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Vollzeitstudent und Stunden zum Arbeiten

dB.mue3ller hat die Diskussion gestartet


Hallo,

bekanntlich gilt für Vollzeitstudenten ja eine Höchstgrenze von 20 Stunden pro Woche (ausgenommen Wochenende und Vorlesungsfreie Zeit).

Ist damit der Durchschnitt gemeint oder wird das für jede Woche neu berechnet?

Der Grund ist der, mein Bruder arbeitet regelmäßig 10 Stunden unter der Woche als Hiwi. Jetzt möchte er einen weiteren Hiwijob annehmen bei dem es um ein spezielles Projekt geht. Dieser umfasst einmal im Monat 20 Stunden, Mo-Mi, weil einmal im Monat große Mengen Daten zum auswerte anfallen.

Er würde also die erste Woche 30 Stunden und 2-4 jeweils nur 10 arbeiten. Im Durchschnitt 15 Stunden die Woche.

Ist er dann immernoch Vollzeitstudent oder müsste er auf die eine Woche Krankenversicherung und co zahlen?

Gruß d. mueller

Antworten
Wvacterlxi


Ich glaube das geht, auf der Abrechnung stehen dann ja meist nur die monatlichen Stunden und ich denke mal, die werden das dann einfach runterrechnen und dann ist es ja unter 20 Stunden. Es gibt ja nur monatlich ne Abrechnung und da steht dann der Stundenlohn und die Stunden drauf...

Allerdings, wenn er mehr als 400€ insgesamt verdient, fallen Sozialabgaben und Krankenkasse an... ich musste Krankenkasse selber zahlen, obwohl in meinem Vertrag 20 Stunden standen, einfach weil ich 600€ brutto hatte im Schnitt.

Sbunmflowe?r_7x3


Ganz einfach formuliert:

Wenn die Uni/FH das macht (und er beide Jobs angibt), dann geht es!! ;-) Zumindest aus meiner Erfahrung achten Unis/FHs da extrem drauf (im Gegensatz zu privaten Arbeitgebern). Ich hatte auch mehrere Jahre 2 HIWI-Jobs parallel, und z.T. fielen in dem einen auch mal 20 oder 30 Stunden pro Woche an, dafür konnte ich dann einige Wochen frei machen.

Wie sieht denn der Vertrag aus (was ja wohl der ausschlagebendste Punkt ist!)?

lQiilVja


Allerdings, wenn er mehr als 400€ insgesamt verdient, fallen Sozialabgaben und Krankenkasse an... ich musste Krankenkasse selber zahlen, obwohl in meinem Vertrag 20 Stunden standen, einfach weil ich 600€ brutto hatte im Schnitt.

wenn du als student auf 20studnen basis arbeitest, kannst du auch mehr als 400€ verdienen, krankenkasse wird davon nicht abgezogen. ich verdiene immer zwischen 500-650€.

l%iuiljDa


brutto bzw. ist im grunde (fast) auch netto! ;-)

R'HxW


wenn man als Student mehr als 400 Euro verdient, werden für die Rentenversicherung Beiträge abgezogen: etwa 10% Arbeitnehmer und 10% Student.

R|HW


Bei einer einer schwankenden Stundenzahl hat der Arbeitgeber eine gewissenhafte Schätzung vorzunehmen: Wenn danach im Durchschnitt die 20 Stunden nicht überschritten werden, ist alles ok.

Wenn nicht beide Arbeitgeber Hochschulen sind, auf jeden Fall auch selber beobachten und im Zweifelsfall die Krankenkasse befragen.

Auf jeden Fall die beiden Arbeitgeber voneinander informieren!

g(atxo


Es gibt ja nur monatlich ne Abrechnung und da steht dann der Stundenlohn und die Stunden drauf...

:)z Macht max. 80 Stunden im Monat. Wie die Stunden pro Woche verteilt sind, sieht doch dann keiner.

d[.mujellexr


Wie sieht denn der Vertrag aus (was ja wohl der ausschlagebendste Punkt ist!)?

Ein 0 8 15 Hiwivertrag, da stehen dazu keine Angaben....

Es wird ein Formular ausgefüllt, wo man alle weiteren Jobs + Stunden angeben muss und das geht dann an irgendeine Stelle die dann die Versicherungspflicht beurteilt. :-|

Wobei es bei ihm ja eh nur um Pflege und Arbeitslosenversicherung geht, denn RV zahlt er schon anteilig und er ist nicht Familien sondern Privatversichert.

Aber gut, wenn eh nur die Durchshcnittstunden zählen, sollte es ja keine Probleme :-| geben.

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