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Es geht nicht mehr, es macht mich kaputt

P]ucekixi hat die Diskussion gestartet


...dieses gefühl habe ich. schon länger. immer intensiver.

aber ich bin stark. zu stark?

ich suche die schuld bei mir manchmal.

es gibt phasen, in denen kann ich nicht mehr....garnicht mehr...und kurze zeit darauf fühle ich mich wieder stark und denke "stell dich nicht so an"

es geht um folgendes:

ich arbeite in einer bank. im vetrieb. und ich sage vorab: alles, was man in den medien so hört und liest zum thema vertriebsdruck- ES STIMMT.

es ist so.

es wird immer schlimmer.

zahlen und ziele müssen erfüllt werden, auf den einzelnen werden diese heruntergerechnet, was man zu erreichen hat in der woche. es wird in excel tabellen festgehalten, auf flipcharts rankings unter den kollegen veranstaltet ( ja wer will am freitag denn da ohn e "striche" stehe??), 3 gesräche wöchentlich geführt, davon 2 mal im team, einmal, einzelgespräch mit dem chef, da wird man auch mal freitags 2 stunden auseinander gepflückt was die woche gelaufen ist, was nicht, wie die termine in der nächsten woche geplant sind usw...

und wenn man zu wenig termine in der tabellle stehen hat, oder zu wenig ertrag in der laufenden woche geschafft hat...ohhhh das geht garnicht:(

für mich geht es nicht. nicht mehr. ich habe diese job gern gemacht. ich bin seit 1,5 jahren in dieser einen stelle, bei dieser einen chefin...die mich fertig macht. die alle fertig mache. fast alle. sie hat nen liebling. der wittert auch gern mal gegen andere.

jeder ist sich selbst der nächste. nichts mit team eigentlich.

nun bin ich krank, seit mittwoch. auch dienstag gings mir nicht gut, das müsste auch die chefin mitbekommen haben, ich habe mit fieber den tag durchgestanden. doch mittwoch hatte es mich umgehauen.

donnerstag war ich beim arzt, habe danach die chefin angerufen und ihr gesagt dass ich die woche nicht mehr komme.

ein toller spruch kam, zu dem, dass sie auf terminen herumgehackt hat...

SIE würde sich ja immer mit tabletten dopen, SIE würde ja erst garnicht so krank werden dass sie nicht arbeiten könnte. SIE hätte ja mit tabletten immer gut vorgesorgt und das im griff.

es wäre ja so viel los, da könnte SIE sich ja fehlen garnicht leisten.

( dazu gesagt, sie macht sich stress. sie macht uns allen stress! sie rennt sogar durch die filiale..)

ich bin nicht die erste, die nicht mehr kann. nicht die erste, die krank ist und auch nicht die erste, die geht. die gehen will! ich hoffe es klappt und ich finde etwas anderes.

aber was nun?

ich bin noch nicht fit. ich bin grippig, aber nicht so, dass ich nur herumliege.

meine finger sind an der rechten hand geschwollen, kein arzt wußte bislang was das ist. es schmerzt, ist ist unangenehm.

ich bekomme nicht richtig luft, ich kann nicht durchatmen, schon länger.

ich hatte mir 3 wirbel gebrochen, seitdem ist es schlimmer.

der orthopäde sagt, es wären auch blockaden durch den stress.

ich bin müde, ich bin kraftlos...mir fehlt energie, ich fühle mich schlapp, schnell ausser atem.

ich merke es schon länger, doch nun wirklich intensiv.( was sicher auch an dem infekt natürlich liegt)

aber bitte, wie sagt jemand, der sich garnicht traut, einem arzt, dass er nicht mehr kann? zum einen habe ich das gefühl wirklich etwas in mir brüten zu haben, zum anderen kann es natürlich auch psychisch bedingt sein.

wie bei meinem kollegen...der nun in einer therapie ist.

bitte...wer mag mit mir reden?

vielen vielen dank vorab...ich habe niemanden, dem ich das alles so anvertrauen kann, mit dem ich reden kann...

Antworten
P*ebxbie


Hallo !

Kein Job der Welt ist es wert, dass man sich dafür körperlich und seelisch kaputt macht.

Und auch Deine tolle Chefin tut sich keinen Gefallen, wenn sie Tabletten in sich rein stopft um sich fit zu halten. Früher oder später wird sie ihre gesundheitliche Quittung dafür bekommen.

Deswegen mein Rat: so lange Du noch einen Job hast, schreibe Bewerbungen, wirf die Angel aus und schau ob es etwas anderes gibt, was Du gerne machen möchtest und was Dich nicht so extrem fordert.

Alles Gute !!!

:)*

AZFi]nchen


Hört sich an, als schleiche sich da ein Burn out Syndrom in dein Leben. :)*

P9etezrsilxie


Scheint ja eine Sklaventreiberin zu sein, deine Chefin! Sie rennt wahrscheinlich nur rum und treibt andere an ohne selbst etwas zu leisten!!! Ist die Fluktuation sehr groß? Habt ihr keinen Betriebsrat?

P{uclkixi


danke ihr 2!

ja, ich bewerbe mich!!!

ich setze gerade große hoffnung in eine stelle...

es ist nicht einfach, aber ich will!!!

aber was ist bis dahin?

es zieht sich ja schon länger hin...

seit 4,5 jahren bin ich nun bei dieser bank.

ich habe ständig kopfschmerzen ( auch migräneanfälle), die ich zum glück gut in den griff bekomme wenn ichs frühzeitig merke.

ich bin fast so weit mich montag nochmal krankschreiben zu lassen. mir gehts nicht gut. körperlich wie psychisch.

aber was sagt man da einem arzt?

ich kann das nicht!

ich fühle mich eben immernich zu "fit"

man muss doch krank aussehen, wenn man es ist ( natürlich nicht, aber so denke ich manchmal...)

ich habe keine kraft mehr, oftmals nicht mehr richtig für mein über alles geliebtes hobby...mein pferd!

Pkuckxii


zum betriebrat "traut" sich bisher niemand.

große fluktation ist gut...hmm.-..wir sind eine großbank.

in unserer stelle ist schoin ein kommen und gehen.

seit ich dorthin versetzt wurde ist eine (recht neue!) kollegin direkt wieder gegangen ( gekündigt, hatte auich immer wieder heulanfälle wegen dem stress), eine andere hat die stelle gewechselt, eine weitere macht sich keinen kopf ( ehemann ist leiter einer anderen stelle) ein anderer ist der, der in therapie ist und selbst lamnge ausfiel und "fertig" ist.

generell innerhalb dieser stelle ( nicht direkte kollegen, aber gleiche filiale) hatte noch eine 6 moante klinik wegen burnout und ein kollege hat sich mal 3 wochen wegen "knieschmerzen" krankschreiben lassen, weil nix mehr ging...

" die peitsche der modernen sklaven ist der terminkalender..."

a7nnc^heen2


du musst da weg. notfalls auch eine gewisse zeit mit weniger geld auskommen, bis du einen neuen job hast. aber das geht so nicht. du musst dich auskurieren.

PCuckVii


oh annchen, mit weniger geld geht das nicht.

ich habe ein pferd. das ist teuer. wirklich.

das war auch der grund, warum ich einmal einen job woanders abgelehnt habe...leider!!! ich würde nun alles dafür tun ihn zu bekommen.

und genau in diesem unternehmen habe ich gerade eine bewerbung laufen.

die haben mich damals direkt nach dem vorstellungsgespräch haben wollen.

ich hoffe sie wollen mich jetzt nochmal...

P%ete)rsilsie


Ich drücke auf jeden Fall die Daumen!

P/ucykii


danke, petersilie!

hat jemand von euch schonmal zu einem arzt gesagt " mir gehts noch nicht gut, ich weiß nicht, ob es von dem infekt kommt, oder ob es davon kommt, dass es mir die ganze zeit schon nicht gut geht wegen meinem job"

so ungefähr?

ich habe angst davor, davor, dass es mich für blöd hält...für überempfindlich oder so...ich denke immer, dass man dierse situation nicht unbedingt nachempfinden kann...

s"chokoxpie


Ja, habe auch schon malbeim Arzt solche Beschwerden erzählt, mir geht es nicht gut, fühle mich einfach nicht leistungsfähig.

Da hab ich eine Psychotherapie empfohlen bekommen. Was soll er sonst machen.

Habe bis heute keine Therapie gemacht, rappel mich immer selbst wieder auf.

PHeterFstilkie


Kann man die Anforderungen überhaupt erfüllen, die diese Frau an euch stellt? Wenn man immer nur kritisiert wird, dann macht das bestimmt auf Dauer krank.

Wenn sie sich selbst dopen muss, dann ist sie vielleicht selbst schon im Burn-out und macht es nicht mehr lange. Wenn sie Kokain nimmt, hat sie die Realität schon außer Sicht, wie damals Daum. Aber das WEIß man ja nicht!

Das, was schokopie geschrieben hat, kann dir natürlich auch passieren. Vielleicht hilft dir ja auch ein mildes Antidepressivum oder Entspannungstechnik. Versuche die Situation für dich ertragbar zu machen. Bezüglich deiner Finger versuche wenig Fleisch zu essen und esse viel Obst und Gemüse. Oder nimm Vitamintabletten.

P?uckxii


meine chefin ist kurz vor der rente...sie möchte nicht in altersteilzeit, geht in dem job auf. solange sie ihn noch hat...im rahmen der umstrukturierung fällt ihre stelle weg.

unsere ziele können eigentlich nicht erfüllt werden. es ist unrealistisch. das muss man einsehen.

psychotherapie...ein kapitel, mit dem ich mich tatsächlich immer mal beschäftigt habe... seitdem ich nachts 4 oder mehrmals aufwache...diese unruhe tagsüber kaum ausschalten kann...

eine "entspannung" durch muskelralaxane als "erlösung" empfand... ( nachd en wirbelbrüchen, sonst nehme ich nur migräne medis)

fleisch esse ich selten, sehr sehr selten.

spcho)kxopie


"Unsere Ziele können nicht realisiert werden.....,"

steht es nicht gut mit der wirtschaftlichen Lage?

Wenn es so schlimm wird, daß man seelisch sehr unter dem Druck in seinem Beruf leidet, oder unter dem Betriebsklima, hilft oft nur ein Wechsel des Arbeitgebers.

Aus einem Beschäftigungsverhältnis heraus ist es nicht so schwierig, man steht nicht unter Druck.

Vielleicht hat man auch dazu noch eine Qualifizierung dürfte einem Wechsel nichts im Wege stehen.

Ein Arzt kann da auch nicht helfen, Medikamente nur vorübergehend

Denke ich--

P\uckxii


Ich schiebe den Faden nun mal hoch...

Das Thema beschäftigt mich leider noch immer.

Ich war nun krankgeschrieben wegen dem Infekt.

1. Woche von Mittwoch bis Freitag ( am Wochenende gings mir dann besser)

2. Woche von Montag bis Freitag ( nun doch Antibiotika notwendig)

3. Woche bin ich arbeiten gewesen, aber Montag morgen hatte ich schon stechende Halsscherzen, das ging den ganzen Tag so, auch Dienstag, konnte kaum schlucken. Mittwoch wars besser, aber Husten fing an.

Donnerstag gings mir nun garnicht mehr gut, das war das erste Mal, dass ich früher von der Arbeit nach Hause bin. Habe den Chef ( eigentliche Chefin war nicht da) gleich morgens gefragt ob ich gehen kann, wenn ich meinen "Tisch" so weit wie nötig bearbeitet habe.

um halb 12 habe ich tatsächlich das Büro verlassen.

Freitag zum Arzt, Blutabnehmen, nochmal krankschreiben Freitag und Montag, also heute. Freitag abend bekam ich die Blutwerte, es ging erstmal nur um nen Entzündungswert.

Antibiotika ( war verschrieben) habe ich erstmal nicht genommen, laut Ärztin aber auch ok so.

Heute ist dieser Montag...morgen gehts wieder ins Büro. Gut gehts mir noch nicht. Kieferhöhle tut weh, Kopfschmerzen vorhanden und festsitzender Husten ( Habe ne Bronchitis), aber nicht mehr so schlimm.

Aber ich habe Angst. Angst vor morgen. Vor meiner Chefin.

Ich könnte heulen:(

Sie hat mich wenn ich an der Arbeit angerufen habe ( wgeen Krankmeldung) mehrmals " zur Schnecke" gemacht, mit Dingen, die mich während einer Krankheit nun garnicht interessieren...mit Wochenplanungen, mit Terminplanungen, mit Ertragsplanungen...sie wollte mich wieder "ausfragen", was ich denn habe, wie es behandelt wird ( "Sie bekommen wieder MedikamenteMedikamente") usw...</p>
<p>Ich habe kurze, knappe Anworten gegeben, man kann ihr nicht ausweichen...:/</p>
<p>Fast wäre ich unfreundlich geworden, aber das war sie ja schon genug und ich besitze ein wenig Benehmen.</p>
<p>Zum Arzt möchte ich heute nicht mehr ( ich denke sie rechnet aber damit), denn soooo schlimm ists nun nicht mehr, so sollte man normalerweise arbeiten können.</p>
<p>Ich glaube das ist nun sehr ne Kopfsache, dass ich mich einfach nicht leistungsbereit fühle...klar, ich bin nichtz 100%....aber 200% werden erwartet:(</p>
<p>Am Freitag war eine Ärztin aus der Praxisgemeinschaft da, die mich normalerweise nicht behandelt.</p>
<p>Sie fragte mich auf einmal nach meinen Arbeitsbedingungen und ob ich "psychische Probleme " hätte. Zuerst hat mich die Frage stocken lassen, erschrecken lassen förmlich...aber dann sah ich es ein kleinwenig als "Chance", bekam meine leicht milchig werdenden Augen sofort in den Griff und erklärte kurz meine Jobwechsel-Pläne, meine IST-Situation.</p>
<p>Fazit von Ihr: Na bei sowas ists doch kein Wunder wenn das Immunsystem nicht mehr mitspielt...</p>
<p>Ich habe jetzt viel geschrieben...aber mir ist auch so sehr nach reden...mein Freund will mir garnicht zuhören, er ist genervt von der Situation, meint immer nur wie er reagieren würde ( " der würde ich garnicht antworten", "die würde ich mal darauf hinweisen dass das so nicht erlaubt ist"...usw)</p>
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