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Nebenkosten beim Mieten eines Hauses

Fnro<scyh19+69 hat die Diskussion gestartet


Ich habe bisher nur in Mietwohnungen gelebt. Wir denken gerade darüber nach, eine Doppelhaushälfte zu mieten - 152 qm. Die Maklerin gibt 160€ Nebenkosten ohne Heizkosten an. Ist das realistisch? Was kommt noch an Heizkosten auf uns zu (ich weiß, das hängt auch vom eigenen Verhalten ab)? Der Energieverbrauchskennwert ist mit 190 angegeben.

Antworten
TMwiscterx2


Die Nebenkosten halte ich für realistisch. Die tatsächlichen Kosten für ein Haus sind höher, aber es kann ja nicht alles auf Euch umgelegt werden.

Wegen der Heizkosten würde ich mal die Vormieter fragen, oder wenn das nicht möglich ist, kann man bei Gas den Anbieter fragen. Versuch die Vormieter mal ohne Vermieter zu erwischen. ;-)

T2orntxola


160 EUR NK halte ich für total unrealistisch. Da haben wir in unserer 71 qm-Wohnung ja schon mehr. Meine Eltern mit Reihenhaus (ca. 140 qm) zahlen im Monat allein für Strom, Wasser, Gas (Abschlagszahlung) 230 EUR.

Tqorjtolxa


Und im Februar hab ich für meine Eltern eine Überweisung über 227 EUR Grundbesitzabgaben und sonstige Gebühren angewiesen, mit den weiteren Zahlungen im Jahr summiert sich das mal eben auf 911 EUR.

p:roble.m_nomadxe


dazu sollte man auch das alter des hauses wissen, zwecks dämmung usw... das kann schon einiges an heizkosten ausmachen

T&wiYster2


Strom, Wasser und Gas gehören nicht zu den Nebenkosten. Zumindest war´s bei uns immer so. Nebenkosten sind z.B. Müllgebühr, allgemeine Beleuchtung fürs Treppenhaus, Straßenreinigung, Hausmeister, Gartenarbeiten, etc.

Bei unserm Haus kostet alles zusammen ca. 200 Euro im Monat (da sind noch andere Kosten mit drin wie Grundsteuer und Versicherungen).

Strom, Wasser und Gas sind verbrauchsabhängig und dafür gibt´s Zähler. Wieviel man zahlen muß, sagt einem der Vormieter, die Stadtwerke oder der Vermieter. Letzterer erzählt aber gerne Märchen, darum würde ich dem nicht trauen. ;-)

C=ar0amxela


Wir mieten eine 135 qm-Wohnung in einem Haus, das 1973 erbaut wurde. Fenster sind nagelneu, Heizung Oel und Solarkollektoren fuer Warmwasser. Wir zahlen fuer Heizung und Nebenkosten 200 Euro im Monat, Strom zahlen wir selbst, das laeuft auf uns.

160 ist vielleicht etwas niedrig angesetzt.

TWortoxla


Wieviel man zahlen muß, sagt einem der Vormieter, die Stadtwerke oder der Vermieter.

Komisch, mir hat man gesagt, dass ich für meine 70 qm-Wohnung 160 EUR an Nebenkosten zahlen muss. Jetzt sind wir schon bei 225 EUR. :-/ Und das bei einer super-isolierten Wohnung, wo selbst im Winter die Heizung in der Regel nicht eingeschaltet werden muss. OK, wir haben zwar einen Hausmeister, aber immerhin keinen teuren Fahrstuhl. Wie gesagt: 160 EUR Nebenkosten für eine Doppelhaushälfte halte ich für illusorisch.

Apropos, Heizung und Warmwasser zählen gemäß [[http://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__2.html Betriebskostenverordnung]] zu den umlagefähigen Nebenkosten.

Gwuxnnxr


Also als wir jetzt umzogen wurde uns gesagt, man rechnet 1€ Heizkosten / m². Für eine 103m²-Wohnung zahlen wir 131€...da sei realistisch.

Vorher habe ich in einer Wohnung gewohnt, wo ich für 64m² nur 37€ Heizkosten zahlte und jedes Jahr 600€ nachzahlen mußte *KOTZ*

giauqloixse


...nur 37€ Heizkosten zahlte und jedes Jahr 600€ nachzahlen mußte *KOTZ*

Wie, jedes Jahr? Sowas passiert einem genau EINMAL, dann setzt man den monatlichen Abschlag hoch!

Die Maklerin gibt 160€ Nebenkosten ohne Heizkosten an.

Heißt das, in den 160 Euro sind Wasser, Abwasser und Strom mit drin? DAS ist dann viel zu wenig. Ein paar Informationen wären aber nicht schlecht....wie gesagt, wie alt ist das Haus, wie gut gedämmt (naja, das wißt ihr aber auch erst im nächsten Winter!), wieviele Personen seid ihr? Heißwasser über Heizung oder Durchlauferhitzer?

Das wirkt sich alles auf den Verbrauch und somit auf die Kosten aus.

T0imbatluku


Tortola

Apropos, Heizung und Warmwasser zählen gemäß [[http://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__2.html Betriebskostenverordnung]] zu den umlagefähigen Nebenkosten.

Das ist so richtig. Nur verstehe ich das im Zusammenhang mit dieser Diskussion nicht so ganz. :-/ Was soll denn bitteschön umgelegt werden, wenn man ein ganzes Haus mietet? Da werden doch üblicherweise keine Kosten mit irgendjemand anders geteilt, sondern das was für das Haus anfällt zahlt man. So kenne ich es jedenfalls. :-/

T2wistexr2


//Apropos, Heizung und Warmwasser zählen gemäß [[http://www.gesetze-im-internet.de/betrkv/__2.html Betriebskostenverordnung]] zu den umlagefähigen Nebenkosten. //

Man kann es auch kompliziert machen. :-/

Wenn man eine Gasheizung hat, hat man einen Zähler in der Butze und rechnet in den meisten Fällen direkt mit dem Versorger ab.

Bei einer Ölheizung gibt´s verschiedene Varianten je nachdem wie die Heizung geschaltet ist. Bei einen Doppelhaus wäre auch eine gemeinsame Heizung denkbar, die dann per Zähler am Heizkörper abgerechnet wird.

Beim Warmwasser gibt´s auch Durchlauferhitzer und Warmwasserspeicher, die mit normalem Strom arbeiten, was dann wieder auf die Stromrechnung schlägt und bei den Ölkosten bzw. Gaskosten nicht auftaucht.

Genauso kann Kaltwasser über einen gemeinsamen Zähler ermittelt werden und dann wird durch die Parteien geteilt.

Oder die Haushälfte hat einen eigenen Zähler.

Zusätzlich gibt´s Kaltwasserzähler für die Gartenbewässerung, die gesondert abgerechnet werden und dafür ist kein Abwasser zu zahlen.

Außerdem wäre noch eine Pumpe für einen Brunnen möglich und eine Brauchwasserversorgung im Haus.

Es gibt etliche Varianten von Hausinstallationen und wie deren Verbrauchskosten umzulegen sind.

Umlagefähig heißt nur, der Vermieter streckt vor und der Mieter darf´s teilweise oder ganz bezahlen.

Txo*rto%lxa


Es geht darum, erst einmal zu klären, was alles zu den Nebenkosten zählt. Und nicht einfach solle Aussagen

Strom, Wasser und Gas gehören nicht zu den Nebenkosten. Zumindest war´s bei uns immer so

fälschlicherweise stehen zu lassen.

Toort olxa


Umlagefähig heißt nur, der Vermieter streckt vor und der Mieter darf´s teilweise oder ganz bezahlen.

Schon klar, aber wenn hier nach Nebenkosten und Heizkosten gefragt wird, sollte man auch Gas, Wasser, Öl, etc. pp. nicht außen vor lassen, wenn diese per eigenem Vertrag abgerechnet werden.

Wie auch immer - 160 EUR Nebenkosten für ein Haus halte ich einfach für vollkommen unrealistisch.

G!uTnnxr


Wie, jedes Jahr? Sowas passiert einem genau EINMAL, dann setzt man den monatlichen Abschlag hoch!

hab mich ungenau ausgedrückt.

Es ist genau zweimal passiert: im Jahr darauf war ich den ganzen Winter ein halbes Jahr weg und mußte trotzdem 300€ nachzahlen, obwohl die Wohnung leer stand. Hatte was mit dem Verdunstungsthermostat und der südseite der Fenster und so zu tun.

Dann habe ich die Pauschale hochgesetzt und bin auf 250€ Nachzahlung gerutscht...

Irgendwas ist da trotzdem nicht koscher. Bin jetzt umgezogen.

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