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Leben als Student – wie ohne Unterstützung finanzieren??

H}un@yBuxn


das meine ich auch! Bafög ist auf jeden Fall drin. ich wüsste keinen Grund, weshalb das abgelehnt werden würde. Und selbst bei einem Antrag auf Bafög als Vorausleistung (wenn Eltern nicht zahlen wollen) würde dort keiner herangezogen werden, denn eine Ausbildung ist schon vorhanden und eine lange Zeit der Berufstätigkeit, da kamm man nicht einfach die Eltern (Vater) belangen!

Fine, schau doch mal unter den Links nach. Es ist besser Bafög zu bekommen als einen Kredit aufzunehmen, der sollte das letzte Mittel sein. Schließlich ist der mit ca. 4 % verzinst und beim Bafög nur die Hälfte als unverzinstes Darlehen!

Und dazu einen Nebenjob, dann kommt man schon durch !!

WKatePrxli


Soweit ich weiß, kann man sich nicht mehr über die Eltern versichern, wenn man die Versicherung einmal abgelehnt hat.

Ich war mal wegen Job aus der Familienversicherung raus. Solange man da Student war (hatte ja den Studentenstatus trotzdem noch wegen 20h/Woche), konnte man danach auch wieder rein. Das bin ich jetzt wieder. Bis ich 25 werd... :-/ Dann muss ich mich eh studentisch selber versichern...

irgendwer hatte hier geschrieben, dass man ja so viel nebenjobben könnte, wie man wollte, aber dann das studium und die regelzeit darunter leiden. das ist auch das, was mir bauchweh verursacht, weil ich es so schwer abschätzen kann, was da auf mich zukommt, wie schlau ich mich im studium anstelle und wieviel lern-zeiten ich so benötige. und ich möchte auf keinen fall länger als die regelzeit benötigen. hach ja... alles nich einfach.

Naja, das kommt auch ein bisschen drauf an, was man studiert. Bei Geisteswissenschaften muss man in der Regel pro Woche 20 Seiten oder mehr lesen, in jedem Seminar was man hat... also viel viel lesen. Wenn du dann im Bachelor auch über jeden Mist Klausur schreibst, solltest du das auch tatsächlich gründlich tun... wenn du das in einem Job als Nachtwächterin nebenbei machen kannst, ist das besser, als wenn du in einer Bar bedienst, wo du die Arbeitszeit nicht für sowas nutzen kannst... ich durfte sogar im Inboundcallcenter 5 Stunden rumsitzen... es kamen in der ganzen Zeit 4 ! 10-minütige Anrufe rein, nebenbei was für die Uni tun war verboten... man geht kaputt. ]:D Ich mein, es is nich so, als würd ich das Klingeln nicht hören wenn ich lese... >:(

Bei Mathe hast du Hausaufgaben, bei wieder anderen Fächern musst du Essays schreiben (und lesen) und bei Medizin oder Jura musst du einen Haufen auswendig lernen, weswegen Leute in diesen Studiengängen kaum Nebenjobs haben... im Grunde hast du immer zu tun. Referate gibts ja auch noch...manchmal auch Gruppenarbeit, wo du dann gucken kannst, wie du dich mit den Leuten am besten noch triffst... ich saß neulich mit einer bis nachts um 4 an einer Gruppenhausarbeit (aber das war cool, Essen, Wein und Zigaretten gabs auch und man TUT in der Zeit wenigstens effektiv was).

Du schriebst du hast ne Ausbildung? Also hast du Abitur oder Realschulabschluss + Ausbildung? Dann musst du vielleicht sogar noch eine Fremdsprache nachholen, auch wieder lernen...

Ja es ist nicht leicht... wahrscheinlich willst du ja auch im Job gut sein, wenn du drauf angewiesen bist. Unterschätze auch die Wege dahin nicht, das ist immer totgeschlagene Zeit...

F2ine&_8x4


Guten Morgen,

lieben Dank für die weiteren Beiträge. So langam bringe ich ja auch Licht in diesen Finanzierungs- und Ämter- Dschungel und die Frage mit dem NC konnte ich auch klären (hab nicht soo ein gutes Abi, der Schnitt war mir damals egal, weil ich ja vorm Abi schon bei dem Ausbildungsplatz angenommen wurde und mich dann ins Abi nicht mehr so reingehangen hab); also wenn ich es recht verstanden hab, habe ich inzwischen so viele Wartesemester, dass es nicht so eine große Hürde sein sollte, an der Uni angenommen zu werden. Hab mit meinem Paps gesprochen und ihm von meinem Vorhaben erzählt und er sagte, mach dir keinen Kopf, wir schaukeln das schon. Und er hatte sogar Ahnung von diesen ganzen Finanzsachen wg Nebenjob und Krankenkasse und so weiter. Fühle mich schon viel besser, weil ich von ihm diesen mentalen Rückhalt bekomme, ich glaub dieser Anschubser hat mir für meinen Entschluss noch gefehlt. Gestern Abend habe ich mich auch mit einer Studentin-Freundin getroffen, die im Grunde einen ähnlichen Weg wie ich gewählt hat (hat das Studium jetzt allerdings geschmissen) und sie hat mir auch noch mal gaaanz viel Mut zugesprochen, den Schritt zu wagen. Sie hatte auch viele Ideen für gut bezahlte Nebenjobs bei uns in der Stadt.

Ansonsten bleibt dir nur die Möglichkeit arbeiten zu gehen. Das machen tausend andere Studenten auch, ohne dass sie hier gleich ausflippen.

...danke für diese weitreichende Aussage....ich dachte, so ein Forum wäre dazu da, hier Dinge zu schreiben, über die man mit Freunden/Familie nicht unbedingt gleich sprechen möchte. Übrigens bin ich auch nicht ausgeflippt, hatte nur eine verzweifelte Phase, die ich aber durch helfendere Beiträge von anderen Forennutzern überwunden habe....

Lieben Gruß @all!!! :)*

KAalRixna


Hallo Fine,

ich studiere ebenfalls und finanziere mich komplett selbst. Das ist machbar, allerdings sehr sehr anstrengend. Das Studium wird dadurch auch automatisch in die Länge gezogen. Ich habe während des Semesters einen 20 Stden Job. mehr als 20 Stunden darfst Du während des Semesters pro Woche wegen der Sozialversicherung nicht arbeiten. Hier hatte ich Glück, dass ich einen Job gefunden habe, der was die Bezahlung angeht ganz gut ist. Zusätzlich habe ich einen Gewerbeschein, mit welchem ich in den Semesterferien noch für eine Agentur arbeite. Ausserdem kannst Du versuchen, Wohngeld zu beantragen. Weiterhin bieten verschiedene Banken Studienkredite an, da müsstest Du Dich mal informieren. Hierfür kann ich Dir die Seite [[http://www.studis-online.de/]] empfehlen. Sicher wäre es einfacher, wenn Dich Deine Eltern ein wenig unterstützen könnten. Ich habe wegen der Studiengebühren die letzten 2 Monate komplett nur von Brot mit Käse "gelebt", das wünsche ich keinem..ö)

KOiSTeMi


Mein Tipp wäre, keine normalen Nebenjobs anzunehmen sondern speziell nach Werkstudententätigkeiten zu suchen. Viele große Internationale Firmen bieten solche Werkstudententätigkeiten an.

Und sie bezahlen recht gut :-) Habe während meines Studiums damals auch als Werkstudent gearbeitet und bei 20 Std. die Woche ca. 600€ bei Lohnsteuerklasse 5 Netto auf die Hand bekommen. Damals... vor ca. 9 Jahren. Könnte also inzwischen etwas mehr sein.

Je nachdem, was für ein Studienfach man in Aussicht hat kann es für das Arbeitsleben auch von Vorteil sein, wenn bereits etwas Kontakte geknüpft hat.

Viele meiner Kommilitonen haben in großen Marktforschungsinstituten als Telefonisten gearbeitet, da man dort sich die Zeit so einteilen kann, wie es einem gerade möglich ist. Die Bezahlung ist auch nicht schlecht. In den Ferien kann man mehr arbeiten und gegen Ende des Semesters weniger. Durchschnittlich gesehen muss man natürlich achten, dass man nicht über dem Limit liegt. Also der Gesamtjahresverdienst und die durchschnittlichen Wochenarbeitsstunden...

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