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Hartz-IV-Betroffene, wie lebt Ihr?

mNillwa18|0x5


ok ginny dann nimm nicht die usa sondern länder wie spanien polen russland japan china und und und

und das mit dem harz vier stimmt erkundige dich mal geht bestimmt auch im net. jeder harz vier empfänger darf was dazu verdienen das ihm nicht grundsätzlich gestrichen wird. das ist aber unterschiedlich hoch glaube ich irgendwo um die 160 euro. das ist ja das gleiche wie bei den leuten mit dem ein euro job die bekommen ja das geld auch ZU dem normalen harz vier satz ich schau mal das ich dafür einen link finde

m0il)lOa1H805


also habe was bei SOZIALLEISTUNGEN . INFO gefunden da heisst es :

Seit dem gilt ein anrechnungsfreier Grundfreibetrag von € 100 vom Bruttoverdienst.

Von dem über diesen Grundfreibetrag hinausgehenden Nebeneinkommen sind 20% von € 101 bis € 799 anrechnungsfrei. Zwischen € 800 und € 1.200 (€ 1.500 für Bedürftige mit Kind) sind 10% des Einkommens anrechnungsfrei.

G?in3ny P?otter


und das mit dem harz vier stimmt erkundige dich mal geht bestimmt auch im net. jeder harz vier empfänger darf was dazu verdienen das ihm nicht grundsätzlich gestrichen wird. das ist aber unterschiedlich hoch glaube ich irgendwo um die 160 euro. das ist ja das gleiche wie bei den leuten mit dem ein euro job die bekommen ja das geld auch ZU dem normalen harz vier satz ich schau mal das ich dafür einen link finde

Jo, ich meinte aber Leute die ihren Lohn auf H4-Niveau aufgestock bekommen, nicht H4er die mit 1,-E-Job dazu verdienen.

Seit dem gilt ein anrechnungsfreier Grundfreibetrag von € 100 vom Bruttoverdienst.

Von dem über diesen Grundfreibetrag hinausgehenden Nebeneinkommen sind 20% von € 101 bis € 799 anrechnungsfrei. Zwischen € 800 und € 1.200 (€ 1.500 für Bedürftige mit Kind) sind 10% des Einkommens anrechnungsfrei.

Die Frage ist was man netto noch von diesen Freibeträgen hat, grad bei Lohnsteuerklasse 1.

muiklSla18V0x5


ja das ist klar das das nicht die welt seien kann, ich hab das ganze ja auch nur reingestellt um zu sagen das es nicht wahr ist wenn hier manche schreiben sie gehen nicht arbeiten und nehmen harz vier nur weil man dann MEHR geld hat als wenn man arbeitet

GMinnoy PRottxer


ich hab das ganze ja auch nur reingestellt um zu sagen das es nicht wahr ist wenn hier manche schreiben sie gehen nicht arbeiten und nehmen harz vier nur weil man dann MEHR geld hat als wenn man arbeitet

Stimmt, wer weniger hat kann vom Amt aufstocken lassen. Ich denke das die eher meinen das es sich nicht lohnt weil man dann trotz Arbeit nicht mehr hat. Und DAS kann ich irgendwo bissl nachvollziehen, wenn auch nicht in jedem Fall.

aapplex869


Also ist Arbeit ein absolut unzumutbarer Zustand ??

So schlimm ist es nicht ...nein wirklich .

G=inny" Po)ttexr


Also ist Arbeit ein absolut unzumutbarer Zustand ??

Nein natürlich nicht, aber es sollte schon mehr als H4 im Geldbeutel sein wenn man arbeitet. Wenn sich nix verbessert werdern sich manche denken, warum sich früh aus dem Bett quälen wenn es einem unterm Strich gar nicht besser geht, und eben das kann ich bisschen verstehn. Das man aufhört sich um arbeit zu bemühen finde ich auch nicht gut, kritisiere ich auch, aber es ist eben eine Minderheit.

m7ialla1L80n5


ja sicher ist das nicht ok ( arbeiten und nicht mehr bekommen) aber ein bisschen mehr geht ja schon. ich weiss vin einer ehemaligen arbeitskollegin das sie eigentlich harz vier bekommen hat und dann dazu ein paar stunden in der praxis gemacht hat weil sie halt 160 euro dazu verdienen konnte.

also kompletter harz vier satz PLUS 160 euro lohn für die stunden in der praxis. bei ihr war das eigentlich ganz gut da sie auch eine kleine tochter hatte. sie hat immer nmittwochs gearbeitet und in der zeit war die kleine erst bei der oma und als sie dann alt genug war war sie eh vormittags im kindergarten.

G'inny xPotxter


sicher ist das nicht ok ( arbeiten und nicht mehr bekommen) aber ein bisschen mehr geht ja schon.

Aus diesem Grund fordern ja so viele den Mindestlohn, aber leider fühlen sich sie Damen und Herren Politiker nicht zuständig.

mhillad180x5


NEIN DIE HABEN JA AUCH GENUG UND WENN ES MAL GERADE NICHT FÜR DIE NEUE VILLA AM SEE REICHT ERHÖHEN WIR HALT DIE DIÄTEN.

So ein leben als Politikerin ist schon hammer hart da können wir 08/15 bürger doch gar nicht mit reden, wir sind doch nur die kleinen dummchen............. o:)

L6ora4 Ley


verband der physiotherapeuten sprach von einem stundenlohn für berufsanfänger von ca 18 euro, nach über 300 bewerbungen habe ich eine teilzeitstelle für knapp 4 euro die stunde angenommen.

da siehst du es doch, mein Gott du steckst mittendrin und findest das normal? ich wüsste jetzt nicht, das die physiotherapeuten so dramatisch unter Umsatzeinbußen zu leiden hätten. Wenn man darüber nachdenkt, sind die Kosten im gesammten Medizienischen Bereich doch eher exorbitant gestiegen, wenn du nun nur noch 4 Euro bekommst, heißt das nicht, das weniger Geld da ist, es heißt lediglich, dass dein Arbeitgeber mehr für sich behält und das hat mit schlechten Zeiten nichts zu tun. Bei mir in der Firma: Wenn ich meine Mitarbeiter gegen schlechtbezahlte Leiharbeiter austausche, heißt das doch nicht, dass ich automatisch weniger Umsatz habe, das bedeutet erst mal nur, das ich mir erhoffe mehr Geld zu verdienen. Wenn Schlecker sogar eine eigene Leiharbeitsfirma eröffnet um die zuvor gekündigten Arbeitnehmer über die hauseigene Leiharbeitsfirma zu schlechteren Bedingungen wieder einzustellen und so zum einem Tariflöhne zu umgehen und zum zweiten bei "Vermittlung" über "Vermittlungsgutscheine" pro Arbeiterin noch eine Vermittlungsprovision mitzunehmen, dann ist das für mich Abzocke und liegt nicht daran, dass die Leute in Zeiten der Not kein Schampoo mehr brauchen. Wenn eine staatliche Behörde daran mitarbeitet, Arbeitnehmer in Firmen zu zwingen, die keinen einzigen Sinn und Zweck haben, Geld mit der Arbeit von Menschen zu verdienen und als Zwischenhändler zwischen Arbeitskraft und Arbeitgeber aufzutreten, dann frage ich mich was das soll :|N Wenn es denn tatsächlich in Zeiten der Not unumgänglich ist, Lohnkosten zu sparen, warum werden tausende von Firmen subventioniert die darauf spezialisiert sind, den ohnehin schon geringeren Lohn von Arbeitenden noch weiter zu schmälern? Wenn ich statt 12,- Euro nur noch 9 bekomme, ok, dann kann man darüber nachdenken, ob es nicht sinnvoll wäre trotzdem im Beruf zu bleiben und auf bessere Zeiten zu hoffen. Wenn aber jemand kommt der von meinen 9 Euro 4 abhaben will, hab ich nicht so wenig Verdienst, weil der Markt nicht mehr hergibt, sondern weil hier ein Sklaventreiber-Geschäftszweig entstanden ist, der Milliarden von Euronen umsetzt, indem nichts anderes tut als Menschen von ihrem verdienten Geld einen Großteil wieder abzunehmen. Und diesen Sklaventreiber-Geschäftszweig zahlen wir alle, weil die Menschen gezwungen sind sich den Rest des Lohns, den sie zum Überleben brauchen, beim Amt zu holen. Und weil alle so fröhlich mitmachen, findet es alle Welt völlig normal.

Sicherlich ist es NICHR gerechtfertigt was diese mini löhne angeht aber glaubt ihr das ganze wird besser wenn amn sagt ok dann leb ich halt auf kosten des staates?

Glaub mir, im Endeffekt wäre es eklatant billiger die Arbeitslosen einfach arbeitslos zu lassen und ihnen ein Menschenwürdiges Leben zu sichern. :)z Die unglaublich riesige Armee derer, die diese Arbeitslosen verwaltet, betreut, gängelt und sanktioniert sowie diejenigen die mit Sklavenlöhnen Geld verdienen, sind es die die Arbeitslosigkeit so teuer machen >:( Und ich denke mir, ein Arbeitsloser, der nicht in einem Zustand von permanenter Schuld Rechtfertigungsverhalten gehalten würde, hätte wahrscheinlich auch schneller wieder die Kraft von sich aus wieder nach einem Job zu suchen. Aber die öffentlich forcierte Diskussion, die ständige Rechtfertigung auf der Arge, das Zulassenmüssen illegaler Wohnungsbesichtigungen (sogar die Polizei braucht bei Verdächtigungen einen von einem Richter unterschriebenen Durchsuchungsbefehl), meinst du denn, das ist nichts was auf die Psyche schlägt. Mach dir mal bewusst, das du zu einer Schicht gehörst, der noch nicht mal mehr die im Gesetzt zugestandenen Rechte zugestanden werden. Und du sagst es ja selbst, du hast dir nichts vorzuwerfen, aber trotzdem ein schlechtes Gefühl, und das ist doch der Sinn der Sache, obwohl du völlig unschuldig an deiner Situiation bist, gelingt es, dir mit unglaublichen Übergriffen ein Angstgefühl zu vermitteln.

GNinney P{ot)ter


Super Beitrag Lora, das kotzt mich auch immer so an. Uns will man weiß machen das die Staatskasse leer ist, aber andererseits den Banken Milliarden in den Rachen werfen.... :|N

sFchnaZtterguxsche


zuza

erläutere doch bitte, warum es legitim ist, dass steuerzahler nicht nur AN, die z.b. von einer leiharbeitsfirma oder auch ansonsten zu geringen löhnen, d.h. < 9,-/hrs brutto, beschäftigt werden, unterstützen, sondern gerade auch die unternehmen subventionieren, die derartig geringe löhne, die nicht zum aufrechterhalten des lebensunterhalts ausreichen, stützen.

Legitim ist das nur, weil es legitimiert wurde. Nach meiner persönlichen Auffassung ist das ein politischer Skandal. Da werden mit Steuergeldern Arbeitsplätze erhalten, die wirtschaftlich nicht mehr tragfähig sind. Ohne daß wir gefragt wurden und ohne daß uns Rechenschaft darüber abgelegt wird, halten wir so den Verfall eines maroden Systems auf. Um das Ende mit Schrecken zu vermeiden, bezahlen wir einen Schrecken ohne Ende.

Der Hintergrund ist, daß Unternehmen die Lohnkosten tatsächlich nicht aufbringen können und schließen müßten. Es ist zwar modern geworden, den Betrieb über diese Kenngröße zu sanieren. Aber damit wird nur verschleiert, was die tatsächliche Ursache ist. Wer etwas blauäugig ist könnte meinen, wenn ein Laden stabil läuft, dann läuft er auch stabil weiter, wenn sich nichts ändert. Aber in der Praxis reicht Stabilität nicht aus. Um weiter existieren zu können, muß jedes Jahr ein Zuwachs erwirtschaftet werden. Das ist ein Kernpunt im kapitalistischen System. Denn es wird vom Geld bestimmt, und der Wert des Geldes vom Zins. Um den Wert des Betriebes zu erhalten, muß der durch den Zins sinkende Geldwert mindestens ausgeglichen werden. Der Betrieb muß also mehr Geld wert sein.

Heute ist es bereits so, daß nicht nur der Gewinn wachsen muß, sondern die Zuwachsrate des Gewinns. Wenn man sich die großen Unternehmen ansieht, die in der gegenwärtigen Krise Probleme haben, dann wird man feststellen, daß die meisten nicht weniger Gewinn machen, sondern daß der Gewinnzuwachs nicht mehr so groß ist wie in früheren Jahren. Das nenne ich Jammern auf hohem Niveau. Wirklich von der Krise betroffen sind dann eher die kleineren Betriebe, die ihre Aufträge verlieren, weil ihr Produkt irgendwo auf der Welt durch noch billigere Arbeitskräfte billiger hergestellt werden kann. Um diesen weltweiten Konkurrenzkampf zu ermöglichen, wurde die Globalisierung der Finanzmärkte vorangetrieben.

Um den Unternehmen auf diesem Markt das Überleben und damit auch die Arbeitsplätze zu sichern, gibt es die staatlichen Zugeständnisse. Wir verzögern damit den Untergang, aber wir werden ihn nicht verhindern können. Wenn ich mir die Alternative ansehe, hält sich meine Empörung aber in Grenzen. Bisher wurden diese Marktkonflikte immer durch Kriege gelöst. Man kann es auch so sehen: Wir erkaufen uns mit Steuergeldern den Frieden.

L^orEa ALexy


Und all die, die sich auf Steuerzahlerkosten ein tolles Leben machen, kommen vor Lachen nicht in den Schlaf, weil wir Deppen, anstatt eine Anwort darauf zu verlangen, wieso bitteschön sie sich erdreisten, von anderer Leute Geld zu leben, schön blöd die geforderte Diskussion darüber führen, dass es ja faule Arbeitslose gibt. :=o

Der Herr "Arbeit muss sich wieder lohnen" Herr Westerwelle kann schon jetzt davon ausgehen das dieser Slogan für ihn stimmt: [[http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,673402,00.html]]

Da sich, die im Vorfeld so sehr angepriesene Gesundheitsreform im Endeffekt für alle Pflichtversicherten als Preissteigernd entpuppt hat (Applaus, Applaus fein gemacht) lohnt sich so ein Angebot doch erst recht. :(v

scchnadtte[rgusxche


Fluchtgedanke & Ginny Potter & Timbatuku

Arbeit für alle= prinzipiell genügend Arbeitsplätze für die Gesellschaft

Arbeit für jeden= geeignete Arbeitsplätze für die Menschen, es gibt immer welche die nur Nischen besetzen können oder kaum arbeiten können und für die man möglicherweise keinen Arbeitsplatz finden/schaffen kann.

Wo ist der Wiederspruch?

Fluchtgedanke, Deine Interpretation trifft meine Gedanken recht gut. Ich hatte noch einen anderen Aspekt im Kopf.

Eine Gesellschaft ist immer in Bewegung. Dabei wechseln auch die Anforderungen an die Arbeit, die innerhalb der Gesellschaft zu erledigen ist. Der Markt ist dynamisch. Wer einen Beruf gelernt hat, wird einen neuen lernen müssen. Aber Arbeit gibt es, so lange es die Gesellschaft gibt.

Natürlich weichen die Zahlen der offenen Stellen stark von den Arbeitslosenzahlen ab. Jeder Arbeitslose ist registriert. Aber bei weitem nicht jede zu besetzende Stelle wird der ARGE gemeldet. Viele Unternehmen wollen sich nicht (oder nicht mehr) mit unmutigen Arbeitnehmern belasten, die nur deshalb kommen, weil sie mußten. Wer aktiv eine Arbeit sucht, bleibt selbst am Markt aktiv. Das hat den Vorteil, daß man auch eine bessere Verhandlungsposition behält, wenn es um die Frage des Einkommens geht. Denn das Unternehmen hat die wirtschaftliche Anforderung, einen Bedarf zu decken. Und ich als Bewerber habe da etwas zu bieten, nämlich meine Erfahrungen und meine Arbeitskraft. Ich setze mich nicht dem Druck aus, irgendetwas annehmen zu müssen, weil mir sonst meine Bezüge gekürzt werden.

Das Spiel mit den Zahlen überlasse ich den Theoretikern und den zu ihnen gehörenden Politikern. Um eine Arbeit zu finden, hilft das nicht.

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