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Hilfe Studium geplant. Bin ich mit 26 Jahren zu alt dafür?(Lang)

gEig[gyzer!ocxool hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hab vor ca. einem haben Jahr schon mein berufliches Leid in einem anderen Beitrag geschildert. Meine Chefin ist eine absolute Tyrannin. Ich kann kaum noch schlafen und habe stets Angst wieder einen über den Deckel zu bekommen. Es gibt zwar mal "gute" Phasen in welchen sie einen anschleimt, aber alles in allem ist es sehr, sehr übel. Die Dame hat sich einfach nicht unter Kontrolle und wird sofort laut. Bis an die Grenze der Unfairness und darüber hinaus... aber darüber hatte ich bereits so viel geschrieben. Hier habe ich für mich die Entscheidung getroffen egal was kommen wird, Ende Q3 – 2010 bin ich da weg. So oder so. Da gehe ich lieber Putzen, als mir das weiterhin an zu tun.

Sei es wie es sei... Ich hatte nun ein halbes Jahr Zeit um mir Gedanken über meine Zukunft zu machen. Es ist nun 3 Jahre her, dass ich fertig gelernt habe (Groß- und Außenhandelskaufmann). Genau diese Zeitspanne wollte ich mir ohnehin selbst nach Beendigung der Ausbildung geben um zu schauen, ob es wirklich das ist, was ich mein Leben lang machen möchte. Es war zwar sehr schwer zu separieren zwischen den "aktuellen Problemen in der jetzigen Firma" und der allgemeinen Frage "Ist das der Job, den ich mein Leben lang machen möchte". Aber ich denke das habe ich gut hinbekommen.

Wenn es irgendwie (über Bafög und 400€ Job) finanzierbar ist, würde ich gerne zu diesem Wintersemester ein Studium auf Lehramt für das Berufskolleg beginnen. Fachrichtung Wirtschaftswissenschaften und ein allgemein bildendes Fach (z.B. Germanistik oder so was). Beim zweiten Fach bin ich mir noch nicht ganz sicher, da dies einerseits "gefragt" sein sollte andererseits aber auch mir "Spaß" machen sollte und ggf. sogar ein wenig meinen privaten Leidenschaften entsprechen sollte.

Ich hoffe sehr das ich wirklich auch das Maximum an Bafög erhalten werde, damit ich mit einem Nebenjob halbwegs mein Leben (Wohnung und eben Lebensunterhalt) finanzieren kann. (muss ich nächste Woche mit meiner Ansprechpartnerin sprechen. Die war leider bisher im Urlaub)

Nun aber die alles entscheidende Frage, welche ich mir stelle und die ich seitdem ich daran denke zu studieren nicht mehr aus dem Kopf geht. Bin ich zu alt? Ich meine ich werde diesen September 26 Jahre alt. Das Studium dauert in der Regel 5 Jahre zzgl. 2 Jahre Referendariat. Das hieße, dass ich dann 32/33 Jahre alt wäre, wenn ich vollständiger Lehrer werden würde. Ist das nicht schon zu alt? Kann ich da nicht Probleme bekommen irgendwo eine Anstellung zu finden? (von meiner besseren Hälfte die dann 37 Jahre alt wäre ganz zu schweigen. Irgendwann kommt ja auch sicherlich mal das Thema Kinder aufs Tablett) Auf der anderen Seite denke ich mir, dass man gerade so jemanden wie mich, der auch wirklich mal "richtig" in der freien Wirtschaft gearbeitet hat als Lehrer durchaus gebrauchen kann. Da vermittelt man nicht ausschließlich nur Theorie, sondern kann auch aus dem realen Berufsleben erzählen. Was meint ihr? Ich weiß es klingt so, als ob ich nur Zuspruch suche (unterbewusst ist das sicherlich sogar so) aber na ja... dieses Forum hat mir bisher immer irgendwie Mut machen und helfen können... ggf. auch diesmal? Würde mich über Feedback und ggf. sogar ähnliche Erfahrungsberichte sehr freuen.

Viele Grüße + Danke

GZC

Antworten
s0unsrhiine83


Also ich würde nicht sagen, dass du zu alt bist. Ich bin jetzt 26 und gehöre zu den jüngsten in meinem Jahrgang. Gut da gibt es paar die direkt von der Schulbank kommen, aber sehr viele machen erstmal eine Ausbildung.

LbadyLxuv


hey *:)

also ich persönlich finde es nie zu spät um was zu lernen oder sich weiterzubilden,in welcher Form auch immer.

Ich finde deine Altersangaben auch noch total im Rahmen-Man sagt ja nicht umsonst,dass man mit 30 noch in der Blüte des lebens steht :)z Wie es da natürlich aufm Markt ausschaut,kann man jetzt noch nicht sagen.

Meine Cousine studiert auch Germanistik und wäre mit ihrem Studium auch mit 30 Jahren fertig.

Ich sehe sowas nicht als Hinderniss.

Ich würds machen.

Lg @:)

S_ilberymondaugxe


Hi,

ich hatte mal einen Mathelehrer (noch Referendar) der war 38 und Quereinsteiger.

Wenn das Studium finanzierbar ist und die Uni keine Altersgrenzen stellt (ich wollte mal an einer FH studieren, da war die Altersgrenze 31 und ich war älter) und du es dir zutraust - nur zu !

An Berufsschulen werden Lehrer, die mal in der Freien Wirtschaft gearbeitet haben, gesucht.

LG Silbermondauge

F8reekdo"m Calxl


Informier dich mal über "Elterunabhängiges Bafög".

3 Jahre Ausbildung und 3 Jahre Arbeiten müssten dafür reichen, dann bekommst du automatisch den Bafög-Höchstsatz.

W9ater.li


Jep genau, BaföG dürfte elternunabhängig sein und du bist auch noch nicht zu alt, um es zu beantragen. Dazuverdienen darfst du dann noch 400€ (da du ja kein Kindergeld mehr kriegst, wäre das vielleicht sogar nötig, da BaföG nicht soviel ist, aber zum leben reicht es, wär halt nur wenig... Krankenkasse musst du ja auch selber zahlen, da kriegst du aber ca. 80% davon vom BaföG-Amt dazu ;-)). Du darfst auch mehr dazuverdienen, wird halt dann nur angerechnet und du sollst ja auch studieren.

Und ansonsten gibt es kein zu alt... ;-) Wenn du wirklich mit 32/33 fertig bist, kannst du sogar noch verbeamtet werden, das ist bis 35 möglich glaub ich.

SqchwaZrzeYs Bluxt


Bin ich zu alt?

Nein. Ich habe mit 34 Jahren ein Studium begonnen. Allerdings auf meinen Beruf bezogen, bei uns waren alle Mitte 20 und hatten schon ein paar Arbeitsjahre auf dem Buckel. Und mit dieser Erfahrung aus dem Arbeitsleben, geht man ganz anders an ein Studium ran.

m5ari}ka )stern


wenn du dein studium in der regelstudienzeit durchziehst bist du mit 32 eigentlich sogar noch ganz gut im rahmen.

so sehr viel jünger sind bei uns auch viele absolventen nicht.

cCora>zon8d1


Als ich mein Studium damals begonnen habe, war unser ältester Erstsemestler 41 Jahre alt. Und er hat das Studium durchgezogen. Zu alt gibt es meiner Meinung nach nicht.

BBlue]spirxit


was soll denn diese Panik,werd mal locker ,als angehender Lehrer kannst du bis 45 verbeamtet werden...

KiamiokaJzi08x15


was soll denn diese Panik,werd mal locker ,als angehender Lehrer kannst du bis 45 verbeamtet werden...

Bis 35; in manchen Bundesländern bis 40 (wenn sie da nicht schon wieder etwas dran geändert haben).

So oder so ist es mit 32/33 noch mögilch verbeamtet zu werden.

Abgesehen davon: Regelstudienzeit wird zwar auf 10 Semester angesetzt, aber man kann das Studium durchaus zügiger durchziehen. Da werden einem nun keine Steine in den Weg gelegt. Grade, wenn man schon vorher eine Ausbildung gemacht hat und schon etwas älter ist, gammelt man die ersten paar Semester vielleicht nicht so sehr herum, wie das Frischfleisch aus der Schule.

Weitere Möglichkeit den Ausbildungsweg zu verkürzen: Referendariat in einem anderen Bundesland absolvieren. In den meisten ist die Ref-Zeit nämlich auf 1 1/2 Jahre verkürzt.

Berufsschulen suchen darüber hinaus immer verzweifelt nach Lehrpersonal. Da sieht es generell gut mit Anstellung und Einstellung aus.

Von daher: Nur Mut!

Btluespvirit


in BW bis 45...

gviggyzeRrocxool


Hallo zusammen,

danke für euren Zuspruch. Das hilft mir ungemein weiter... Morgen/Übermorgen habe ich ein Telefonat mit meiner zuständigen Bafög Sachbearbeiterin. Dann kommt hoffentlich ein positves Ergebnis für mich raus. Und dann werde ich mich schon mal an meine Bewerbungsunterlagen für die Uni machen... Wäre klasse wenn das funzen würde und ich dann im Oktober loslegen könnte...

Dann heißt es auch bye bye zu meine Chefin... der alten... (naja ich schluck es runter)

sVomJeone txon trust


Bin ich mit 26 Jahren zu alt dafür?

Totaler Quatsch.

Gerade im Lehramt findest du häufig mal ältere Semester. Z.B. Mütter, die einen neuen Berufsweg gehen, nachdem ihre Kinder aus dem Haus sind etc.

Also: MAchen!!!!!!!

s>yste/matiDker


also ich habe damals mit 28 angefangen nochmal zu studieren und habe das durchgezogen

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