In die Uni einklagen?

Hey :) Ich bin total verzweifelt. Ich will unbedingt studieren zum SS 2010. Hat verschiedene Gründe. Aber ich will es so sehr. Und ich habe mich beworben, leider nur an wenigen Unis weil ich es (...)   >>>

SDGi?rly  am 02.03.10  10:14

02.03.10  10:48

Schau mal hier:[[http://www.studis-online.de/StudInfo/studienplatzklage.php]]

Da stehen Kosten von 1000 €. Wenn manverliert, trägt man die gesamten Kosten des Verfahrens.

GmourmeSta

02.03.10  10:50

BWL ist doch ein Massenstudiengang... :-/ Bist du ortsgebunden? BWL lässt sich ja an nahezu jeder Uni studieren, und der NC variiert ebenfalls von Uni zu Uni. Notfalls musst du eben etwas weiter weggehen, aber ich denke, mit 2,8 kannst du ganz sicher irgendwo BWL studieren.

MNadameJPou

02.03.10  10:55

aus deinem link:

einen Rechtsanwalt hinzuzieht (für die ersten Schritte ist das nicht zwingend notwendig)

es ist eben nicht notwendig. da SGirly in der lage ist, in diesem forum zu schreiben, wird sie es auch schaffen, einen brief zu schreiben & abzuschicken. ;-)

ausserdem dreht sich der artikel, um studienplätze, die per zvs vergeben werden, da ist die situation eh nochmal ganz anders.

SGirly: guck beim asta "deiner" uni. da wird sich garantiert was dazufinden. (sonst bemühst du eben nochmal google: "uni x einklagen")

eine freundin von mir hat einen "eingeklagten" studienplatz (& viele in ihrem studiengang auch) & studiert jetzt im wasweissichwievielten semester. was sie als "problem" beschrieben hat: durch dieses verfahren wäre sie prinzipiell erst n bisschen nach offiziellem studienbeginn an der uni gewesen. sie ist aber schon von anfang an hingegangen, damit sie nichts verpasst & alles administrative (wie man seminare, vorlesungen etc wählt) mitbekommt.

wenn du dich einklagen willst: viel erfolg. :-)

M\me VIaloixs

02.03.10  10:55

BWL? Da ist 2,8 wirklich nicht so schlecht. Gibt das nicht auch Unis, wo es keinen NC gibt? Grade zum Sommersemester, da herrscht doch eigentlich gähnende Leere. Das Problem ist, dass man sich auch ohne NC rechtzeitig bewerben muss. Bei dem Durchschnitt sollte man auch was den Ort angeht flexibel sein.

Und außerdem, wenn der NC 2,7 war und du 2,8 hast... also ich hatte damals auch so eine Differenz und habe dann nach und nach die Nachrückverfahren-Zusagen bekommen. Manchmal kommen die auch sehr spät, also wenn das Semester schon angefangen hat. So schlechte Chancen hast du da aber nicht, höchstens wenn du 3,0 hättest. Was denkst du wieviele sich da mit 2,0 oder so bei mehreren Unis beworben haben, nun 25 Zusagen haben und 24 davon wieder absagen? Du kannst dich wahrscheinlich eh erst zum Wintersemester einklagen (oder dann erst anfangen, weil die Klage ne Weile dauert) und dann kannst du mit der Klage auch noch bis Mai warten, vielleicht hast du bis dahin was. Ich denke mal das wird klappen.

Wraternli

02.03.10  11:00

sich in BWL einzuklagen grenzt fast an ironie %-|

wkiseWmxan86

02.03.10  11:00

Hallo,

vor ca 10 Jahren hat mein damaliger Freund sich versucht einzuklagen.

Außer das sein Erspartes weg war,hat es nichts gebracht. Ein Semester später hat er regulär einen Studienplatz bekommen!

Ich würde Dir davon abraten.

mYiracfolix

02.03.10  11:01

Ich habe aus einer Uni keine schriftliche Absage bekommen. Ich habe Montag auf eigener Faust angerufen, um zu fragen, ob ich angenommen worden bin. Meint ihr, ich kann da eine Email hin schicken, um zu fragen, auf welchem "Rang" ich stehe und wo der Grenzrang ist?

SQGirlxy

02.03.10  11:09

*mpff* bei BWL einklagen... man, bevor die Klage durch ist hast du doch längst anderswo einen Studienplatz zum Wintersemester, ohne Ärger und ohen großen Zeitverlust. Die paar Monate kann man z.B. sinnvoll in ein Praktikum investieren, bringt einem grad bei BWL doch mehr als sein erspartes in einen Rechtsstreit zu stecken und nachher eventuell mit garnichts dazustehen...

RfaYtlos2x3

02.03.10  11:17

Man kann doch nur etwas einklagen, worauf man einen Anspruch hat, oder nicht? Wo ist der hier gegeben? Ich seh nicht wie man verlangen kann, mit 2,8 einen Platz zu bekommen, wo der NC bei 2,7 lag. Als nächstes klagt dann der mit 3,2 auf sein "Recht", Psychologie zu studieren?

Ich finde man kann höchstens hoffen, dass man noch nachrückt. Was ja bei 0,1 Abstand zum NC nicht soo unwahrscheinlich ist. Ansonsten, wo ist denn ein halbes Jahr eine Katastrophe? Man kann massig Geld verdienen in der Zeit oder schon mal Praktika machen, ins Ausland gehen... Ist doch die perfekte Vorbereitung für das Studium!

SUa7ndLraC2006

02.03.10  11:17

finde es sehr merkwürdig dass hier gesagt wird

Studienplatzvergabe geht nach Leistung und das ist auch gut so.

haha!als würden noten etwas über die intelligenz aussagen. oder darüber ob jemand fürs studium geeignet ist. mit dem heutigen universitätssystem werden nur noch fachtrotteln geschaffen, die genau zu einem thema bescheid wissen. die supertoll darin sind multiple-choice-prüfungen zu bestehen aber eigentlich keine ahnung haben von zusammenhängen, die auswendig lernen aber gar nicht wissen was die information die sie sich in hirn stopfen, zu bedeuten hat.

und um nochmal eine frage zu wiederholen, die dir bereits gestellt wurde:

ausland wäre für dich keine option?

oder wieso machst nicht vwl?

l]et-ther1ebEerock

02.03.10  11:17

Die paar Monate kann man z.B. sinnvoll in ein Praktikum investieren,

genau

musst du vorpraktika machen??

ich studier zwar was ganz anderes, aber ich z.b. muss 13 wochen industriepraktika machen, da hättest du jetzt entspannt zeit ;-)

w7isemZan8x6

02.03.10  11:18

Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass noch lange während man bereits mit Studieren begonnen hat, von den anderen Unis im Nachrückverfahren Zusagen ankommen.

Wenn du nur eine Stelle hinter dem Komma weiter kommen musst, sehe ich da schon große Chancen, dass du noch "rein" kommst. Am besten erkundigst du dich wirklich mal bei denen, wie denn deine Chancen stehen. ;-)

c.omp`yfreak

02.03.10  11:20

haha!als würden noten etwas über die intelligenz aussagen. oder darüber ob jemand fürs studium geeignet ist.

damit hast du absolut recht...

ich kenne so viele, die immer nur auswendig gelernt haben und das jetzt auch im studium weiter durchziehen (teilweise mit erfolg, teilweise ohne)

die supertoll darin sind multiple-choice-prüfungen zu bestehen

also bei uns zumindest gibts die noch sehr selten (und wenn dann nur in den nebenfächern)

waisexman8x6

02.03.10  11:24

Ich selber war lange Zeit wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni und habe nur selten davon gehört, dass jemand seinen Studienoplatz einklagt. Wenn dann hat man es von einem Studi selbst gehört. Soll heissen: Es macht normalerweise keine Probleme fürs weitere Studium sich einzuklagen, da die Profs und Dozenten davon meist nix mitbekommen.

Trotzdem halte ich es für nicht sehr sinnvoll sich einzuklagen, weil:

1. Es dauert... Wann willst du denn anfangen zu studieren? Es bis zum SS zu schaffen wird schwierig. Natürlich kann man schon vorher die Vorlesungen anhören, aber für manche Dinge braucht man seinen Studiausweis (Zugang zu Rechnerräumen, Ausleihen in der Bibliothek, ...)

2. Warum nicht z.B. bei VWL einsteigen, die Vorlesungen hören, die zum BWL Studium passen und dann anch ein zwei Semstern wechseln. Die Abbruchquote ist meist so hoch, da hören genügend Studis auf. ACHTUNG: hier gibts eine Falle: Es gibt Unis die den Wechsel des Studiengangs dann als Zweitstudium werten und es werden höhere Gebühren fällig. Hier vorher erkundigen. Ansonsten ist das die einfachste Vorgehensweise.

3. Es kostet... natürlich kann man anfangen mit Musterschreiben und dergleichen. Das kann helfen. Aber wenn es hart auf har tkommt wirds ggf. immer teuerer und wenn du verlierst liegen die Kosten bei dir.

4. Meine persönliche Meinung: Auswahlverfahren sind sinnvoll und haben ihre Berechtigung. Der NC ist recht ungenau, teilweise gibt es regelrechte Bewerbungsverfahren. Da wird bereits im vorfeld ausgesiebt und es hören dann nicht erst nach ein paar Semester soviele auf. Bei meinem Studium damals war der NC bei 2,0 und es haben etwas über 80% (!!!) aufgehört. Für die 80% waren die ersten ein bis zwei Semester die sie durchgehalten haben vertane Zeit.

Du hast geschrieben, dass du bei einer Uni nachfragen willst. Tu das! Fragen kostet nix, es kann höchstens sein, dass die am Tel (Datenschutz!) keine Infos rausgeben dürfen oder da schlicht und ergreifend keinen Bock drauf haben. Aber was solls ...

Ein ganz guter Artikel zum Thema Studienplatz einklagen: [[http://dschungelbuch.fsk.uni-heidelberg.de/kap1-2.html]]

Viel Erfolg!

t-he_Ubrain

02.03.10  11:24

ich kenne eine die hat doch tatsächlich mit 18 im unterricht den lehrer gefragt ob denn eine atombombe gefährlich wäre. und, jetzt kommts, sie hat einen vorzug gehabt bei der matura und studiert jetzt, ob mit oder ohne erfolg, weiß ich nicht. die hat ihr leben lang alles auswendig gelernt... und wenn du dich mit der unterhältst, fragst du dich echt wie die überhaupt die matura geschafft hat...

l1etthIereTberxock

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