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Kleiderordnung am Arbeitsplatz

A]nony\mas1


Wobei ich mich Frage, wo der Unterschied zwischen Freizeitkleidung und Dienstbekleidung bei euch liegt. Ich trage in der Schule lange Hosen/Jeans und Blusen/Pullover/Shirts, in meiner Freizeit auch

Darin, dass in vielen Berufen Jeans und Pullover / Shirt eben keine angemessene "Dienstbekleidung" ist ;-D Ich laufe in meiner Freizeit definitiv nicht in der Jogging-Hose rum, aber eben auch nicht in Businss-Rock, Bluse und Blazer. ;-)

Ich mag diese pauschalen Urteile nicht – Schultern nicht bedeckt ist nicht okay, Blusen schon – es gibt Blusen mit kurzen Ärmeln, die weiß Gott offenherziger sind als jedes schulterfreie Top

Das stimmt, ähnliches gilt für die Rocklänge. Nur ist es halt schwierig, im Detail vorzuschreiben, wie die Bluse aussehen muss bzw. nicht aussehen darf.

Kleidung ist nun einmal bei vielen auch mit ein Ausdruck ihrer Individualität und somit die Einschränkung auch eine Einschränkung in dieser.

Na ja, aber wenn ich im Namen einer Firma mit Kunden Kontakt habe, repräsentiere ich in erster Linie die Firma. Und wenn eine Firma eben nach außen hin ein bestimmtes Bild vermitteln möchte (wozu nunmal auch das Erscheinungsbild der Angestellten gehört), dann muss ich mich da eben dran anpassen oder mir was anderes suchen (wenn ich mich damit überhaupt nicht identifizieren kann oder massiv in meinem Individualitäts-Streben eingeschränkt fühle). Wobei die meisten "Kleidungsvorschriften" ja durchaus Raum für persönlichen Stil und Individualität lassen.

Wobei ich persönlich auch nicht zu den Menschen gehöre, die aus dem Aussehen und der Kleidung Rückschlüsse auf Kompetenz oder Arbeitseinstellung ziehen. Ich finde eine zu "freizügige" Kleidung im Beruf halt einfach unpassend.

Gvedrb+exl


Chefs, gerade im Einzelhandel, haben Möglichkeiten, unbotmäßige Mitarbeiter loszuwerden.

Das gilt für alle Berufsfelder. Man sollte bedenken, daß es in allen Bereichen gewisse Erwartungen gibt und man sich "entsprechend" kleiden sollte. Seinen Kopf unbedingt durchsetzen zu wollen gegen den eigenen Chef macht manchmal nicht wirklich viel Sinn und kann nach Hinten losgehen.

SMche@hezeraxde


Darin, dass in vielen Berufen Jeans und Pullover / Shirt eben keine angemessene "Dienstbekleidung" ist Ich laufe in meiner Freizeit definitiv nicht in der Jogging-Hose rum, aber eben auch nicht in Businss-Rock, Bluse und Blazer.

Okay, da kommt es dann wirklich darauf an, wo man arbeitet. In der Schule wäre im im Business-Look reichlicher overdressed und würde vermutlich auch eine unnötige Distanz zu meinen Schülern schaffen.

SxchehXez)eraxde


Der Lehrer, den ich meinte, erschien in kurzen Hosen, einem ungebülgelten Karohemd, weißen Socken und grauen Sandalen.

Ein anderer kam in dünnen Shorts und Adiletten zum Elternpflegschaftsabend. Wenn ich dort Schulleiter gewesen wäre, hätte ich beide nach Hause geschickt, damit sie sich erstmal richtig anziehen.

Und es handelte sich nicht um eine Baumschule, sondern ein Gymnasium

Sehr geil :-) Erinnert mich an den Prof. Dr. Beratungslehrer Philosophie an der Uni: Im Hochsommer in Bermudas und Flip-Flops. Sehr geil :-)

Wobei es an der Uni ja ohnehin ein groooße Grauzone gibt, da kann man zwischen Sportkleidung und Anzug echt alles tragen.

_?delNilahx_


Mhm, ich arbeite als Sozialpädagogin, und ich bin recht froh, dass es bei uns im Grunde keinerlei Kleidervorschrift gibt. ;-)

Da es in unserer Einrichtung sowieso keine Büros gibt und wir die meiste Zeit bei den Familien vor Ort sind und nur zu Teamsitzungen in der Einrichtung sind, kann eigentlich jeder herumlaufen, wie er möchte.

Wie ich bei meinen Familien, aber auch im Büro erscheine, ist mir völlig selbst überlassen.

Ich gehe nun natürlich auch nicht im Minirock und dem Trägertop mit Push Up drunter zur Arbeit ;-), aber wenn es im Sommer warm ist, dann ziehe ich durchaus knielange Shorts, knielange Röcke oder ein Trägertop an, wenn es richtig heiß ist. Damit bewege ich mich glaube ich bei uns auch im guten Mittelfeld – es gibt ältere Kollegen, die feinere Kleidung tragen, es gibt aber auch Kolleginnen um die 30 mit Dreadlocks, Tattoos, Piercings und sonstigem. ;-)

Allerdings kann ich schon auch verstehen, dass in manchen Branchen ein bestimmter Dresscode üblich ist – ich bin jedoch wie gesagt froh, diesem nicht zu unterliegen.

Ich schaue einfach, dass ich nicht zu freizügig angezogen bin, und dass ich vielleicht bei einem Gespräch mit anderen Institutionen jetzt nicht grad meine Flip Flops anziehe (wobei ich damit häufig nicht mal auffallen würde...). Einen Unterschied zwischen Freizeit- und Berufskleidung gibt es bei mir jedoch eigentlich nicht, wenn man vielleicht mal von dem ein oder anderen Top, dass ich dann doch nur für ne Party Abends anziehe, absieht. ;-)

Juinnxy


Soll heißen: wenn aus welchem Grund auch immer Personal abgebaut werden muss, dann als erstes den Querulanten, der ständig bei der Kleiderordnung aufmuckt.

Ich würde das Einhalten eines Dresscodes nicht mal nur aus "Angst" empfehlen, sondern auch als Teil der Karriereplanung. In jeder Firma oder Branche gelten nunmal gewisse Spielregeln, wozu auch der Dresscode gehört. Und wer in einer Firma/Branche weiterkommen will, spielt nunmal nach diesen Regeln mit.

Kaum ein Arbeitgeber wird einem Angestellten nur wegen Nichteinhalten des Dresscodes kündigen, aber er wird ihn eben auch nicht sonderlich (be)fördern. Denn da spielt halt nicht nur die effektive Fachkompetenz eine Rolle, sondern auch die "empfundene" Kompetenz, die weitgehend auch durch den visuellen Eindruck mitbestimmt wird.

Und seien wir ehrlich, nicht alles will ich sehen oder wissen. Und ob sich z.B. mein Bankberater/Apotheker/Briefträger/Sekretärin unter den Achseln rasiert, will ich ganz sicher nicht sehen.

A;nval


Da sich hier bei uns ja auch viele Lehrer melden.

Bei uns galt damals ganz so im Nachhinein betrachtet:

Hemd + lange Hose(Stoff/Jeans): Naturwissenschaftler

Jeans schlichter Pullover: evt Naturwissenschaftler (vor allem Chemiker waren in der Kleidung lockerer als die anderen Lehrer) oder Geschichte, Wirtschaft, Geographie

verrückte oder alternative Sachen: Fremdsprachenlehrer, Ethik oder Religion

JrinUny


Das sind für mich wiederum Sachen, die ich in meiner Freizeit trage, aber nicht im Büro... ;-D Da sieht man eben, wie stark der Dresscode von der Branche oder Firma abhängt. Es spielt ja auch eine Rolle, wie sich der "Kunde" einem gegenüber kleidet und mit wieviel Autorität man ihm gegenübertreten will.

Aber aus meiner Erfahrung waren diejenigen Lehrer, die Ambitionen auf mehr (Abteilungs- bzw. Schulleiter, etc.) hatten, eben einen Tick besser gekleidet als der Rest :=o ]:D

SUcheLhezxerade


verrückte oder alternative Sachen: Fremdsprachenlehrer, Ethik oder Religion

Moi: Deutsch, Praktische Philosophie & Philosophie ;-) Kleidung weder verrückt noch alternativ. Ich muss ja nicht jedem schlechten Klischee entsprechen ]:D

Aber aus meiner Erfahrung waren diejenigen Lehrer, die Ambitionen auf mehr (Abteilungs- bzw. Schulleiter, etc.) hatten, eben einen Tick besser gekleidet als der Rest

Noch hab ich Ambitionen aufs zweite Staatsexamen, aber aus Beobachtungen kann ich sagen, dass auch das bei uns überhaupt nicht hinkommt. Sind aber auch eine Gesamtschule.

R onja


Naja, ich finde ein Unternehmen das auf lange Hosen und Blusen selbst im Hochsommer beharrt, sollte auch für klimatisierte Räume sorgen!

Man sollte seinen Mitarbeitern nicht irgendeine Kleiderordnung aufbrummen und Röcke/Tops ect verbieten, sie dann aber im Büro bei 35 Grad wie ein Hühnen braten lassen......

Denn Schweißflecken im T-Shirt/Bluse und Schweißgeruch sind besonders bei Kundenverkehr auch nicht das Wahre (besonders Männer schwitzen ja recht stark).

Ich ziehe auf der Arbeit auch Röcke und Tops an, aber anders würde man es dort überhaupt nicht aushalten. Winzige Büroräume die sich sehr schnell aufheizen, es ist sogar oft heißer als draußen. Wenn mein Chef eine Klimaanlage installieren würde, wäre ich die letzte die keine langen Hosen und Blusen tragen würde, aber unter den Umständen braucht er mir (und den restlichen Kollegen) gar nicht damit kommen.

Hdloxdyn


Also ich war und bin immer noch von Kleidervorschriften im Beruf betroffen und für mich war das nie ein Problem. Als ich noch MFA war mussten wir halt weisse Klamotten bzw. Praxisshirts (noch schlimmer, die sind meistens rosa oder türkis) tragen, keine zu kurzen Röcke oder tiefe Ausschnitte (nicht gut wenn die alten Herren da in der Praxis einen Herzinfarkt erleiden ]:D ). Und keine offenen Schuhe (Verletzungsgefahr etc.) In meinem Jobs in der Gastronomie musste ich entweder Dirndl/Tracht oder auch Kleidung die vom Arbeitgeber gestellt wurde tragen. Wobei da tiefe Ausschnitte meist geduldet/erwünscht sind (Trinkgeld, ja Männer sind tatsächlich so primitiv ;-D ) Wenn ich im KH arbeite, habe ich mich auch an Kleidervorschriften zu halten und ich sehe da kein Problem darin.

Auch eine Kassiererin (hab ich auch schon gemacht) muss sich an die Kleidervorschriften halten, da geht es auch um die CI.

Bei Lehrern finde ich es allerdings nicht sooo wichtig wie sie angezogen sind und mein Biolehrer in Shorts und Hawaiihemd (der Mann war schon kurz vor der Rente) war fachlich kompetent und durchaus sympathisch. Bei anderen konnte man sich niemals vorstellen, dass die Anzug und Krawatte jemals ablegen und das war auch okay. Schlimm fand ich es nur wenn die junge weibliche Referendarin in Minirock in eine Klasse mit überwiegend pubertierenden Jungs gekommen ist. Die konnten sich dann meist überhaupt nicht mehr auf die im Unterricht besprochene Kurvendiskussion konzentrieren, sondern haben ihre eigene gemacht. ;-D

R(onxja


Dirndl :)^

B#roettp1


Kommt auf den Job an...

Im Reisebüro z. B. können Shorts oder Minis und Tops schon sehr angebracht sein... Auch ruhig etwas kürzer oder offenherziger...

Aber z. B. in kirchlichen Einrichtungen, Krankenkassen, lieber brav – auch im Sommer...

In Behörden MIT Kundenkontakt eher brav, sonst auch ruhig etwas (etwas) sommerlicher...

Es kommt darauf an, wo man malocht... *:)

ERhemaligere Nutzerg (#395;941)


ich hatte früher mal einen lehrer, der kam im winter mit shorts und trekkingsandalen (und ohne socken) in die schule. er hatte so breite, käsige füße, das war einfach nur {:( {:( {:(

drum-mschFmarrexr74


Und da die Klimaanlage im Sommer eher auf die Bedürfnisse von Männern in Anzug eingestellt ist %-| stellt sich das Problem von Tops erst gar nicht ]:D Ich brauche selbst über die kurzärmlige Bluse noch eine leichte Jacke mit.....

Tja, da können die auf Klimagipfeln diskutieren, bis sie schwarz werden -- die Denkweise der Menschen muss sich ändern.


Ich unterscheide nicht zwischen Arbeit- und Freizeitkleidung (meine Kollegen auch nicht). Mir erscheint das auch bei einem Bürojob irgendwie komisch und als nicht allzu große Identifikation mit dem Beruf.

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