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Zwei Jahre arbeitslos nach Geburt des Kindes, hoffnungslos

SVh_eep


Leicht ist so eine Situation sicher nicht, ich habe seit Kurzem einen neuen Job und wurde natürlich auch gefragt, wie es mit der Familienplanung aussieht.

Sind solche Fragen nicht unzulässig?

C?arEamexla


Klar sind sie das. Ich habe mehr oder weniger selbst davon angefangen, weil ich genau weiß, wenn ich nichts sage, wird es vermutlich negativ ausgelegt in die Richtung "wird bestimmt bald schwanger".

Evhemalrige`r NuMtzer (#28x2877)


Ja, die sind unzulässig.

Ich hoffe ja das mehr Väter ihre Kinderzeit nehmen damit irgendwann nicht mehr nur die Frauen scheel angeguckt werden wenn es um die Familienplanung geht. %-|

cUheacnte


Frechheit, dass solche Fragen trotzdem noch gestellt werden :|N :|N :|N

E8hemalMiger pNutze<r (#28x2877)


Klar sind sie das. Ich habe mehr oder weniger selbst davon angefangen,

;-)

N-adjalxein


Es m.M.n. immer nur darüber geredet, dass die Leute wieder dazu gebracht werden sollen mehr Kinder zu bekommen von wegen Rentenfinanzierung und bla bla, aber praktisch was dafür getan bzw. Mütter in solchen Situationen unterstützt wird überhaupt nicht – so mein Eindruck.

Willkommen in der Realität!

Darf ich ganz offen zu dir sein, arbeitundkind? Du musst von dem hohen Ross ich habe studiert runter! Schau, dass du irgendwie in ein Unternehmen reinkommst. Im Zweifel auch als Sektretärin, Sachbearbeiterin oder ähnliches. Erst wenn du drinnen bist, dann kannst du beweisen wir gut du bist! Nach der Einarbeitungszeit kannst du deine Ideen bringen, den Chef mit deiner Arbeit überzeugen und zeigen, dass du keinen Dienst nach Vorschrift machst. Dein Studium (BWL) finde ich nicht schlecht, weil es vielseitig ist, aber es stimmt schon: auf jede BWL-Stelle melden sich viele und natürlich wird eine ohne Kind vorgezogen. Bewerbe dich auf jede irgend mögliche Stelle. In Beschäftigung bekommst du Erfahrung und deinen Selbstwert zurück. Außerdem ist es leichter, dann eine neue Stelle zu suchen!

Gib nicht auf, mach weiter!

Alles Gute :)*

Nxadjailexin


Frechheit, dass solche Fragen trotzdem noch gestellt werden

Lügen sind erlaubt!

h{eirats[braut_x33


nadjalein :)^ :)^

CUao imhxe


Krippenplätze – ein leidiges Thema – endlose Wartelisten. Egal wo ich anfrage – das einzige was man für mich tun kann, ist mich auf die Warteliste zu setzen und nach mind. 18 Monaten könnte ich einen Platz bekommen. So wird mirs immer gesagt.

Du sagst, dein Kind sei zwei Jahre alt. Nun stell ich mir doch die Frage: Warum hast du es nicht unmittelbar nach der Geburt bei einer Krippe angemeldet? Dazu dein hohes Ross "du hast studiert"! Ja meine Güte, was glaubst du wieviele Menschen das vor dir getan haben und danach erstmal was arbeiten, für das sie 'überqualifiziert' sind?

Du hast schon viel versäumt, du kannst nicht sagen: So, jetzt hab ich die Nase vom Erziehen voll und morgen ist dann alles so wie ich's will. Nee.

h(eiratsbKraut_x33


ich glaube das mit dem "hohen ross" hört sich bisschen arrogant an ab das meint die fragestellerin nicht so. ich glaube nicht, dass sie irgendwie denkt sie ist was besseres und hat studiert und muss nur die "guten" und besser bezahlten jobs kriegen. es ist einfach so, dass die meisten mit nem hochschulabschluss (zähle mich ja dazu) meinen dass sie nach einem langen und harten studium anspruch auf einen sehr guten job mit angemessenen gehalt haben. man möchte sich nicht unter wert verkaufen. es gibt auch einige firmen, die einen nicht nehmen, weil man überqualifiziert ist. ist mir auch 3 mal passiert als ich mich für assistenzstellen bewarb. andererseits möchten die firmen einen mit berufserfahrung haben. ich würde ihr raten in eine firma zu gehen, wo sie klein anfangen aber aufsteigen kann und dann ihr studium einsetzen kann. zum beispiel mit einem praktikum mit aufbau oder trainee und später dann mehr. wenn es finanziell keine rolle spielt, da der freund gut verdient, würde ich sowas machen, somit kommt sie in ein unternehmen rein und dann kann sie dort bleiben. dass frauen mit kindern es schwer haben mit der karriere weiss jeder, aber ich würde ihr nicht raten jetzt noch ein kind zu kriegen. sie ist noch nicht mal 30. sie hat noch 10 jahre zeit um ein 2. kind zu kriegen. erstmal 2-3 jahre arbeiten, ne sichere stelle haben. dann hat man ne stelle und kann ein jahr aussetzen. das erste kind ist dann 4-5 jahre alt und auch aus dem gröbsten raus. dann kann das zweite kommen und sie ist immer noch nicht zu "alt". ein aufbaustudium würde ich in der jetzigen lage nicht machen, da ihr dann immer noch die praktische erfahrung fehlt, die andere in der zeit sammeln. wenn sie jetzt noch ein 2. kind kriegt kommt sie meiner meinung nach wie schon geschrieben ohne vitamin B nirgendwo rein, dann wird alles noch schwerer.

das mit den krippenplätzen ist je nach stadt unterschiedlich aber es muss eine lösung geben auch für berufstätige mütter. daran sollte es nicht scheitern. tagesmutter wäre ne option oder beihilfe, wenn der freund zuwenig verdient. wenn er mehr verdient, wäre ja ne tagesmutter nicht so teuer. dass man das kind in fremde hände gibt, wenn man arbeiten geht ist klar, beides geht eben nicht. wenn man zuhause beim kind bleiben will, kann man sich beruflich nicht entwickeln. so ist das eben.

A-non4ymax1


es gibt auch einige firmen, die einen nicht nehmen, weil man überqualifiziert ist.

Weil eben auch die Firmen wissen, dass so jemand den Job nur solange macht, bis er was Besseres gefunden hat. D.h. den Job annimmt, um überhaupt was zu haben, sich daneben aber in der Regel weiterbewirbt.

Und kaum ein Unternehmen ist an einem neuen Angestellten interessiert, der nach ein paar Monaten oder einem Jahr schon wieder kündigt.

Klar ist es das Wichtigste, erstmal eine Stelle zu bekommen, auf der man von sich überzeugen kann, nur glaube ich nicht, dass man mit Bewerbungen auf Stellen, für die man deutlich überqualifiziert ist, unbedingt bessere Chancen hat, die Stelle zu bekommen....

h{eiratsb7raut_x33


ja, das denke ich auch. daher sich ruhig mal auf trainee oder juniorstellen bewerben, oder anrufen in grösseren unternehmen und fragen, ob man reinschnuppern kann, die erziehungszeit würde ich nicht als negativ sehen, man könnte auch argumentieren, dass man die familienplanung so gelegt hat, dass man nicht wo anfängt und dann unterbricht. so ist das kind im kiga und man kann sich voll und ganz auf den job konzentrieren.

Vyijxo


Arbeitundkind: Frag´ mal bei der Stadt nach Tagesmüttern. Bei uns gibt es eine Tagesmüttervermittlungsstelle. Und bei Berufstätigkeit der Eltern werden die Kosten zum Teil von Stadt und Land mitgetragen. Auf diese Weise sind die selbst zu tragenden Kosten wirklich im Rahmen (liegt bei 1,14 € pro Stunde). Ich denke, das ist aber von Stadt zu Stadt unterschiedlich.

*:)

ahrbeitxundkxind


Heiratsbraut:

Hauptgründe waren eben (soweit man mir das netterweise mitgeteilt hat, viele AG hüllen sich ja in Schweigen) die mangelnde Berufserfahrung, ungünstigere Spezialisierung, Alter – die Konkurrenz war eben besser und jünger, im BWL-Bereich ists halt schwierig weil völlig überlaufen. Wie gesagt, nochmal würde ich es nicht studieren. Von einer Freundin weiss ich, dass der Medienbereich noch wesentlich schlimmer ist. Sie hat 2 Jahre nach dem Studium nur unbezahlte Praktika gemacht und ist jetzt in HartzIV. An den Noten kann es bei mir nicht liegen, die sind sehr gut,4 Sprachen + EDV-Kenntnisse sind auch vorhanden. Leider sagen einem die AG nicht immer die Wahrheit für die Absage.

aGrbeTitunvdkQinxd


Kamikaze:

Du sagst es!!! Vielen Dank für deinen Zuspruch. Die Situation ist leider wirklich besch***n. Vor allem da ich noch Schulden wegen dem Studium gemacht habe und man diesbezüglich auch bald auf mich zukommen wird. Da hab ich natürlich Angst, dass das Studium eine totale Fehlinvestition gewesen ist, mir ausser Kosten nix gebracht hat.

In welchem Bereich machst du denn das Ref: Jura oder Lehramt? Denke in dem Bereich geht es vielleicht auch "humaner" zu.

Große Erwartungen an die Karriere hab ich nicht mehr, suche auch keine "Managerposition" sondern einfach nur eine für Hochschulabsolventen entsprechende Arbeit. Natürlich hab ich mich jetzt auch weiter nach unten orientiert und mich auf Bereiche beworben wo man kein Studium braucht, aber ist das sinnvoll? Kommt man da dann irgendwann wieder raus oder ist man dann quasi "abgestempelt"?

Teilzeitstellen sind rar, kenne nur Leute die schon lange in der Firma sind und die der Chef trotz Elternzeit nicht verlieren wollte und ihnen daher eine Teilzeitstelle angeboten hat.

Glaube nicht, dass entsprechende Teilzeitstellen auch Leuten, die neu ins Unternehmen einsteigen angeboten werden, oder? Hab zumindest noch nichts gefunden...

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