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Hartz-IV-Betroffene, wie lebt Ihr?

svchCnatte#rgfuscxhe


Und woher kriegt die Einrichtung das Geld? Von den (größtenteils gesetzlichen) Versicherungen.

Aber auch nur für die Leistungen, die die Einrichtungen mit ihren Mitarbeitern erbringen können. Ob die Versicherungen gesetzlich oder freiwillig sind, oder die Leistunen selbst bezahlt werden, spielt für den Staat keine Rolle. Es spielt für ihn aber eine Rolle, ob er einen Arbeitslosen zu versorgen hat, oder derjenige seinen Lebensunterhalt durch Arbeit verdient und dafür Steuern entrichtet werden.

Das mit dem staatlichen Gesundheitswesen, bei dem es für den Staat günstiger wäre, für einen Arbeitslosen zu sorgen als für einen teureren Angestellten, war einmal. Die DDR ist seit über 20 Jahren Geschichte.

h4ap6hazaOrxd


Der Beitrag eben ging natürlich an Hanna-Maria.

sDchnateterg+usfcxhe


... und in die Hose. Denn es ging darin nicht um die Pauschalisierung des Arbeitsmarktes, sondern um ein Beispiel für Arbeitskräftemangel.

Hfanna-UMaria


Und woher kriegt die Einrichtung das Geld? Von den (größtenteils gesetzlichen) Versicherungen. Und warum wird deren Geld immer weniger? Weil es immer weniger sozialversicherungspflichtige Beschäftigte gibt und die wenigen auch noch schlecht bezahlt werden. Der staatliche Anteil an der Gesundheitsversorgung steigt also stark an

Wieder falsch. Die Einrichtungen erhalten von Kranken-und Pflegekassen genau festgelegte Pauschalbeträge für einzelne Leistungen oder so genannte "Fallpauschalen". Da bekommt keiner mehr aber auch nicht weniger. Caritative Leistungen können nicht abgerechnet werden. Von den SGBV-Leistungen der Gruppe 1 (Blutdruck/BZ messen, Medigaben oder Verbände) kann, egal wie viele der Patient davon erhält, nur eine abgerechnet werden und für die erhält man einen Betrag unter 10€. Viele Einrichtungen kommen mit diesen Geldern nicht aus und schreiben trotz guter Auslastung rote Zahlen. Dazu kommt, dass die bürokratischen Vorgaben des MDK immer umfangreicher werden, so dass man in der Pflege teilweise über 50% mit reinen Büroarbeiten beschäftigt ist, die von den Kassen auch nicht bezahlt werden...

Was uns nottut ist vor allem ein Bürokratieabbau und eine Kompetenzverlagerung, d.h. dass Ungelernte oder Hilfkräfte mehr Verantwortung übernehmen dürfen...

cQeterum2 ceLnsexo


Hanna-Maria

Was uns nottut ist vor allem ein Bürokratieabbau

Auf jeden Fall. Man sollte schon klar sehen können, wo das Geld bleibt.

dass Ungelernte oder Hilfkräfte mehr Verantwortung übernehmen dürfen...

Das schrieb ich ja; darauf läuft es hinaus - muß es hinauslaufen.

schnatter

Tut mir leid, Deinem DDR-Seitenhieb kann ich nicht folgen.

HXaInnaG-Marxia


Der durchschnittliche Arbeitslose ist nicht jung, gesund und fachlich gebildet, sondern alt oder krank oder nicht bzw. nicht dem Arbeitsmarkt entsprechend ausgebildet. Und deswegen sind es Arbeitslose. Nicht weil sie keine Lust haben.

Wie alt, krank oder ungebildet muss man sein, um folgende Beschäftigungen nicht mehr ausüben zu können (und sei es nur, um wenigstens einen Teil des eigenen Unterhalts selbst zu bestreiten):

- Zeitung austragen

- Tankstellenkassierer

- Callcenter

- Nachhilfeunterricht

- Kinderbetreuung

- Kurierfahrer

- Büroaushilfsarbeiten

- Befragungsdienste

- Rezeptionsbereiche

- Warentester

- Haushaltshilfe.....uvm.

s8c<hnattcergusxche


Tut mir leid, Deinem DDR-Seitenhieb kann ich nicht folgen.

Die Erklärung steht im Satz davor. Deine [[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/515055/14002315/ Behauptung]]

Für den Staat ist es billiger, einen Hartz4er durchzufüttern, der kostet nur 1500 € monatlich, als dem Gesundheitswesen eine Krankenschwester, die das doppelte kostet, zu bezahlen.

würde nur für ein staatliches Gesundheitssystem zutreffen, wie es die DDR hatte. Im jetzigen System zahlt der Staat zwar ALG2, aber für die Krankenschwester bzw. die von ihr erbrachten Leistungen zahlen die jeweiligen Versicherungen. Auch wenn sie gesetzlich sind, sind sie nicht staatlich. Die staatlichen (kommunalen) Zuschüsse decken nicht das Einkommen der Krankenschwester oder weitere Kosten.

f\ran8kix 01


würde nur für ein staatliches Gesundheitssystem zutreffen, wie es die DDR hatte.

Na, da kennt sich aber einer aus mit der DDR- Vergangenheit :|N

Soviel wie ich weiß gabs doch dort garkein H4 :-/ :|N

fdranbki 0x1


Jasminda75

Drücke dir die Daumen.

Dankeschön!;-)

tnhe shaadowgxirl


100€ monatlich für Nahrungsmittel ist ja sowas von utopisch ;-D

Ganz utopisch nicht, hier sind einige im Forum, die das hinkriegen :-)

Wäre ich alleine, würde ich es VIELLEICHT ja auch hinkriegen, aber sicher nicht, wenn ich "Essen gehen" (wobei für mich McD auch nicht unter Essen gehen fällt...) auch davon bezahlen würde... Ich glaube, selbst, wenn ich einmal bei McD wäre, wäre die Planung durcheinander und das obwohl ich dort höchstens zwei 1€Burger esse. Die halten aber nunmal nicht lange satt.

Mein Freund und ich würden an unserem 5. Jahrestag auch gerne essen gehen - scheitert aber daran, dass ein Besuch beim Italiener mal locker mindestens 40€ wären. Und die ganze Zeit durchrechnen, wie hoch die Rechnung nun ist, muss auch nicht sein :-/

Also 100€/Monat für Lebensmittel für eine Person - ok. Aber wenn da Essen gehen mit drin ist, ist man eindeutig zu wenig und sicher auch nicht allzu gesund :-/

thhe Dsha~dowxgirl


Also 100€/Monat für Lebensmittel für eine Person - ok. Aber wenn da Essen gehen mit drin ist, ist man eindeutig zu wenig und sicher auch nicht allzu gesund

isst man eindeutig zu wenig, soll es natürlich heißen ;-)

s%chnatat:ergusxche


Na, da kennt sich aber einer aus mit der DDR- Vergangenheit :|N

Soviel wie ich weiß gabs doch dort garkein H4 :-/ :|N

Das muß notgedrungen so sein, weil Hartz-IV erst 2005 unter der 2. Regierung Schröder eingeführt wurde.

fdranQkYi x01


the shadowgirl

Punktlandung!

Schau mal in ihren Beitrag von 11:40. ;-D

fHrRaWnkxi 01


Das muß notgedrungen so sein, weil Hartz-IV erst 2005 unter der 2. Regierung Schröder eingeführt wurde.

AHA!;-)

n#arnDaIn.iax2


Also 100€/Monat für Lebensmittel für eine Person - ok. Aber wenn da Essen gehen mit drin ist, ist man eindeutig zu wenig und sicher auch nicht allzu gesund :-/

Ich ess abwechslungsreich und 2500-3000 kcal am Tag. Also von wenig kann man da eindeutig nicht sprechen :-D

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