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Mitarbeiterin ist ständig krank

KoadhDidya


Meine Schwester hatte auch viel gesundheitliche Probleme (aber nicht dann wenn ihr die Arbeit unbequem wurde ;-), da hat sie mit BR und GF zusammen ein Gespräch gehabt und hat ein Papier unterschrieben, dass die Schweigepflicht zwiscen Hausarzt und Betriebsarzt aufhebt.

Die Schweigepflicht zwischen Betriebsarzt & ihr ist natürlich immer noch.

Dann hatte die Hausärztin mal mit der Betriebsärztin telefoniert, seitdem gibts keinerlei Probleme mehr.

Falls mal was angewzeifelt werden würde, telefonieren die halt nochmal.

bhee_tlejYuixce21


Genau wenn doch die Situation bei der MA entweder gesundheitlich oder betreuungstechnisch sooo schlimm ist, dann muss sie doch kommen und das Gespräch suchen statt einfach wieder 5 Wochen krank zu sein... also ich kann das auch gut nachvoll ziehen das nach sovielen Vorschlägen blaue Suppe nun keinen Nerv mehr hat wegen einer Person den Unmut aller zu riskieren...

Ich arbeite auch in der Pflege, klar ist tauschen möglich aber ein Geben und Nehmen und nach 2 Wochen Spätdienst (weil der andere nur FD machen kann) weiß man kaum mehr was man außer arbeiten noch getan hat, da ist nämlich eindeutig der ganze Tag kaputt wenn man nicht um 6uhr aufsteht.. ich kriege vormittags kaum was gebacken und bin froh um Frühdienste damit ich einkaufen, putzen zu Ämtern und Banken und Ärzten kann...

Also wer nur FD hat ist fein raus.

Und warum kann der Junge morgens um 6 alleine klar kommen mit Frühstück, Schule gehen etc aber nicht nachmittags um 16 uhr wenn Freunde Zeit haben oder das für Aufpasser auch ne humanere Zeit ist?

W&oXlkex9


Wie ich schon sagte, kündigen kann man aus aus triftigem Grund, d.h. man müsste ihr gutachterlich nachweisen, dass sie nicht krank war. Bei nem Aufhebungsvertrag muss sie zustimmen.

Genau das ist das Problem! Aufgrund unseres Kündigungsschutzes bekommst Du niemanden mehr gekündigt. Bei meiner Arbeit war auch eine Kollegin, die das schamlos ausgenutzt hat. Sie war angeblich immer krank - besonders wenn unangenehme Gespräche oder längere zeitintensive Veranstaltungen anstanden. Es haben zig GEspräche mit der Chefin statt gefunden. Die Kollegin hat auch offen erzählt, dass sie überfordert ist, sowohl im Job als auch im privaten. Sie hatte es dann auch durchgesetzt, dass sie immer weniger Aufgabenbereiche hatte. Wir hatten wirklich doppelt so viel zu tun. Alle mussten ihre ARbeit mitmachen, jeder war frustiert.

Dazu kam, dass wir uns null auf sie verlassen konnten. Nicht nur, dass sie viel weniger Aufgabenbereiche hat, nein, denn wenn es unangenehm wurde, war sie dann wieder krank. Alle mussten dann Überstunden schieben und haben Freund, Familie etc. vernachlässigt. Es haben sich im Kollegium schon richtige Aggressionen gegen die Kollegin angestaut. Doch nicht nur gegen die Kollegin, sondern auch gegen unsere Chefin - warum lässt sie sich das gefallen? Die Arbeitsatmosphäre war richtig vergiftet. Jetzt ist diese Kollegin zum Glück von alleine gegangen. Weiß nicht, was sonst passiert wäre.

N anCdanxa


@ MorganeLeFay

Daß überall Personal fehlt, ist klar. Daß mehr eingestellt werden sollte, auch. Denn selbst wenn alle Mitarbeiter wirklich das arbeiten, was in ihren Verträgen drin steht, ist die Belastung immer noch sehr groß.

Aber daß mehr Personal von vornherein eingestellt werden muß, um mögliche Dauermangelleistungen Einzelner aufzufangen, die sich scheinbar schlichtweg für den falschen Job beworben haben, aber dies aus Bequemlichkeits- oder Geldmangelgründen nicht ändern wollen, das kann ja wohl nicht sein. Selbst wenn sie wirklich jedesmal gerechtfertigt krank ist, was zwar nicht sehr wahrscheinlich, aber auch nicht auszuschließen ist, sehe ich keinen Grund, sie auf dieser Stelle zu belassen. Denn dann hat sie sich offenbar überschätzt und kann diesen Job eben nicht leisten. Natürlich mag es Menschen geben, die gesundheitlich einfach weniger robust sind als andere. Aber dann müssen die sich eben einen Job suchen, der zu ihrer Gesundheit passt. Und nicht erwarten, daß die Stelle ihrer schwachen Belastbarkeit angepaßt wird! :|N

kXlei>ne_hjimxbeerxe


ich verstehe wirklich nicht, warum blaue suppe hier so angegriffen wird.

Ich kann ihr Problem und das der Kollegen sehr gut nachvollziehen.

Klar kann man mal Mehrarbeit auffangen. Aber fünf Wochen lang? In regelmäßigen Abständen?

Wer sagt denn, dass die Kollegen nicht auch Kinder, Familie etc haben?

Auch die Wünsche bezüglich Dienstplan.

Sie hat einen Vertrag unterschrieben, in dem bestimmt das Schichtenmodell erklärt wird.

Und wenn ich in die Pflege gehe und mich dazu bereit erkläre, Früh-, Spät-, und Nachtdienst zu machen, dann muss ich mich darauf einstellen und für die Betreuung meines Kindes Sorgen.

Wenn man sich auf sowas einlässt, muss man das auch arrangieren.

Das heißt ja nicht, dass man nicht mal tauschen kann. Oder Rücksicht genommen wird, wenn das Kind krank ist.

Aber ein Dauerzustand kann das nicht sein.

Außerdem würde ich an Stelle der Mitarbeiterin schon das Gespräch mit der Chefin suchen, um evtl den Krankheitsstand zu erklären und den Unmut der Kollegen ein bisschen zu beschwichtigen.

Wenn sie wirklich triftige Gründe hat, warum sie nicht arbeiten konnte, reagieren die Kollegen sicherlich ganz anders drauf, als wenn sie einfach so verschwindet.

g{rot%tXche


ich kann blaue suppe auch verstehen ...

bei inzwischen 5 MONATEN (nicht wochen) hört der spaß auf.

Ich z.B. bin chronisch krank und hätte es wenn ich wollte leicht an einen gelben schein zu kommen aber ... dann müssen meine Kolleginnen meine Aufgaben mit übernehmen.

Und ganze Dienste mit übernehmen (und die andern noch zusätzlich abdecken) geht gar nicht – und das nur weil jemand keine Lust hat.

Denn das Kind war ja vorher schon vorhanden und wenn sich wirklich die Betreuungsituation geändert hätte, dann wärs ja kein Problem gewesen, mit der PDL oder der Stationsleitung zu sprechen und zu versuchen, eine Lösung zu finden statt dann krank zu machen, wenn das Kind ins Schwimmbad will oder man eben keine Betreuung hat ... Eine Lösung gibt es immer (und mit dem Vorschlag in die größere Station zu wechseln hätte es ja eine Möglichkeit gegeben)

Mmrs.Puxschel


Hallo,

bin froh das jetzt einige auftauchen, die auch Suppes Situation verstehen.

Danke !

@:)

SYhojxo


Verstehen tun das doch die meisten. Ich finde die Situation auch scheußlich, und Suppe steht da ganz eklig zwischen den Stühlen. Und selbstverständlich hat sich die Mitarbeiterin ins Unrecht gesetzt - es ist nicht in Ordnung, einen Vertrag zu unterschreiben, von dem man weiß oder deutlich ahnt, dass man ihn nicht wird erfüllen können. Und dann einfach systematisch krankzufeiern und bei so akuten, das ganze Team betreffenden Problemen mit der Arbeitssituation nicht das Gespräch zu suchen und nach Problemen und Kompromissen zu suchen, ist es erst recht nicht. Ich kann sehr gut verstehen, dass der Wunsch groß ist, sie einfach endlich loszuwerden und wieder vernünftig arbeiten zu können.

Die Frage ist halt: was tun? Und da sehe ich momentan, Rechthaben hin oder her oder auch den Hintern mit abgewischt, nur zwei Möglichkeiten - die Mitarbeiterin irgendwie loswerden oder, wenn das gespräch wirklich nichts erbringt, gegebenenfalls auch mit großem Zähneknirschen Kompromisse eingehen, die möglicherweise weiter gehen müssen, als wirklich fair oder gar schön ist. Zumindest als Zwischenlösung.

M|or8ganeSLeFay


Ja, das ist der Standardspruch, den Kranke, die viel fehlen, immer hören: Dann ist der JOb aber nicht geeignet.

Es ist wirklich, ohne Ausnahme, bei jedem Job blöd, wenn man viel fehlt. Und ja, wenn diese Einstellung so bleibt, dann werde ich wohl später auf Kosten des Staates bis zum Ende meiner Tge von SGB 12 leben, denn ich fehle mehr als 5 Monate in 2 Jahren, und das würde auch jeder Gutachter, Arzt und Amtsarzt so unterschreiben :)z

Aber mir fällt leider auch kein anderer Lösungsvorschlag mehr ein. Ich verstehe beide Seiten, aber was klar ist: ne Kündigung wird sehr sehr schwierig. Und wenn sie Suppes Vorschläge ablehnt (Gründe kennen wir immer noch nicht) und Suppe keine anderen entgegennimmt, dann muss wohl alles so bleiben wies ist ;-)

NHa)ndaxna


Ja, wie geht das denn dann bei dir im Betrieb? Kann mir nicht vorstellen, daß deine Kollegen deine Fehlzeiten lächelnd ausgleichen. So hart die Situation für dich auch ist, aber da stellt sich bei dir die gleiche Frage, wie das zu Lasten der Kollegen aufgefangen wird.

M4orga^neLexFay


Ich habe keine Kollegen, weil ich wieder die Schule besuche. Dort habe ich ein Attest, dass meine Fehlzeit nötig ist.

Und als ich noch in der Pflege arbeitete...tja, da wurde sowas toleriert. Wir hatten sogar eine mit Knochenkrebs, die bekam jede Begünstigung die man sich nur vorstellen konnte. NIEMALS hat sich bei uns jemand über sowas beschwert.

NSand(an;a


Das ist erstaunlich, da hast du vermutlich sehr großes Glück. Gönne ich dir wirklich. Aber beanspruchen kann man sowas nicht.

Eine Krebserkrankung kann passieren, und da ist die lange Fehlzeit klar. Würde ich auch dulden. Aber wenn die Erkrankung überstanden ist, und dann dauerhaft Einschränkungen bestehen, die über Jahre solche Fehlzeiten verursachen, muß man auch dort darüber nachdenken, ob die Person dem Job noch gewachsen ist.

MSor'ganeLReFaxy


Wie ich schon sagte: bei jedem Job sind lange Fehlzeiten blöd. Das kann man nicht nur bei dem einen so sagen. Und wnen man dann danach geht, dürften schwer kranke ja nicht mehr arbeiten. Gut, dann eben ein leben lng Sozialgeld ;-D

Was ich ohne wenn und aber bekäm, aber ich WILL ja arbeiten, wenn ich auch oft fehle.

S[hoxjo


Aber bei Suppes Mitarbeiterin scheint der Fall doch anders zu liegen. Wenn sie konsequent bei der Spätschicht fehlt (die mindestens 14 Tage im Voraus bekannt ist und bei ihr bevorzugt am Wochenende, wegen des Kindes) wenn es Angebote gab, die sie abgelehnt hat, und diese Situation besteht seit etwa zwei Jahren, dann liegt da einfach etwas im Argen, und zwar wohl eher nicht gesundheitlich. Und es kann nicht sein, dass die anderen Mitarbeiter das durchgehend auffangen müssen, ohne dass es gemeinsame Absprachen und Übereinkünfte gibt. Das führt zu bösem Blut im Team, und das zersetzt es auf Dauer.

Natürlich können wir hier die Gesamtsituation nicht beurteilen, da wir nur eine Seite kennen. Aber grundlegend besteht mindestens moralisch eine Bemühungspflicht für beide Seiten, und es kommt vor, dass die auch von Arbeitnehmerseite auf eine Weise vernachlässigt wird, dass man das nicht hinzunehmen hat. Ist ja auch was völlig anderes, wenn ich von einer Kollegin weiß, dass sie arbeiten will und es auch tut, wenn sie nur irgend kann, als wenn ich weiß, sie meldet sich zuverlässig bei bestimmten Schichten einfach krank, und einer der anderen muss einspringen, womöglich unbezahlt.

M"organ>eLoeFay


Das sehe ich genauso, Shojo. Aber was sollen wir noch machen, als Unbeteiligte? Wir kennen nur eine Seite, und es gab auch von unserem Part aus ein paar mögliche Lösungsvorschläge, die von Suppe abgelehnt wurden. Also kann man das hier nicht mehr wirklich weiterführen. Dann muss eben ihr Chef entscheiden, was passiert. Gibt er nach, lässt ihr den Willen, oder kündigt er sie (was eben schwierig wird).

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