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Macht euch eure Ausbildung Spaß?

é4pinxe


Ich hab mich ja mal zurückgehalten bisher...

Aber sorry, bei einigen Dingen hier schüttel ich echt nur noch den Kopf. Ich war mit 14 bei der Feuerwehr, von 15-20 ehrenamtlich im Rettungs- und Sanitätsdienst, hatte Nebenjobs im Einzelhandel, habe mit 18 vier Monate Praktikum in einer Fernsehproduktion gemacht (konnte mir Mediengestalter näcmlich vorstellen), war 3 Monate in einem Krankenhaus in der Pflege, 3 Monate im Büro und Mädchen für Alles und hatte schlussendlich ein Freiwilliges Soziales Jahr (keine einfache Zeit übrigens).

DANN habe ich meine Ausbildung in der Pflege begonnen. Und ja, sie war das Richtige – auch wenn ich natürlich Tage hatte, an denen ich alles in die Ecke hätte pfeffern können.

Und nein, ich hab kein Verständnis für Menschen, die behaupten, für Praktika sei keine Zeit. Und 3, 4 Monate sind sicher nicht nötig – aber alle Schüler haben Ferien, und das nicht zu knapp.

Wer ohne weiß, was er machen will, gerne – aber bitte nicht deshalb danach beschweren :=o

Wenn Teams nicht passen, kann man wechseln – für generelle Verfehlungen habe ich persönlich kein Verständnis. Andere kämpfen um die Ausbildungsplätze, die hier nach wenigen Tagen (!!) weggeworfen werden...

M5ülkli2,010


Épine

Ist ja schön wenn deine Eltern sowas zulassen! So ein jahrelanges Hin und Her wie du hätten mir meine Eltern ganz einfach verboten und nicht finanziert!! Da war nichts mit jahrelang zig Berufe testen. Schule mit 16 fertig, also sofort Ausbildung! Etwas anderes wäre bei mir nicht in Frage gekommen, denn meine Eltern haben mir keinen Cent gezahlt und ich musste auch zur Miete was dazuzahlen und das unter 18, so viel mal dazu!!

Ich mit Mitte 20 und seit fast 10 Jahren im Berufsleben kann jedenfalls nach wie vor sagen, dass es die beste Entscheidung war, die erste Ausbildung (war was im medizinischen Bereich) nach einer Woche abzubrechen und dann etwas zu machen was mir Spaß machte (kaufmännisch) und in diesem Beruf bin ich seit 10 Jahren.

Hätte echt sehr viel gebracht, die Ausbildung beim Arzt damals einfach weiterzumachen, mit schlechten Noten und schlechten Leistungen weil man jeden Tag mit Bauchweh und depressiv in die Arbeit geht.

:|N :|N

Gott sei Dank kann es einem niemand verbieten, eine falsche Entscheidung wieder zu korrigieren.

Und zum Thema Praktikum habe ich mich bereits geäußert.

Katharina die Große

Man sieht ja im Eingangsbeitrag um was es hier geht. Der Betreff sticht denjenigen eben mehr ins Auge die sich unwohl in ihrer Ausbildung fühlen.

Wenn jemand schreibt ihm macht seine Ausbildung Spaß und erzählt uns was darüber ist es doch ok. Aber man muss nicht auf den Leuten rumhacken, die ihre Ausbildung abgebrochen haben oder abbrechen wollen weil es das Falsche war/ ist!!

Es mag Halodris geben die zig Ausbildungen anfangen und abbrechen und irgendwann schon 30 sind und immer noch nichts haben, weil sie im Berufsleben insgesamt nicht klarkommen und es gibt Leute die haben eine oder vielleicht auch 2 falsche Entscheidungen getroffen, wählen dann den Beruf der ihnen wirklich gefällt und sind darin auch erfolgreich.

Beide Arten von Menschen werden hier von dir und Épine als dumm und verantwortungslos dargestellt.

:(v

Haltet euch doch einfach raus.

Der Faden hier soll eine Hilfe sein für Leute die mit Grauen in die Arbeit gehen und nicht eine verbale Prügelstation die sie noch mehr runterzieht!!!

Bisher ging es hier friedlich zu und das soll es bitte auch weiterhin. Eröffnet doch einen eigenen Faden "unverantwortliche Leute die ihre Ausbildung schmeißen", aber bitte lasst das in diesem Faden hier sein, danke.

KOrabbelkä^ferlxe


Ich stimme Mülli da zu. Meine Eltern hätten mich wohl schon unterstützt, abe ich selbst wollte auch nicht so ein ewiges rumgeiere. Ich hab ne kaufmännische Schule besucht, das hat mir Spaß gemacht und dann wollt ich auch in nen kaufmännischen Beruf einsteigen und weil ich mich auch für Computer interessiere, war mir klar, dass solls werden. Wenn ich nen anderen Betrieb hätte, wärs wahrscheinlich nochmals viel besser, aber bei vielen Betrieben werden die Praktikanten einfach nicht wirklich beachtet und halt irgendwo hingesetzt zum zukucken oder müssen irgendwas sortieren usw. :-/

u1nshac[klxed


Bei mir wars so ähnlich wie beim Mülli. Meine Eltern waren sehr konservativ. Gleich mit 15 entscheiden müssen, was ich will. Danach gabs kein Zurück mehr. Ich habe den falschen Beruf erlernt und hasste ihn. Habe es meinen Eltern aber nicht getraut zu sagen. Habe dann in Abendschulen Abi und BSc – Studium nachgemacht und mache nun das, was mir eher Spaß macht.

Es kommt – denke ich – auch viel auf die Eltern an. Meine sind "einfache" Leute. Vater Schlosserlehre, Mutter Lehre im Einzelhandel. Hatte von zu Hause keinen Rückhalt. Mir haben meine Eltern gar nicht so viele Möglichkeiten zeigen können und Abi war immer nur was für die "Klugscheißer, die im echten Leben eigentlich nichts bringen". Tja, also war bei mir damals mit 14 schon vorprogrammiert, dass ich eine Ausbildung mache. Leider habe ich mich damals falsch entschieden und habe es bitter bereut.

Es wäre natürlich besser, wenn mans so machen könnte wie epine, bei der die Eltern das okay finden, dass man sich dies und das und jenes ansieht und sich erst im Anschluss daran entscheidet, was man machen will. Leider haben viele Leute nicht so ein Glück ;-)

é"pEinxe


@ Mülli

Woher immer Du das auch zu wissen meinst – ich habe die Schule mit 18 abgebrochen, bin ausgezogen und habe ab dem Tag des Auszugs meinen Lebensunterhalt komplett selbst bestritten – bekam lediglich das Kindergeld, so lange es mir zustand.

NIEMAND hat mich finanziert.

Zum Rest – dann mal viel Spaß beim gegenseitigen Unterstützen. Mir machte meine Ausbildung jedenfalls Spaß, zumindest überwiegend.

éKpine


Beide Arten von Menschen werden hier von dir und Épine als dumm und verantwortungslos dargestellt.

:(v

Gewiss nicht. Ja, man kann vorher sehen, was Spaß macht – wer das verpasst hat, soll doch bitte das machen, was ihn glücklich macht.

Aber ja, ich halte es für eine absolute Fehlentscheidung, eine Ausbildung nach wenigen Tagen hinzuschmeißen und bezweife, dass man 3 Jahre lang bei dem Tätigkeitsfeld bleibt, das man in den ersten 3 Tagen sieht.

Haltet euch doch einfach raus.

Gerne.

s-watkZat-tenx162


Ich liebe Krankenschwestern, habe enormen Respekt vor ihren Beruf. Schließlich habe ich am eigenen Leib zu spüren bekommen, was sie leisten müssen.

Ich selber habe meine Ausbildung genossen. Bin nun Kapitän a.D. (Frührentner und schwerbehindert, hat aber mit dem Beruf nichts zu tun...).

klathaurina8-diet-großxe


Beide Arten von Menschen werden hier von dir und Épine als dumm und verantwortungslos dargestellt.

nein, das ist nur das, was du da rausliest. das Problem liegt also bei dir, nicht bei uns. Oft zieht man sich Schuhe an, die einem passen, du wirst also vermutlich wissen, warum du es tust.

Wenn es hier friedlich zugehen soll, solltest du vielleicht selber mal aufhören, hier rumzupöbeln und anderen Leuten Dinge zu unterstellen, die einzig deiner Phantasie entsprechen, denn du bist diejenige, die hier angefangen hat, Leute persönlich anzugehen, nun musst du mit dem Echo leben.

Dein Faden hier hätte mich schon nach meinem ersten Posting nicht mehr interessiert, aber ich lass mir so ungern von irgendwelchen Leuten Dinge in den Mund legen, die sie sich nur zusammenreimen. Wenn das nun aufhört, halt ich mich hier mit Freuden raus, versprochen ;-)

E}hemialiger 7NutzerY (#32p5731)


Ich bin seit mittlerweile 6 Jahren Krankenschwester und würde den Job wohl nicht noch einmal lernen. Aber ich kann nicht sagen das er absolut gar keinen Spass macht.

Ich hatte eigentlich gedacht das ich nie wieder was mit Pflege machen wollte und habe angefangen Lehramt zu studieren. Jetzt nach 6 Semestern habe ich abgebrochen und werde doch wieder in den Bereich der Pflege zurückgehen und Pflegepädagogik studieren und einfach an meinen Beruf anknüpfen.

Aber direkte Arbeit am Patienten möchte ich nicht die nächsten 40 Jahre machen.

Die Ausbildung war die ersten 1,5 Jahre schon schlimm und ich hab oft heulend zu Hause gesessen. Dachach wurd es aber deutlich besser und es hat sogar viel Spass gemacht :-)

E~hemalNiger Nutzmer (z#3952941x)


mülli mir geht es wie dir. ich hasse meine aubildung und ich hab jeden morgen blues, wenn es heißt, aufstehen. da ich eh unter depressionen leide, ist das nicht gerade so toll (die depressionen haben nichts damit zu tun, dass ich die ausbildung sch*** finde). ich merke, dass der beruf nichts für mich ist, die arbeit macht keinen spaß, liegt aber auch viel daran, dass unsere ausbilderin nicht wirklich hinter uns her ist. wirklich fördern tut hier niemand. wir kriegen zettel mit aufgaben, müssen uns selber kümmern, das wars...komme mit den kollegen nicht so klar und und und.

das problem ist, abbrechen geht nicht. ich wohne allein und will kein H4. so dümpel ich jetzt seit 2 jahren dahin. hatte die ausbildung damals übers arbeitsamt bekommen. noch eine krieg ich von denen auch nicht, heißt für mich, ich MUSS das machen. ich weiß aber genau, dass ich das als job nicht will. ich finde das so furchtbar. kann das so überhaupt gutgehen, wenn man sich dermaßen zu einer arbeit zwingt? so sehr ich an die zukunft denke (a la du musst was lernen, sonst findeste keinen job), ich schaffs einfach nicht, mich zusammenzureißen, fehle oft (entschuldigt) und sitze den ganzen tag lustlos rum.

DNisacoeurabgexd88


Habe leider nie eine bekommen...Bin wohl nicht intelligent genug um in nem Supermarkt kassieren zu dürfen %-| %-|

E hemali)ger Nu;tzer `(#39o5941x)


ich finde wenn man noch bei den eltern wohnt, hat man immer soviel sicherheit. aber so, ständig bedacht, dass das geld reicht und die existenz gesichert ist...

LXacos*te2x3


Es kommt – denke ich – auch viel auf die Eltern an. Meine sind "einfache" Leute. Vater Schlosserlehre, Mutter Lehre im Einzelhandel. Hatte von zu Hause keinen Rückhalt. Mir haben meine Eltern gar nicht so viele Möglichkeiten zeigen können und Abi war immer nur was für die "Klugscheißer, die im echten Leben eigentlich nichts bringen".

sowas finde ich sehr tragisch und einfach nur traurig, eine sehr primitive einstellung. die können ja mit nem bendscheibenvorfall demnächst zum asphaltbauer gehen, die ganzen akademiker sidn eh nur schnösel die nix drauf haben. unmöglich...

uSnshBaxckled


Tja, nachdem ich das Abi und das Studium neben dem Job nachgemacht hab, wussten sie auch damit nichts anzufangen. "Ja, hast du gut gemacht, wir sind eh stolz auf dich". Ihnen fehlt einfach der Bezug zur Bildung und was man damit erreichen kann. Naja, aber wenn sie es selbst nicht anders gelernt haben... :>

Dfie_Lixlith


Damals hab ich mich sogar in anderen Bundesländern beworben.. Nichts.

Der Spruch hat meinen Tag gerettet! DAS sollte eigentlich selbstverständlich sein.

Zu mir: Die Antwort lautet "ja". Ich wusste schon als Kind, dass ich Psychologie studieren will. Hab mein Abi dann leider nur mit 2,0 gemacht, bin dann nach Glasgow zum Studium, jetzt fast fertig (warte auf das finale Ergebnis) und hab direkt im Anschluss meinen absoluten Traumjob bekommen.

Zwischen Abi und Uni hab ich übrigens ein Jahr in einem Beruf gearbeitet, den ich gehasst habe. Miese Kollegen, ungerechter Chef, unhöfliche Kunden...das komplette erste halbe Jahr hab ich geheult wie ein Schlosshund, ich war ständig krank, ich hatte Panikattacken. Nach einem halben Jahr hatte ich genug Erfahrung im Beruf, um meinen Chef zusammenzustauchen. Danach hat er einmal versucht mich vorzuführen, extra den obersten Manager rangeholt – tja, der Manager war begeistert von mir und meiner Arbeit, mein Chef stand da wie ein begossener Pudel. Danach waren die Fronten klar und ich ging gerne arbeiten. An Psychologie kommt das trotzdem nicht ran x:)

Es lohnt sich meiner Meinung nach immer, erst mal ein Jahr reinzuschnuppern, ich seh es nicht nur an mir, sondern auch an anderen – hat man sich da einmal durchgebissen, ist über sich selbst hinausgewachsen, ist das etwas, was einem unheimlich viel Kraft gibt. Egal ob man danach einen anderen Weg einschlägt.

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