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Betrunkener Jugendlicher, niemand kümmerte sich um ihn

CSitycxar


Wir reden hier nicht über ein alten Penner, der jahrelang so besoffen war, das er nicht normal gehen kann!!! Wir reden über ein kind, mein Gott, wo ist die Zivilcourage in diesem Land

A so. Ein 'alter Penner' darf ruhig verrecken, aber bei 'nem 14jährigen ist Zivilcourtage gefragt ... ich finde es etwas daneben, über Courage zu sprechen und dann mit zweierlei Maß zu messen.

zXw,etsch{gex 1


@ cirmezz

Wie alt bist du?? Die einzigste möglichkeit dir zu helfen wäre doch ein Krankenwagen anzurufen oder? ich habe zu Hause keine möglichkeit ein 14 Jähriger den Magen aus zu pumpen, und nachfolgende Medikamentöse Behandlung zu geben!!

Es kann sein das es nachher der betroffende peinlich ist, aber wenn ich mit meinem Anruf sein Leben gerettet habe, wird er mir das bestimmt verzeihen ;-)

r-utsDchie


a.fish

Ja, hab ich gelesen, wollte deine Frage, was ich meinte, trotdem nochmal beantworten ;-)

Mitleid musst du nicht haben, ne. Aber offensichtlich hängt das ja doch mit dem zusammen, wie du letzendlich handelst (oder auch nicht):

Ich glaube die Wenigsten in dem Zustand sagen "he hallo, bin total zugedröhnt, brauch hilfe!"... Das er sich noch verdünnisieren konnte heißt doch nicht, dass er keine Hilfe brauchte :-/ Und warum er abgehauen ist, würd ich auch nicht einfach so deuten wollen, von wegen "war ihm nur peinlich" :-o

Hier geht es eigentlich um ein 14 Jähriger Junge! Manchmal muss man selber handeln, einfach ein Krankenwagen anrufen, wenn man ein Mensch im Not sieht, und nicht erst mal überlegen wer wohl für so ein Fall zuständig ist

:)z

z1weMtschxge 1


@ Citycar

Du hast mein Beitrag total misverstanden!! ich wollte damit sagen, das ein "alten Penner" jeden tag besoffen ist, und nicht unbedingt hilfe braucht, weil er nicht richtig gehen kann!! Aber mit ein 14 jähriger sieht das ganz,ganz anders aus!! Sein Körper ist so viel Alkohol nicht gewöhnt und die Gefahr das er ein ernshaften alkoholvergiftung hat, ist damit viel grösser! Ausserdem ist ein 14 Jähriger nicht für sich selbst verantwortlich, sondern seine Eltern, und in diesem Fall läuft offentsichlich was schief!!

So habe ich das gement!

Mein Zivilcourage ist absolut in Ordnung, das kannst du mir ruhig glauben ;-)

fbunYnybun>nxy84


Bei solchen Themen wird es wohl immer welche geben die sich aufregen... so oder so...

Egal wie man es macht^^

Du hast ihn nicht zuerst gefragt ob er hilfe benötigt? irgendwer wird sagen : das war Falsch...

Du hast die Polizei um Hilfe gebeten? irgendwer wird sagen : das war Falsch...

Du hättest ihn liegen lassen können?! irgendwer wird sagen : das war Falsch...

usw...

ABER wehe er wär unten besoffen vor die S-Bahn gelaufen dann wär das geschrei gross, warum hast du ihm nicht geholfen, wieso hast du nicht die Polizei angerufen das wäre das mindeste.

Wie gut das allein schon das Gesetz vorsieht zumindest Hilfe zu holen wenn jemand aussieht als benötige er hilfe... und wenn ich schon lese das sich darüber aufgeregt wird das Rettungssanitäter o.d.gl sich aufregen weil sie mal zu nem Einsatzort gerufen werden wo dann jemand ihre Hilfe nicht möchte ??? ?? Hallo gehts noch? Erstens ist das euer Job und davon abgesehen holt man besser einmal zuviel Hilfe als einmal zuwenig.

Davon abgesehen merken betrunkene am wenigstens wie schlecht es ihnen wirklich geht bis sie auf einmal umkippen und weg sind o.ä.

Ich finde du hast alles richtig gemacht :)^ hoch... niemand muss sich zutrauen jemanden allein anzusprechen, aber JEDER sollte sich trauen um Hilfe zu bitten.

Ich hoffe beim nächsten Mal wirst du wieder genauso reagieren

a&.fisxh


@ rutschie

Wahrscheinlich haben wir einfach unterschiedliche Vorstellungen, wann jemand in Not ist. Nicht jeder Vollrausch ist eine Alkoholvergiftung (naja, streng genommen doch, aber keine lebensbedrohliche) - da er sich noch artikulieren und gehen konnte, gehe ich in diesem Fall nicht davon aus, dass er ernsthaft in Lebensgefahr schwebte.


Warum pochen hier viele so sehr aufs Alter? Wir wissen doch gar nicht, wie alt er war.

r}utscxhie


Ne, natürlich ist nicht jeder Vollrausch gleich ne Alkoholvergiftung, das weiß ich :=o ;-D Aber da mans den Leuten nicht soo leicht ansieht, wie schlimm es ist, bin ich mittlerweile eher für lieber 1x zu viel Arzt, als 1x zu wenig ;-)

Cqitycxar


ich wollte damit sagen, das ein "alten Penner" jeden tag besoffen ist, und nicht unbedingt hilfe braucht, weil er nicht richtig gehen kann!!

Wer jeden Tag besoffen ist, hat eben eine chronische und keine akute Alkoholvergiftung. Das macht ihn aber nicht weniger behandlungsbedürftig. Und auch ein Trinker kann eine Alkoholvergiftung erleiden. Er braucht nur eine höhere Dosis, aber das Ergebnis ist dasselbe.

Mir geht es hier auch weniger um besagten 'Penner', sondern daß hier Menschen unterschiedliche persönliche Limits beschreiben. Du siehst keinen Handlungsbedarf bei Verwahrlosung (oder woran immer du nun festmachst, daß jemand ein 'Penner' ist), für andere ist der Rauschzustand an sich das Limit, zu intervenieren. Letzten Endes denkt doch jeder ökonomisch, niemand hat Ressourcen zu verschenken und überlegt sich deshalb, wofür er/sie sie aufbringt. Solange niemand sagt, auf so eine Person gehört eingeschlagen, sehe ich erstmal keinen Grund zu moralisieren.

Ob man nun auch alles gut findet, was andere sich so denken, steht auf einem anderen Blatt.

Ausserdem ist ein 14 Jähriger nicht für sich selbst verantwortlich, sondern seine Eltern, und in diesem Fall läuft offentsichlich was schief!!

Halte ich für voreilig interpretiert. Natürlich kann das Versagen von Eltern dahinterstehen. Aber auch gute Eltern können so eine Situation nicht verhindern, sofern sie sich nicht an ihren Nachwuchs ketten.

Zumal ja auch gar nicht klar ist, wie es zu der geschilderten Situation gekommen ist. Und ob Alkohol auch wirklich den Ausschlag gegeben hat. Das sind alles Mutmaßungen, die aus der Erzählung abgeleitet werden, dabei ließen sich sehr viele unterschiedliche Ursachen mit den Beobachtungen zur Deckung bringen. Daß immer gleich die Eltern schuld sein müssen, wenn ein Jugendlicher in einem desolatem Zustand ist, geht doch an der Realität vorbei.

Mein Zivilcourage ist absolut in Ordnung, das kannst du mir ruhig glauben

Kann ich nicht beurteilen und darum interessiert es mich auch nicht. Ich kann nur beurteilen, was hier geschrieben steht.

rduts'chxie


Halte ich für voreilig interpretiert. Natürlich kann das Versagen von Eltern dahinterstehen. Aber auch gute Eltern können so eine Situation nicht verhindern, sofern sie sich nicht an ihren Nachwuchs ketten.

Zumal ja auch gar nicht klar ist, wie es zu der geschilderten Situation gekommen ist. Und ob Alkohol auch wirklich den Ausschlag gegeben hat. Das sind alles Mutmaßungen, die aus der Erzählung abgeleitet werden, dabei ließen sich sehr viele unterschiedliche Ursachen mit den Beobachtungen zur Deckung bringen. Daß immer gleich die Eltern schuld sein müssen, wenn ein Jugendlicher in einem desolatem Zustand ist, geht doch an der Realität vorbei.

:)=

KoiSXeXMi


Wenn ich jemanden sehe, dessen Situation mir Sorgen macht, so es eventuell um Leben oder Tod gehen kann... dann rufe ich Hilfe. Egal ob telefonisch, oder einen Polizisten, der in der Nähe steht...oder gleich nebenan in die Apotheke, oder ins Ärztehaus... man sollte reagieren und dafür Sorgen, dass geholfen wird, wenn man es sich selber nicht zutraut.

Auch wenn der Betroffene es selber (aus Schamgefühl ) nicht will!

Ich habe es selber mehrfach erlebt, ein älterer Mann der direkt neben mir an der Haltestelle umgekippt ist...einfach so, rückwärts stockteif umgefallen, dabei ist die Fensterscheibe kaputtgegangen... ich war voll schockiert...direkt neben mir war eine Frau, die sofort reagiert hat, wie sich später herausgestellt hat war sie Krankenschwester... ich hatte damals kein Handy, bin zum Tramfahrer hin, hab bescheid gegeben, der hat einen Krankenwagen gerufen.

Ein anderes mal ist mir an einer S-Bahnhaltestelle ein Mann entgegenlaufen, dessen Kleidung voller BLutspritzer war...sein Gesicht seine Hände hatten Wunden, ich habe ihn angesprochen, ob alles Ok ist, ob er Hilfe braucht...

ER meinte, er schaffts schon noch nach hause, bin gleich da...er sei nur sturzbesoffen und umgestürzt.

Naja...er war bestimmt 35 Jahre alt.

Ich selber musste auch einmal einen Krankenwagen rufen, weil ich Angst um meinen Sohn hatte...er hatte sich einen Trommelstock aus Holz (Spielzeug) in den Mund gesteckt und dann nach vorne umgekippt...er hatte es sich in den Hals gerammt! Ich meiner Angst habe ich sofort gehandelt...wie sich danach herausgestellt hat, war es total harmlos, wir hatten Glück...er hat zwar stark aus dem Mund geblutet...aber es gab keine schlimmere Verletzung!

Die Sanitäter haben gemeint, ich hätte richtig reagiert!

M8ons7c>h2kx5


tja, da ist er selbst schuld. wer saufen kann muß mit den konsequenzen leben, hab ich ganz ehrlich kein mitleid mit ihm und geholfen hätte ich wohl auch nicht. so hart das jetzt klingt.

r]ut&scchxie


:|N

r=utsxchie


Du würdest also freiwillig draufgehen, weil du dich selbst mal überschätzt hast? :=o

c&irtmezxz


wer saufen kann muß mit den konsequenzen leben, hab ich ganz ehrlich kein mitleid mit ihm und geholfen hätte ich wohl auch nicht

Hättest du bei einem Autounfall auch so gehandelt, denn wer Autofahren kann...s.Zitat

R^atlos&2x3


Woher wißt ihr eigentlich das der Besoffene 14 war?? Hat der seinen Ausweis vorgezeigt?

Es gibt genug Jungs die wie pickelige Teenies aussehen aber bereits deutlich älter sind... ":/ Daher ist dieses: er war ja noch ein Kind quatsch (bzw. kann schlichtweg falsch sein).. ist genauso gut möglich das er "ganz legal" Bier trinken durfte.

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