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Betrunkener Jugendlicher, niemand kümmerte sich um ihn

G0oucrmetxa


@ Jecca

Ich meinte jetzt nicht speziell Dich, Du hast ja geschrieben:

und konnte gar nix mehr... Die war überhaupt nicht mehr ansprechbar...

Aber, Betrunkene, wie z.B. Wallisii, oder Randalierende...

F$rau DGingenxs


Ja, Jecca, war nur eine Beschimpfung.

Mein Stiefpa wollte einem Betrunkenen, der mitten auf der Straße lag, aufhelfen und hat seine Hilfsbereitschaft mit zwei Schneidezähnen bezahlt.

Da lässt dann auch gerne die Hilfsbereitschaft nach. Das Ganze geschah noch lange vor Handyzeiten und zeigt, dass betrunken Herumliegen kein Phänomen der Jetztzeit ist.

Ich finde es traurig, dass durch solche Vorkommnisse Menschen, deren Lebensplan einen heil- oder pflegerischen Beruf beinhaltete, nach einigen Jahre völlig ausgelaugt und desillusioniert sich einer anderen Tätigkeit zuwenden, während lustig weiter weiter gesoffen wird, bis der Arzt kommen muss und wenn er nicht schnell genug da ist, dann wird laut geschrien. Wieso wird eigentlich nicht hinterfragt, warum man sich bewußt so die Kante gibt, dass man nicht mehr Herr seiner gesamten Sinne ist und warum muss man nicht dafür richtig zur Kasse gebeten werden, weil es doch nicht sein kann, dass die Gemeinschaft für derlei Späße auch noch zahlen muss?

Ich könnte mir schon vorstellen, dass es zumindest für Jugendliche sehr heilsam sein kann, die verursachten Kosten abzuarbeiten.

Jceccga~_xx3


Ja ne Beschimpfung UND die hat mir auf den Arm und in den Ausschnitt gekotzt, als ich ihr hochhelfen wollte... xD

Aber stimmt, das ist mir lieber, als eine geknallt zu kriegen....

Klar ist das schlimm und gut finde ich das auch nicht. Aber ich meine, es ist halt passiert und dann kann man die nicht einfach so da liegen lassen, finde ich... Man weiß ja nie, ob ihr/ihm vielleicht auch jemand was ins Getränk gekippt hat oder so... Ist zwar unwahrscheinlich, aber möglich ist alles...

DgickiDiack?Dickenxs


Hab mal zur Oktoberfestzeit gesehen, wie Sicherheitsleute einen total besoffenen Jugendlichen in die Bahn gehievt haben und dafür gesorgt haben, dass ein Platz frei wird auf den er sich setzen (oder legen ;-D) konnte.

Dann war er sich selbst überlassen.

Der konnte nicht mehr ohne Hilfe gehen und ich dachte mir, wie schafft der es nach Hause?

Dem kann ja sonstwas passieren.

Warum hätte man nicht seine Eltern verständigen können?

A8ndy!16!04e71


ich bin eigentlich sehr hilfsbereit aber betrunkene haben von mir nix zu erwarten..

zum saufen brauchen sie auch keine hilfe.

und es hat schon so manchem ne klare einstellung zum alk verschaft wenn sie mal auf dem gehsteig zu sich kamen.

R2atvlosx23


Ich denke mal, die haben ihr den Magen ausgepumpt.... Und vielleicht an den Tropf... Die hat ja viel Flüssigkeit verloren. Aber genau weiß ich's nicht.... Hatte noch nie ne Alkoholvergiftung....

WENN Betrunkene sich übergeben macht es doch garkeinen Sinn den Magen auszupumpen, schließlich hat sich der Körper ja schon selbst des überschüssigen Alkhohols entledigt. Das ist schließlich eine Schutzreaktion des Körpers. (Meist auch völlig ausreichend)

Ich kann verstehen wieso man manchen Personen nicht hilft und wieso auch rettungshelfer und Polizisten oft kritisch sind. Ein Mensch der sich übergibt, noch reden, laufen usw. kann ich meist kein Notfallpatient. Wahrscheinlich benötigen nur 2 oder 3% aller sogenannten "Alkoholleichen" tatsächlich Hilfe... der riesige Rest bekommt im Krankenhaus einen Glucosetropf und geht einigermaßen ausgenüchtert wieder... Daher sind halt Menschen die häufig mit Betrunkenen zu tun haben denke ich da etwas desensibilisiert. grundsätzlich ist es meiner Meinung nach nicht verkehrt den Notarzt zu rufen, vorher sollte man aber dringend erstmal die vermeintlich Hilfebedürftigen ansprechen...

Denn auch wenn immer wieder die Horrormeldung von Alkoholvergiftungen mit Todesfolgen durch die Nachrichten geistern sind das doch Einzelfälle - was jetzt nicht heißen soll das Hilfe grundsätzlich unterlassen werden soll! Nur das derart hochzuspielen ist meiner Meinung nach übertrieben. Und das da berufsgruppen die täglich mit zu tun haben dafür kein Faß aufmachen halte ich auch für ganz normal

jDumnge Katxze


Ich habe ja auch Jahre in der Krankenpflege gearbeitet. Ein Betrunkener/Alkoholiker ist für mich ein Patient wie jeder andere auch. Ich war auch schon voll mit Erbrochenen, Urin, Stuhlgang und anderen Körperflüssigkeiten. Nicht nur von Betrunkenen. Dann geht ich mich halt umziehen.

Aber stimmt, das ist mir lieber, als eine geknallt zu kriegen....

>Das kann einem bei einem nüchternem Patienten, der dement, verwirrt und orientierungslos ist, auch passieren. Nur wird es da scheinbar anders bewertet. Alkoholkonsum/-missbrauch ist oft auch krankhaft bedingt. Also eine Erkrankung. Davon sind auch schon Jugendliche, junge erwachsene betroffen. Landen solche Menschen in der Klinik, kann man da eher noch helfen, als wenn sie zu Hause sind und niemand diese Sucht erkennt.

R6atl8oxs23


Alkoholkonsum/-missbrauch ist oft auch krankhaft bedingt. Also eine Erkrankung. Davon sind auch schon Jugendliche, junge erwachsene betroffen. Landen solche Menschen in der Klinik, kann man da eher noch helfen, als wenn sie zu Hause sind und niemand diese Sucht erkennt.

Dazu zwei Dinge:

1. "Richtige" Alkoholiker erreichen meist ganz andere Stadien, die berühmten minderjährigen "Alkoholleichen" sind oft eben keien Alkis sondern Menschen die die Wirkung unterschätzt haben. Diese Erkenntnis gewinnen sie meist aber nachdem sie das erste Mal in Ihrem Erbrochenem aufgewacht sind.

2. Der Weg aus der Sucht führt über eine Selbsterkentniss .. die erwirbt man nicht durch einen Abtransport im Krankenwagen... Eine Heilung wird nicht herbeigeführt indem der Arzt erkennt: oh, der hat wohl ein Alkoholproblem. Und mit Zwang kann man Suchtkranke eh nicht behandeln... es mag gut sein zu helfen, besonders wenn es sich eben um dumme Teenies handelt die einfach nur cool sein wollten, bei "echten" Alkoholikern ist es meist so das die ganz bewußt so einen Zustand herbeiführen und keine Hilfe wollen! (außer evtl. in Ausnahmen)

jvustfice6x6


Diese Erkenntnis gewinnen sie meist aber nachdem sie das erste Mal in Ihrem Erbrochenem aufgewacht sind.

Der Weg aus der Sucht führt über eine Selbsterkentniss .. die erwirbt man nicht durch einen Abtransport im Krankenwagen

Die Erkenntnis erwirbt man, indem man in seinem Erbrochenen liegen gelassen wird.

Damit wäre das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Minderjährigen wohl gelöst. :[]

bei "echten" Alkoholikern ist es meist so das die ganz bewußt so einen Zustand herbeiführen und keine Hilfe wollen!

Ob ''echt'' oder ''unecht'', bewußtlosen Personen ist Hilfe zu leisten. Punkt. Bei den anderen Fällen lässt sich der Grad der Hilflosigkeit subjektiv abschätzen.

Im Fall der TE: Jemand der sitzen und undeutlich sprechen kann ist (noch) nicht hilflos.

J#eccxa_x3


Nö, so lange die noch torkeln und brabbeln können, mache ich auch nicht viel. Aber die in meinem Fall war gar nicht mehr ansprechbar und die konnte nicht mal mehr stehen bleiben... Da hab ich echt keine andere Möglichkeit mehr gesehen als den Notarzt zu rufen. Der tropfte ja echt nur noch das Erborchene aus'm Mund. Mehr war mit der nicht mehr los...

jHun8ge K!axtze


Die Erkenntnis erwirbt man, indem man in seinem Erbrochenen liegen gelassen wird.

Damit wäre das Problem des Alkoholmissbrauchs bei Minderjährigen wohl gelöst. :[]

Bei mir kam die Erkenntnis um einiges später und ich wünschte man hätte mich in meiner Jugend auf die Gefahren aufmerksam gemacht und mir Hilfe angeboten. Ich bekam nur Ärger und Strafen. Mehr nicht.

bei "echten" Alkoholikern ist es meist so das die ganz bewußt so einen Zustand herbeiführen und keine Hilfe wollen!

Ich habe nie bewusst eine Alkoholvergiftung herbei geführt. Ich wollte nur betrunken sein und habe meist nach dem Erbrechen weiter getrunken. Den Raschzustand selbst konnte ich nicht richtig einschätzen.

S.. wFallGisii


@ Gourmeta

Mein Beitrag bezog sich auf einen Beitrag von S.Wallisii, der meinte, die Polzei hätte ihn zum nächsten KKH fahren müssen.

son Schmarrn^^

A7n}val


Ich denke mal, die haben ihr den Magen ausgepumpt.... Und vielleicht an den Tropf... Die hat ja viel Flüssigkeit verloren. Aber genau weiß ich's nicht.... Hatte noch nie ne Alkoholvergiftung....

Magen ausgepumt? Macht man nur in denn Fällen wo sie nicht mal mehr kotzen. (In Kombination mit anderen Drogen kann es passieren dass der Körper nicht selbständig erbricht. Kommt selten vor.)

Was bleibt übrig? An den Tropf und ins nächste Freie Bett.

Die Fälle die wirklich weiter behandelt werden müssen sind extrem gering.

Dafür aber um so gemeiner weil dann halt schnell mal irgendwelche Organe tschüss sagen.

die erwirbt man nicht durch einen Abtransport im Krankenwagen

Nö unsere Stammkundschaft (gibt so 3-4) fährt wahrscheinlich häufiger mit uns als mit dem Taxi.

(Die sieht man dann vielleicht 1 mal im Monat.

Mkrs.Puxschel


Mach das mal 5 tage die Woche, oder 8 tage (Krankenschwestern haben z.B. oft die 10 Tage-Woche), 8 Stunden am Stück, mehrere Jahre...

Dann regst Du Dich auch über Leute auf, für die das Ausnahmesituationen sind und die sich über Deine Abgestumpftheit, Unfreundlichekti oder Kinderfeindlichkeit aufregen.

Kadhidya

Meinst Du damit jetzt speziell mich oder allgemein in die Runde?

M2rs.Pu8schexl


Hat sich erledigt..Habe nicht den Folgebeitrag gelesen ;-)

Manchmal kommt es hier zu Verwechslungen, deswegen die Nachfrage.

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