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TvöD etc. pp - Gehaltsvorstellungen?

B]razvxe


Hi Latenter_Vamp,

Darf ich fragen warum Du in den öffentlichen Dienst möchtest? Hast Du da schon Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis gehört und Dich informiert? Meines Wissen sidn die Entgeltgruppen vorgegeben für bestimmte Tätigkeiten. Aber inerhalb der Entgeltgruppen gibt es Sogenannte "Stufen" d.h. Stufe 1 - 6. Du würdest mindestens in Stufe 2 einsteigen und mit jedem Jahr mehr (oder auch zwei?) erfolgt die nächst höhere Einstufung.

Bzgl. freier Wirtschaft findest Du im Internet ausreichend Quellen, um grob Deinen Marktwert zu ermitteln bspw. hier [[http://www.sales-marketing-jobs.stepstone.de/content/de/de/gehalt_marketing.cfm]]

Gruss

L#atenOter_Vawmp


Darf ich fragen warum Du in den öffentlichen Dienst möchtest?

Ich möchte gar nicht, zumindest nicht unbedingt. ;-) Das einzige, was ich möchte, ist einen Job mit angemessener Bezahlung, im Grunde egal wo. Nur habe ich mich eben auf eine Stelle im ÖD beworben, weil das etwas frei ist, was meinen Qualifikationen entspricht.

Hast Du da schon Erfahrungen aus dem Bekanntenkreis gehört und Dich informiert?

Nein, leider nicht. Nur hier in dem Unternehmen, wo ich gerade bin, ist eine neue Stelle angetreten worden, da stand aber in der Stellenbeschreibung drin, dass nach EG 9 entlohnt wird.

Du würdest mindestens in Stufe 2 einsteigen und mit jedem Jahr mehr (oder auch zwei?) erfolgt die nächst höhere Einstufung.

Ich dachte, in einem neuen Unternehmen steigt man immer erstmal in die 1 ein? ???

Bzgl. freier Wirtschaft findest Du im Internet ausreichend Quellen, um grob Deinen Marktwert zu ermitteln bspw. hier

Danke, ich versuche mich da gerade durchzuwursteln, weil eigentlich nichts davon so richtig passt. :-/

L&aten`teDr?_VYamp


Bei gehaltsvergleich.com heißt es übrigens, wenn ich meinen Studiengang als Beruf anklicke, "Im öffentlichen Dienst beträgt das Einstiegsgehalt rund 3.300 Euro".

Lcatente?r_kVaxmp


Würde es irgendwas helfen, wenn ich mal ne Hausnummer in den Raum schmeißen würde oder bleibt es dennoch zu unkonkret?

Lqate6nt:er_Vamxp


[[http://www.staufenbiel.de/ratgeber-service/gehalt/einstiegsgehalt/marketing-und-marktforschung.html Hier]] heißt es:

Und auch beim Verdienst zählen Berufseinsteiger im Marketing nicht gerade zu den Spitzenverdienern: Das durchschnittliche Einstiegsgehalt für Hochschulabsolventen im Marketing liegt bei rund 36.000 Euro im Jahr.

Also für mich klingt das nicht unbedingt nach wenig... ??? Keine Ahnung, ob ich da irgendwie falsch rangehe, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich eben nie viel Geld zur Verfügung hatte und auch nie viel ausgeben konnte. Da klingen 3000,- Brutto im Monat nach ner Menge Kohle. Klar ist noch einiges an Steuern und an sonstigen Abgaben/Ausgaben da, aber dennoch...

fora&gglxe


Meines Wissen sidn die Entgeltgruppen vorgegeben für bestimmte Tätigkeiten. Aber inerhalb der Entgeltgruppen gibt es Sogenannte "Stufen" d.h. Stufe 1 - 6. Du würdest mindestens in Stufe 2 einsteigen und mit jedem Jahr mehr (oder auch zwei?) erfolgt die nächst höhere Einstufung.

Das stimmt so nicht. Du steigst als blutiger Anfänger in Stufe 1 ein. IMMER! Erst wenn du mitten im Berufsleben stehst und dann noch mal wechselst, steigst du in Stufe 2 ein...meist zumindest. Man kann auch anders auslegen, es heißt nämlich du steigst wenn du Vorerfahrungen in dem Gebiet hast. Ich war z.B. erst im Jugendamt für 2 jahre und dann in der schule (seitdem bin ich da noch, 3 jahre nun) und da bin ich wieder runtergedrückt worden in stufe 1. weil ich in der schulsozialarbeit noch keine erfahrung habe. nur in nem anderen bereich der sozialen arbeit. ist frech aber wird von arbeitgeber zu arbeitgeber anders ausgelegt.

Steigen innerhalb der Gruppen tust du zwar regelmäßig, aber nicht jedes jahr. das ist auch festgelegt. Von stufe 1 in stufe zwei gehts bei mir nach einem jahr, von stufe zwei zu drei brauche ich noch mal zwei jahre (also insgesamt 3) usw. die abstände werden immer länger je höher du aufsteigst. bei wechsel der stelle fällst du eig immer wieder in stufe 2 zurück, egal ob du in 2 warst oder in 5.

Vamp, wenn du teils angaben hast was du da verdienst würd ich annehmen, dass du in anderen stellen ähnlich viel geld zu erwarten hast wie da- also würde ich ein stück darüber in die verhandlung einsteigen um evt noch etwas mehr rauszuschinden aber noch realistisch zu bleiben.

Und meine einstufung in EG) ist übrigens für einen sozialpädagogen/-arbeiter völlig normal, also ich werde nicht schlecht bezahlt oder so. ist zwar wenig aber leider normal.

Also für mich klingt das nicht unbedingt nach wenig... ??? Keine Ahnung, ob ich da irgendwie falsch rangehe, aber vielleicht liegt es auch daran, dass ich eben nie viel Geld zur Verfügung hatte und auch nie viel ausgeben konnte. Da klingen 3000,- Brutto im Monat nach ner Menge Kohle. Klar ist noch einiges an Steuern und an sonstigen Abgaben/Ausgaben da, aber dennoch...

Du kannst ja mal rechnen, dass davon knapp die hälfte weggeht, also du noch vielleicht so höchstens 2000 euro netto hast. ich find das als einstieg auch nicht wenig, es kommt aber immer drauf an, ob du noch möglichkeit hast aufzusteigen im gehalt. bei mir ist das nicht so sehr viel. und mit kindern, bafög zurückzahlen, n haus bauen irgendwann ist das nicht so viel. geht schon alles, klar, aber schöner ist ja immer mehr. ich komm gut zurecht und hab nun gut 1.500 raus. bafög ist zurückgezahlt, alles andere kommt allerdings noch...mal sehen wie es dann ist. ich würd dir aber empfehlen gleich n teil zurückzulegen, anfang des monats jeweils. dann hast du dich noch nicht dran gewöhnt, das geht sonst so mit durch und keiner weiß wofür ;-)

L"atentSer_LVamp


Das stimmt so nicht. Du steigst als blutiger Anfänger in Stufe 1 ein. IMMER!

Der Meinung war ich auch.

Vamp, wenn du teils angaben hast was du da verdienst würd ich annehmen, dass du in anderen stellen ähnlich viel geld zu erwarten hast wie da- also würde ich ein stück darüber in die verhandlung einsteigen um evt noch etwas mehr rauszuschinden aber noch realistisch zu bleiben.

Das halte ich für vernünftig, nur eben das ist ja das Problem: Ich habe zu einer solchen Stelle keine richtigen Angaben und die Frage ist dann eben auch, was realistisch ist.

Du kannst ja mal rechnen, dass davon knapp die hälfte weggeht, also du noch vielleicht so höchstens 2000 euro netto hast.

Eher sogar weniger.

ich find das als einstieg auch nicht wenig

Eben, als Einstieg.

es kommt aber immer drauf an, ob du noch möglichkeit hast aufzusteigen im gehalt.

Ja, davon geh ich erstmal aus, zumal ich sicherlich auch in den nächsten Jahren noch häufiger den Arbeitgeber wechseln werde. Die Stelle im ÖD ist zunächst auf 5 Jahre befristet und durch mein Studium bin ich zumindest noch 1-1,5 Jahre an diese Region gebunden. Danach würde ich gerne woanders hinziehen, allerdings, wenn ich keinen lukrativen Job finde, schminke ich mir das natürlich ab und würde eher die sichere Stelle behalten, auch wenn mich das (wegen der Region hier) sehr frustrieren würde. :-/ Dann hängt es aber auch noch weiterhin von meinem Partner ab, wo der nach Beendigung seiner Ausbildung (ebenfalls in 1,5 Jahren) eine Stelle findet und er hat wahrscheinlich auch eher hier die besseren Chancen.

und mit kindern

die ich noch nicht habe und auch noch nicht geplant sind ;-)

bafög zurückzahlen

Das ist zum Glück nicht so viel, was ich zurück zahlen muss. Wann muss man damit überhaupt anfangen? ??? Sobald man ein festes, einkommessteuerpflichtiges Einkommen bezieht?

n haus bauen

Ja, das stimmt wiederum... aber bis es soweit ist, werden ja noch einige Jahre vergehen und da ich mir nicht vorstellen kann, bis dahin die ganze Zeit beim gleichen Arbeitgeber zu sein (nicht, weil es nicht wünschenswert wäre, sondern weil ich es aufgrund der Schnellebigkeit der Zeit unrealistisch finde), denke ich nicht, dass es von de Einstiegsgehalt abhängt, was ich dann im Rest meines Lebens verdiene.

ich würd dir aber empfehlen gleich n teil zurückzulegen, anfang des monats jeweils. dann hast du dich noch nicht dran gewöhnt, das geht sonst so mit durch und keiner weiß wofür ;-)

Ich lege sogar jetzt schon jeden Monat nen Teil zurück von meinen 400,- Euro >:( weil mein Verlobter und ich nächstes Jahr heiraten wollen und wir beide nicht sehr viel Geld haben. Umso wünschenswerter wäre es, möglichst bald einen anständigen Job zu finden, weil dann nämlich alles, was "über" ist, in die Hochzeitskasse wandert - und je mehr das ist, desto besser. Aber auf eine kleine Hochzeit sind wir ohnehin ausgerichtet

fVragg#lxe


Die ganzen geschichten mit kind und haus und so waren darauf bezogen, dass das gehalt eben nicht soo viel ist, wenn du nicht groß aufsteigst vom gehalt. auch wenn das nun noch nicht dran ist, kommt sowas ja vielleicht irgendwann. und dann wär das gehalt eben nicht mehr so unglaublich viel. bei mir ist das nicht so besonders viel was ich je mehr zu erwarten hab an gehalt. ich hab nun nach 5 jahren berufserfahrung vollzeit 100 euro mehr als vorher, aber auch das nur weil es da einige neuerungen gab in der zeit, also das ganze TVÖD gestiegen ist.

schade, hatte so verstanden, dass du zu einigen stellen angaben hast. und kennst auch niemanden der in dem bereich schon arbeitet? schwierig echt. Hm...

Bafäg hatte ich voll, deswegen war das n großer posten bei mir. anfangen zurückzuzahlen musst du frühestens 5 jahre nach abschluß des studiums. du kannst unter bestimmten bedingungen das noch rauszögern, wenn du n kind hast z.b. oder wen pflegst glaub ich. und dann sinds aber minimum 150 oder so. fand ich viel. aber man kann auf einen schlag zurückzahlen, was ich getan habe. dadurch wird dir n ganzer schwung erlassen. und dann kann man wenn man in der regelstudienzeit war und zu den besten 30% gehört hat auch noch nen erlass bekommen. hab ich bekommen zum glück, dadurch wars erschwinglich mit dem komplett zurückzahlen. musste plötzlich nicht mehr die hälfte bafög sondern nur noch n gutes viertel zurückzahlen, das ist bei großen summen natürlich super.

Du hast nun nur 400 euro?? krass! wie machst du das denn? oder kommt da noch miete dazu oder sowas? ich fand meine 530 schon wenig. für alles war das.

dass du nun schon zurücklegst find ich gut, ich mach das seit ich arbeite, vorher nur minimal. aber nun nen ganzen schwung, weil sowas wie hochzeit und kinder und so in den nächsten jahren bei uns anstehen.

L>atentDer_Vva-mxp


Die ganzen geschichten mit kind und haus und so waren darauf bezogen, dass das gehalt eben nicht soo viel ist, wenn du nicht groß aufsteigst vom gehalt. auch wenn das nun noch nicht dran ist, kommt sowas ja vielleicht irgendwann.

Ja, habe schon verstanden, wie du das meinst! @:)

bei mir ist das nicht so besonders viel was ich je mehr zu erwarten hab an gehalt.

Hm, das ist ja doof...

und kennst auch niemanden der in dem bereich schon arbeitet?

Leider nicht. :|N

anfangen zurückzuzahlen musst du frühestens 5 jahre nach abschluß des studiums.

Okay, das klingt gut.

aber man kann auf einen schlag zurückzahlen, was ich getan habe. dadurch wird dir n ganzer schwung erlassen.

Oh, das klingt ebenfalls gut.

und dann kann man wenn man in der regelstudienzeit war und zu den besten 30% gehört hat auch noch nen erlass bekommen.

Regelstudienzeit ja, aber zu den besten 30 % kann ich mir nicht vorstellen. Das wären bei uns im Übrigen auch nur etwa 15 Leute...

Du hast nun nur 400 euro?? krass! wie machst du das denn? oder kommt da noch miete dazu oder sowas? ich fand meine 530 schon wenig. für alles war das.

Ja. :-( Aber ne, Miete kommt nicht dazu, zum Glück - oder auch zum Pech. Aufgrund der finanziellen Situation wohne ich wieder bei meinen Eltern. {:( Da muss ich keine Miete zahlen und auch beim Essen muss ich nicht so viel ausgeben. Habe im Wesentlichen nur Bus- und Handykosten. Aber es nervt. Auch noch ein Grund, warum ich einen Job brauche.

weil sowas wie hochzeit und kinder und so in den nächsten jahren bei uns anstehen.

:-) @:)

dcummefxrage


"sagt mein Vater immer, es sei viel zu wenig"

Da könnte er durchaus recht haben. Akademiker verdienen im öffentlichen Dienst mitunter deutlich weniger als in der freien Wirtschaft, auch sind gerade in den ersten Berufsjahren die Aufstiegsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft besser.

Vorteile des öffentlichen Dienstes sind eher "soft facts": ein sehr sicherer, in den meisten Fällen sogar bombensicherer Arbeitsplatz. Zusätzlich unterliegt der öffentliche Dienst ver.di-Tarif, d.h. es gibt regelmäßig Erhöhungen, wenn auch nur in Höhe dessen, was ver.di rausholt. Aber Du brauchst zumindest nicht selber jedes Jahr mit Deinem Chef zu feilschen. Wobei es Tarifverträge aber auch in der freien Wirtschaft zu genüge gibt. Ein weiterer Vorteil ist, dass der öffentliche Dienst sehr flexibel hinsichtlich Arbeitsmodellen ist, z.B. Halbtagsstellen für Mütter. Das ist in der freien Wirtschaft nicht immer selbstverständlich.

L<atenterN_Vxamp


"sagt mein Vater immer, es sei viel zu wenig"

Da könnte er durchaus recht haben. Akademiker verdienen im öffentlichen Dienst mitunter deutlich weniger als in der freien Wirtschaft

Irgendwie widerspricht sich das.... Wenn Akademiker so wenig verdienen, dann dürfte doch meine Forderung daran angepasst nicht zu gering sein... ???

Dmie Anoonyme


Irgendwie widerspricht sich das.... Wenn Akademiker so wenig verdienen, dann dürfte doch meine Forderung daran angepasst nicht zu gering sein...

ich schätze mal,er meint,wenn du deine Gehaltsforderungen in der Wirtschaft an den Tarif des öffentlichen Dienstes anpassen willst,dass es dann zu wenig ist...

zum Vergleich: meine beste Freundin verdient als Berufsanfängerin mit fachfremdem Studium in der freien Wirtschaft (dein gewünschter Bereich) und mit entsprechender Lohnsteuerklasse (ledig,keine Kinder) ungefähr dasselbe wie meine Mutter im öffentlichen Dienst (allerdings anderer Bereich) mit entsprechender Berufserfahrung nach abgeschlossenem Studium in diesem Bereich und besserer Lohnsteuerklasse (verheiratet,bisher glaube ich noch irgendein Kinderfreibetrag oder Ortszuschlag oder weiß der Geier ;-D )

zXuxza


nur mal kurz: angestellte im öffentlichen deinst haben heute alles andere als sichere arbeitsplätze, da diese i.d.r. auf 2 jahre befristet sind ....

T7aps


Akademiker verdienen im öffentlichen Dienst mitunter deutlich weniger als in der freien Wirtschaft, auch sind gerade in den ersten Berufsjahren die Aufstiegsmöglichkeiten in der freien Wirtschaft besser… Vorteile des öffentlichen Dienstes sind eher "soft facts": ein sehr sicherer

Ich kenne in meiner Berufsgruppe niemanden im ÖD, der auch nur annährend das verdient, was er in der freien Wirtschaft bekäme – wenn es denn Stellen gäbe. Im Bereich West war es mal so, dass man nach 10 Jahren quasi unkündbar war. Aber dem ist -glaube ich- nicht mehr so und im Bereich Ost wurde diese Regelung gar nicht erst eingeführt.

nur mal kurz: angestellte im öffentlichen dienst haben heute alles andere als sichere arbeitsplätze, da diese i.d.r. auf 2 jahre befristet sind

Das kommt noch dazu, dass viele Neueinsteiger befristete Arbeitsverträge bekommen.

Aufstiegsmöglichkeiten in eine höhere Gehaltsgruppe hat man in ÖD genau ein Mal in Abhängigkeit von der Entgeltgruppe z.B. nach 6 Jahren. Die Stufen im neuen Tarifvertrag gelten für die ersten 10 Jahre, dann ist man am Ende der Liste angekommen. Wer so wie ich dort bereits 18 Jahre beschäftigt ist, kann bis zur Rente keine Gehaltssteigerung mehr erwarten, die über die normale Tariferhöhung hinausgeht. Das kann schon frustrierend sein. Aber mir persönlich ist die Sicherheit, die trotz allem noch da ist, wichtiger.

Ein weiterer Vorteil ist, dass der öffentliche Dienst sehr flexibel hinsichtlich Arbeitsmodellen ist, z.B. ...

Da kann ich nur für "mein" Amt sprechen. Wir haben zwar eine Gleitzeitregelung (die aber absolut reglementiert ist mit Einschränkungen, die kein normaler Mensch versteht), aber darüber hinaus gibt es keine Flexibilität. Bestimmte Dinge wurden auf einem Papier für das Amt einmal so festgeschrieben und nun ist das eben so. Es würde zu weit führen, dies hier aufzuführen. Ich will mich auch nicht beschweren, ich weiß aber, dass es auch anders geht.

L*atenterA_Vamp


ich schätze mal,er meint,wenn du deine Gehaltsforderungen in der Wirtschaft an den Tarif des öffentlichen Dienstes anpassen willst,dass es dann zu wenig ist...

Ah, okay, das würde Sinn ergeben.

Also, um mal etwas konkreter zu werden: Ich habe gestern mit meinen Eltern zu Abend gegessen und ich sagte, nach der ganzen Recherche, die ich jetzt hinter mir habe, würde ich (in der freien Wirtschaft!) 30.000 € im Jahr / bei 12 Monatsgehältern 2.500 € im Monat brutto fordern. Da sagte mein Vater dann wieder: "Viel zu wenig!" Und mein Mutter: "Aber sie ist doch noch Berufsanfängerin!" Und ich: "Hilfe!" ;-D Ja, mir schwirrt schon der Kopf... Wie zum Teufel machen das andere Absolventen? Kenne leider kaum welche, weil die alle noch studieren.

zum Vergleich: meine beste Freundin verdient als Berufsanfängerin mit fachfremdem Studium in der freien Wirtschaft (dein gewünschter Bereich) und mit entsprechender Lohnsteuerklasse (ledig,keine Kinder) ungefähr dasselbe wie meine Mutter im öffentlichen Dienst

Kannst du mir da vielleicht (weil du sagtest, auch mein Bereich) mal ne Summe per PN schicken? Kenne ja weder deine Mutter noch deine Freundin

nur mal kurz: angestellte im öffentlichen deinst haben heute alles andere als sichere arbeitsplätze, da diese i.d.r. auf 2 jahre befristet sind ....

Bei der beworbenen Stelle wären es zum Glück 5 Jahre... das ist ja heute schon fast lebenslänglich! ;-D Also nicht wegen der Arbeitsdauer der Menschen, die ist ja heutzutage eher lang, aber die meisten Stellen, die ich so sehe, in der freien Wirtschaft sind auf ein Jahr oder kürzer befristet.

Aufstiegsmöglichkeiten in eine höhere Gehaltsgruppe hat man in ÖD genau ein Mal in Abhängigkeit von der Entgeltgruppe z.B. nach 6 Jahren.

Und wenn sich im Laufe des Anstellungsverhältnisses die Qualifikation erhöht? Wie also in meinem Fall. Wenn ich jetzt in den nächsten Monaten eine Neueinstellung habe, hätte ich "nur" den Bachelor, in anderthalb Jahren aber einen MBA.

Aber mir persönlich ist die Sicherheit, die trotz allem noch da ist, wichtiger.

Das kann ich auch gut verstehen!

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