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Hartz-IV-Betroffene, wie lebt Ihr?

SLtalfyxr


Beamten, die machen können was sie wollen

Das ist ein Oymoron! ;-) ;-D

SBtarlfyr


*x einfüg* .. OXymoron!

kOamEixkaze


Nene, Beamte sind nicht alle gleich.

Sehe ich auch so. Es gibt viele, die ihr Geld wert sind (gerade engagierte Lehrer sind m.E. eher unterbezahlt). Ich finde allerdings diesen leistungsunabhängigen Status auf Lebenszeit mit automatischer Bezügesteigerung verfehlt. Es gibt einfach einige, die das ausnutzen.

Dann sollte das Gehalt eines Busfahrers dem eines Piloten entsprechen und um vielfaches höher liegen als das Einkommen eines Anwaltes – letzterer hat nämlich genauch nichts zu verantworten.

Ist klar. Bist Du zufällig Anwalt, MiRoLi?

M=iRo"Li


Ist klar. Bist Du zufällig Anwalt, MiRoLi

Ich komme aus einer Juristenfamilie und da wusste ich schon mal ganz genau, was ich nicht wollte.

Darüber hinaus gibt es keinen Zweifel, dass es Anwälte geben muss, umso mehr, da Rechtsberatung hier im Forum ja verboten ist. ]:D

Was ich meine ist, dass noch kein Anwalt wegen eines verlorenen Prozesses zur Verantwortung gezogen wurde. Rein statistisch betrachtet liegt die Versagensquote bei Anwälten ziemlich genau bei 50%. Noch schlechter ist sie eigentlich nur bei Ärzten – am Ende sterben wir alle.

Davon abgesehen veredient der gemeine Wald- und Wiesenanwalt eher unterdurchschnittlich und bekommt als Freiberufler im Möbelhaus nicht mahl die neue Couch auf Kredit. ]:D

MiiRo-Li


nicht mahl = nicht mal |-o

Exhemali ger N$utzer( (# 479013)


Die Diskussion hier verläuft eigentlich immer nach dem gleichen ermüdenden Schema, dass nicht eher Ruhe gegeben wird, bis so oft betont wurde, dass es neben den schwarzen Schafen auch weiße Schafe gibt, bis die schwarzen Schafe auch alle blütenweiß sind. Jegliche Form von Differenzierung ist grundsätzlich unerwünscht und das wird jedem, der anders denkt, bis zum Erbrechen eingetrichtert. Probleme, die durch einen bestimmten Anteil an HartzIV-Empfängern erst verursacht werden und aufgrund von denen andere HartzIV-Empfänger durch sich zunehmend verschärfende Auflagen usw. zusätzlich beeinträchtigt werden, gibt es nicht, sondern nur die von der Gesellschaft verursachten Probleme, unter denen die "solidarische Gemeinschaft" der HartzIV-Empfänger geschlossen leiden muss. Sorry, aber ich lach mich schlapp, inbesondere angesichts der vielen hier gebrachten Klischee-Aussagen gegenüber irgendwelchen Berufsgruppen, welche im krassen Gegensatz dazu als absolut fundiert und legitim erachtet werden.

R5atl'osx23


@ DoN_ :

:)^

Nicht zu vergessen die platten Klischees, dass alle Akademiker ja maßlos überbezahlte Möchtegerns sind die den ganzen Tag auf den durchweg chronisch Kranken, alten H4 Empfängern rumhauen und ihre ganzen Klischees aus dem Fernsehen beziehen... zzz

IKs5abe)ll


ratlos

Nicht zu vergessen die platten Klischees, dass alle Akademiker ja maßlos überbezahlte Möchtegernsdie den ganzen Tag auf den durchweg chronisch Kranken, alten H4 Empfängern rumhauen und ihre ganzen Klischees aus dem Fernsehen beziehen...

Tolle Interpretation. :-/ :|N Das hat Keiner so (zu Dir) gesagt.

Du bist mit irgendwelchen Behauptungen/Statistiken hier aufgetaucht, in der das Wort "meist" (bezogen auf die meisten HartzIV-Empfänger) gebraucht wurde, nicht mal mit Quelle oder sonstigen Belegen.

Andere haben dagegen lediglich gesagt, dass es viele unterschiedliche Situationen/Umstände gibt, eben z.B. auch die HartzIV-Empfänger, die wegen Krankheit dareingerutscht sind und/oder wegen ihres Alters Probleme haben eine neue Arbeit zu bekommen.

Keiner spricht hier von "maßlos überbezahlten Akademikern" oder "durchweg chronisch kranken, alten HartzIV-Empfängern" – außer Dir.

Evhemalige:r Nutz@er k(#647901x3)


Du bist mit irgendwelchen Behauptungen/Statistiken hier aufgetaucht, in der das Wort "meist" (bezogen auf die meisten HartzIV-Empfänger) gebraucht wurde, nicht mal mit Quelle oder sonstigen Belegen.

Als Sachbearbeiter im Bereich Jugend und Soziales kennt man irgendwann das gesamte Spektrum des HartzIV-Klientels. Ihr hingegen kennt irgendwen aus eurer Bekanntschaft, der ebenfalls betroffen ist. Welche Perspektive ist wohl gesamtheitlicher? Nichtsdestotrotz werden kritische Meinungen, egal woher sie stammen, zu Tode relativiert. Von unserer Seite wurden nie alle in eine Schublade gepackt, aber es ist sogar verpöhnt, Kritik an einem Bruchteil des Klientels zu üben, weil das ja einen Generalverdacht gegenüber allen anderen Leistungsempfängern generieren würde.

b[eetlSejHuicex21


Hier fiel ja nicht nur die forderung nach Mindestlohn sondern nach einheotlichem grundeinkommen.. und darauf sagte ich das ich schon berufe in unterschiedlichen verantwortungen arbeitszeiten Qualitäten etc auch verschieden zu bezahlen finde.. angebot und Nachfrage eben und damit komme ich als Krankenschwester selbst ziemlich mies weg ich mag meinen job aber. ;-)

RIatlosI23


Andere haben dagegen lediglich gesagt, dass es viele unterschiedliche Situationen/Umstände gibt, eben z.B. auch die HartzIV-Empfänger, die wegen Krankheit dareingerutscht sind und/oder wegen ihres Alters Probleme haben eine neue Arbeit zu bekommen.

Ich gehe jetzt nicht nochmal seitenweise zurück, aber hier haben diverse Leute behauptet (inkl. dir), dass ja ein Großteil der H4 Empfänger krank oder alt seien. Du hast da deine Arbeitsvermittlerin meine ich benannt. Es gab hier vehement und von diversen Seiten Aussagen ala: ich glaube die Mehrheit der Empfänger ist eben krank, rutschen natürlich völlig unverschuldet irgendwo rein usw.

Es ist eigenartig das mir das "Scheren über einen Kamm", das Verallgemeinern ohne Quellen vorgeworfen wird, selbst machen du und andere das aber genauso. Da wird auf eigene Erfahrungen und Sichtungen gepocht. Das ist doch genuaso subjektiv wie meine Sichtweise. Bei destatis gibt es überigends Quellen mit Angabe erwerbsfähiger H4 Bezieher, also keine Kranken, zwar aus 2009, aber da entstammen gut 4 Millionen Empfänger einer Altersschicht 20-55.

Suche ich für später mal raus.

A2pfelkAuch4en007


Naja, ich würde das alles nicht über einen Kamm scheren. ich schreibe von Erfahrungen, die ich selbst gemacht habe. Und das, was ich eben gesehen habe, war, dass bei uns als ich noch arbeitslos war viele Leute psychisch angeknackst waren, egal ob jung oder alt, kann aber auch sein, dass sie gesund zum Amt gekommen sind und dann erst in eine Depression oder andere psych. Krankheit gerutscht sind. Denn arbeitslos zu sein geht an die eigene Substanz und das Selbstwertgefühl leidet stark, da können schon Depressionen auftreten und ich gehe noch weiter: Wenn man andauernd von allen Seiten zu hören bekommt, man sei faul, jeder, der ernsthaft sucht, der findet auch usw, das greift auch emotianal an und belastet psychisch! Das ist meine Sicht der Dinge, wie andere bzw . gar Sachbearbeiter, die da langfristig arbeiten das sehen , weiß ich nicht, aber wie die bei uns drauf waren, das ist schon an Arroganz und eigentlich auch Dummheit nicht mehr zu überbieten.

Die Politik tut leider heutzutage nicht sehr viel, um Leute davor zu bewahren mal auf Harz4 angewiesen zu werden. Sprich kein Mindestlohn, dafr aber sehr viele Zeitfirmen mit befristeten Veträgen, 1 Euro Jobs, Druck auf Harz4 Empfänger, damit sie ja bloß schnell wieder in einen befristeten Vetrag reinrutschen, der auch noch unterbezahlt ist, aber egal, hauptsache weg vom Amt.

Ein Grundeinkommen ist schon eine gute Idee, habe auch davon im TV gehört, aber ich denke kaum, dass sich das durchsetzen wird. Die Politiker gehen ja davon aus, dass dann keiner mehr freiwillig arbeiten gehen wird. Und überhaupt, wenn ich die Politiker so sprechen höre, was sie von sich geben: Menschen würden nie von sich aus arbeiten gehen, sie wären von NAtur aus faul und wer arbeitet schon freiwillig, da frage ich mich ob sie nicht eher von sich selbst sprechen als von anderen. Ich würde auch so arbeiten gehen, wenn mir die Arbeit etwas Spaß macht. Wenn ich nichts mache oder unterfordert bin, dann werde depressiv, während der Arbeitslosigkeit habe ich das an mir erlebt. Das ist übel, den ganzen Tag nichts zu tun zu haben. Und genau das habe ich auch on vielen anderen Menschen gehört, egal ob berufstätig oder arbeitslos.

Und wenn wir schon dabei sind, welche Berufsgruppen wieviel verdienen sollten, lehne ich mich mal aus dem Fenster: Ich finde, die Menschen, die körperlich schwer arbeiten sollten mehr verdienen als die Jenigen, die nur im Büro sitzen. Außerdem geht da der Verdienst nach der Intelligenz. Nicht jeder Mensch ist in der Lage zu studieren, doch die Jenigen, die am meisten verdienen, sind die, die studiert haben. Ist das nicht ungerecht?

Eohemalig#er Nuqtzer c(#4x79013)


@ Apfelkuchen007

Die Politik tut leider heutzutage nicht sehr viel, um Leute davor zu bewahren mal auf Harz4 angewiesen zu werden. Sprich kein Mindestlohn, dafr aber sehr viele Zeitfirmen mit befristeten Veträgen, 1 Euro Jobs, Druck auf Harz4 Empfänger, damit sie ja bloß schnell wieder in einen befristeten Vetrag reinrutschen, der auch noch unterbezahlt ist, aber egal, hauptsache weg vom Amt.

Ein Grundeinkommen ist schon eine gute Idee, habe auch davon im TV gehört, aber ich denke kaum, dass sich das durchsetzen wird. Die Politiker gehen ja davon aus, dass dann keiner mehr freiwillig arbeiten gehen wird.

Erkennst du selbst die Doppelmoral, die sich aus diesen beiden Aussagen ergibt? Ein Grundeinkommen, bei dem keiner weiß, wie es finanziert wird, darf es gern sein – da verlässt man sich auf die Solidargemeinschaft. Aber das Bruttoinlandsprodukt positiv zu beeinflussen, indem man auch mal Arbeiten verrichtet, die sich für einen individuell nicht unmittelbar lohnen, dafür ist man sich zu schade.

Und wenn wir schon dabei sind, welche Berufsgruppen wieviel verdienen sollten, lehne ich mich mal aus dem Fenster: Ich finde, die Menschen, die körperlich schwer arbeiten sollten mehr verdienen als die Jenigen, die nur im Büro sitzen.

Achso? Woran machst du bitte den qualitativen Unterschied zwischen körperlicher und geistiger Arbeit fest? Ich hab meine bisherige Büroarbeit mit -2,25 Dioptrien bezahlt, falls du darauf hinaus möchtest, dass es körperliche Schäden nur bei körperlicher Arbeit gäbe.

Außerdem geht da der Verdienst nach der Intelligenz. Nicht jeder Mensch ist in der Lage zu studieren, doch die Jenigen, die am meisten verdienen, sind die, die studiert haben. Ist das nicht ungerecht?

Personen in ihrer Selbstentfaltung einzugrenzen ist letztendlich genauso verwerflich wie Eugenik auf der anderen Seiten. Solche Argumente werden für gewöhnlich von denjenigen gebracht, die als Erste davon profitieren würden, wenn man eine solche Gleichmacherei umsetzen würde.

Icsab-ell


ratlos + DoN_

DoN_ schreibt:

Nichtsdestotrotz werden kritische Meinungen, egal woher sie stammen, zu Tode relativiert.

Das stimmt nicht.

Ich habe mich an die Aussage von ratlos gehalten die da lautete ([[http://www.med1.de/Forum/Beruf.Alltag.Umwelt/515055/19778732/ hier]] nachzulesen):

Es gibt diverse Statistiken die belegen, dass Hartz4-ler eben meist von vornherein aus der "Unterschicht" stammen, d.h. aus kompletten Hartz4 Familien. Zudem ist wenig bis keine Bildung (Schulbildung, Ausbildung) vorhanden. Bei Menschen mit Migrationshintergrund ist die Quote ebenfalls deutlich erhöht.

(Hervorhebung durch mich)

Ebenso an diese Aussage:

Mir kann jetzt keiner erzählen das 95% der Hartz 4 Bezieher Alt oder chronisch krank sind.

Niemand hier hat gesagt, dass es 95% seien, ebenfalls hat hier Niemand bestritten, dass es auch Schmarotzer gibt oder, oder.....

DoN_:

Als Sachbearbeiter im Bereich Jugend und Soziales kennt man irgendwann das gesamte Spektrum des HartzIV-Klientels. Ihr hingegen kennt irgendwen aus eurer Bekanntschaft, der ebenfalls betroffen ist. Welche Perspektive ist wohl gesamtheitlicher? Nichtsdestotrotz werden kritische Meinungen, egal woher sie stammen, zu Tode relativiert. Von unserer Seite wurden nie alle in eine Schublade gepackt, aber es ist sogar verpöhnt, Kritik an einem Bruchteil des Klientels zu üben, weil das ja einen Generalverdacht gegenüber allen anderen Leistungsempfängern generieren würde.

Aber das ist ja leider so. Vielleicht nicht von Euch und natürlich darf man, dürft Ihr Kritik üben. Schwierig ist es, wenn Ihr es an Stellen tut wo es nicht hingehört. Wir die wir hier als Betroffene geschrieben haben, gehören nun mal nicht zu diesem Klientel welches schmarotzt etc.. ebenfalls haben wir allerdings auch nie behauptet, dass es ein solches Klientel nicht gibt. Wir aber alleine aufgrund unseres Standes als HartzIV-Empfänger oftmals genau in diese Ecke gedrängt werden und dass das sehr belastend sein kann.

Wo hat dann bitte da die "Kritik" Platz, dass es solche Empfänger aber nun mal gibt? Das hat mit (unserem) dem Kernproblem mit Vorurteilen umgehen zu müssen doch gar nichts zu tun? Im Gegenteil: Da wir diesbezüglich sehr sensibilisiert sind, empfinden wir solche Aussagen eben auf uns gemünzt.

Und nochmal: Niemand von uns hier relativiert kritische Meinungen oder schehrt alle über einen Kamm. Wir wollen einfach individuell gesehen/wahrgenommen werden.

Nochmal ratlos:

Ich gehe jetzt nicht nochmal seitenweise zurück, aber hier haben diverse Leute behauptet (inkl. dir), dass ja ein Großteil der H4 Empfänger krank oder alt seien.

Nein, habe ich nirgends behauptet. Ich habe gesagt, dass man das auch berücksichtigen sollte, dass es diese Menschen gibt, bevor man kritisiert. Und ja, ebenfalls habe ich sinngemäß gesagt, bzw. Beiträgen zugestimmt, die aussagen, dass es mehr sind als es dem Klischeegedanken entspricht. Damit habe ich aber keine (Prozent)Zahl genannt.

Wir sind uns doch vollkommen einig, dass es die "Schmarotzer" gibt, dass es die jungen oder auch alten gibt, die sich auf HartzIV ausruhen etc. pp..

k4ami[kazxe


Und wenn wir schon dabei sind, welche Berufsgruppen wieviel verdienen sollten, lehne ich mich mal aus dem Fenster: Ich finde, die Menschen, die körperlich schwer arbeiten sollten mehr verdienen als die Jenigen, die nur im Büro sitzen. Außerdem geht da der Verdienst nach der Intelligenz. Nicht jeder Mensch ist in der Lage zu studieren, doch die Jenigen, die am meisten verdienen, sind die, die studiert haben. Ist das nicht ungerecht?

Wie fändest Du es denn gerecht?

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