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Überstunden als Azubi, was muss ich mir gefallen lassen?

g&wend>olyxnn


Und ja,da muss ich dir zustimmen,dass es schon unkollegial ist,wenn andere Auszubildende noch arbeiten und man selbst als Azubi gehen möchte,weil der zeiger jetzt auf XXXX steht.

Doch denke ich,das die meistens feste Angestellte sind,die ausgelernt haben.

Ich finde, auch Festangestellte müssen nicht standardmäßig jeden Tag unbezahlte Überstunden schieben :=o

@ Aurora

Ich finde es gut, wenn du dir eine solche Behandlung nicht gefallen lässt.

@ moonight

Das war von deinen damaligen Chefs wirklich schon fahrlässig, dich in dem Zustand arbeiten zu lassen.

Meeisiter_GMlanxz


standardmäßig jeden Tag unbezahlte Überstunden

Nicht abgegoltene Überstunden sind eine Schweinerei, die keiner zu irgendeiner Zeit zu leisten haben sollte.

Ezisho*ernIchxen


Aurora

Entweder Ausbildung in dem Ausbildungsbtrieb durchziehen ....

Ich schlage dir vor erstmal mit dem Chef über die Situation zu sprechen(Überstunden und ein Ausgleich zu erhalten ).....

oder ein anderern Ausbildungsbetrieb suchen,ohne Ausbildung abbrechen zu müssen,sondern,wenn du eine Möglichkeit findest woanders unterzukommen......und du am Ende den Vertrag in den Händen hältst kannst du kündigen und direkt in den neuen Ausbildungsbetrieb einsteigen.

Dann bist du noch in der gleichen Ausbildung hast jedoch den Ausbildungsbetrieb gewechselt.

Das ist nicht schlimm.Viele Auszubildende kneifen,und halten bis zum Schluss aus mit dem schlechten Arbeitsklima.Aber manche trennen sich davon und gehen in einen neuen Ausbildungsbetrieb ohne die Lehre hinzuschmeißen.

Das Schwierige ist,dem alten Betrieb zu sagen,das man wechselt.

Am besten ist man trennt sich gut ohne Vorwürfe ,Anschuldigungen.....

Willst du Beispiele hören?

gNwenpdol/yxnn


Nicht abgegoltene Überstunden sind eine Schweinerei, die keiner zu irgendeiner Zeit zu leisten haben sollte.

Richtig :)^

A derlixa


Ich bin Doktorandin, das ist ja im Grunde auch eine Ausbildung, auch wenn man eigentlich ja schon sein Diplom hat & arbeiten könnte.

In der Welt der (naturwissenschaftlichen) Doktoranden wird sehr, sehr oft vorausgesetzt, daß länger als die gängigen 8 Stunden gearbeitet werden. Ausgeglichen wird das aber durch nichts, weder durch Geld noch durch Freizeit. Eine Freundin von mir muß zwar ihre Arbeitszeiten festhalten, wird aber dazu angehalten, diese zu fälschen, damit sie nicht über das erlaubte Maß drüber kommt :(v

Mir wurde innerhalb der ersten Monate gesagt, es würde von der Chefin erwartet, daß man 10 h im Labor sei. Als ich dann meinte, daß das gegen das Arbeitsrecht verstoßen würde kam nur ähnlich wie bei Aurora, daß diese Einstellung der Chefin aber nicht gefallen werde :|N

Was mich am meisten schockiert ist, daß diese langen Arbeitszeiten bzw. unbezahlten Überstunden noch von den Doktoranden selber gefördert werden, indem darüber gelästert wird, wenn jemand pünktlich geht %-|

Als das mal einer zu mir gesagt hat, hab ich nur gemeint, es interessiert mich nicht, wie lange oder kurz andere bleiben.

Ich weiß auch nicht wirklich, was man dagegen tun soll, da man schon ziemlich abhängig ist von seinem Betreuer - mag er/sie einen nicht, kann man die gute Note vergessen.

Also ich verstehe Dein Dilemma, Aurora, leider habe ich keinen guten Tip für Dich :°_

p#ebUbOy


v.a. da sie, wie sie sagt, erst vor ein paar Wochen die Ausbildung begonnen hat... Probezeit = Kündigung ohne Angabe von Gründen.....

grwendholynn


In der Welt der (naturwissenschaftlichen) Doktoranden wird sehr, sehr oft vorausgesetzt, daß länger als die gängigen 8 Stunden gearbeitet werden. Ausgeglichen wird das aber durch nichts, weder durch Geld noch durch Freizeit. Eine Freundin von mir muß zwar ihre Arbeitszeiten festhalten, wird aber dazu angehalten, diese zu fälschen, damit sie nicht über das erlaubte Maß drüber kommt :(v

Nicht nur in der Welt der Doktoranden kommt das vor - leider auch bei ganz "gewöhnlichen" Arbeitern ;-)

Aber warum wehrt sich keiner dagegen, das ist eigentlich die Frage :-/ alle beschweren sich drüber, aber keiner - oder nur wenige - machen mal an der richtigen Stelle den Mund auf :-/

EKiszhoernckhen


Sie haben angst den Arbeitsplatz zu verlieren,sei als Fachkraft ,Gehilfe oder Azubi.

Das Leben ist leider so.Wieso kann man nicht so lernen,wie in anderen Ländern,wo es auch geht,aber ohne hohen Stress.

Als Azubi wird man auch gekündigt ohne Grund (Probezeit).

Wenn man die Probezeit überstanden hat,dann kann man immer noch gekündigt werden,aber ein Grund muss her.

Wenn der Arbeitsgeber trotzdem eine Arbeitnehmer von sich rausschmeißen will,weswegen auch immer,und kein Grund vorliegt,kann ein Grund erfunden werden und man ist trotzdem den Arbeitsplatz los.

:°( :°( :°( :°( Aber Arbeitnehmer und der Lehrling haben auch Rechte. ;-)

Arderixa


Aber warum wehrt sich keiner dagegen, das ist eigentlich die Frage :-/ alle beschweren sich drüber, aber keiner - oder nur wenige - machen mal an der richtigen Stelle den Mund auf :-/

Also von meinen Mitdoktoranden gibt es sogar das Paradoxon, daß sie sich einerseits über die Arbeitszeiten beschweren, aber andererseits darüber lästern, wenn jemand früher geht :|N

Warum sich keiner wehrt? Weil niemand 3 Jahre harte Arbeit und Lebenszeit investieren will, um dann am Ende ne 3 oder 4 zu kriegen, weil der Professor sich über einen geärgert hat :-(

gpwenBdo\ly[nxn


@ Eishoernchen

Das Argument würde aber gar nicht greifen, wenn alle am gleichen Strang ziehen würden und keiner unbezahlte Überstunden schieben würde - dann müssten sie ja alle entlassen ;-) aber ich weiß auch, dass das momentan nur Wunschdenken ist. Meine Frage war auch eher rhetorisch gemeint - die Antwort weiß ja im Grunde jeder selbst.

@ Aderia

Das glaube ich gerne, aber ich habe es als Nichtdoktorandin auch schon in ganz anderen Arbeitsbereichen erlebt, dass es für selbstverständlich gehalten wurde, ohne Pause durchzuarbeite und keine Überstunden bezahlt zu bekommen, dies gab es "offiziell" aber gar nicht (wie bei deiner Freundin).

g7wendoBlynxn


Aber gut, ich habe es nicht lange mitgemacht und mir eine andere Arbeitsstelle gesucht. :-) Es gibt also immer Hoffnung.

E ishoedrnchxen


:-) :)z

Mfeisteur_Glxanz


Bei uns kriegt drum jeder (also ich geh mal davon aus, macht ja Sinn) Lehrling diese Broschüre beim Lehrbeginn, damit er oder sie auch mitkriegt, dass der Lehrling neben den Pflichten auch Rechte hat.

[[http://www.agvs-beo.ch/cmsfiles/lehrlingrechteundpflichten.pdf]]

Aeurorxa


Hallo

Bin grade auf der Arbeit und habe nicht so viel Zeit um auf alles zu antworten, aber wenn man seinen Betrieb wirklich wechseln möchte, wie funktioniert das? Über die Handelskammer, oder muss ich einfach wieder ganz normal Bewerbungen schreiben und darin angeben, dass ich schon in Ausbildung bin und den Betrieb wechseln möchte?

ALdenria


Das glaube ich gerne, aber ich habe es als Nichtdoktorandin auch schon in ganz anderen Arbeitsbereichen erlebt, dass es für selbstverständlich gehalten wurde, ohne Pause durchzuarbeite und keine Überstunden bezahlt zu bekommen, dies gab es "offiziell" aber gar nicht (wie bei deiner Freundin).

Ja, ich bin mir sicher, daß es das auch in normalen Betrieben gibt. Aber da kann man es so machen wie Du:

Aber gut, ich habe es nicht lange mitgemacht und mir eine andere Arbeitsstelle gesucht. :-) Es gibt also immer Hoffnung.

Eine Doktorandenstelle muß man ja mindestens 3 Jahre behalten, bzw. bis man den Titel kriegt, sonst hätte man sich das ganze ja schenken können. Also ein Wechsel ist nicht so ohne weiteres drin, wenn man es nicht ganz am Anfang macht.

Außerdem hatte ich bisher den Eindruck, daß diese Arbeitsgruppen was Arbeitszeiten etc. betrifft eh alle gleich sind. Manche sind nur schlimmer als andere - wie das Institut von meiner Freundin, wo sie bei den Zeitangaben lügen muß, oder das, wo eine andere Freundin von mir gearbeitet hat, als Diplomandin wohlgemerkt, von der erwartet wurde, daß sie jeden Tag von 9:00-22:00 im Labor ist und zwar auch am Wochenende! :(v).

Das wird von mir immerhin nicht verlangt ;-)

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