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Bindung an die Firma nach bezahlter Weiterbildung?

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Ich kenne vertraglich vereinbarte (und offensichtlich rechtsgültige) Bindungen von 2-3 Jahren. Für Weiterbildungskosten von 20.000 bis 30.000€. Alternativ geringeres Gehalt während der Weiterbildung oder Rückzahlung eines Teils der kosten bei frühzeitigem Ausscheiden.

Aber wegen EINES Bruttogehalts DREI Jahre Bindung? Finde ich überzogen.

K&ein Männ~erverstexher


Warst du 4 Wochen Vollzeit weg? Dann wären die Weiterbildungskosten 2 Monatsgehälter, aber selbst dann sind 3 Jahre sehr hoch gegriffen.

Ich würde mich da mal ganz entspannt zurücklegen und wenn du irgendwann das Unternehmen wechseln willst, kannst du immer noch auf den Tisch hauen.

Und zur Not, zahlst du es halt anteilig zurück...

p\ietfjAe7x9


Hi,

ich hatte sowas auch... Drei Jahre wurden vereinbart, aber es ging auch um 36 T€. Hätte ich vorher gekündigt, so hätte ich X/36stel (offene Monate) x 36T€ an die Firma zurückzahlen müssen.

Grüße

pietje

d*umimef8raxge


Häufig sehen Arbeitsverträge für den Fall, dass der Arbeitgeber den Arbeitnehmer durch die kostenpflichtige Teilnahme an Ausbildungsmaßnahmen, Fortbildungskursen, Lehrgängen und Schulungen aller Art erst befähigt, seine vertraglichen Verpflichtungen zu erfüllen bzw. besser zu erfüllen, die Verpflichtung vor

Das ist der entscheidende Punkt. Der Arbeitsvertrag. Da kann natürlich manches vereinbart werden, auch rechtswirksam. Kommt im Allgemeinen aber nur bei absoluten Spezialisten oder Führungskräften vor, bei denen Fortblidungen teilweise richtig Asche kosten. Bloß nach der Abwesenheit geht es nicht, 4 Wochen Vollzeitabwesenheit verursacht bereits ein REFA-Grundschein, und wenn jeder, der den hat, eine Sperrfrist für die Kündigung hätte, dann wäre das eine gigantische ABM für Arbeitsrichter.

Wie ich es verstanden habe, ist im konkreten Fall aber der Chef eh erst nach der Weiterbildung damit raus gerückt. So was muss aber vorher geklärt sein, schließlich muss auch der Arbeitnehmer wissen, worauf er sich einlässt (OK, er bekommt auch Wissen vermittelt, das aber möglicherweise bei anderen Unternehmen gar nicht gefragt ist). Immerhin kann ich die Teilnahme an einer Fortbildung auch ablehnen, dann muss (und darf) der Chef sie erzwingen, und ob er das tun würde...

b,i(an[dbxi


Danke für die vielen Antworten...

genau so war es bei mir.. er fragte mich ob ich es tun würde da die eigentliche kollegin die dort hin sollte gekündigt hatte. andernfalls müsse er mich halt hinschicken... ich also ja gesagt. Er erwähnte dann schon dass ich 3 Jahre gebunden werden soll. Hatte zu dem Zeitpunkt nicht viel nachgedacht (was hätte es auch genützt, hätt ich nen gesagt wär ich gleich arbeitslos...) und nun das.. lass mich diese woche mal vom anwalt beraten, denn ich denke 3 Jahre möchte ich nicht mehr für dieses Unternehmen arbeiten...

L6ilxa


In dem Zitat von Mutti0810 steht eigentlich alles Wesentliche. Vor allem die Tabelle am Schluss ist doch recht eindeutig. Demnach wäre eine Bindung in deinem Fall nur für 1 Jahr zulässig. Du kannst dich also entspannen. @:)

Lhila


Falls es bei einer Kündigung zu Problemen kommen sollte, würde ich den Chef mal auf die einschlägige Rechtsprechung hinweisen, das sollte reichen. Und wenn nicht: vor dem Arbeitsgericht spätestens bekämst du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Recht. Und das würde der Anwalt deines Chefs ihm vermutlich auch klarmachen, sodass es zu einer Gerichtsverhandlung vermutlich gar nicht erst käme. Ich sehe keine Notwendigkeit, jetzt zu einem Anwalt zu gehen. Wenn du es doch tun willst: Falls du Geerkschaftsmitglied bist, erhältst du dort eine kostenlose Beratung. Andernfalls würde ich mich beim Arbeitsgericht (oder bei der ARGE) erkundigen, sollte auch kostenlos sein. @:)

VLo6rl#eserxin


Steh ich auf der Seife? Ich verstehe das Problem nicht:

Weiterbildung kostet 1 Monatslohn, zB +/- € 3.000,00. Kündigst du nach 1 Jahr, dann müsstest du € 2.000,00 an den Chef refundieren, oder? Also aliquote Abrechnung. Wenn du tatsächlich nach 1 Jahr dort weg willst, dann sind doch € 2.000,00 kein Hindernis... oder um was geht es dir?

LMila


Vorleserin

Nee, so stimmt das nicht, es waren nur 1.500 €. Lies mal den Beitrag von Mutti0810. @:)

L-ila


Nachtrag: Nach 1 Jahr kann sie ohne Rückzahlung dort kündigen ...

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