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11.03.10 16:23
Hi, aus finanziellen Gründen musste ich in eine Wohnung ziehen, eigentlich echt ok vom Preis da ich nur 215 Euro für 38mē bezahle. Einziges Manko: Es gibt keine Heizung. Kennt jemand vielleicht Alternativen zu den normalen Stromfresserradiatioren? Ich habe gestern mal den Zählerstand notiert, nur einen ca. 17mē großen Raum geheizt und ansonsten nur Laptop mit Energiesparfunktion und eine Lampe genutzt. Ansonsten sind auch keine anderen elektrischen Geräte in Betrieb momentan.
Der Verbrauch lag bis eben dann bei 25 kw/h, was bei meinem Strompreis dann meinen Geldbeutel mit 5,30 Euro belastet hat. Das heisst wenn ich das mal ganz grob hochrechne bis alle Geräte installiert sind usw hätte ich auf jeden Fall bei den Temperaturen einen Verbrauch von über 9-10 Euro pro TAG. Oder ich friere halt erbärmlich und nehme das Schimmelrisiko in Kauf.
Bin momentan etwas ratlos. Kohle habe ich kaum noch, Umzug steht nich zur Debatte...ein Teufelskreis.
12.03.10 11:15
Hi du 
Gibt es sowas überhaupt noch? Wohnung ganz ohne Heizung

Also ich hab mal so ein Teil gesehen, das schaute aus wie ein Heizkörper, wurde aber in die Steckdose gesteckt.
Wie der Stromverbrauch ist, weiß ich aber nicht.
Frag doch mal im Baumarkt nach den Möglichkeiten.
Und dann gibt es noch solche Strahler für an die Wand, die man auch für Baby Wickeltische verwendet... aber ich kenn mich eben leider nicht aus mit dem Stromverbrauch.
Gibt es einen Kamin? Ein günstiger Holzofen vielleicht?
Ich wünsch dir, dass es bald Frühling wird 
12.03.10 11:23
Petroleumofen?
Evt. mal bei Campingbedarf oder im Baumarkt gucken.
Die Dinger heizen gut, brauchen aber wegen der offenen Flamme viel Sauerstoff
also immer für Frischluftzufuhr sorgen, sonst gibt es Kopfschmerzen.......
12.03.10 11:42
Ich täte mich nach einem guten Katalytofen für Flüssiggasbetrieb umsehen. Ich denke das ist die sauberste Lösung. Mit Strom heizste Dich ÄRM da können die Gauner von Flächen-Teilspeicherheizungen und änlicehm Krimskrams sagen wasse wollen
12.03.10 11:44
Allerdings, oh Schreck, Du mussst dann lüften
- ganz vergessen... Denn es entsteht viel Wasserdampf bei der Verbrennung!
12.03.10 11:52
Bei 25 kw/h da musst du dich verschrieben haben. Normale Heizlüfter verbrauchen so 2-3 kw/h Leistungsaufnahme, das wärn so etwa 50-60 Cent pro Stunde.
12.03.10 11:55
Wenn die Wohnung einen Kaminanschluss hat, ist ein Holzofen sicher am effektivsten. Ein Freund von mir hat sich gerade für rund EUR 100,00 einen kleinen gußeisernen Holzofen im Baumarkt gekauft und bekommt damit sein Wohnzimmer (er wohnt auf einem alten Bauernhof, dessen Wohngebäude nicht so gut gedämmt ist), das sicherlich 40 qm groß ist, BRÜLLEND warm (mehr als 30 Grad). Aber der Kaminofen muß eben feuersicher stehen (auf einer Glas- oder Metallplatte), und das Ofenrohr muß sauber an den Kamin angeschlossen werden - bei Rauchaustritt ist das alles nicht mehr lustig. Und, nicht zu vergessen, Holz kostet auch Geld. Gut getrocknetes Birkenholz gibtīs bei ebay für Selbstabholer für rund 50 - 55 EUR pro Raummeter (aufpassen: Raummmeter ist nicht gleich Schüttraummeter). Damit dürftest du dann rund 20 - 25 Tage auskommen. Aber sage mal: wie kommst du denn an warmes Wasser 
12.03.10 12:17
Normale Heizlüfter verbrauchen so 2-3 kw/h Leistungsaufnahme, das wärn so etwa 50-60 Cent pro Stunde.
Kruido
siehst du
dom1, ich würde zusehen, daß du vielleicht in eine kleinere wohnung umziehst, längerfristig, lieber nur 30 qm anstatt 38, aber mit heizung.
bis dahin würde ich mir einen kleinen heizlüfter kaufen und den ab- und zu einschalten, und ansonsten noch zusätzlich, um den heizlüfter nicht allzuoft einschalten zu müßen, bzw. jetzt wo der frühling kommt, reicht es ja vielleicht wenn du dir diese "kuschelsäcke" eines kaufst, das ist praktisch eine decke, mit reißverschluß vorne, dann frierst du nicht so beim fernsehen usw.
desweiteren würde ich zum nächsten second handladen gehen oder flohmarkt, und mir einen pelzmantel holen, damit frierst du garantiert nicht.
längerfristig geht nur: umziehen oder ofenheizung besorgen.
12.03.10 21:40
Najo ich meinte das ich insgesamt während dem Testheizen 25kw verballert hab. 
Nen Kaminschacht gibt es meines Wissens nicht, habe aber auch kein Geld. Umzug ist auch sone Sache, bin in ner Genossenschaft und da ist das sehr schwierig denn viele kleine Wohnungen haben die nicht.
Ich denke ich werde mir mal so einen Petroleumofen anschauen und nochmal nachfragen ob es nicht doch einen Schacht gibt. Allerdings denke ich nicht das die Genossenschaft da mitspielt. Die werden eher anbieten Heizungen einzubauen, das wiederrum wird sich aber stark auf die Miete auswirken.
Ich weiss echt net wie ich das regeln soll. 
12.03.10 21:48
Hmmm sowas hört sich ja ganz gut an:
Müsste mich nur mal umhören wie stark der Geruch ist und wieviel Petroleum man wohl verbraucht.
12.03.10 22:37
wenn du mich fragst
gehe zum second hand laden, oder
flohmarkt oder gibt eine anzeige im kleinanzeigenteil im internet deiner stadt und kauf dir einen pelzmantel
die gibt es fast geschenkt bestimmt
ich selber hab 3 stück, von eigener oma und 2 anderen omas geerbt
sollte ich mal kein geld für die heizkosten haben, werde ich bestimmt nicht frieren
und wenn du mal geld hast, kannst du dir diese kuscheldecken kaufen, gibt es beim ottokatalog, mit reißverschluß vorne, damit frierst du bestimmt nicht. 
13.03.10 00:52
Ich hab das mit dem Petroleumofen grad mal grob überschlagen:
20l Pet kosten 45 Euro. Damit brennt der Ofen bei 2800W Abgabe genau 65 Stunden
Verbraucht man mit einem elektrischen Heizlüfter 2,8kw * 65 Stunden * 0,2 Euro/kwh = 36,40 Euro.
Rechnet sich also nicht, elektrischer Heizlüfter ist günstiger.
13.03.10 01:35
Energiedichte von Petroleum :
11.9 kWh/kg x 0.8kg/L = 9.52 kWh/L
Die eingekaufte Menge Petroleum hat folgenden Energiewert:
9.52 x 20 kWh = 190 kWh
Angabe (Behauptung) bei 2.8 kWh 65 h Brenndauer bedeutet einen behaupteten freigesetzten Energiewert von
2.8 kW x 65 h = 182 kWh
Diese Angabe ist also grob RICHTIG.
Das bedeutet, dass das Petroleum völlig überteuert ist.
Es hilft Dir natürlich nicht weiter, aber es geht auch darum zu zeigen dass diejenigen die mit dem Verkauf solcher Öfen Geld machen, keinen Schmuh behauptet haben, sondern tatsächlich realistische technische Angaben gemacht HABEN. Man muss aber mit allem rechnen!!!
13.03.10 04:01
Darf eine Wohnung ohne Heizmöglichkeit überhaupt als Wohnung, d.h. für Wohnzwecke, vermietet werden? Da habe ich Zweifel. Und dass eine Wohnungsgenossenschaft sowas macht, finde ich auch seltsam. Genossenschaften sind ja im Prinzip Solidargemeinschaften und gewissen "ethischen" Prinzipien und dem Wohl der Mitglieder (=Mieter) verpflichtet, da sollte es normalerweise wesentlich "humaner" zugehen als z.B. bei einer GmbH, die ja letztlich vor allem auf Profit aus ist.
Was ich aber am allerwenigsten verstehe: über das Heizen, die damit verbundenen Kosten usw. macht man sich doch normalerweise Gedanken, bevor man einen Mietvertrag abschließt!
Apropos: was steht denn diesbezüglich im Mietvertrag? Ich würde empfehlen, ggf. mal eine Mieterberatung oder die Wohnungsaufsichtsbehörde aufzusuchen. Da muss eine reguläre Lösung her.
Heizen mit Brennstoffen (Flüssiggas, Petroleum oder was auch immer) ohne Außenanschluss kann man nicht im Ernst für geschlossene Räume in Betracht ziehen, da die Abgase im Raum verbleiben. Also wirklich! Die Abgase sind zwar im Regelfall nicht direkt giftig, aber man hätte dann immer "schlechte Luft", zugleich wird ja auch noch der Sauerstoff verbraucht. Da wird man an kalten Wintertagen schwer gegenanlüften können.
In so einer Wohnsituation möchte ich nicht einschlafen müssen... Solche schaurigen Provisorien sind oft der Grund, wenn es zu Explosionen, Bränden oder Erstickungen kommt.
Strom zum provisorischen Heizen zu nehmen, ist zwar sauberer - jedenfalls solange man nur die Situation innerhalb der Wohnung betrachtet -, aber sowohl aus Kostengründen als auch wegen der verheerenden Ökobilanz nicht als Dauerlösung vertretbar.
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