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Grundloses Mobbing an Schulen: Wie wird man Mobbingopfer?

nkormacn_batxes


Ich find es doof wenn man jemanden wegen Schwächen fertig macht =/..

vor allen Dingen, wenn derjenige sie selber noch nicht mal als Schwächen ansieht!

CZoldSNocxiety


wenn derjenige sie selber noch nicht mal als Schwächen ansieht!

Jeder hat schwächen!

Nen Kumpel von mir Stottert manchmal echt extrem aber dann kommt nur nen schmunzler oder ein "Ruig Brauner" und dann gehts auch wieder und er schmunzelt mit. Also noch im Rahmen. Ich sag es aber nichtmehr weil ich nicht weiß ob es nur mit schmunzelt um zu verstecken wie unsicher er sich beim Reden ist oder würklich drüber schmunzeln kann..

Lg

L&ittlme_Coo5kixe


Tut mir leid was du durchgemacht hast, kann man gegen den Sprechfehler denn nichts tun?

7 Jahre Sprachtherapie & hat scheinbar schon was gebracht, aber für mich immer noch nicht optimal =/ Sobald sich der Uni-Stress legt, werd ich wohl nochmal zum Logopäden und klären, ob man da noch was ändern kann

n$orman1_b#ates


Jeder hat schwächen!

Ja, es ist aber nicht gesagt, daß derjenige auch tatsächlich wegen der "Auffälligkeiten" gemobbt wird! Kann sein, er leidet unter Stottern, gemobbt wird er aber z.B. wegen uncooler Kleidung. Wer gemobbt wird und wer nicht, liegt im Auge des Betrachters, in dem Fall also dem der Täter! Jemand wird als "Mobbing-Opfer" auserkoren, weil...

Sie war seine illegitime Tochter.... Mutter und Tochter waren beide Persona non Grata im Dorf.

Das war zu der Zeit zu verachten, abzulehnen, keinesfalls wollte man sich mit so Jemandem identifizieren. Das sind/waren gesellschaftliche Zwänge, die für die Kinder damals genauso wesentlich waren wie für die dazu gehörenden Erwachsenen. Rein objektiv ist das aber kein Grund, jemanden fertig zu machen! Meiner Meinung nach gibt es überhaupt keinen Grund, irgendjemanden fertig zu machen! Natürlich haben sich Mutter und Tochter in dem Beispiel dann auch selber sehr schnell schlecht und als Opfer gefühlt, was ihnen dann ja auch wohl ständig vorgeführt wurde.

nLorm(anu_bates


Das Wissen darüber, daß Mobbing Projektion ist, müßte doch eigentlich den Mobbing-Opfern die Möglichkeit geben können, sich nicht mehr als Opfer anzusehen! Sondern die Opfer können sich sagen, daß die Täter sie ganz dringend brauchen, um sich besser zu fühlen, abzureagieren, etc.! Das könnte einem "Opfer" dann doch eigentlich das Gefühl vermitteln, sicher genug zu sein, um aktiv auf die Täter zuzugehen, und salopp etwas Cooles zu äußern.

sQanfdeum\exl


Nach meiner Erfahrung aus 13 Jahren Schule gibt es nur 2 Möglichkeiten mit Mobbin fertig zu werden:

1. möglichst starke und unumkehrbare Gewalt gegen den Meinungsführer. 99% derer die selbst mobben tun dies nur, weil sie froh sind, nicht das Opfer zu sein. Daher gibt es idR nur einen wirklichen Mobber, die anderen rennen ihm hinterher. Wenn man den auschaltet ist Ruhe, aber auch nur, wenn der "Schlag" so heftig war, dass der Querulant Angst davor hat, soetwas noch einaml abzubekommen..

Das ist dummerweise ein sehr heikler Weg, der einem meistens nicht zur Verfügung steht, da Mobbingopfer gerne mal unterlegen sind.. wer ärgert schon jemanden, der einem gefährlich werden könnte? Und wenn man sich doch wehrt, kann es auf einen zurück fallen (bei falscher Ausführung) und man mehr Stress als vorher

das bringt mich zu Möglichkeit

2. Aussitzen. Klappt nur, wenn sich die Streitereien auf verbaler Ebene abspielen und man gefestigt ist, bzw irgendwo Rückhalt findet. Drüber stehen lässt sich leicht sagen, ist aber sau schwer, vor allem wenn man irgendwann selbst von Freunden genervt wird, die es halt "lustig" finden..

Ansonsten hilft halt ein Schulwechsel, aber selbst das ist manchmal kritisch, da muss nur jemand von der alten mit der neuen Schule sprechen, und der ganze Scheiß geht von vorne los.. in Zeiten von Social Communities wahrscheinlich sogar noch schwieriger (sowas gabs zu meiner Zeit nicht ;-) )

Wahrscheinlich trete ich jetzt wieder eine Welle der Entrüstung los.. Ich weiß, dass Vorschlag 1 ziemlich mies klingt. Ich weiß aber auch wie sich mobbing anfühlt und, dass ich mich heute schwarz ärgere früher nicht mal zugeschlagen zu haben - eigentlich nur aufgrund guter Erziehung und vor allem aus Angst vor rechtlichen Konsequenzen.

Hätte mir einige Jahre Stress evtl ersparen können.. wer weiß.

sVc6hnubbiili


@ Meine Mum war auch ein paar Mal bei meiner Klassenlehrerin, die meinte nur, dass ich mich halt wehren müsse.

oja das kenn ich nur zugute.nur bei meinen lehrern hieß esa immer ich solls ignorieren.

ob das mobbing aber mit dem richtigen verhalten zutun hat glaub ich nicht.

am anfang wenn mir jemand diesen bestimmten spitznamen zugerufen hat bin ich ausgeflippt und hab dann die 9 oder 10 klässler ganz scön vermobelt . und das als mädel :|N

dann so in der 7 klasse hab ich mal versucht es zu ignorieren.

8-9 klasse war ich dann direkt beim lehrer petzen, vorrauf diese nur sagten: das bist du selber schuld , warum musst du die anderen mit deinem aussehen so provozieren??!!

??? ? Hallo, gehts noch. sowas kann man doch nicht zu ner 15 jährigen sagen. :|N

_'TraOumx_


Hmm ich wurde auch von der 1 bis zur 9ten Klasse von allen fertig gemacht. Wegen Kleidung, Aussehen und irgendwann wurde einfach Gründe erfunden.... Ich war psychisch ziemlich am Ende und auch meine Noten litten daran. Im Englischunterricht wurd ich dann auch von der Lehrerin gemobbt und ständig vor der ganzen Klasse zur Schau gestellt... Ich hatte keine Freunde und verkroch mich jeden Nachmittag in mein Zimmer...

Nach der 9ten war meine Versetzung stark gefährdet und ich hätte von der Realschule auf die Haupt wechseln müssen.. oder die Klasse nochmal durch machen müssen. Wollte ich beides nicht und bin auf die Berufsschule gewechselt. Im Sommer davor fand ich dann endlich zu mir selbst. Lernte Leute kennen die es ähnlich ging und fand mich irgendwann in der Gothic Szene wieder. Ich fühlte mich das erste Mal in meinem Leben wohl und akzeptiert. x:)

In der Berufsschule konnte ich ein Selbstbewusstsein aufbauen. Ich wurde akzeptiert, fand Freunde usw. Konnte schließlich durch den Halt abnehmen, änderte mein Aussehen und fing an zu leben.

Ich denke bei mir lag es daran, dass die Leute an der Berufsschule einfach reifer waren und toleranter. Und ich aufgrund der Szene endlich Menschen hatte mit der selben Einstellung. Menschen mit denen ich mich austauschen konnte usw.

Wenn ich heute an meine Schulzeit zurück denke, kommen mir teilweise immernoch die Tränen, weil es einfach zu grausam war um es zu vergessen.... Bin irgendwann umgezogen und habe damit versucht abzuschließen. Wenn ich nun Leuten aus dieser Zeit begegne, sind sie freundlich und tun als ob nie was gewesen wäre. Als ich einen davon auf die Dinge damals ansprach, meinte sie es wäre nur zu meinem Besten gewesen. Immerhin hätte ich es denen zu verdanken, dass ich heute glücklich mit mir selbst leben kann... :-o >:(

_WTr,aum_


Ach ja und mein Hauptschulabschluss von der Real hatte nen Durchschnitt von 5, irgendwas.... Nach 2 Jahren Berufsschule (damals Unter + Oberstufe) hatte ich einen Erweiterten Realschulabschluss von 2,0!!! x:) x:)

Wca^r ma%l dMer Kuater


Mobbing ist ein gruppendynamischer Prozess. Vereinfacht könnte man sagen jemand wird abgewertet um den eigenen Status aufzuwerten. I.d.R geht das Mobbing primär von einer Person aus, dazu kommen die aktiven Mitläufer und diejenigen, die zwar selber nicht mobben aber auch nicht eingreifen.

Mobbing macht sich zwar an bestimmten Merkmalen fest (Aussehen, Status...) aber entscheidend ist am Beginn des Prozesses die Reaktion des Opfers, kann es sich angemessen wehren oder bekommt es soziale Unterstützung kommt die Mobbingsprirale meist nicht in Gang.

Deshalb ist es wichtig möglichst früh einem Mobbing-Opfer zur Seite zu stehen ehe der Prozess sich verhängnisvoll aufschaukelt. Vor allem die Mitläufer und Weggucker können direkt angesprochen werden einzugreifen. Denn ohne den sozialen Beifall der anderen ist der Mobber schwach. Letztendlich kann man sagen dass jeder in einer Gruppe wie einer Schulklasse am Mobbing beteiligt ist: Dadurch dass er mobbt, gemobbt wird oder nichts tut.

nAightsZistxer


Wenn ich nun Leuten aus dieser Zeit begegne, sind sie freundlich und tun als ob nie was gewesen wäre.

Das ist in meinem Fall auch so. Die Mobber von damals sind heute höflich, freundlich und zuvorkommend. Niemand würde ahnen oder gar glauben, dass sie mal so gewesen sind. In meinem Fall will sich keiner mehr erinnern oder aber es wird auf "Streitigkeiten in Kindertagen" reduziert. Trotzdem freue ich mich insgeheim, dass ich hunderte von Kilometern weggezogen bin und an der Verwirklichung meiner Träume arbeite, während die Mobber in die Dorfgemeinschaft eingereitet haben und dasselbe, erbärmliche Leben führen wie ihre Eltern vor ihnen.

Wcalterlxi


Ich find es doof wenn man jemanden wegen Schwächen fertig macht =/..

Meist sind diese Schwächen nicht vorhanden. Ich WAR nicht dick. Das weiß ich jetzt, wenn ich Fotos von damals sehe. Das stimmte einfach nicht, diese "Schwäche" existierte nicht. Ich habe es immer so empfunden, dass der Grund für das Mobbing meine bloße Existenz war, alles andere waren Ausreden. Weil die vielleicht doch wussten, dass sie was falsches tun. Sonst müssten sie es nicht mit Lügen legitimieren. Und selbst wenn es tatsächlich eine Schwäche gibt, WAS bitte macht dann Spaß daran, drüber herzuziehen. Ich weiß nicht, ich habe mich immer um meinen eigenen Scheiß gekümmert, MIR war egal, ob XY Klamotten vom Kik trägt usw... verstehe nicht, warum das anderen so wichtig ist, dass sie jahrelang drüber reden müssen, IMMER wenn sie XY sehen. Haben die nichts besseres zu tun? Wovon wollen die ablenken? Hört denen sonst keine zu, weil sie totale Langweiler sind? Warum meinen die, dass es jemanden interessiert, was sie über XY denken, so dass sie es ständig sagen müssen. Irgendwie haben bei mir die anderen in der Klasse immer gschwiegen, ich denke eigentlich wollte das keiner hören, was die Mobber den ganzen Tag erzählt haben. Es war ja immer das gleiche und hat genervt. Ich hatte ja trotzdem Freunde, die im Gegensatz zu den Mobbern mich wirklich KANNTEN und sich anscheinend auch ein völlig anderes Urteil gebildet haben, sonst hätten sie sich mit mir ja nicht abgegeben... vielleicht hätten nur mal 5 Leute sagen müssen, dass Dings ihr Maul halten soll, weil es keinen interessiert und ob sie nichts anderes zu tun hat, z.B. mit SICH, ihrer hässlichen Pickelfresse und was sie nich alles selber für "Probleme" hatte... ;-) Mir fallen so viele "Schwächen" ein, die die hatte... sorry, da trag ich lieber billige Klamotten, statt 5cm Make-Up-Rand, der tausende Pickel nicht abdecken kann... :=o DIE hatte nen Schaden, und was für einen. Also irgendwas muss dahinterstecken, dass sie nicht gemobbt wurde und andere, die gar nichts gemacht haben, schon. Sie hat ja die Leute 2 Wochen gemobbt, wenn sie ihr einmal nicht die Hausaufgaben zum abschreiben gegeben haben oder man sie EINMAL Tussi genannt hat... %-| Da sieht man ja, wie wahnsinnig gut SIE Kritik einstecken konnte...

W>ate[rlxi


Einmal hab ich irgendeine Eigenschaft von ihr in einer Klassendiskussion als Beispiel genommen (weiß nich, ging um Partymachen oder sowas, jedenfalls wars eine eher negative Eigenschaft, kann auch sein, dass es sich auf ihr Verhalten bezog, was ja nicht immer besonders höflich war). Ich habe das nur als Beispiel verwendet und auch klar gemacht, dass es nicht bierernst gemeint war und auch nicht beleidigend und habe dabei gelächelt, mir fiel einfach kein anderes Beispiel ein. Dafür wurde ich 2 Wochen lang gemobbt... weil Frollein (geiles Wort ;-D ) es nicht ertragen konnte, dass man über irgendein Verhalten von ihr redet bzw. das irgendwie wertet oder analysiert. Als wär sie der Nabel der Welt. Obwohl, egoistisch würd ich das nichtmal nennen, weil Egoismus sich nicht unbedingt darin äußert, andere FERTIG zu machen... wenn ich sie für jedes "Behinderte", jeden Tritt, Schlag, auflauern usw. 2 Wochen gemobbt hätte, wäre ich heute noch nicht fertig. Ich konnte in der Grundschule auch schlecht mit Kritik umgehen, habe es aber gelernt. Und sie kann es wahrscheinlich immer noch nicht... ich stelle mir vor, dass sie wenn sie auf Arbeit Kritik bekommt, wahrscheinlich dann den Chef mobbt... oder wie? Naja, so ging die damals damit um...das Problem bei so kritikunfähigen Menschen ist, dass es auch nix bringt, wenn der Lehrer was sagt. Weil die nehmen Kritik an sich nicht an, gehen dann immer gleich auf Angriff...

Wenn ich dagegen heute in einer Diskussiun über fremdgehen meine Freundin als Beispiel nehme, irgendeine Abenteuer von ihr, und sie weiß, dass ich davon nicht viel halte, dass sie fremdgeht... naja, jedenfalls versteht sie dass es ja kein Weltuntergang ist, wenn man mal drüber herzieht. Sie ist dann nicht gleich verletzt und muss mich wochenlang aus Rache mobben... ":/ Mein Fazit: Mobber sind ziemlich verletzlich... und zwar beim kleinsten Scheiß. Sie sollten ihre Reaktionsweise darauf überdenken, die ist nämlich ein bisschen asozial. Und sie sollten mal kritikfähiger werden.

MMayflXowexr


War Einzelkind.

...hatte relativ alte Eltern und war Einzelkind.

oft gibt es aber auch gar keine Besonderheiten (wobei ich auch nicht verstehe, warum die Tatsache, daß jemand Einzelkind ist, ihn irgendwie besonders "besonders", "anders" oder "angreifbar" macht. :-/

1. gab es zu meiner Jugendzeit tatsächlich weniger Einzelkinder.

2. die von mir erwähnten Einzelkinder wurden von ihren Eltern sehr stark behütet/überbehütet. Das hat den Fokus auf die Kinder gezogen.

3. Alte Eltern (heute wären die nicht mehr "alt") waren ebenso eine Ausnahme. Dieses späte Kinderkriegen hat sicher auch dazu geführt, dass die Eltern das Kind derart verzärtelt haben.

__

Einzelkind-sein ist dann ein Nachteil, wenn das Kind keine Gelegenheit hat, schon relativ früh soziale Kompetenzen im Umgang mit anderen Kindern zu erlangen. Kinder, die Geschwister haben, haben Erfahrungen im Streiten, Versöhnen, etwas erkämpfen müssen, Aufmerksamkeit und Dinge teilen, einstecken/austeilen, usw.

Einzelkinder (ich bin übrigens auch eins :)z ) müssen diese Fähigkeiten oft erst lernen. Und manchmal bleiben sie da ein Leben lang etwas benachteiligt (z.B. beim Streiten bzw. Versöhnen innerhalb von Beziehungen).

w]igglexs


Von der 5 bis zur 8. Klasse war ich auch ziemlich den Kameraden ausgeliefert. War halt nicht wie die anderen

Hatte aber Freunde in der bekannten "Looserecke".

Diese bestand aus Personen jeder Altersgruppe, selbst neue Schüler gingen lieber zu uns anfangs als woandershin. Später folgten auch 2 Klassenkameraden dorthin.

Wir haben uns geholfen, sei es bei dem Mobbing wie auch beim lernen. :)^ Dadurch liesen uns bald in Ruhe.

Die Sozialpädagogen an der Schule haben eher geschadet als geholfen ! :|N

Aber nachweislich haben Mobber selbst probleme und andere werden zum "Ventil".

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