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Zwei Jahre arbeitslos nach Geburt des Kindes, hoffnungslos

EImmVa_bPeexl


Wirtschaftsgymnasium, Handelsschule oder Höhere Handelsschule wären auch noch eine Option. :-)

A'nDonGy2ma1


Also Unterrichten würde ich wirklich nur, wenn es Dir liegt. Ich denke, jeder von uns litt wahrscheinlich irgendwann in seiner Schulzeit unter Lehrern, die besser nicht hätten Lehrer werden sollen (und das wahrscheinlich so als Notlösung, wegen der geregelten Arbeitszeiten, wegen der Beamtenstelle..... getan haben, und nicht aus "Berufung" zum Lehrberuf.....). Wenn Du gerne unterrichtest, wäre das aber sicher eine Möglichkeit. Und die geregelten Arbeitszeiten und Ferien sicher auch nicht das Schlechteste mit Kind...

Ansonsten fiele mir mit BWL und Sprachen höchstens noch was in die Richtung Übersetzer / Fachübersetzer für Wirtschaft ein, wo durchaus auch ein Quereinstieg möglich ist (und da rede ich aus Erfahrung ;-) ) Allerdings gibt es da kaum feste Stellen, die große Mehrzahl ist freiberuflich tätig. Was andererseits mit Kind auch nicht das Schlechteste ist, weil Du a) von zu Hause aus arbeiten kannst, und b)soviel Aufträge annehmen kannst, wie Du neben dem Kind Zeit hast.

lsiidlja


:)D

keamMikaqz-e


arbeitundkind

In welchem Bereich machst du denn das Ref: Jura oder Lehramt?

Jura, bin aber schon seit Anfang 2006 fertig. Hatte dann neben ALG I einen Nebenjob in einer Hausverwaltung und habe einen Fachanwaltslehrgang gemacht, als ich dann schwanger geworden bin. Also auch recht ungünstig aus beruflicher Sicht.

Denke in dem Bereich geht es vielleicht auch "humaner" zu.

Hm, es gibt sehr viele junge, ehrgeizige Juristen und meine Stadt ist anwaltstechnisch schon ziemlich "voll". Ich denke, ich habe einfach auch Glück gehabt. Als mein Sohn ein paar Monate alt war, hatte ich Schiss, dass ich nie nen job kriege. Ich habe dann angefangen, initiativ e-mails an kanzleien in der umgebung zu schreiben und zu fragen, ob sie unterstützung auf Teilzeitbasis gebrauchen können. Hat dann eigentlich schnell geklappt. Ich kann Dir also nur empfehlen, Dich auch "einfach so" bei Firmen zu bewerben. bei einer ausgeschriebenen Stelle ist es eben so, dass sich da noch Dutzende andere bewerben und da nimmt der Arbeitgeber halt im zweifel die ohne Kind...


Ich würde übrigens auch auf keinen Fall diese unbezahlte praktikum in der Kanzlei machen. Es regt mich eh immer auf, wenn unternehmen junge menschen mit abgeschlossener berufsausbildung/Studium derart ausnutzen. Die sollen gefälligst blechen, wenn sie sich die wertvolle Arbeitskraft eines qualifizierten Arbeitnehmers zunutze machen. >:(

z[uVzxa


@ arbeit und kind:

ich denke nicht, dass du zu alt bist – wie hier angesprochen wurde. allerdings bin ich der meinung, dass dir die ziele fehlen, also: wo soll es beruflich hingehen, willst du dich fachlich weiterbilden? in deinem bewerbungsschreiben/e-mail musst du dies ja bereits möglichst überzeugend "rüberbringen", also quasi eine mini-vision sollte da ja vorhanden sein.

als beispiel: du willst vielleicht im (strategischen) logistikbereich einsteigen, dazu ist es auch wichtig, die arbeit an der basis zu kennen – und das heisst oftmals lagerarbeit, just-in-time und akkord sowie vorherrschen von zeitarbeit. ist nicht schlecht, dies mal mitzumachen, denn den respekt muss man sich dort wirklich erarbeiten! wenn man da mal drin ist, gibt es durchaus chancen, sich zu entwickeln. im übrigen ist es ganz normal, sich in der beruflichen spezialisierung noch einen berufsbegleitenden master zu suchen – das erste studium ist ja nur der starting point!

Bglacik Guxn


im übrigen ist es ganz normal, sich in der beruflichen spezialisierung noch einen berufsbegleitenden master zu suchen – das erste studium ist ja nur der starting point!

das dürfte vornehmlich für bachelorleute gelten oder solche mit eher kurzen fh-studiengängen, ich glaube kaum, dass es "gang und gäbe" ist wenn man schon nen master/diplom hat noch eins zu machen.

z^uza


also in meinem bekanntenkreis ist dies durchaus normal – mit diplom! ich würde nicht behaupten, dass man bei einem studium, bwl oder sonstwas, das spezifische fachwissen erlangt, mit dem man sich dann auch für weiterführende positionen empfehlen kann – das wird ansonsten eine bruchlandung mit halbwissen ;-)

im übrigen ist es nicht nur wichtig, bestimmte, für den beruf relevante dinge einfach anwenden zu können, sondern auch die aktuellen konzepte, die das handeln begründen, intus zu haben – schließlich musst du deine vorschläge in präsentationen usw. auch begründen können ... alte konzepte helfen da meiner meinung nach wenig. schließlich will man doch auch einen input fürs unternehmen leisten – und das halbwegs nachhaltig?

im übrigen finde ich, dass die TE auch was ganz neues lernen kann, wenn sie bock hat – lebensläufe sind doch heute vollkommen flexibel ... das denken in kategorien wie "zu alt" ist doch angesichts der demographie ohnehin vollkommen obsolet – also in so einem unternehmen möchte man doch heutzutage ohnehin nicht arbeiten, da diese einfach nicht zukunftsorientiert agieren. wenn dann letztendlich für die TE ein bread-and-butter job bei rauskommt, ist das doch vollkommen ok – schließlich muss man mit sich selbst zufrieden sein! in dem sinne muss natürlich auch niemand ein aufbaustudium neben dem job machen ;-)

tschüssie,

FbidotuXs


zuza

im übrigen finde ich, dass die TE auch was ganz neues lernen kann, wenn sie bock hat – lebensläufe sind doch heute vollkommen flexibel ... das denken in kategorien wie "zu alt" ist doch angesichts der demographie ohnehin vollkommen obsolet

Das ist deine persönliche Meinung! Leider stimmt sie nicht mit den derzeitigen und vorerst absehbaren Gegegenheiten am Arbeitsmarkt überein:

1. Lebensläufe werden solange als "flexibel" von Personalern angesehen, wie sie eine gewisse Spezialisierung oder logische Hintergründe aufweisen. Ein Fachmann sieht Lücken bzw. ob einfach "rumstudiert" wurde, weil man nicht besseres gefunden hat... oder ob der Kandidat ein Ziel vor Augen hatte. Es ist überflüssig zu erwähnen, daß der Arbeitsmarkt auch bei Akademikern mau aussieht. Die Relation "adäquate Stellen" und "Anzahl der geeigneten Bewerber" ist schon lange aus den Fugen geraten, von Bewerbern mit "flexiblen" Lebensläufen oder "Schwachstellen" ganz zu schweigen. Bei einer Schwemme von Kandidaten ohne Praxiserfahrung müssen diese eben den Preis dafür bezahlen ( lange Stellensuche, Arbeitslosigkeit, Mobilität, keine abschlußgerechte Bezahlung, Ausweichjobs usw.)

2. "ZU ALT": Sorry, aber deine Aussage hierzu ist pures Wunschdenken. Natürlich ist die demographische Entwicklung deutlich zu erkennen, jedoch ist diese Tatsache noch laaange nicht in den Köpfen der Personalverantwortlichen angekommen. Auch wenn Politik, Gewerkschaften und Presse hier manchmal anders lautende Strohfeuer entfachen, die Entscheidungskriterien bei Einstellungen hat das aber nicht beeinflußt.

Das Alter ist neben der Qualifikation (Abschluß, Berufserfahrung, Sprachen usw.) ein wesentlicher Bestandteil bei der Personalsuche....und wird es bleiben!

Hast du eigentlich Erfahrungen, wieviele Bewerbungen auf eine in überregionalen Zeitungen, im I-Net oder in Stellenbörsen veröffentlichte Stellenauschreibung bei dem Arbeitgeber hineinflattern?

Wenn nicht gerade Vitamin B oder soziale Gedanken eine Rolle spielen, wird der Personalentscheider bei der großen Anzahl der Bewerbungen sicher keine Rücksicht auf "fexible" Lebensläufe und "ältere" Bewerber legen, weil es genügend "passende" Kandidaten in dem Haufen gibt.

7>7ergrexis


Für mich ist ein Kind eine soziale Kompetenz. Solltest mal überlegen auf welche Stelle du dxich bewirbst. Und offensiv mit umgehen net verschweigen.

Du jung +willig +klügliche Mutter möchtest gern arbeiten. Prima Eindruck. Es sei denn man mag dich ohnehin nicht oder nur als A... vom Dienst.

H@ansel;inxe


Ich muß erstmal zugeben, daß ich nur die erste Seite gelesen habe (hab nicht viel Zeit, Kind macht Mittagsschlaf! ;-) )

Mir ging es bis vor wenigen Tagen genau wie dir, sogar noch ungünstiger: Studium eh erst mit 29 abgeschlossen, mit schlechter Note. In der Prüfungszeit meinen Mann kennengelernt. Zwecks Aufbau seiner (!) Selbstständigkeit 3 Jahre kostenlos mitgearbeitet. Pleite gegangen. Schwanger geworden. Beide arbeitslos (und ohne jegliches Sparguthaben etc.). Kind gekriegt mit 32. Leider eine brotlose Kunst studiert, jedenfalls wenn die zugehörige Praxisphase fehlt – dafür keinen Ausbildungsplatz gekriegt. Andere Türen waren aus ALters- und Finanz- und Familiengründen zugefallen.

Jetzt, mit 34, hab ich endlich einen Platz für die praktische Ausbildung bekommen! Es wurden natürlich auch Fragen gestellt wie "und was ist mit der Betreuung Ihres Kindes", "und was macht Ihre Mann dann" usw., aber ich habe versucht, die schwierigen Punkte als besonders positiv darzustellen (offenbar ist es mir gelungen):

Langes Studium: Ich fand es einfach wahnsinnig interessant und v.a. wurde es mit zunehmenden Kenntnissen immer spannender. (Konnte man am Studienbuch auch sehen, daß ich nicht einfach bloß auf Partys rumgehangen habe!)

Nach Studienende nicht sofort beworben: Loyalität zu meinem Mann, ich war unabkömmlich (ich bin ja so wichtig...), saß aber auf glühenden Kohlen, endlich "meinen" Beruf anfangen zu können. Habe vieeeel Lebenserfahrung gesammelt, bin total reif und verantwortungsbewußt und schaue immer ganz, ganz weit über meinen Tellerrand (mindestens 10 km ohne Fernglas)

Kind: Habe mir das mit der Betreuung gut überlegt, ich werde dieses Problem selbstverständlich lösen, mein Mann wird natürlich seinen Teil beitragen, zur Not kommt auch mal die Oma angereist – ich bin mir der möglichen Probleme bewußt und habe Lösungen. Und natürlich bedeutet Muttersein auch Lebenserfahrung und Verantwortungsbewußtsein.

So ähnlich würde ich das darzustellen versuchen. Bei mir hat´s geklappt.

Weitere Kinder: Möchten wir am liebsten sofort, aber da wir nicht wissen, wovon wir leben sollen, solange das zweite Kind noch ein Baby wäre, müssen wir damit wohl noch warten. Was blöd ist wegen des Altersabstands und auch wegen meines eigenen Alters.

Ach ja: Da, wo ich jetzt wohne (werde dann wegziehen müssen) ist es so, daß Krippenplätze zwar sehr knapp sind; der Landkreis übernimmt aber einen sehr großen Teil der Kosten für eine Tagesmutter! Und wenn die Kinderbetreuung überhaupt an den Finanzen scheitern würde, dann hilft meines Wissens entweder das Arbeitsamt/Sozialamt oder das Jugendamt, da würde ich jedenfalls fragen.

Meiner persönlichen Erfahrung nach ist es sehr, sehr schwer, sich überhaupt ernsthaft zu informieren und zu bewerben, wenn das Kind die ganze Zeit bei einem zu Hause ist. Bei mir ging es nur, weil meine Mutter gelegentlich stundenweise eingesprungen ist (und auch mit dieser Hilfe war die Zeit sehr knapp und es war ein ganz schöner Kraftakt). Insofern würde ich vielleicht als allererstes das Problem mit der Betreuung angehen.

Ich weiß ja nicht, wie gut du die Nachbarin kennst. Kann deine Bedenken verstehen, ich würde mir auch Sorgen machen. Vielleicht verschwinden diese aber weitgehend, wenn du die Nachbarin besser kennenlernst und das Kind erstmal nur ab und zu zu ihr bringst? (Falls du das nicht schon machst.)

(Ich war als Baby übrigens auch bei der Nachbarin. Mein damals noch nicht einmal ganz dreijähriger Bruder mußte sogar allein auf der Straße rumlaufen :-o :-o :-o , bis sie sich auch über ihn erbarmt hat! Naja, letzteres würde ich nicht empfehlen, aber die Nachbarin hat mir anscheinend nicht geschadet. Trotzdem wäre mir auch nicht ganz wohl...)

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