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Arbeitgeberwechsel: Wie im Vorstellungsgespräch begründen?

Sfonn[ekixnd hat die Diskussion gestartet


Ich habe mein Studium vor ein paar Monaten abgeschlossen und habe danach als Vollzeitkraft in der Firma angefangen, für die ich meine Diplomarbeit geschrieben habe. Einige Monate habe ich dort vorher auch schon als Werkstudent gearbeitet.

Jetzt bekomme ich aber langsam mit, dass diese Firma wahrscheinlich nicht mehr ewig existieren wird, weil einiges gewaltig schief läuft. Und bevor das Schiff komplett untergeht will ich natürlich rechtzeitig abspringen und mich anderweitig orientieren.

Ich würde, wenn möglich gerne in der gleichen Branche bleiben. Wenn ich allerdings bei einem Bewerbungsgespräch gefragt werden, warum ich aus der anderen Firma weg will, was sage ich dann? Dass der Markt dafür gerade nicht so gut aussieht, ist ja eher schlecht, wenn es ein ähnliches Unternehmen ist. ;-) Ich bin auch erst seit 4 Monaten fest angestellt. Ich will ja nicht, dass man denkt, ich würde in dem jetzigen Unternehmen nicht klarkommen. Mir gefällts hier wirklich sehr gut und ich denke, ich würde auch eine sehr gute Beurteilung bekommen. Aber ich will halt abspringen, bevor es zu spät ist.

Also wie meistere ich so eine Frage am besten beim Vorstellungsgespräch. Das ich mich nach 4 Monaten neu orientieren will, ist ja irgendwie eine blöde Begründung. :=o

Antworten
AHleo%noxr


So blöde finde ich die Begründung gar nicht. Du kannst ja anführen das du als Student, während der Diplomarbeit und danach da warst und jetzt halt auch mal eine andere Firma, andere Arbeitsmethoden, neue Kunden und Bereiche kennenlernen möchtest.

bserliBngirxl


Ich schließe mich Aleonor an. Habe noch überlegt, ob du vielleicht sagen könntest, dass dein Aufgabenbereich doch nicht die Herausforderungen bereithält, denen du dich gerne stellen möchtest - aber das kommt drauf an, was du bei deinem momentanen Arbeitgeber machst und was das Profil der neuen Stelle ist.

In diesem Beitrag und vielen anderen auf [[www.msn.com]] gibt es übrigens gute Tipps für solche Situationen (auf Englisch):

[[http://msn.careerbuilder.com/Article/MSN-715-Interviewing-What-Not-to-Say-in-a-Job-Interview/]]

Ist alles ziemlich amerikanisch und "Hurra!-du-schaffst-es!!" ;-) ;-D , aber oft ganz nützlich. Viel Erfolg! @:)

S!on=nekxind


Ich danke euch. :-) Also sollte ich wirklich eher nicht sagen, dass das andere Unternehmen im Moment nicht so gut dasteht und ich deshalb wechseln möchte.

A"le(onxor


Nee, das würde ich nicht sagen. Das wirkt auf mich so ""verzweifelt". Du suchst keinen Job weil du Schiss hast auf der Straße zu stehen.

Du suchst einen Job weil du gut bist, neue Herausforderungen suchst und nach der Uni-Erstjob-Kombi auch mal neuen Input brauchst.

S@onn$ekimnxd


Und es macht dann keinen schlechten Eindruck, dass ich erst so kurz Vollzeit dort angestellt bin? Naja, im Lebenslauf müsste man ja dann sehen, dass ich mich schon seit Anfang 2009 in der Firma aufhalte.

J-orxi


Du kannst doch sagen, dass Du schon während des Studiums in der Firma bist und man Dir nach dem Studium einen Job angeboten hat (ein Zeichen, dass man zufrieden mit Dir war). Allerdings hat sich jetzt herausgestellt, dass das Aufgabengebiet eben nicht die Herausforderung ist, wie ursprünglich gedacht und dass Du Deine im Studium erworbenen Kenntnisse eben auch einsetzen willst.

Auf keinen Fall solltest Du irgendwelche firmeninternen Informationen erzählen oder sonst wie schlecht über den Arbeitgeber reden (schon mal gleich gar nicht in der gleichen Branche) und die möglicherweise bedrohliche wirtschaftliche Situation ist eine firmeninterne Information. Das ist erstens nicht erlaubt (Dein Vertrag enthält wahrscheinlich eine Verschwiegenheitsklausel) und zweitens macht es bei jedem potentiellen neuen Arbeitgeber keinen guten Eindruck - der muss ja Angst haben, dass Du irgendwann auch mal so über ihn redest.

Außerdem solltest Du mal prüfen, ob Dein Vertrag eine Wettbewerbsklausel enthält. Dann darfst Du möglichweise gar nicht in der gleichen Branche arbeiten.

GWerxbel


Du kannst doch sagen, dass Du schon während des Studiums in der Firma bist und man Dir nach dem Studium einen Job angeboten hat (ein Zeichen, dass man zufrieden mit Dir war). Allerdings hat sich jetzt herausgestellt, dass das Aufgabengebiet eben nicht die Herausforderung ist, wie ursprünglich gedacht und dass Du Deine im Studium erworbenen Kenntnisse eben auch einsetzen willst.

Das ist gut :)^

dherande\retxyp


Warum irgendeine Story erfinden, die irgendwann negativ auf Dich zurückgeführt werden kann. Ich habe selbst bisher Vorstellungsgespräche in dreistelliger Höhe geführt und Autentizität ist immer eine positive Eigenschaft! So wie Du hier Deine derzeitige Firma und Position dargestellt hast ist das weder ein Loyalitätsbruch noch kann Dir das sonstwie geartet negativ ausgelegt werden.

Wenn Du hingegen "rumeierst" bei der Frage nach dem AG-Wechsel, wird ein Personaler schnell hellhörig und bohrt nach.

Verpack das einfach so, dass Du ein großes Sicherheitsbedürfnis hast, gerne Planungssicherheit in Deinem Leben hast und das Du dies bei dem neuen AG vorfindest. Das sei auch der Hauptgrund der Bewerbung gewesen.

Ich, als Personaler, wäre ob so einer offenen und ehrlichen Kommunikation beeindruckt.

dJeran#deretxyp


Achso, eine Sache noch. Ich sehe sowas immer aus AG-Sichtweise. Die, die im VG alles wissen/können/machen, stellen sich hinterher (meistens) als die größten Pfeiffen heraus. Sag bitte nicht Du suchst nach einer neuen Herausforderung oder so ein blödsinn....

Wenn Du Dich vorbereitest denk nicht daran, was sich für dich schlüssig anhört. Versuch so zu antworten, dass es sich für den AG schlüssig anhört! ;-)

bZrum+miger xBär


Ehrlichkeit kommt meistens am besten an, weil man sich dann nicht bei der nächsten Gelegenheit verplappert. So kommt man auch zu einem für den AG schlüssigen Gesamtbild.

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