, daß er bei einer neuen Aufgabe nicht weniger verdienen möchte. Aber dann sollte auch klar sein, daß ALG2 eben noch weniger bedeutet. Nicht unbedingt noch weniger Geld. Es gibt Jobs, bei denen man auf Arbeit geht und trotzdem weniger verdient als jemand, der mit ALG2 zu Hause sitzt. Aber was ist mit dem Selbstwertgefühl? Komplett von anderen abhängig zu sein wird nur wenige zufriedenstellen. Wie unzufrieden sie mit ihrer Situation sind, zeigt sich immer spätestens dann, wenn es um die Höhe der ALG-Bezüge geht.

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