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Abitur oder Fachabitur, welches ist schwerer?

BLlack -Gun


Wir haben viele VEranstaltungen, die 60% Durchfallquote haben.

am geilsten waren bei uns die mathevorlesungen in den ersten beiden semestern: zusammengerechnet ca 85% durchfallquote. ]:D (ca 500 leute am ersten tag von analysis I, am letzten tag von analysis II, als nur noch die scheine abgeholt wurden, waren noch ca 45 da. und halt ein paar, die die scheine später noch abgeholt haben.)

zum thema: ich denke der theoretische anspruch vieler jobs wird überschätzt. und wenn für einen bestimmten job weniger theorielastigkeit erforderlich ist als ein bewerber zu bieten hat, so wird das unternehmen geneigt sein jemanden mit weniger theorielastigkeit und niedrigeren gehaltsforderungen einzustellen. erst recht, wenn der billigere auch noch praxisbezogener gelernt hat. sogesehen denke ich, dass die unis in deutschland dazu neigen an den erfordernissen der wirtschaft vorbeizulehren. an den unis lernt man meistens sein fach auf einer breiten, in die tiefe gehenden theoretischen basis, die einen dazu qualifiziert, in diesem fach später wissenschaftlich weiterzuarbeiten.

falls man in die wissenschaft gehen möchte oder falls man sich auf einen job mit sehr hohen inhaltlichen ansprüchen bewirbt, ist also die uni erfolgversprechender, falls man sich auf einen job mit (für das jeweilige fach) eher niedrigeren theoretisch-inhaltlichen ansprüchen bewirbt ist die praxisnähe der fhs vermutlich ein vorteil. falls fh-abgänger tatsächlich in manchen fächern niedrigere einstiegsgehälter kriegen sollten als uniabgänge liegt das meiner meinung nach vor allem daran. also sprich, dass die "fh-jobs" tendenziell die etwas leichter zu besetzenden sind als die jobs, wo wirklich das tiefe theoretische wissen eines unistudiums in den job gewinnbringend eingesetzt werden kann.

ich denke aber in der tat, dass ein unistudium im theoretischen bereich anspruchsvoller ist als ein fh-studium, ja.

BKerryfixna


wie geht das, dass man um das normale abi nachzuholen nur ein jahr dranhängt>?? :-o

also es müssen gewisste vorraussetzungen erfüllt sein.

zum einen brauchte ich bereits das fachabi und eine gewisse stundenanzahl einer zweiten fremdsprache (war bei mir spanisch)

dann musste man eine berufsausbildung haben.

da ich nach meinem fachabitur eine ausbildung gemacht habe waren bei mir alle vorraussetzungen erfüllt. so konnte ich dann loslegen und innerhalb eines jahres das vollabitur machen. war vom stoff aber auch was mehr drin als wenn man das abi in der normalen zeit durchzieht. d.h. es war schon was angezogen.

Bqerrybfina


achso, das vollabi habe ich an einem begenannten berufskolleg gemacht. ich bin mir aber nicht sicher ob es diese schulform in allen teilen von deutschland gibt. hatte mal eine freundin aus dem norden und die kannte das nicht

PS: ich wohne in NRW

gnlykyxs


Fachabitur ist das Gleiche wie Fachhochschulreife.

":/ nein, nur im umgangssprachlichen ist es dasselbe. soweit ich weiß, unterscheidet man doch zwischen:

- allgemeiner hochschulreife ("abi"), welches zum studium jeglicher fächer an einer uni berechtigt,

- fachgebundener hochschulreife ("fachabi"), mit der man nur bestimmte fächer an der uni studieren darf,

und der

- fachhochschulreife, die aus dem schulischen teil (12. klasse (G9) erfolgreich abgeschlossen) mit 1 jahr praktikum oder ausbildung (praktischer teil) im anschluss besteht, aber fälschlicherweise als fachabi bezeichnet wird und nur zum studium an einer fachhochschule "beschränkt". auch wenn es unis gibt, die die fachhochschulreife anerkennen.

f~etttnaepfc0hen9hue=pfxer


die aus dem schulischen teil (12. klasse (G9) erfolgreich abgeschlossen) mit 1 jahr praktikum oder ausbildung (praktischer teil)

Geht bei uns hier nicht.

Kommt wohl immer aufs Bundesland an ;-)

ghly{kyxs


hm. ;-) und stattdessen?

f)ettna2epfc0hmenhuQepfxer


Steht man nach der 12. ohne Abi da, da hast du dann nur die "mittlere Reife", die man automatisch nach der 10. Gymi bekommt ;-)

a"saxst


Fachabi ist leichter, das sieht man daran dass bei mir in der Schule alle Leute die auf dem normalen Gymi nur 3er und 4er geschrieben haben, nach dem Wechsel aufs WG / TG auf einmal nur 1er und 2er geschrieben haben (BW). Eignet sich halt für Leute mit einseitiger Begabung.

C-ao@ixmhe


Natürlich ist Abitur schwieriger, schon alleine wegen der vermittelten Inhalte...das bisschen Zinsrechnen beim ,,Fachabi" kann ja wohl jeder. Es ist aber etwas anderes, sich in Differenzial- und Integralrechnung zu beweisen oder e-Funktionen anzuwenden. Natürlich gilt das auch für alle anderen Bereiche.

Ich kenne Leute, die hatten nicht mal Mathe und Englisch in ihren so genannten ,,Fachabi". Kein Wunder, dass man damit heute auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr sonderlich attraktiv ist wie vielleicht noch vor 5 Jahren. :|N

Also da muss man ja auch eindeutig Abstriche je nach Bundesland machen. Klar, wenn man in Thüringen, Bremen oder NRW zur Schule geht, sind sich Profs einig, dass ne Mittlere Reife in Bayern besser als deren Abitur ist. Beim Baden-Württembergischen Schulsystem kann ich hundertprozentig sicher sein, dass es sich nicht viel schenkt zwischen Fachabi & normalem Abi. Das reguläre Abi hat eine größere Stoffmenge weil es da eben ein paar mehr Fächer gibt. Der Stoff in den Kernfächern ist der Gleiche.

Also nix von wegen Zinsrechnen etc. ;-D Ich hab wunderschöne Integral- & Differentialrechnung gemacht, durfte mich mit e-Funktionen, trigonometrischen Funktionen & mit Kurvendiskussion beschäftigen.

B~rot~her{hood


Klar, wenn man in Thüringen, Bremen oder NRW zur Schule geht, sind sich Profs einig, dass ne Mittlere Reife in Bayern besser als deren Abitur ist.

Das Abitur in Thüringen ist eines der Besten in Deutschland. Das ist dir schon klar oder?

Chakoi9mhe


Ich zitiere hier Lehrer, Profs & Studienberater, denen scheint das anscheinend nicht klar zu sein. Dann sorry 8-)

BRrotfherh~oxod


Ich zitiere hier Lehrer, Profs & Studienberater, denen scheint das anscheinend nicht klar zu sein. Dann sorry

Ein Blick in gewisse Studien beweisen das Gegenteil. Bayern ist schon lange nicht mehr so gut wie sie denken.

CFaoimHhe


[[http://www.faz.net/s/Rub594835B672714A1DB1A121534F010EE1/Doc~E338302AC409D4DBB9787C953F80723A4~ATpl~Ecommon~Scontent.html Ach?]]

PZrot=exst


[[http://www.sueddeutsche.de/karriere/bildungsstudie-diese-runde-geht-an-sachsen-1.990089 Ach?²]]

fKett"naepfc[henhuPepfer


@ Protest

es stellt sich für mich aber bei deinem Link dann die Frage, was besser ist:

Sachsen und Thüringen bieten einer Studie zufolge die beste Bildung, um wirtschaftliches Wachstum zu fördern.

oder

Die süddeutschen Länder hätten im Vergleich zum Vorjahr die Qualität der Schulen weiter verbessert und würden Jugendlichen die besten Chancen für einen erfolgreichen Start in den Arbeitsmarkt bieten.

Über die Qualität der Schulsysteme in den einzelnen Bundesländern lässt sich streiten. Es ist nicht vergleichbar.

Kenne viele aus anderen Bundesländern, bei denen es einfacher war als bei uns hier ;-)

Aber um zu vergleichen sind die Lehrpläne & Anforderungen an die Schüler viel zu unterschiedlich.

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