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Fahrrad fahren auf dem Bürgersteig?

mJabia2


Natürlich gilt das auch für Fußgänger.

Hatte der Radler keinen Helm auf?

Ich muß dir aber sagen in der Stadt in der ich wohne gibt es viele Radwege.

Trotzdem radeln sie munter auf den Gehwegen, auch wenn der Radweg daneben ist. %-| %-| %-|

1kFenjax1


Also, zunächst einmal zum eigentlichen Thema: Hier wurden die Regeln für Radfahrer ja nun schon oft genug genannt. An diese sollten sie sich schlicht und ergreifend halten, und derjenige, dem das Ganze zu gefährlich erscheint, der sollte evtl. mal darüber nachdenken, ein Sicherheitstraining zu absolvieren, damit er sich selbst und andere nicht gefährden muss, wenn er auf dem Velo unterwegs ist.

Und nun noch ein kleiner Rundumschlag (bitte nicht steinigen ;-) )... Ich bin sehr viel unterwegs, und das sowohl als Fußgängerin als auch als Autofahrerin und Radfahrerin. Ich will hier keinem auf die Füße treten, aber mir fällt hierbei immer wieder auf, dass die Radfahrer mit Abstand die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer sind. Man könnte fast meinen, sie wären der Auffassung, dass die allgemeinen Verkehrsregeln für sie nicht gelten würden. >:(

Die einen fahren ohne Rücksicht auf Verluste auf Gehwegen und durch Fußgängerzonen, sodass diejenigen, für die diese Verkehrsbereiche eigentlich gemacht sind, aus dem Weg springen müssen, damit sie nicht über den Haufen gefahren werden. Die anderen ignorieren die vorhandenen Radwege und verstopfen die Straßen, weil sie mit Vorliebe die Mitte der Fahrbahn nutzen, damit auch ja kein Autofahrer an ihnen vorbei kommt.

Der Möchtegern-Lance-Armstrong (womit ich nicht unbedingt die echten Radsportler meine, sondern diese bebierbauchten Menschen, die sich dreimal im Jahr in ihr farbenfrohes Ganzkörperkondom zwängen und mit max. 20 km/h schweißgebadet über die Straßen eiern) hält sich oftmals allein auf Grund seiner teuren Ausrüstung für den Platzhirsch. Er missachtet die Vorfahrtsregeln, brettert bei Rot über die Kreuzung und reagiert dann auch noch mit wüsten Gesten, wenn man als Autofahrer mit einem Hupen darauf aufmerksam macht, dass er vermutlich nicht mehr leben würde, wenn man selber nicht hellwach gewesen wäre und (obwohl man Vorfahrt gehabt hätte) eine Vollbremsung hingelegt hätte. Auf der Landstraße baut er sich zudem äußerst gern Autoschlangen. Es scheint für ihn die größte Freude zu sein, wenn sich hinter ihm eine 1 km lange Blechlawine bildet, weil man ihn - vor allem in kurvenreichen Abschnitten - nicht überholen kann. Dem Radweg, der sich direkt neben der Straße befindet, schenkt er hierbei natürlich keine Beachtung.

Ich finde dieses Verhalten insgesamt sehr sonderbar. Wenn ich unterwegs bin (egal, welche Art der Fortbewegung ich hierbei gewählt habe), dann achte ich darauf, dass ich andere weder gefährde noch (mehr als unbedingt nötig) behindere. So schwer ist das nicht! ;-)

mCaiax2


Das gleiche gilt allerdings für Fußgänger auf dem Radweg!

So bitter wie das ist, für Radler gilt das Selbe wie für Autofahrer

man muß immer bremsbereit sein und anhalten können.

Die größere Gefahr geht nun mal vom Radfahrer aus.

sRingyha


Die anderen ignorieren die vorhandenen Radwege

Ist der Fahrradweg benutzbar? 1,5m mindestbreite? Ebene Fahrbahn? Links vom geparkten Vekehr? Nicht zugparkt? nicht mit Glassplittern überseht? Im Winter geräumt?

sBiSnTgha


Die größere Gefahr geht nun mal vom Radfahrer aus.

Negativ: darauf wollte ich ja mit dem genannten Unfall heraus: Bei einem Unfall kann der Radfahrer den kürzeren ziehen, mithin drehen sich die Kräfteverhältnisse um.

1ZFenjxa1


Ist der Fahrradweg benutzbar? 1,5m mindestbreite? Ebene Fahrbahn? Links vom geparkten Vekehr? Nicht zugparkt? nicht mit Glassplittern überseht? Im Winter geräumt?

Wenn ich mit dem Auto unterwegs bin, steige ich nicht alle 10 Meter aus, um die Beschaffenheit des Radweges zu überprüfen. ;-) Ich beobachte dieses Phänomen allerdings auch in meinem Wohnort, wo ich selber die Radwege kenne und für durchaus befahrbar halte.

smingxha


Siehste! Als Fahrradfaher steig ich auch nicht alle 10m ab. ;-D

m+ai_a.2


@ 1Fenja1 :)^ :)^ :)^

recht vor links, bei rot über die Ampel, Vorfahrt achten, Kreisverkehr, bei Radler überhohlen auf dem Radweg ausweichen auf den Gehweg, Zebrastreifen od. Fußgängerfurt

alles böhmische Dörfer

m=aixa2


ist der Radweg nicht benutzbar dann muß Radfahrer eben runter auf die Straße

warum eigentlich nicht?

wenn Radfahrer im Winter keine Winterreifen auf dem Rad hat dann gehts ihm wie Autofahrern.

Rad stehen lassen und Öffentliche benutzen

od. auf Straße ausweichen.

und die größere Gefahr geht sehr wohl vom Radfahrer aus, auch wenn er da den kürzeren gezogen hat.

Radfahrer ist schneller und hat ein Stahlroß unter sich. Nennt sich glaube ich Betriebsgefahr

1RFe@njxa1


Rad stehen lassen und Öffentliche benutzen

Ja, das halte ich bei richtigem Winterwetter auch für die beste Alternative. Im letzten Winter kamen die Räumdienste nachher ja absolut nicht mehr nach, sodass weder Geh- und Radwege noch Straßen frei waren. Bei derart schlechten Bedingungen halte ich Radfahren für lebensgefährlich, ein echtes Kamikaze-Kommando. Habe etliche Radfahrer stürzen sehen, die aber wenigstens noch das Glück hatten, dass sie dabei nicht unter einem Auto gelandet sind... Sorry, aber da fehlt mir echt das Verständnis dafür, dass man sich auf Biegen und Brechen auf das Rad schwingen muss.

B~aroxto


Ja der letzte Winter war hart. Aber nur Weicheier gehen da zu Fuß. Weil die Radwege nie geräumt waren musste ich allerdings immer auf den Fußwegen fahren. Da gings meistens noch. Nur die alten unsicheren Füßgänger, möglichst noch mit Gehwagen, die eiern immer genau in der Mitte des Weges , man kommt weder links noch rechts vorbei. Und die Reaktionsgeschwindigkeit, wenn ich hinter ihnen Sturm klingel, ist auch nicht die beste. Da muss man manchmal schon energisch werden ]:D

EZhemaligDer Nutzer O(#39^391N0)


Baroto,

Du suchst ja anscheindend nun den Streit. Ich wäre Dir auch nicht ausgewichen und hättest Du mich angerempelt hättest Du auf jeden Fall den kürzeren gezogen. Denn dann hätten wir uns vor Gericht wiedergesehen.

Warum benutzt du Fußwege, wenn es ausdrücklich heisst, dass, wenn Radwege nicht nutzbar sind die Straße vom Radfahrer genutzt werden muss? Auch so ein Möchtegernrambo, wie es bei uns leider viele gibt.

SYchwar&zens xBlut


"Teuer" nicht unbedingt - 10€ kostet es nach meiner Erfahrung. :=o Aber nur, wenn die Polizei einen schlechten Tag hat, sonst wird man nur mehr oder weniger freundlich auf die Straße verwiesen.

Ich habe nur 10DM bezahlen müssen, weil ich nachts um 2 auf dem Bürgersteig fuhr. Hatte die Polizei wohl eine schlechte Nacht.

mYoonPnxight


muss ich devil_w recht geben. die alten damen möglichst mit gehwagen haben ein recht mitten auf dem gehweg zu laufen %-|

deswegen heißt es ja gehweg. und ich als fußgänger kann auch bei älteren leuten vorbei. ;-D ich hab schließich das recht darauf wenns mir zu lange geht. aber solche menschen wie du, die können mich gerne anfahren und ich kann bei denen alles heißen wenns sein muss (was auch schon vorgekommen ist) reiß ich den jenigen vom rad runter wenns unter die gürtellinie geht. dann gibts halt a bissle streit auf der straße und glaub mir, es ist nicht gut mit mir zu diskutieren ]:D letztens ist ein vollhorst in meinen hund reingefahren da sagte der glatt zu mir:" fräulein, pack deinen köter auf die seite und lass mich durch. jetzt hat des hässliche biest hoffentlich draus gelernt".

in dem moment hättet ihr mich sehen sollen. der war so schnell vom rad runter so schnell wäre der nie drauf gekommen. das ich ihm keine geklatscht hab, war großes glück für ihn. aber ich muss ihm wahrscheinlich so dermaßen am arm gezwickt haben weil er so sein gesicht verzogen hat ]:D kein mitleid. aber seitdem geht er mir aus dem weg. nur weil ich jünger bin heißt es nicht, ich muss mir alles gefallen lassen und erst recht nicht wenn der depp meinen hund anfährt und ihn auch noch beleidigt. {:(

d%ummsBchma`rrer7x4


Im letzten Winter kamen die Räumdienste nachher ja absolut nicht mehr nach, sodass weder Geh- und Radwege noch Straßen frei waren.

Wahrscheinlich Norddeutschland... Hier waren die Straßen wie immer binnen kurzer Zeit geräumt und mit dem Rad gut befahrbar. Die Radwege waren dagegen mit den Schneehaufen von Gehweg und Straße versehen... Es klappte hier in Fahrrad(jagd)stadt trotzdem noch, dass die Autler einen angehupt haben :-/

Heute war ich mit dem Rad unterwegs (wie sich das am 1.Mai gehört ;-D ), auch teilweise auf Straßen. Wir waren locker genügend Leute für einen geschlossenen Verband und sind so nebeneinander gefahren. Toll, dass jedes 2. Auto hupen musste... Die Leute kennen weder die STVO (noch den Zustand eines evtl vorhandene Radwegs), aber reißen mords die Gusche auf (bzw drücken die Hupe). Irgendwann nehm ich eine :[] mit, die gibt's dann in den Hintern ]:D.

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