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Überstunden als Azubi, was muss ich mir gefallen lassen?

S_auerkrRau3t+SpeMckIsoßxe


Was wäre damit gewonnen gewesen, die Probezeit zähneknirschend hinzunehmen und sich danach quer zu stellen? Wäre sie halt fristgerecht gekündigt worden, wo sollte da der Vorteil liegen? :=o

Es wäre damit gewonnen gewesen, dass sie einen Ausbildungsplatz hätte.

Nach der Probezeit kann man in der Ausbildung nicht mehr gekündigt werden. Es sei denn sie würde Scheiße bauen, oder die beiden würden sich einigen...

Aber bestimmt nicht wegen keine geleisteten Überstunden, die nicht erlaubt oder geregelt sind ;-)

gMwenJdol`ynn


Nach der Probezeit kann man in der Ausbildung nicht mehr gekündigt werden

Das stimmt so nicht. Ich kenne einen Azubi, der im 2. Ausbildungsjahr gekündigt wurde ,obwohl sie eigentlich gar nichts falsch gemacht hat. Wer will, findet immer einen Grund, jemanden rauszuwerfen.

Aber eigentlich spielt das für Aurora auch keine Rolle. Warum sollte sie über einen Ausbildungsplatz froh sein, an dem sie sich nicht wohlfühlt und das ganze 3 Jahre durchziehen. Ich finde, es ist für Aurora besser so.

AEuror~a


Ich finde, es ist für Aurora besser so.

Ich glaube fast auch es ist besser so. Das hätte sonst sicher noch Ärger gegeben und das möchte ich eigentlich nicht. Es ist natürlich mist einfach so gekündigt zu werden :-( Bin schon etwas traurig darüber. Dabei meinten die immer ich würde meine Arbeit so gut machen.....dann stellen die womöglich lieber einen schlechteren an, der aber Überstunden macht :-/

Naja im nächsten Job wird sicher alles besser

g{wendohlyxnn


Es ist natürlich mist einfach so gekündigt zu werden

Kopf hoch, das ist anderen auch schon passiert. :)* :)* :)* Und die Welt geht davon nicht unter.

m9ucha@s gra1ziaxs


Hallo, Aurora.

Für mich klingt das Ganze wie der typische Fall in der freien Wirtschaft. Die sind an dir als Azubi garnicht interessiert. Die haben dich nur als Azubi eingestellt, weil sie sich dadurch ungerechtfertigte Fördergelder vom ESF erschleichen können, was aber der ESF nicht überprüft. Die stecken leider Alle unter einer Decke. Und du bist gleichzeitig noch billige Arbeitskraft.

Das nennt man "Fördermittelmafia".

Lass dich von deinen Vorgesetzten nicht erpressen.

Und nach der Berufsschule noch im Ausbildungsbetrieb anzutanzen, solche Mätzchen hab ich als Azubi schon aus Prinzip von Anfang an ignoriert. Man darf auch nicht ALLES mit sich machen lassen.

m0uchas xgrazias


Aso, hab mich verguckt, ist ja sehr altes Datum.

A6urorxa


macht nichts ;-)

Und nach der Berufsschule noch im Ausbildungsbetrieb anzutanzen, solche Mätzchen hab ich als Azubi schon aus Prinzip von Anfang an ignoriert. Man darf auch nicht ALLES mit sich machen lassen.

Das ist leider nicht so leicht. Wenn man nicht mitspielt, hat man vermutlich kein leichtes Leben im Betrieb und man will sich ja schon mit den anderen Azubis und Ausbildern gut verstehen. Es ist halt leider alles nicht so einfach. Früher hieß es "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" und heute gibt es zwar Regelungen die dem Azubi mehr Rechte einräumen, in der Praxis sieht das aber in vielen Betrieben noch ganz anders aus – zumindest nach dem was ich bisher so gehört habe.

m8uc*has graczias


Viele sind aber auch selbst dran schuld, geben ihren Ausbildungsbetrieben bspw. ihre Handynummer oder Sonstwas. So spielt man Arbeitgebern halt in die Hände und lässt sich ausbeuten. Der Arbeitgeber lacht sich hinter der Tür nur ins Fäustchen.

Kapitalistisches Verbrechergesindel. :(v

Am meisten kotzt mich bei Ausbildungsstellen das systematische Erschleichen von ESF-Geldern durch die Arbeisgeber an. >:(

7G7e7rgrKeis


Sicher das ein Azubi das nicht darf ":/

Ich habe im Kopf das er kurzfristig darf aber es dann im Wochenzeitraum zeitnah ausgeglichen werden muss. Und 11 h darf eh keiner mal so einfach außer Verkehrsbetriebe, Hotel+Gaststätten und Krankenhausangestellte ??? Oder?

m(uchas gr)a}zias


Mal gestöbert:

§ 17 Absatz 3 BBiG enthält die Regelung zur Mehrarbeit von Auszubildenden.

Wird die nach § 11 Abs. 1 Nr. 4 BBiG vereinbarte regelmäßige tägliche Arbeitszeit überschritten, liegt Mehrarbeit im Sinne von § 17 Absatz 3 BBiG vor.

In diesem Fall hat der Auszubildende Anspruch auf eine besondere Vergütung oder auf Freizeitausgleich.

Auch bei verbotswidrigem Überschreiten der Höchstarbeitsgrenzen für Auszubildende (§§ 8, 21 Abs. 1 JArbSchG, § 3 ArbZG) besteht grundsätzlich ein Anspruch auf Mehrarbeitsvergütung bzw. Freizeitausgleich gemäß § 17 Absatz 3 BBiG.

A>uro`ra


In dem Betrieb damals habe ich auch gesagt, das ich nicht zum Hobbie Überstunden mache und die gerne irgendwie ausgeglichen hätte. Die hatten da kein Verständnis für. Angenommen ich hätte mit solchen Aussagen bis nach der Probezeit gewartet, wie hätte ich solche Vorderungen aber letztendlich durchsetzen können, ohne es sich mit wirklich allen zu verscherzen?

HBanna1-Marxia


Genau wegen dieser Willkür gegenüber den Azubis sollte jeder Betrieb, der ausbildet, einen sog. Jugendsprecher oder einen Beauftragten für die Azubis haben. Ansonsten bei Problemen ruhig auch mal den Betriebsrat, Personalrat oder die Mitarbeitervertretung ansprechen. Die können auch weiterhelfen. :)z :)*

Wichtig ist, sich von Anfang an gegen Ungerechtigkeiten zu wehren, denn sonst schleicht sich solch ein Verhalten bei den Vorgesetzten schnell ein und wird als "selbstverständlich" gesehen... >:(

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