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Wie oft darf man ein Studium beginnen?

FcantasIie21 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

vielleicht kann mir jemand von euch weiterhelfen. Ich frage mich, wie oft man in Deutschland ein neues Studium beginnen darf, wenn man das vorhergehende abgebrochen hat. Gibt es eine Begrenzung oder darf man beliebig oft wechseln? Es kommt ja vor, dass man einige Zeit braucht um herauszufinden was einem wirklich zusagt.

Ich würdemich freuen, wenn jemand darüber Bescheid weiß und mir auch noch sagen kann ob das in irgendeiner Verordnung drinsteht, damit ich sichergehen kann, dass es stimmt.

Liebe Grüße und vielen Dank,

Fantasie

Antworten
SVaOm^lem/a


Ich glaub, man kann beliebig oft wechseln.

bBabyNfacjex28


Soweit ich weis so oft Du willst, kommt auch auf das Bundesland an, manche fordern bei mehr als 2x wechsel eine Begründung!

Ich finde es nicht in Ordung, 1x wechseln ok, beim 2x wirds schon kritisch und wer öfters wechselt ist doch verarsche!

Wenns gut geht und der/die irgendwann dann mal das Studium findet was ihm/ihr zusagt ist er/sie 40 bis er fertig ist.

Ausser Du bekommst Bafög oder andere Leistungen, dann darfst Du 2x wechseln, wenn Du öfters wechselt musst Du das gut begründen sonst wird das Bafög o.ä. gestrichen!

Weist Du den garnicht was Du Studieren möchtest ???

NCoveNmbe.rmond


So weit ich weiß darfst du so oft wie du willst wecsheln. Warum soll das Verarsche sein? Die wenigsten Leute wissen beim Einschreiben, auf was sie sich da konkret einlassen !

Nur Bafög wird dir gestrichen, wenn du erst nach dem zweiten ? dritten? Semester wechselst. Also, wenn dann nicht zu lange zögern.

Dbie bAnownym.e


Ausser Du bekommst Bafög oder andere Leistungen, dann darfst Du 2x wechseln, wenn Du öfters wechselt musst Du das gut begründen sonst wird das Bafög o.ä. gestrichen!

kommt vor allem drauf an,WANN man wechselt...nach dem 3.Semester braucht man bereits eine stichhaltige Begründung (z.B. Sportstudent kann nach Unfall nicht mehr weiter Sport studieren),nach dem 4. ist Ende Gelände und der Baföganspruch für alle Zeiten futsch (zumindest,falls sich da in der letzten Zeit nix geändert hat)

Wenns gut geht und der/die irgendwann dann mal das Studium findet was ihm/ihr zusagt ist er/sie 40 bis er fertig ist.

das ist ja nun auch Quatsch...ich hab einmal mein komplettes Studium (und das auch noch relativ spät) und einmal das Nebenfach gewechselt und bin von der 40 noch weit entfernt ;-D soll ja auch Menschen geben,die bereits nach 1 Semester merken,dass es nicht das Wahre ist...da verliert man dann ja doch nicht sooo schrecklich viel Zeit...

Was man aber natürlich bedenken sollte: das steht ja für gewöhnlich alles im Lebenslauf und Wechsel müssen in der Regel begründet werden,wenn man sich irgendwo bewirbt

FoabntaIsie821


Danke! Doch ich weiß es zum Glück schon sicher, aber eine Freundin nicht. Ich mache mir ein bisschen Sorgen um sie, da sie so gar keine Ahnung hat was sie möchte. Ich würde ihr gerne helfen, aber ich weiß nicht wie, schließlich kann ich ja nicht in ihren Kopf schauen um zu sehen was ihr gefällt.

NSovembe&rmoHnxd


Da gilt: probieren geht über studieren ;-)

bGabyQfxace28


So weit ich weiß darfst du so oft wie du willst wecsheln. Warum soll das Verarsche sein? Die wenigsten Leute wissen beim Einschreiben, auf was sie sich da konkret einlassen

Sorry, aber das verstehe ich nicht? Wenn ich mich für ein Medizinstudium entscheide, weis ich doch grob auf was ich mich einlasse! In der heutigen Zeit, sprich Internet, kann ich mich genügend informieren...

Wie schon geschrieben 1x wechsel sollte auch kein Problem sein, aber mehrfach "ohne" triftigen Grund sollte NICHT in Ordnung sein!

D@ie= An{ofnymxe


sie könnte sich z.B. einfach mal in verschiedene Veranstaltungen reinsetzen,die sie interessieren könnten und sich das anschauen...oder zur Studienberatung gehen,falls sie da noch nicht war...

Gtäns6eblpümleixn


Ich würde ihr gerne helfen, aber ich weiß nicht wie, schließlich kann ich ja nicht in ihren Kopf schauen um zu sehen was ihr gefällt.

Wie wärs mit einer Studienberatung z.B. beim Arbeitsamt?

Ndovemb#eYrmxond


Nur weil du nachlesen kannst, worum es in dem Studium geht und was für Kurse man hat etc, weiß man noch lange nicht, was da tatsächlich auf einen zukommt und ob man dem gewachsen ist. Interessen und Lebensumstände können sich ändern.

Bei Fächern wie SoWi zum Beispiel denkt kaum einer, dass das so ein wahnsinnig dröges, tehoretisches Fach ist.

FNantRas*iex21


ja aber es ist echt schwer. Irgendwie gibt es nirgends eine wirklich gute Beratung. Manchmal denke ich sie sollte vielleicht eine Ausbildung machen, weil sie gerade zum 2. Mal das Studium hinschmeißt.

D]ie Ano~naymxe


Nur weil du nachlesen kannst, worum es in dem Studium geht und was für Kurse man hat etc, weiß man noch lange nicht, was da tatsächlich auf einen zukommt und ob man dem gewachsen ist.

wahre Worte :)z

SQunftlower>_73


Ich würde sagen, eine eventuelle Begrenzung hängt sicherlich auch vom Zulassungsverfahren ab: Ist es ein NC-Fach; muss man sich sehr aufwändig bewerben, usw. Die Zeiten, wo man sich einfach einschreiben konnte und nur das Abizeugnis relevant war, sind ja in den meisten Studiengängen vorbei... Neu ist ja auch die Möglichkeit, mit einem Bachelor-Abschluss einen sehr speziellen Master anzustreben.

Studierst Du schon? Warum kannst Du Dich nicht entscheiden?

Meine eigene Erfahrung:

Ich habe mein "Traumstudium" abgebrochen, weil ich es schon im ersten Semester nicht wirklich gepackt habe. Habe dann nach 2 Semestern zu meinem zweiten "Traumfach" gewechselt, mit dem ich dann auch wirklich zufrieden war. Wobei das Grundstudium relativ hart war; viel Theorie, kaum Bezug zu anwendungsrelevanten Sachen,...

Man darf sich auch nicht zu schnell abschrecken lassen.

Und statt mehrfach was Neues anzufangen; den Eltern unnötige Kosten auszuhalsen und unnötige Studiengebühren zu zahlen: Wenn man schon studiert, einfach mal in Vorlesungen der Fächer gehen, die einen interessieren. Fachstudienberatung nutzen, mit Fachschaften der entsprechenden Fächer sprechen, Hochschulinformationstage nutzen. Oder Praktika in den entsprechenden Berufsfeldern machen.

Und sich ggf. mal fragen, warum man so unentschlossen ist, warum man das "perfekte" Fach sucht. Heutzutage legt man sich nur noch mit wenigen Studiengängen vollständig fest; in vielen Bereichen gibt es hinterher (mit entsprechendem Eigenengagement) vielfältigste Berufsfelder.

Das Problem, was sich selber bei Studenten erlebe: Alles muss irgendwie "perfekt" sein; im ersten Semester wird schon über das Masterstudium nachgedacht,... Als ob man sich danach nicht mehr weiterentwickeln kann.

D:ie A5nonyxme


Manchmal denke ich sie sollte vielleicht eine Ausbildung machen, weil sie gerade zum 2. Mal das Studium hinschmeißt.

wäre natürlich auch eine Möglichkeit,aber auch dazu muss sie ja wissen,in welche Richtung es gehen soll... :-/ was hat sie denn bisher studiert und warum möchte sie das nicht weitermachen?

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