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So verzweifelt was die Berufsfindung angeht:(

BjärAenmgädchxen hat die Diskussion gestartet


Hey ihr :)

Ich hoffe, dass ihr mir ein paar Tipps oder Ratschläge geben könnte. Habe so langsam echt keine Ahnung mehr was ich tun soll und was eben nicht.

Zu meiner Person:

Ich bin 18Jahre alt und mache 2011 mein Abitur (NC ca.2,6). Weiterhin bin ich beim DRK eherenamtlich und auch ausgebildete Sanitäterin. Früher wollte ich immer Medizin studieren.Aber das klappt nicht mit dem NC.Ist auch ok.

Ich hatte mir nun überlegt, eine Ausbildung zur (Kinder-)Krankenschwetser zu machen.

Danach wollte ich evt. Medizin-und Pflegepädagogik studieren.Ich möchte später sehr gern als Lehrkraft in die Pflege gehen (also an Krankenpflegeschule oder so).Mich würde auch der Studiengang "Lehramt an berufsbildender Schule Gesundheit/Pflege" interessieren. Aber diesen gibt es hier nicht in Berlin/Brandenburg.Und ich kann/möchte einfach nicht weg aus meiner Heimat(hat familiäre Ursachen).Das ist fakt und wird sie die nächsten 3-5 Jahre nicht ändern.

Nun habe ich mir überlegt, Pflege(Bachelor of Nursing) zu studieren, wodurch ich auch Krankenpflegerin werden kann.Danach wollte ich den Master in Pflegepädagogik ranhängen.Nun weiß ich aber nicht, ob mich dieser Weg überhaupt zum Lehrer befähigt.Die FH schreibt mir auch einfach nicht zurück.

Angenommen sie tun dies nicht,welchen Weg habe ich dann noch?Ausbildung und danach studieren geht auch.Aber hier in Berlin gibt es so wenig Plätze für Medizin und Pflegepädagogik.

Ich müsste, wenn ich hier in Berlin Pflege studiere sowieso nach dem BAchelor weg aus meiner Heimat um woanders den Master machen zu können.Aber das wären ja dann erst so in 4-5 Jahren.Das wäre ja ok.

Warum gibt es in Berlin/Brandenburg nur so wenig Pflegestudiengänge?Meint ihr,dass ändert sich noch?Jetzt wo doch eh alles versucht wird in Richtung "Studium Pflege" zu bringen anstatt Ausbildung.

Ich durchsuche jetzt seit 4 Monaten das Internet, Berufsberatungen... aber niemand kann mir wirklich weiterhelfen. Nicht mal die Frau von der einen Uni wo ich war.

Ich weiß einfach nicht weiter.Mich verlässt auch echt der Mut.

Die Überlegung, auch später als Lehrkraft an Sonderschulen zu arbeiten hat mich fasziniert.Aber da ist der NC an Universitäten auch sehr hoch.

Warum gehen alle nur vom NC aus?Klar, es ist leichter. Aber ich müh mich so ab mit dem Abitur.Habe Lehrer, bei denen man hart arbeiten muss.Andere kriegen in anderen Kursen Zensuren fast geschenkt.Das ist so unfair.Verspätungen werden auch nicht mehr eingetragen.Bin noch nie zu spät gekommen.Und keine Uni der Welt wird sich denken,ach naja gucken wir mal ohne NC und entdecken dann vllt bei mir,dass ich mich seit 5 Jahren ehrenamtlich beteilige und auch fortbilde.Ist das nicht in der heutigen Gesellschaft viel mehr Wert als ein NC?:(

Bitte verurteilt mich jetzt nicht.

Aber ich bin ein Mensch, der nicht reich aufgewachsen ist.Ich möchte später schon gern ein Gehalt von ca. 2800€ im Monat haben. Und das geht halt nur als Lehrkraft oder direkt Lehrer. Ich wollte immer mehr Geld haben, um in den Urlaub zu fahren, um spenden zu können...das wollte ich immer.

Außerdem komme ich definitiv nicht auf Dauer mit dem Schichtdienst klar.

Ach man. Könnt ihr mir vllt helfen?Ich weiß nicht mehr,wo ich noch suchen soll,was ioch noch machen soll.Bin inzwischen so verzweifelt:(

Danke fürs tapfere durchhalten und lesen:)

Antworten
WZaster4l,i


Kann mir nicht vorstellen, dass es in Berlin/Brandenburg keine Ausbildung für Pflegelehrer gibt... frag doch einfach mal nach oder suche im Internet... manchmal heißt das einfach nur anders, ist aber das gleiche wie in anderen Bundesländern.

vXilloAntexst


Möchtest Du unbedingt in Berlin bleiben? Für Medizin ist das sicher ganz schwer. An anderen Unis sieht das aber teilweise deutlich besser aus und über das hochschulinterne Vergabeverfahren zählt an vielen Unis nicht mehr nur der Abischnitt. Ansonsten kann man ja auch wirklich eine Ausbildung im medizinischen Bereich machen und danach Medizin studieren. Von den Arbeitsbedingungen und Gehalt hat man da auf jeden Fall mehr Möglichkeiten.

g-atxo


Ich blicke da nicht durch. ":/

Was möchtest du denn am liebsten werden? Dann sollest du überlegen, welche Möglichkeiten du hast um dort hin zu kommen. Was ich auch nicht verstehe, warum willst du unbedingt in Berlin bleiben? Wie gesagt, überlege was du später machen möchtest und dann verschaffe dir einen Überblick, was alles (!) möglich wäre. Dann kannst du immer noch abwägen, ob es sich vielleicht doch lohnt, für das Studium/Ausbildung woanders hinzugehen.

Piroftes:t


Die Überlegung, auch später als Lehrkraft an Sonderschulen zu arbeiten hat mich fasziniert.Aber da ist der NC an Universitäten auch sehr hoch.

jap....die besten Unis für Sonderschulpädagogik sind bei 1, ansonsten im besseren zweier Bereich, aber versuchen solltest du's trotzdem. Ggfs. vorher schonmal 6-8 Wochen ein Praktikum machen mit behinderten Kindern (kann anstrengender sein, als man glaubt und wie ich das mitbekommen habe brechen doch einige aus solchen gründen das Studium ab).

Und keine Uni der Welt wird sich denken,ach naja gucken wir mal ohne NC und entdecken dann vllt bei mir,dass ich mich seit 5 Jahren ehrenamtlich beteilige und auch fortbilde.

Sofern es mit dem Studium zu tun hat wirst du durch sowas bevorzugt (Abischnitt ist trotzdem wichtiger), oft musst du auch ein Lebenslauf bei der Unibewerbung mit einschicken, in den sowas natürlich auch gehört.

Raeykja;vixk


Nun weiß ich aber nicht, ob mich dieser Weg überhaupt zum Lehrer befähigt.Die FH schreibt mir auch einfach nicht zurück.

Liebes Bärenmädchen (hübscher Name :)z ), ich würde folgendes machen:

Frage doch bei einer Schule für Krankenpflege nach, welche Qualifikationen man dort als Lehrer mitbringen muß.

Ich persönlich kannte einmal eine Krankenschwester, die nach einer Weiterbildung an einer Krankenpflegeschule unterrichtet hat, allerdings nicht ausschließlich, sondern nur in Teilzeit.

Frag doch bei einer Krankenpflegeschule nach, was man tun muß, um Krankenpflege-Lehrerin zu werden.

Dort bekommst du bestimmt besser Auskunft als bei der Fh.

Eine ehemalige Mitschülerin von mir hat eine Ausbildung zur Kinderkrankenschwester gemacht, und studiert jetzt Medizin. Sie hatte ein Abi mit ca 3,0.

Ich verstehe deine Bedürfnisse, was das Geldverdienen anbetrifft.

Gerade bei Krankenschwestern (und -pflegern) finde ich es nicht gerecht, dass sie so wenig verdienen, für die wichtige Arbeit, die sie leisten.

s@araxng


Wie wärs denn sich fürs medizinstudium einzuklagen ?

P_rotxest


Wie wärs denn sich fürs Medizinstudium einzuklagen ?

oh gott, wenn ich sowas schon lese :|N

Kenne auch so ein paar Leute, die mit 3,4 sich einklagen wollen.

Und sich erfolgreich einzuklagen ist gar nicht so leicht. Sollte man sich, wenn, vorher informieren, wie das Jahr zuvor die Erfolgsquote aussah.

Trotzdem....mit der Uni sollte man sich meiner Meinung nach identifizieren sollen und meine Ehre würde es mir alleine schon verbieten von jemanden zu profitieren, den ich zuvor verklagt habe.

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