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Überstunden bei Übernachtung im KiGa

WbaldMebissterx2010 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich arbeite als persönliche assistenz 30std. in einem Kindergarten. bald wird von einem donnerstag auf einen freitag übernachtet. den donnerstag soll ich von 8.00-15.00 (6,5 std. + 0,5 pause) arbeiten und dann soll ich ab 17.00 wieder erscheinen. mir wurde gesagt, dass ich dann bis 22.00 arbeitszeit als überstunden angerechnet bekomme. von 22.00 bis 6.00 bekomme ich keine zeit angerechent.

von 6.00 bis 10.00 bekomme ich dann wieder die Zeit. um 10.00 habe ich feierabend.

das kind was ich betreue soll mit mir (keiner ausgebildeten fachkraft) alleine in einem zimmer schlafen!

jetzt habe ich folgende fragen:

a) ist es rechtens, dass die zeit von 22.00 - 06.00 nicht berechnet wird? (denn ich schlafe mit dem kind, was zu 90% aufwacht allein in einem raum)

b) ist es rechtens, dass ich an einem tag soviele stunde arbeite (sollte die zeit nur bis 22.00 uhr berechnet werden: 11,5 Stunden) sonst wären es sogar nochmehr...

c) muss nicht mindestens eine ausgebildete erzieherin in diesem raum sein?

letztes jahr wurde alles so ausgeführt wie es dieses jahr wieder gemacht werden soll, aber irgendwie kommt mir das komisch vor. um tipps und ratschläge wäre ich sehr dankbar!

Antworten
mSariaka1 nstexrn


vielleicht bin ich zu demütig, aber da es sich um eine ausnahmesituation handelt, würde ich es einfach machen, ohne groß zu murren.

die arbeitszeiten und die vergütung sind nach meinem empfinden nicht rechtens, aber da jetzt wegen einer nacht terror zu machen nützt auch niemandem was.

ich gehe davon aus, dass die eltern dich oder eine andere person sonst aus eigener tasche bezahlen müßten, wobei ich eine andere person ausschließe, da gerade für ein behindertes (ich geh da mal von aus, oder) kind eine vertraute person nötig ist. im prinzip würde, wenn du dich weigerst, ja das kind darunter leiden und das kann´s ja auch nicht sein. das kind würde weiterhin unter dem angespannten verhältnis der betreuungspersonen leiden, wenn du da jetzt ein fass aufmachst.

also: ich würd´s lassen, da die nachteile für das kind größer sind als deine und man einmal im jahr auch mal viel zu viel tun kann.

w5aldwuf#felx 78


Ich würde es auf keinen Fall hinnehmen.

In Deutschland ist es so, dass man bei der Kinderbetreuung immer mit einem Bein im Gefängnis steht. Sollte hier irgend etwas passieren, stehst du dafür mit gerade. Und das würde ich nie auf meine Kappe nehmen, nicht wenn es um die Kinder anderer Leute geht.

Versuche dringend Arbeitszeit und Vergütung zu klären.

H5amilxa


Na- Marika, wenn du danach gehst... Das kanns doch echt nicht sein. Zumal- warum muss das Kind bei einer gemeinschaftlichen Übernachtung in ein Extra-Zimmer?

Du kannst wahrscheinlich nicht durchschlafen, wirst nicht gut schlafen (immer ein Ohr aufs Kind). Das ist keine Freizeit, sondern Arbeitszeit.

m{ar)ika stxern


hamila, jede mutter schafft das 365 tage im jahr. ich sag ja nicht, dass es in ordnung ist, ich sage ja nur, dass man auch mal ausnahmen machen kann. es handelt sich um eine nacht im jahr, der stress, den man damit sich macht wird länger dauern als die ganze aktion.

G0l<ückCswexib


Wenn ich mir alle Minuten und Stunden aufschreiben würde, die ich für meine Arbeit in der Freizeit mache, dann geh ich mit 50 in Rente.

Viele Sachen macht man doch auch in der Freizeit. Vorbereitungen, Einkäufe, Ideen, im Netz rumsuchen...

Wegen einer Nacht so einen "Aufriss" machen wäre mir zu komisch. Schließlich bin ich mit Herz bei meinem Job. Meine Meinung!

m7arizka wstuern


ich denke auch, dass da ähnliche regel gelten wie auf klassenfahrten. da ist es ja auch so, dass locker 200 stunden am stück für die betreffenden lehrer zusammen kommen wenn man es so sieht wie der TE.

HLop@pxo


lass dir das nicht gefallen, im Kindergarten bekommt man eh nicht das große Geld , vorallem du als nicht ausgebildete Kraft nicht. Sag das du zumindestens 1/3 der Zeit als Freizeitausgleich haben willst, darauf sollten die sich einlassen können....

:)^ :)z

Viele Grüße

W\aldMeirster2x010


erstmal vielen dank für die rückmeldungungen. ich versuchemal zum teil darauf einzugehen. ich war zivi in dem Kiga und bin jetzt nach 2 monate persänliche aissitenz. bei dieser übernachtung sind wir 3 assistenzen (ehemalige zivis) und 2 erzieherinnen. alle kinder schlafen in einem raum, außer "mein" kind. das soll bei uns im zimmer schlafen.

@ marika stern; da es nur ein mal ist,

könnte man das sicher hinnehmen. allerdings sollen die kinder ab 21.00 schlafen, dass heißt für uns 3 assitenzen, wir dürften so gut wie kein lärm mehr machen, da dieses kind sehr schnell aufwacht. und daher finde ich, befindet man sich in einem zwang, dass man den raum nicht verlassen darf und dass das kind schlafen soll.

wenn wir ab 22.00 keine überstunden mehr bekommen, dann heißt es ja eigentlich ich kann nach hause gehen und komme am nächsten tag um 6.00 wieder, oder es heißt zumindest: ich kann in der zeit machen was ich will! und wenn das kind 3mal wach ist, und ich es sogar wickeln muss, finde ich es ziemlich ungerecht.

ich mein man könnte auch alle kinder zusammen schlafen lassen, oder eine erzieherin schläft mit diesem kind!

@ hoppo:

das mit dem drittel ist zumindest ein schritt den man in erwägung ziehen könnte!

meine angst ist einfach, dass es zu dreist ist, wenn wir was sagen! anderseits will ich mir nicht alles gefallen lassen.

q

Bsutcxh


WaldMeister2010

Hi,

du musst das klar regeln, wenn gesetzlich gesehen nicht schon einiges klar geregelt ist.

Mit Wischi-Waschi-Lösungen begibst du dich auf die unsichere Seite und spielst deinem Arbeitgeber in die Hände, weil wenn man sich einmal auf Wischi-Waschi einlässt, wird auch in Zukunft mit dir gemacht, was dein Arbeitgeber mit dir machen will.

Ich habe das in der Vergangenheit zur Genüge durch und in den letzten Monaten klareGrenzen gesetzt. Natürlich bin ich da bei wenigen Kollegen auf Widerstand gestoßen. Mein Chef hingegen hat mir positive Rückmeldung gegeben, weil er teilweise gar nicht wusste, was ich alles mache, Dinge, die überhaupt nicht in meinen Zuständigkeitsbereich fielen und wo ich in Unwissenheit schon Kompetenzen überschritten habe.

Er hat dann gesagt, dieses oder jenes machen Sie künftig nicht mehr. Diese oder jene Sache erwarte ich aber von Ihnen. Klare Ansage.

In deinem Fall kann ich mich nur zu a) und b) äußern und da auch nur vage. Ich selbst habe in meinem Job neulich auch 10 Stunden am Stück gearbeitet. In Ausnahmefällen wird dies zulässig sein. Deine Zeit von 6-22 Uhr würde ich als Arbeitszeit deuten, da du ja nicht schläfst, sondern Nachtwache schiebst.

Hjoppxo


Lass dir bloß nicht alles gefallen, wenn das einmal mitmachst, wirst du weiter ausgenutzt....

svchncei?derixn


Hi,

ich habe mal ein Praktikum im Kindergarten gemacht für ein Jahr. Wir haben auch mal mit den Kindern übernachtet, allerdings hat jeder dafür mal einen Tag frei bekommen als Ausgleich.

Kann mir nicht vorstellen das rechtens ist so wie die es handhaben und auch warum du alleine mit dem Kind im Zimmer bist.

Liebe Grüße

r!utxs:chixe


hamila, jede mutter schafft das 365 tage im jahr.

Ja und? Aber es ist eben sein Job und für seinen Job wird man bezahlt.

Wenn ich mir alle Minuten und Stunden aufschreiben würde, die ich für meine Arbeit in der Freizeit mache, dann geh ich mit 50 in Rente.

Ja, aber die Zeit, die ich auch wirklich am Arbeitsplatz hocken muss, die lasse ich mir auch voll bezahlen.

außer "mein" kind. das soll bei uns im zimmer schlafen.

Weshalb?

oOro$s-jlan


ich würde dir nicht empfehle n mit einem kind in einem raum alleine zu sein und dann noch zu übernachten und zu schlafen . . . außerdem lehne ich solche übernachtungszwänge ab. nachtarbeit wird laut manteltarif doppelt vegütet - das würde dann wohl bedeuten müssen: für eine nacht zwei tage frei ~

C?leenxi


hallo Waldmeister,

welcher Träger ist denn dein Arbeitgeber, was sagt er dazu? Wie alt bist du? Was sagen die Eltern dazu? Denn diese "suchen" sich ja aus, welche Leistungen sie in Anspruch nehmen wollen. Weißt du, wie die Assistenzstunden verteilt sind? Denn es stehen ja dem Kind ein ganz bestimmtes Kontingent zur Verfügung.

Ich wäre auch vorsichtig wegen der Versicherung, wie auch schon waldwuffel schrieb. Klar kann man sagen, dass man aus Liebe zum Job ruhig Überstunden machen kann, sage ich nichts dagegen, aber wenn dieses Kind z.B. medizinische Hilfe benötigt, oder irgend etwas passiert, kann es rechtlich echt gefährlich werden und so blöde kann man gar nicht denken manchmal :-X .

ich denke auch, dass da ähnliche regel gelten wie auf klassenfahrten. da ist es ja auch so, dass locker 200 stunden am stück für die betreffenden lehrer zusammen kommen wenn man es so sieht wie der TE.

Das stimmt zwar, aber mit dem Unterschied, dass es ausgebildete Kräfte sind und auch die dürfen da nicht alles übernehmen auch wenn vieles gemacht wird {:( Denn Medikamente dürfen sie auch nicht verabreichen, oder z.B. ein Kind kathetern.

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