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leben nach der schule sinnlos??

S3chaAtten-WDeineNrseixts


Tja so ist das Leben – entweder man entscheidet sich dafür oder dagegen.

Ich hab den Mittelweg genommen... musste eine Ausbildung machen damit ich in das System integriert werde,zumindest auf den ersten Blick.

Mittlerweile habe ich Arbeit gefunden – die es mir erlaubt – keine Abgaben zahlen zu müssen. Ich bin doch nicht bescheuert und gebe die Hälfte meines Gehaltes an die Deutschland GmbH. Ihr seid quasi alle Angestellte/Personal des Staatsapparates, aus diesem Grund besitzen wir einen PERSONALausweis und keinen Personenausweis.

Ich muss dazu sagen, ich wurde in meiner Ausbildung 2,5 Jahre ausgebeutet ( hab verkürzt ).

Mir hat keiner geholfen – weder die Handelskammer noch irgendeine Behörde. Es hieß nur gesetzliche Grauzone.

Nunja mittlerweile nutze ich die Grauzonen für mich. Ich bin quasi das Karma ;-) , quatsch.

Was ich dir damit sagen will ist, gehe deinen Weg, lass dich nicht in irgendwas reinzwängen.

Wenn dir Arbeit ein Gefühl von Erfüllung gibt – was du dir woanders nicht holen kannst, dann hol dir einen Job.

Gruß

Kwe\iGn Mhännerveorstxeher


Also, ich empfinde Montag – Freitag auch als sehr lästige Unterbrechung des Wochenendes! ;-D ;-D

Freizeit ist ne coole Sache und es überrascht mich immer wieder wie stark die Freizeitorientierung einzelner Menschen voneinander abweichen kann. Ich kenne Menschen, für die ist der Tag versaut, wenn sie nicht spätestens um 16:30 Uhr zu Hause sind... und dann gibt es Menschen, die halten sich krampfhaft im Türrahmen fest, weil sie gerne arbeiten und Freizeit an zweiter Stelle kommt.

Ich gehöre zu den letzteren.. ich arbeite 50-60h pro Woche und zwar mit einem wahnsinns Vergnügen.. ich freue mich morgens, wenn ich aufstehe... plane unter der Dusche meinen Tag und ziehe gut gelaunt ins Büro um ordentlich etwas zu bewegen... Abends gehts dann nach Hause... und 2-3h später ins Bett...

Ganz nebenbei studiere ich noch... d.h. 9h in der Woche an der Uni und 5-10 h lernen...

Achja, Freunde habe ich auch noch.... mein Kalender ist also randvoll... aber, ich steh drauf...

Meine heutige Freizeit verbringe ich ganz entspannt mit lernen, med1 surfen, Kaffee trinken... usw.

Ich denke, es ist wichtig, dass man einen Beruf findet, der zu einem passt... dessen Ansprüche sich mit den eigenen decken und man kann verdammt viel Spass haben... Sei es in einer 20 oder 60h Woche... das ist jedem selbst überlassen...

mdiri]8x0


Also ich persönlich freue mich über jeden Arbeitstag und wenn ein Wochenende endlich vorbei ist.

Seit ich aus der WG gezogen bin, kann ich in meiner Freizeit nix mehr mit mir anfangen. Ich sitzte nur daheim am PC. Manchmal mache ich auch alleine eine Radtour oder fahr in ein Café und lese ein Buch dort. Mein Urlaub war fürchterlich... Habe oft daheimgesessen und geweint.

MTayflxower


Also, ich muss der Ehrlichkeit halber gestehen, dass ich beim Eintritt in die Arbeitswelt auch eine Art "Kulturschock" erlebt habe. Ich bin sehr lange (und gerne!) zur Schule gegangen. Und dann kam dieser Trott...., 5 Tage in der Woche, 48 Wochen im Jahr.

Ich habe ohne Uebertreibung Jahre gebraucht, um mich an dieses Durchstrukturierte zu gewöhnen. Ich habe mich sehr oft gefragt, ob es das wirklich sein kann, dieses jeden Tag, von morgens bis abends in einem Prozess stecken, wo man nur auswechselbares Teil eines Ganzen ist.

Ich habe manchmal innerlich gebockt wie ein junges Pferd. Irgendwann habe ich aber nachgegeben, weil mir einfach klar wurde, dass ich mich anpassen muss, wenn ich überleben will. Wenn ich selbständig sein will, brauche ich ein regelmässiges Einkommen und das kriege ich nur, wenn ich regelmässig arbeite. Egal, wie meine Tageslaune ist, egal wie nett meine Kollegen sind, egal wie spannend der Inhalt meiner Arbeit ist.

Ich hatte das Glück, meine jungen Erwachsenen-Jahre noch in Zeiten der Hochkonjunktur zu erleben. So konnte ich relativ häufig die Stelle wechseln. Das hat mich damals gerettet und rückwirkend muss ich sagen, dass ich dadurch sehr viel gelernt und erlebt habe.

Später habe ich dann die Weiterbildung entdeckt und bin nochmal lange zur Schule gegangen. Das war eine tolle Zeit.

S9chatWten@-DeinKer1seits


@ Silbermondauge

Ich verstehe grundsätzlich die Logik nicht – wie etwas Schlechtes, besser wird, dadurch dass man an das noch Schlechtere denkt, welches man nicht kennt.

Also um darauf zurückzukommen ich bin überhauptnicht froh in Deutschland zu leben. Soll ich etwa froh und glücklich sein, weil früher alles schlechter war und den Mindestlohn feiern ? Also tut mir Leid mit der Logik kommt man nicht weit.

K[ein M[änne7rversKtehexr


Seit ich aus der WG gezogen bin, kann ich in meiner Freizeit nix mehr mit mir anfangen. Ich sitzte nur daheim am PC. Manchmal mache ich auch alleine eine Radtour oder fahr in ein Café und lese ein Buch dort. Mein Urlaub war fürchterlich... Habe oft daheimgesessen und geweint.

Hast du keinen Freundeskreis? :)_

mGousWepotxato


Mal eine blöde Frage: Wohnt Ihr alle direkt bei Eurer Arbeitsstelle, so dass Ihr keine Fahrzeiten habt?

Ich habe eine 40 Stunden Woche, bin aber incl. Fahrzeit (min. 1 1/2h hin und zurück) und Pausenzeit am Tag für die Arbeit min. 10 1/4 Stunden unterwegs. Das bedeutet, dass ich um 7:00 Uhr die Wohnung verlassen und frühestens um 17:15 Uhr wieder zu Hause bin.

Gruß

mousepotato

S5ilberm:ondauxge


@ Schatten-Deinerseits

Ich komme mit deiner Logik auch nicht weit - ich lese deinen Beitrag so, dass du weder Steuern noch Sozialabgaben zahlst. Auch nicht gerade fair...

SGilberrmonxdauge


@ mousepotato

Nö, meine Fahrzeit beträgt sogar 1,5 Std am Tag aber diese nutze ich um zu lesen (Bücher, Zeitschriften, manchmal sogar die "Zeitung" mit den 4 Buchstaben ;-D )

Pause mache ich eine halbe Stunde am Tag - mehr muß ich nicht - oder aber 2 Std, dann relaxe ich richtig oder mache einen kleinen "Stadtbummel"

M&meo VaZlxois


Wohnt Ihr alle direkt bei Eurer Arbeitsstelle, so dass Ihr keine Fahrzeiten habt?

direkt nicht, ich brauch 20-30min (also am tag 40-60min), die zeit nutze ich aber mit dingen, die ich sonst zu hause erledigen würde; die zeit ist also nicht "verschwendet".

S`. wLallli}s\ixi


@ Silbermondauge

Seid froh dass wir in Deutschland und im 21. Jahrhundert leben !

Es gab mal eine Zeit, da mußte man 16 Std am Tag arbeiten (außer sonntags)

na und!? Über welche Bescheidenheiten des Lebens man net alles froh sein müsste wenn man nach dem Prinzip geht.

@ hiihi

ich würde dir auch zu Teilzeit raten. Mach ich auch weil ich's genauso sehe wie du. Und insofern lieber wenig Geld als keine bis kaum Freizeit zu haben. (dabei hab ich sogar nen Beruf gelernt der mir taugt)

6u8Fab3ianx68


Ich würd eher sagen: Das Leben während der Schulzeit ist "sinnlos" – du musst machen, was Lehrer dir sagen, egal wie sinnfrei es ist, 90% der Sachen, die du auswendig lernen musst, werden dir im Leben nie wieder begegnen, du bekommst für das alles kein Geld und musst trotzdem jeden Morgen früh raus.

Im Berufsleben weißt du wenigstens, wofür du morgens früh aufstehst, deine Energien über den Tag einsetzt und mit den richtigen Aufgaben und Kollegen kann es sogar Spaß machen. Und am Ende des Monats bekommst du den Lohn, wovon du dir (im jeweiligen Rahmen) Sachen kaufen kannst, die dich glücklich machen.

Deine Friezeit wird zwar begrenzt (das ist sie während der Schule aber auch), aber man lernt die Zeit besser zu schätzen und sich die Zeiten von Anstrengung und Entspannung gut einzuteilen.

mkincBepiUe


Eine Anmerkung eines Mitglieds der "Generation Prekär" - auf die klassische "8 bis 17 Uhr, Freitags früher Heim" Konstruktion braucht niemand, der grade zur Schule geht mehr zu hoffen Vorallem in Bürojobs ist am meisten wert, wer am längsten bleibt.

Glücklich darf sich schätzen, wer eine unbefristete Festanstellung hat, auch 30 Tage Urlaub und Weihnachtsgeld sind mehr als rar und nichts, auf das man sich versteifen sollte.

Den Komfort, den unsere Eltern hatten, haben wir definitiv nicht, und ändern lässt sich das nicht, also sollte man sich schon was suchen, womit man ohne Bauchschmerzen bis Rentenalter 70 (oder bis dahin mehr?) leben kann ;-)

P.S.: Nein, ich bin nicht verbittert - ich liebe und lebe meinen Job und habe es echt gut getroffen, aber wenn man sich überlegt, dass man das noch 40-50 Jahre machen muss/kann/darf, kann einem eigentlich nur schlecht werden.

S*chaPtten-YDeine,rseitxs


@ Silbermondauge

Sind Steuern und Sozialabgaben denn fair ?

Würde man diese Frage mit "Ja" beantworten können. Dann wäre deine Aussage berechtigt gewesen.

Aber mich als "unfair" darzustellen – weil ich keine Steuern zahle, unglaublich auf was für verschiedenste Individuen man trifft. Opportunismus und Populismus ! Das sind zwei grundlegende Stichworte die unsere Regierung auszeichnen. Links,Rechts,Grün,Rot,Gelb,Schwarz Alle in einen Sack werden und raufhauen – es wird schon die richtigen treffem. Ich möchte deine Seifenblase auch garnicht zum platzen bringen. Solange du dich dabei wohlfühlst einen großen Teil deines selbstverdienten Geldes wieder abzugeben, ist doch alles im Lot.

Glück kann man auch in Dummheit finden. Meist sind die dummen Menschen viel glücklicher.

K*ein MEäDnnervecrEstexher


Mal eine blöde Frage: Wohnt Ihr alle direkt bei Eurer Arbeitsstelle, so dass Ihr keine Fahrzeiten habt?

Ich bin zu meinem Job gezogen und innerhalb von 5 Minuten auf der Arbeit. Das ist absolut cool und total praktisch.. Früher habe ich morgens meist 1,5h gebraucht und abends ca. 1h....

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