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Mitarbeiterin ist ständig krank

M]organ*eLesFBay


Sieht halt jeder anders. Im Gegensatz zu vielen anderen hier hab ich auch im Pflegebereich gearbeitet und kann sagen, dass sowas durchaus möglich ist, wenn das Team einen gewissen Zusammenhalt hat. Wir hatten zB auch welche, die nicht nur nur FRühdienst gemacht haben, sondern dazu auch erst um 8 kommen mussten, sind mit uns um 2 gegangen. Ich musste um 6 anfangen, hab auch oft keine Pause gehabt und Überstunden gemacht. Nichtmal an meiner Führerscheinprüfung durfte ich ne Stunde zu spät kommen. Ich musste Pokern, entweder ich schaffs rechtzeitig, oder nicht, dann gibts Ärger. Wir haben sowas eben akzeptiert, wenns nötig war.

Gibt ja noch das Arbeitsgericht. Wenn die MA gekündigt wird, muss ein guter Grund vorliegen. Sollte irgendein Gutachter ihr die Krankenzeit anerkennen, kann der der AG auf was gefasst machen.

DWoc Scyhüllexr


Ich bitte alle Beteiligten darum, ausschließlich in der Sache zu diskutieren. Persönliche Angriffe haben in diesem Forum keinen Platz, da bildet dieser Faden keine Ausnahme. Dabei spielt es auch keine Rolle, wer irgendwann einmal angefangen hat, es ist immer noch jeder für seine Beiträge allein verantwortlich.

M$rs.oPuscGhxel


Ich arbeite auch seit vielen Jahren in der Pflege.

Möglich ist fast alles, wenn man es vorher bespricht.

Ich finde es einfach nur unmöglich was der TE hier teilweise vorgeworfen wird.

Sie hat nicht gefragt wie sie die MA am besten kündigt, weil dies gehört nicht zu ihren Aufgabenbereich.

Sie sucht hier noch Lösungsvorschlägen und ich kenne es so das man sich untereinander unter die Arme greift und sich hilft.

Ab er hier kommt eine gewisse Stutenbissigeit zu Tage die einfch nur unschön ist.

Wäre sie darauf bedacht die MA zu kündigen, dann hätte sie ihr eine Vorschläge gemacht.

Die TE zeigt guten Willlen und hat bereits mehrfach hier erwähnt das sie mit der MA nochmals sprechen wird, sobald diese wieder im Dienst ist.

M%org*aneLe8Fay


Das hab ich persönlich auch nie bestritten. Ich sag ja nur, dass es durchaus möglich wäre, einem dem Vorzug zu geben, wenns halt sein muss, und dass die anderen sich dann auch zu fügen haben. Verständnis für Ausnahmesituationen ist im Leben das A und O :)z

Wobei mich doch mal interessieren würde, ob sie nicht doch wirklich krank ist. Möglich isses ja doch :-/

M7rs(.Pu~skchexl


und dass die anderen sich dann auch zu fügen haben

Sehe ich anders. Es muss eine Lösung geben, wo sich der Rest einen Teams wegen einer MA nicht fügen muss.Das ist kein guter Ansatz und man kann sich vorstellen was dann im Team los ist.

Unruhe und Konflikte sind da vorprogrammiert.

Wenn eine Leitung sich einer MA fügt, wird sie vom Rest nicht mehr ernst genommen.

Ausgenommen alle sind damit einverstanden.Das Team sollte dann aber mit eingebunden werden.

Sowas kenne ich auch.Kollege stand auf einmal mit 3 Kindern alleine da und konnte keine 3 Schichten machen und auch einen regulären Frühdienst.

Wir haben uns zusammengesetzt und haben abgestimmt ob man damit einverstanden ist das der Kollege nur noch von 8 bis 16:30h arbeitet.Da alle damit einverstanden waren, war die Umsetzung ein Problem.

Verständnis für Ausnahmesituationen ist im Leben das A und O

Das ist richtig.Hier sehe ich aber keine Ausnhamesituation.

Wobei mich doch mal interessieren würde, ob sie nicht doch wirklich krank ist. Möglich isses ja doch

Das weiß nur die MA selber.Obwohl das was man hier liest eigentlich dagegen spricht.Das man bei dem Verhalten skeptisch wird ist normal.Und auffällig ist es, wenn wer bevorzugt in einer bestimmten Dienstform erkrankt.

M3orgkaneLeFxay


Da ich es anders erlebt habe, sehe ich das eben anders. Ich habe bereits einige Stationen miterlebt, in denen es so ablief wie von mir beschrieben, und ich gehörte auch zu denen, die sich eben fügen musste. Aber bei uns wars auch immer so, dass eben dann auch niemand was dagegen sagen würde, wenn es notwenig ist. Ich sehe es schon als notwendig an, wenn sie alleine, ohne jegliche Betreuung dasteht, auch wenn er schon 10 ist.

Aber so unmöglich ist das mit den Krankheitstagen gar nicht. Kenns ja von mir nicht anders.

Nunja, irgendeine Lösung muss jedenfalls her. Und wenn man den Vertrag auf einen Ein-Schicht-Vertrag ändert? Dann könnten die Kollegen zumindest nix mehr sagen. Vertrag ist Vertrag.

M[rs.Pxuschel


Vertrag ist Vertrag.

Eben!

wmho_m3aMde_who


Genau, dies gilt dann natürlich auch für den im Moment gültigen Vertrag, auch der muss von der Mitarbeiterin eingehalten werden, nicht nur der angenehmere Ein-Schicht-Vertrag.

Es wird ja hier immer viel die Solidaritätsverpflichtung der restlichen Kollegen dieser Mitarbeiterin gegenüber beschworen, wo aber bleibt die ihre?

Sie befindet sich genauso in einer Solidargemeinschaft mit ihren Kollegen wie die Kollegen mit ihr.

Mborga$neILeFaxy


Wir kennen ja nur eine Seite der Geschichte. Wer weiß, ob es wirklich sinnvolle Lösungsvorschläge gab. Wir kennen nur die Schilderung von Suppe, wissen aber nicht, welche Gründe sie hatte, die Vorschläge abzulehnen. Dass man dann irgendwann auf stur schaltet und die Tour fährt, bei der man fast unantastbar ist, ist vielleicht nicht ok, aber doch nachvollziehbar (für mich zumindest)

wEho_Lma{dbe_Pwho


Ja, mag ja alles sein. Ich habe nur Probleme damit, wenn Kollegen, die schon immer Rücksicht genommen haben, sich fügen müssen. Das ist mir schlicht zu einseitig. Mir würde das auch irgendwann zum Hals raushängen, wenn ich immer Vetretung machen müsste, da bin ich ganz ehrlich. Auch wenn derjenige wirklich krank ist. Dann muss der Chef sich eben irgendws einfallen lassen, man kann dann nicht alles immer auf den Kollegen abladen. Soweit ist nun wirklich keiner irgendwem verpfllichtet. Irgendwo haben andere ja auch ein berechtigtes Interesse an pünktlichem Feierabend und müssen auch nicht immer Mehrbelastungen tragen.

Eins ist klar, jemand, der nur Rücksichtnahme auf sich einfordert, ist nicht sozial. Die anderen, die das nicht mehr leisten wollen und können, sind nicht asozial.

MaorgaKneLxeFay


Nö, da haste Recht. Meiner Meinung nach müsst man dann noch mehr Leute einstellen. Aber wird ja überall gespart.

wuho_ma<de_wxho


Genau so ist es. Von daher machen Vorgesetzte es sich leicht und sagen, die anderen müssen die Arbeit eben mitmachen. Und da denke ich, müsste es auch Grenzen geben, wieviel und wie lange man von anderen Vertretungsarbeit verlangen kann.

MEorg+aneLexFay


Das sind aber wohl leider Dinge, die nie in Erfüllung gehen :-/

Optimal ist es, wenn die Mitarbeiter so abgedeckt sind, dass es in Ausnahmesitus nie Engpässe gibt. Als ich so langsam mit der Pflege damals anfing mich zu beschäftigen (das ist fast 10 Jahre her), gabs auf einer Station in unserem Kreiskrankenhaus pro Schicht immer 10-15 Leuts. Nach der Bettenreduzierung nun nur noch 1-2. Eindeutig zu wenig. Wenn da einer ausfällt, das kann man fast gar nicht wettmachen :|N

R%ajxani


Also das ganz große Problem sehe ich zunächst erstmal darin, dass die besagte MA zunächst in einen 3-Schicht-Vertrag einwilligt. Wenn sie die Vorgesetzten und Mitarbeiter wenigstens darauf ansprechen würde, dass es eventuell zur zeit nicht mehr machbar ist, wäre das vielleicht alles kein Problem. Aber einfach gelben Urlaub machen wenn einem der Dienstplan nicht passt ist unter aller Sau.

Sie hat einen Vertrag unterschrieben und hat sich auch daran zu halten. So ein Verhalten noch zu belohnen, indem man ihr nur noch die Schichten gibt, die sie will, finde ich, ist der falsche Weg. Ich würde ihr in keinster Weise entgegen kommen.

Wenn normale Gespräche nicht mehr helfen gäbs bei mir nur noch 2 Möglichkeiten:

-unbezahlter Urlaub

-Aufhebungsvertrag

Punkt, aus, ende.

Wo kommen wir denn da hin, wenn einzelne Mitarbeiter neuerlich den ganzen betrieblichen Ablauf diktieren. :|N

M7organe<LeBFxay


Wie ich schon sagte, kündigen kann man aus aus triftigem Grund, d.h. man müsste ihr gutachterlich nachweisen, dass sie nicht krank war. Bei nem Aufhebungsvertrag muss sie zustimmen.

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