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Wie viel kann ich als Gehalt verlangen!?

D4ani1T01x0 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

Im Moment arbeite ich in einer Firma für ein Jahresgehalt von ca. 33000€ inkl. Weihnachtsgeld u. Urlaubsgeld.

DIese Firma ist in der gleichen stadt u. quasi vor der haustür...Ich arbeite im Bereich Rechnungswesen!

Nun möchte ich mich für den gleichen Beruf in München bewerben!Gefordert ist nur eine kaufmänische ausbildung u. Erfahrung in dem Bereich! Nun kann ich 3 Jahre Berufserfahrung und außerdem eine Weiterbildung zur Fachkraft vorweisen! Ich wollte schon so zwischen 36000€ (min.) und 40000€ im Jahr...es kommen ja 2,5Stunden Fahrt am Tag dazu und 2,5Std. länger arbeiten in der Woche!!

Wie viel kann ich denn verlangen??

Antworten
J enHs3 }Lovxer


Wie viel kann ich denn verlangen??

Grundsätzlich kannst du soviel verlangen wie du willst.

Hast du deinen alten Job noch? Wenn ja, dann willst du dich ja verbessern. Dann musst du ausrechnen, wieviel dir der zusätzliche Aufwand an Fahrt und Mehrarbeit wert ist. Außerdem birgt ein Stellenwechsel ja auch Risiken. Deshalb würde ich schon 40000 EUR verlangen und wenn das nicht akzeptiert wird, deinen alten Job behalten.

b-abyMfaxce28


Du willst Dich dort bewerben, hast aber noch keine Zusage oder sonstiges, richtig?

Ich würde noch gar nichts verlangen. Auch wenn Sie es in der Stellenausschreibung verlangen ( mit Gehaltsvorstellung), ich würde entweder nichts schreiben oder nach Abspache hinschreiben.

Hier in München sind die Löhne nicht höher als woanders, nur alles ist teurer ;-)

Ich sehe solche Fragen gerne als Fangfragen, den meisten Chefs ist es auch egal ob Du 10 Minuten oder 3 Stunden Fahrzeit hast zur arbeit....

Wünsch Dir viel Glück und Erfolg :)*

Dkanie1010


Also ich habe meinen alten Job noch aber ich habe nur ein befristeten Vertrag und im Moment gehts der Firma wirtschaftlich nicht so gut u. es kann sein dass ich ende des jahres eh gehen muss... Von dem her ist es eher ein risiko wenn ich bleibe... Durch die bewerbung will ich auch einfach nur eine Zusage erwirken, dass ich bei meinem jetztigen Arbeitgeber einen unbefristeten Vertrag bekomm.

Eigentlich wollten sie in der Bewerbung schon die Gehaltsvorstellung wissen. Aber ich hab das einfach mal ignoriert! Aber wenn ich zu dem Vorstellungsgespräch eingeladen werde, dann werden sie mich fragen!! Aber ich werd auf alle Fälle erst mal 40000€ sagen auch wenn ich evtl. mit weniger zufrieden wäre!! Aber zumindest will ich abz. der fahrtkosten auf das gleiche kommen wie ich jetzt verdien!!

C[onsilkiDaRtoxr


@ Dani1010

Ich habe eine fast gleichlautende Frage schon einmal hier im Forum gelesen und finde, jeder AN sollte doch seine "Wertigkeit" im Arbeitsleben kennen, denn, du wirst auch in einem Vorstellungsgespräch deine Forderung untermauern müssen. Verkaufe dich nie unter Wert und führe ja nicht als Begründung für deine Forderungen Mehraufwand bei Fahrtkosten und Fahrtzeit auf, dann kannst du gleich daheim bleiben. Wenn du eingeladen wirst, viel Erfolg.

m+a.usefusrsexs


es kommen ja 2,5Stunden Fahrt am Tag dazu

Das ist ja primär Dein Problem und nicht das Problem des Arbeitgebers. Wenn Du mit Forderungen von 40.000 rangehst würde ich mal behaupten das das Vorstellungsgespräch an der Stelle beendet ist.

Ich würde erstmal geringfügig mehr fordern als Du jetzt hast und nach der Probezeit neu verhandeln. Du mußt aber ja erstmal beweisen was Du drauf hast bevor Du mit wahnwitzigen Gehaltsforderungen kommst.

dQumnmefdrage


Tach,

erst mal zu Deiner Gehaltsvorstellung an sich: auch wenn es natürlich vom Einzelfall abhängt: 3 Jahre Berufserfahrung mit kaufmännischer Lehre im Rechnungswesen und 40.000 ist eher bei großen Konzernen (BMW, Siemens usw.) drin. Bei mittelständischen Unternehmen könnte es haarig werden. Solltest Du es zum Vorstellungsgespräch schaffen, kannst Du es aber auf jeden Fall fordern, die 40.000 sind ist keineswegs "komplett abgedreht". Wenn die Dich wirklich haben wollen, geben sie es Dir oder sie fangen an, zu handeln. Kleiner Tipp fürs handeln: Fahrtkosten müssen nicht immer im Gehalt und damit -aus Firmensicht- in den hierzulande sehr kritisch beäugten Lohnkosten drin sein. Da sind auch andere Lösungen denkbar wie z.B. Tankkarte als geldwerter Vorteil, etc.

TianjAa 197x4


Durch die bewerbung will ich auch einfach nur eine Zusage erwirken, dass ich bei meinem jetztigen Arbeitgeber einen unbefristeten Vertrag bekomm.

Wenn es Dir primär um eine Zusage der anderen Firma geht, um bei der aktuellen Stelle einen unbefristeten Vertrag zu bekommen, würde ich den Gehaltswunsch so niedrig ansetzen, dass Du Dich dadurch nicht sofort selbst rauskickst.

mDauswefus7sexs


Durch die bewerbung will ich auch einfach nur eine Zusage erwirken, dass ich bei meinem jetztigen Arbeitgeber einen unbefristeten Vertrag bekomm.

Dein jetziger Arbeitgeber weiß also das Du dich anderweitig orientierst und Du willst ihn quasi damit erpressen ??

Ehrlich gesagt glaube ich nicht das das ein guter Weg ist wenn Du eigentlich in Deiner jetzigen Firma bleiben möchtest.

d:ummemfragxe


Oh la la, Vorsicht ;-)

Ich würde dabei im Hinterkopf behalten, dass der Schuss nach hinten losgehen kann. Dein jetziger Arbeitsgeber könnte eine derartige Aktion als illoyal auffassen und sagen "Du willst woanders hin?" - "Voilà, Reisende soll man nicht aufhalten". Und in dem Fall wäre es hilfreich, wirklich eine vernünftig bezahlte Alternative zu haben....

m3aus(efuszses


Ich würde dabei im Hinterkopf behalten, dass der Schuss nach hinten losgehen kann. Dein jetziger Arbeitsgeber könnte eine derartige Aktion als illoyal auffassen und sagen "Du willst woanders hin?" - "Voilà, Reisende soll man nicht aufhalten". Und in dem Fall wäre es hilfreich, wirklich eine vernünftig bezahlte Alternative zu haben....

Sehe ich auch so, ich als Arbeitgeber würde es genau so machen, wer läßt sich schon gerne erpressen?

T|anj a 19x74


Ein Arbeitnehmer, der von einer anderen Firma ein Jobangebot hat, macht sich dadurch beim derzeitigen Arbeitgeber nicht zwangsweise unbeliebt (außer dieser ist zickig), sondern steigert in der Regel seinen Marktwert.

Dfelp|hinxe


es kommen ja 2,5Stunden Fahrt am Tag dazu

Das ist ja primär Dein Problem und nicht das Problem des Arbeitgebers. Wenn Du mit Forderungen von 40.000 rangehst würde ich mal behaupten das das Vorstellungsgespräch an der Stelle beendet ist.

Ich würde erstmal geringfügig mehr fordern als Du jetzt hast und nach der Probezeit neu verhandeln. Du mußt aber ja erstmal beweisen was Du drauf hast bevor Du mit wahnwitzigen Gehaltsforderungen kommst.

Wieso soll dann das Vorstellungsgespräch sofort beendet sein? Wenn der neue Chef Dani haben will, wird er ihr auch ein Jahresgehalt von € 40.000 zahlen.

Nach der Probezeit neu zu verhandeln ist keine gute Idee, denn dann bist Du ja schon im Boot und recht viel kommt da normalerweise nicht mehr dazu. Meist ist es doch so, dass wenn man sich am Anfang 'schlecht' verkauft, nicht mehr recht viel dazu kommt, weil die AG einen dann auch kurz halten. Hingegen wenn Du Dich am Anfang 'gut' verkaufst, hast Du jedes Jahr Vorteile, wenn das Gehalt um sagen wir mal 2,5% steigt. Denn 2,5% von 40.000 sind einfach mehr als von 33.000. Von daher würde ich die 40.000 auf alle Fälle fordern. Du hast ja nichts zu verlieren und bis Dein Vertrag ausläuft, ist auch noch viel Zeit und da findet sich sicher auch woanders was Adequates.

Leider ist es in der Geschäftswelt nicht immer so, dass man sich vorher 'beweisen' muss, bevor man 'wahnwitzige Gehaltsforderungen' stellt. Es gibt doch in fast jeder Firma Kollegen, die eigentlich nicht viel leisten, aber seeehr gut verdienen, weil sie sich einfach gut verkauft haben und bei den Chefs retorisch über ihre Faulheit hinweg täuschen.

dtummefDrage


Hmmm, denke mal, das kommt auf die Position im eigenen Betrieb an. Wenn die relativ einzigartig ist (z.B. Junior Vice Presidnet o.ä.), kann man auf diese Weise sicher seinen Markwert=sein Gehalt steigern. Denn in diesem Fall würde es für das Unternehmen auch viel Aufwand und Geld kosten, eine vergleichbare Kraft "nach zu züchten). Wer dagegen einer von vielen ist, also leicht austauschbar (z.B. Sachbearbeiter) könnte durchaus Pech haben...

WFateTrxli


Wenn Du mit Forderungen von 40.000 rangehst würde ich mal behaupten das das Vorstellungsgespräch an der Stelle beendet ist.

Ich finde sie "fordert" doch hier nichts. Sie soll ihre Gehaltsvorstellungen nennen. Das ist nicht das gleiche wie hinzugehen und zu sagen: "Jetzt hörn Sie mal, ich FORDERE mindestens 40000€"). Also dann würde ich so eine Frage nie beantworten, wenn das nennen meiner ungefähren Vorstellungen gleich als Forderung verstanden wird.

Man wird doch mal sagen dürfen, dass man 36000-40000€ sich VORSTELLT und wenn das nicht so ist, dann muss der Arbeitgeber erstmal sagen, dass er nur 30000 zahlen will und abwarten, was der Bewerber dann sagt. Und dann kann er das Gespräch beenden. Aber viele sagen ja auch einfach nur ein bisschen mehr, obwohl sie mit weniger zufrieden wären. Fordern tut im Vorstellungsgespräch glaub ich niemand etwas...

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