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Ich möchte Arzthelferin werden und habe ein paar Fragen dazu

xkxTasAchycxx hat die Diskussion gestartet


Hallo ich bin 15 Jahre und neu hier *wink*

Seit dem ich ein erfolgreiches Praktikum im Kindergarten absolviert hab, steht für mich fest, dass ich in meinem Beruf unbedingt etwas mit Kindern machen möchte - Ich liebe Kinder @:)

Und ich interessiere mich sehr für alles, was mit Medizin und Gesundheit zu tun hat. (Ich mach in den Ferien mein Praktikum in einer Arztpraxis)

Wenn möglich, möchte ich nach dem MSA eine Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten machen - am liebsten in einer chirugischen Kinder-Praxis arbeiten.

Dazu hab ich aber erst ein paar Fragen:

- Wieviel Gehalt würde man ungefähr bekommen?

- Muss man als Arzthelferin in einer chirugischen Praxis beispielsweise auch Blut abnehmen, Laborarbeiten durchführen, EKG etc.? Oder muss man da nur bei chirugischen Eingriffen assistieren und Instrumente reinigen ? Am liebsten würde ich alles machen...

Über Antworten würde ich mich sehr freuen. :-)

Antworten
HKava


900 € netto ungefähr. Bin selbst keine Arzthelferin, aber 2 gute Freundinnen. Man verdient leider ziemlich schlecht als Arzthelferin, musst aber ewig in der Praxis stehen. Würde ich mir gut überlegen. Meine beiden Freundinnen verdienen um die 900 € netto. Vielleicht verdienen andere mehr, das weiß ich natürlich nicht. @:)

x|xTasQcxhyxx


Bei [[http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/berufId.do?_pgnt_pn=0&_pgnt_act=goToAnyPage&_pgnt_id=resultShort&status=K]] steht, man verdient als Arzthelferin € 1.424 bis € 1.897 im Monat, aber mich hätte interessiert, ob man in chirugischen Praxen mehr verdient. danke für deine Antwort, Hava. @:)

Htavxa


Ich habe die Erfahrung gemacht das die Gehälter bei Berufenet viel zu hoch angegeben werden.

Man verdient nur in Top-Firmen das angegebene Gehalt. Leider hat die Realität meist nichts mit diesem Betrag zu tun.

mSalmgucxkn3]1


Die Angaben auf Berufenet sind in brutto insofern passt es. Teil mal 1.897 / 2 = 948,20 Euro netto

BLe5hind T.heO ScJenes


Gehälter werden eigentlich immer brutto angegeben, da niemand die persönliche Lebens- und Steuersituation des Betreffenden kennt... ;-)

5.000 EUR brutto machen netto einen ziemlichen Unterschied, ob der Empfänger in Steuerklasse I oder V arbeitet, ob Freibeträge eingetragen sind etc...

d'umm)efrUagxe


Große Sprünge sind für eine Arzthelferin nicht drin. Die Gehälter bei berufenet sind brutto und durchaus realistisch. Fürs netto kannst Du sie aber nicht einfach durch 2 Teilen, das ist eher bei Besserverdienenden der Fall. Der Arzthelferin lässt selbst der unersättliche deutsche Staat schon noch mehr als die Hälfte vom Brutto ;-) Netto würdest Du so 1.000 bis 1.300 Euro kriegen.

Was hälst Du von Kinderkrankenschwester? Eine goldene Nase verdienst Du Dir auch da nicht, aber schon etwas mehr als eine Arzthelferin. Hieße aber nach Ende der Ausbildung Schichtdient, wobei aber auch die Arbeitszeiten der Arzthelferinnen bisweilen nicht ohne sind.

mAedaZl=lion


Hey du.

Ich hab jetzt in drei Monaten meine Ausbildung als Med. Fachangestellte geschafft. Im ersten Lehrjahr verdienste 380 Euro, im zweiten 420 Euro und im dritten 480 Euro- alles netto natürlich. Nach der Ausbildung bekommt man ca 900 Euro netto, nicht gerade der Burner, wenn man bedenkt, was man alles machen muss. Der Beruf ist sehr, sehr stressig und teilweise laut und unübersichtlich. Du musst einen kühlen Kopf bewahren...sei es morgens um 8, mittags um 12 oder abends um 17 Uhr. Die Ärzte verlangen viel, du bist ihre Assistentin- und unter Umständen ihr Fußabtreter und in dem Stress kommt das nicht gut.

Ich will echt nicht meckern, aber dafür, dass man Verwaltung+Medizin+Psychologie beherrschen muss, ist der Beruf unterbezahlt und in der Gesellschaft ist und bleibt man die "Sprechstundenhilfe".

Klar, es gibt auch schöne Momente, aber man kann sie nicht lange auskosten.

Mein Rat- werd Krankenschwester und später bildest du dich im "Kinderbereich" weiter.

msed(all3ion


- Muss man als Arzthelferin in einer chirugischen Praxis beispielsweise auch Blut abnehmen, Laborarbeiten durchführen, EKG etc.? Oder muss man da nur bei chirugischen Eingriffen assistieren und Instrumente reinigen ? Am liebsten würde ich alles machen...

Blutabnehmen, Assistenz, Desinfektion gehören dazu...aber EKG schreiben...weiß ich jetzt nicht. Und für die Abschlussprüfung wäre es am besten in eine Allgemeinpraxis/ internistische Praxis zugehen, weil die Prüfungen diese Bereiche abfragen. Als MFA eines Augenarztes zB haste da echt die Arschkarte gezogen.

-rLaPe"r5la-


Hast du mal überlegt Kinderkrankenschwester zu werden?Als Krankenschwester verdient mal etwas mehr, ist allerdings auch stressiger (schichtdienst) :)z

xaxTaZschy)xx


danke für eure Antworten. :-)

ich mache demnächst auch ein homöopathisches Erste-Hilfe Seminar.

Über den Beruf Kinderkrankenschwester habe ich schon nachgedacht... allerdings könnte ich mich in einem Krankenhaus nicht so gut zurechtfinden und hätte noch mehr mit Mathe zutun, denk ich. (Habe Wahrnehmungsstörung & Dyskalkulie) die Verantwortung die ich da habe wäre mir zu groß... ich weiß nicht genau, ob mir Schichtdienst zu stressig wäre. auch wenn man nicht viel verdient wäre mir Arzthelferin lieber. Ich würde ja dann auch gerne Weiterbildungen machen, vielleicht Röntgen... verdient man dann mehr? aber das Geld ist ja auch nicht sooo wichtig... ich finde diesen Beruf toll

LG,

Taschy

SHilvpe5rPeaxrl


Ein Röntgenkurs bringt Dir nur was, wenn Du in einer Praxis arbeitest, die auch röntgt. Und mehr verdienen tust dadurch nicht, da es schlicht und ergreifend eine Fortbildung ist, die Du für diesen Betrieb dann benötigst. Diese wird dann in der Regel vom Arbeitgeber übernommen.

Ich bin selber Arzthelferin. Habe beim Gyn gelernt, war dann bei einer Allgemeinmedizinerin und beim Internisten und arbeite jetzt in der Chirurgie.

Als ich voll gearbeitet habe hab ich ca. 1300€ Netto bekommen, allerdings hatte ich da schon nen ziemlich guten Stundenverdienst. Reich wird man davon nicht und sich alleine ein Auto und eine Wohnung zu leisten kann man meistens auch vergessen.

Das ist ein Beruf, wie viele andere Dienstleistungsberufe auch. Du musst ihn machen, weil ihn wirklich gern machst und nicht, weil Du reich werden willst.

Für mich wars die richtige Entscheidung. Ich liebe meinen Beruf und würd ihn immer wieder wählen. Allerdings sind wir für die Verantwortung die wir haben und die Leistungen die wir bringen meiner Meinung nach unterbezahlt. Aber das ist ja mittlerweile fast überall so.

S=ilbermoandapugse


Und für die Abschlussprüfung wäre es am besten in eine Allgemeinpraxis/ internistische Praxis zugehen, weil die Prüfungen diese Bereiche abfragen.** Als MFA eines Augenarztes zB haste da echt die Arschkarte gezogen.

Ich war heute beim Blutabnehmen, da war eine Azubi zur Arzthelferin dabei, die normalerweise in einer HNO-Praxis arbeitet. Keine Ahnung ,wie das "bürokratisch" läuft aber so gehts auch, zu lernen, wie man Blut abnimmt, wenn man das in der eigenen Arbeitsstelle eher selten tut.

LG Silbermondauge

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