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Versuchter Diebstahl

lsaeexla hat die Diskussion gestartet


Eben ist mir etwas passiert, was ich noch nie erlebt habe.

Ich war im Tengelmann und habe mir ein paar sachen gekauft und konnte mich danach zwischen einer kleinen Vodkaflasche und einem Likör nicht entscheiden, habe dann zuerst den Vodka genommen, dann aber doch den Likör und habe den Vodka nicht n sein ursprungsregal sondern in das andere getan.

An der kasse wird mir dann vorgeworfen, wo ist der Vodka, und sie beshculdigten mich mit versuchtem Diebstahl und drohten mir mit Hausverbot, ich habe denen dann gezeigt, wo ich ihn hingetan habe, aber irgendwie fand ich das sehr sehr unfreundlich, ich war ja auch nicht aggressiv oder so.

Naja, ich kann es irgendwie nicht glauben, dass das versuchter Diebstahl ist.

Irgendwie finde ich es auch witzig, und wollte das Ganze nur mit euch teilen weil ich gerade so sprachlos bin, schließlich sind wir hier kein Juraforum :)

lg eure laeela

Antworten
W7aterxli


Oh mann, das ist ja bescheuert... erstmal war der Wodka ja auch weg, also war es ja dann schon kein "versuchter" Diebstahl mehr, also wussten sie ja wohl, dass der Wodka nicht weg ist. Und dann sollen sie dich nicht vollmeckern... %-| Und dann sollen sie halt richtig hingucken, wenn sie schon aufpassen, dass keiner was klaut...

D.ie An[onxyme


ich wüsste nicht,wo beim Stellen in ein anderes Regal eine Zueignungsabsicht bestehen sollte und somit auch nicht,wie das ein versuchter Diebstahl sein soll ":/ die feine englische Art ist es allerdings auch nicht,Sachen im Supermarkt einfach zu verräumen :=o

FzallejnAngxel4u


wie sind die denn drauf? wie oft liegen im supermarkt sachen in regalen, die da nicht hingehören. klar ist das nicht toll, aber ein versuchter diebstahl ist es nie im leben. das ist ja schon verleumdung. :(v >:(

msuttcer_abeKr_heixß


Kein versuchter Diebstahl, aber Faulheit einfach alles irgendwo hinzustellen, die Anderen werden's schon einräumen ":/

o0ros5-lan


diebstahl kann es erst sein, wenn die kasse passiert ist, ohne ein produkt beglichen zu haben

Lkund0qvxist


@ oros-lan:

Deine Aussage ist juristisch leider völlig falsch. Ein Diebstahl kann im Supermarkt noch weit vor der Kasse bereits vollendet sein.

Zum Thema: Natürlich eine Frechheit dir so unbegründet versuchten Diebstahl zu unterstellen.

cIeBterum +cBensexo


Ein Diebstahl kann im Supermarkt noch weit vor der Kasse bereits vollendet sein.

Ja klar, wenn man im Laden vorher schon was geklaut hat... ]:D

D$ie AAnon0yme


Ein Diebstahl kann im Supermarkt noch weit vor der Kasse bereits vollendet sein.

jepp...wenn ich mir etwas in Zueignungsabsicht in die Tasche stecke...und ein VERSUCHTER Diebstahl kanns ja allemal schon vor der Kasse sein...aber wie gesagt,die Zueignungsabsicht fehlt hier ja vollkommen...

LiundqXvisxt


@ ceterum censeo:

Wenn ich im Supermarkt etwas in der Absicht in meine Jackentasche stecke, die Sache nicht zu bezahlen und mit zunehmen, liegt bereits vollendeter Diebstahl vor. Kaufhausdetektive warten lediglich mit dem Zugriff, weil die Beweislage dadurch günstiger wird. Schließlich ist der innere Wille schwer nachzuweisen. Rein juristisch jedoch ist der Diebstahl da längst beendet.

o}rCos-'lxan


ist es nicht so, dann wenn bspw. ein kunde ein produkt anstatt in den warenkorb zu den anderen kurzfristig in die eigene tasche steckt und erst kurz vor der kasse wieder herausholt, irgendwohin legt oder sogar richtig zurück, kann das doch kein versuchter diebstahl oder ähnliches sein - was ist nun mit der kassenmeile als grenze~

L<undDqvvisxt


@ oros-lan

Wie "Die Anonyme" schon richtig gesagt hat, ist das eine Frage der Zueignungsabsicht. Wenn ich mir etwas mit dem Wille in die Tasche stecke, die Sache zu entwenden, ist der Diebstahl in dem Moment vollendet. Das mit der Kassengrenze ist vielleicht aus Dokumentationen über Kaufhausdetektive bekannt. Die Zueignungsabsicht ist natürlich kaum nachweisbar, wenn jemand jedoch den Laden verlässt, ohne zu bezahlen, hat sich diese Absicht sichtbar manifestiert und die Beweislage ist eindeutiger. Mit der juristischen Einordnung hat das jedoch nichts zu tun.

Um das nochmal deutlich zu machen: Hat wenig mit dem Thema hier zu tun. Der Threadersteller hat natürlich keinen versuchten Diebstahl begangen. Leider ist das nicht der erste Fall von dreisten Supermarkt-Methoden, der hier geschildert wird.

ljaeexla


Die Verkäuferin war wirklich so sicher von sich und so unfreundlich, ich musste mich echt zurückhalten, dass ich nicht anfange zu lachen, weil so etwas ist mir noch nie passiert. Klar, müssen die Leute auch vorsichtig sein, aber ich hatte nur mein portemonnaie bei mir und hatte auch keine Jacke oder so, also ich konnte das Zeug schließlich nicht an mir haben. Aber dieses Ereignis werde ich sicherlich nicht vergessen :)

cKetWerum# chenxseo


Wenn ich im Supermarkt etwas in der Absicht in meine Jackentasche stecke, die Sache nicht zu bezahlen und mit zunehmen, liegt bereits vollendeter Diebstahl vor.

Wenn ich ein Messer in meine Tasche stecke mit der Absicht, jemanden zu ermorden, liegt also dann auch schon ein vollendeter Mord vor? Kann ja wohl nicht sein.

Zu unterscheiden ist:

- die Absicht (nicht strafbar)

- der Versuch (manchmal strafbar)

- die Tat (immer strafbar)

DViek Anonxyme


Wenn ich ein Messer in meine Tasche stecke mit der Absicht, jemanden zu ermorden, liegt also dann auch schon ein vollendeter Mord vor?

natürlich nicht,da ein vollendeter Mord einen toten Menschen voraussetzt...

Einen Diebstahl im Sinne des § 242 Strafgesetzbuch (StGB) begeht, wer einem anderen eine fremde bewegliche Sache in der Absicht wegnimmt, sie sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen.

Sachen sind alle körperlichen Gegenstände, also auch Tiere nach §§ 90, 90a BGB. Der Aggregatzustand der Sache ist nicht von Bedeutung. Beweglich sind alle Sache, die tatsächlich fortgeschafft (bewegt) werden können. Fremd sind alle Sachen, die zumindest auch im Miteigentum eines anderen stehen.

Als Wegnahme im Sinne des § 242 StGB wird der Bruch fremden Gewahrsams und die Schaffung neuen Gewahrsams verstanden (nicht notwendigerweise Gewahrsam des eigentlichen Täters).

Der Täter eines Diebstahl muss vorsätzlich handeln. Tatvorsatz in Bezug auf die Wegnahme der fremden beweglichen Sache muss gegeben sein. Hierbei genügt jedoch Eventualvorsatz (dolus eventualis). Weiterhin muss der Täter in der Absicht gehandelt haben, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen. Für die Zueignung ist zumindest die Anmaßung einer Stellung ähnlich der des Eigentümers erforderlich.

Die Zueignung muss außerdem rechtswidrig sein. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Zueignung objektiv im Widerspruch zur Eigentumsordnung steht.

[[http://www.rechtswoerterbuch.de/recht/d/diebstahl/ Quelle]]

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