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Unglücklich wegen Beruf

SVternKengdelbe


Ich verstehe das Problem von "Texas" sehr gut, ich bin in genau derselben Situation.

Ich mache auch die ausbildung zur Erzieherin, bin aber schon im Anerkennungsjahr. also im allerletzten Jahr. Ich habe nur noch ein halbes Jahr. Deswegen werde ich auf alle Fälle versuchen die Ausbildung bis zum Ende durchzuziehen und selbst wenn ich nur mit einer 4,0 bestehen würde (was im moment danach aussieht) dann habe ich trotz alle dem eine abgeschlossene Ausbildung auch wenn es eine sehr bescheidene Note ist.

Aber mir fällt jeder Tag so unheimlich schwer, ich habe Angst in die Arbeit zu gehen, weil ich alle dem nicht gerecht werde (denke ich) und ich habe auch keine Lust mehr mich anzustrengen.

Meine Mutter glaubt allerdings, dass es nicht daran liegt, dass ich den Beruf allgemein nicht mag sondern eher grundsätzlich fiel zu faul bin um irgendetwas zu ende zu bringen oder mich anzustrengen. (Womit sie nicht unrecht hat)

JEtzt weiß ich aber tortzdem nicht wie es weiter gehen soll. Ich bin jeden Tag so nervös und aufgeregt, weil ich genau weiß dass ich meine Aufgaben nicht so erfülle wie es sich meine Chefin wünscht, mich mehr anstrengen habe ich auch schon versucht, und auch wenn jetzt viele vielleicht sagen, ich soll mich nicht so anstellen, mich zusammenreißen und jeder muss arbeiten gehen, etc, sage ich, dass ich an *meine* Grenzen komme. Nicht jeder ist gleich belastbar.

Zurück zum nervös sein, mir ist jeden morgen so schlecht, dass ich nichts essen kann, weil ich mich sonst übergeben muss. Manchmal tue ich das auch, obwohl ich nichts gegessen habe. Es ist ganz schwer so durch den Tag zu kommen und ich bin jedes mal so heilfroh wenn ein Tag zuende ist. Und Sonntage, so wie heute, hasse ich am meisten, weil ich da auch schon den ganzen Tag nervös bin, nicht richtig essen kann, obwohl ich diesen Tag noch genießen könnte, weil ich frei habe. aber NEIN ich muss ja die ganze Zeit schon an das denken, was mir bevor steht. Es ist so als ob ich jeden Tag eine Klausur schreiben müsste.

Klar die Ausbildung währenddessen wo ich in der Schule war, war einfacher und man hatte auch mehr Zeit für andere Sacehn. Da war ich auch ned so aufgeregt wie jetzt. Aber im Praktikum gings mir schon immer beschissen. Ich weiß nie was ich da eigentlich genau mache. Irgendwie wurschtle ich mich so durch den Tag... Vielleicht hören die Kinder auch deswegen nie auf mich, weil sie merken, dass ich mir fehl am Platze vorkomme... Dabei mag ich meine Gruppe sehr gern und das sind lauter tolle Kinder. Selbst meine Chefin ist super spitze wie sie mit mir umgeht, sie ist sehr einfühlsam. sie fordert zwar viel und ist gewissermaßen streng, aber auf eine angenehme art. Sie schimpft nicht gleich und ist kaum wütend, aber sie bemüht sich immer um eine gute Lösung der Probleme.

Um auf Texas Problem zurück zu kommen: Ich würde ihm empfehlen zumindest bis zur Zwischenprüfung (staatlich geprüfter Erzieher) durchzuhalten und sich währenddessen eine andere Ausbildung zu suchen, sodass er dass Anerkennungsjahr nicht mehr macht, aber gleich im Anschluss eine neue Ausbildung ohne Zeitverluste anfangen zu können. Die Zwischenprüfung ist schon eine abgeschlossene Ausbildung und falls er sich es später anders überlegen sollte und doch noch Erzieher werden will: das Anerkennungsjahr lässt sich problemlos zu einem späteren Zeitpunkt nachholen!

Tpeaxxas72


Hallo Sternengelbe.

Das ist ja wie ein Wink des Himmels, das du schreibst bzw. eine Person auftaucht der es genausogeht auch auf den Beruf bezogen. Ich hätte ein paar Fragen, nur bin ich eigentlich kein Mensch der in der Wunde rumwühlt. Hast du denn jemand mit dem du über dein Problem reden kannst ?

Ich leider nicht, da meine Freunde mir nicht direkt helfen können und meine Familie ist auch schwierig, weil sie glaube es läuft alles und sie findens ja toll, das ich diesen Beruf gewählt habe. Mein 1 Praktikum verlief nicht optimal. Ich dachte jedoch: Okay ich steh noch am Anfang und machte mir mut, dass das noch wird. Jedoch hat sich gerade in den letzten 3-4 Monaten einiges geändert. Es war, man kann sagen wie so ein Aha Effekt. Wo mir einfach klar wurde, so kanns nicht weitergehen. Jedoch ist es schwierig mit meinen Eltern drüber zu reden. Nunja... :-/

Haben denn deine Lehrer mal mit dir gesprochen ? Ich kenne dich nicht, jedoch war es bei mir so das sie meinten bzw. meinen, dass das alles nich bisschen zu früh für mich kommt. Also ich mit meiner eigenen Entwicklung noch nicht abgeschlossen habe, womit sie auch recht haben.

Darf ich fragen, wie du zu dem beruf gekommen bist ? War es dein Wunschberuf ?

Gruß Texas.

P.S. Falls du Fragen hast, frag ruhig ;-)

Du kennst ja sicherlich den Spruch: Wenn einem die Sch... bis zum Hals steht, sollte man den Kopf nicht hängen lassen.

LOara7x9


ich hab nach der Schule eine Ausbildung zur Arzthelferin gemacht. Hab in der Zeit gemerkt das das nicht mein Beruf ist. Habe die Ausbildung abgeschlossen. Mich aber gleich danach für Büroarbeiten in anderen Firmen beworden. Hab gemerkt das ich doch lieber ins Büro gehöre. Tja nach kurzer Zeit hab ich mir gesagt ich mach noch eine Ausbildung, schön und gut, aber auch nicht so einfach. Es ist nicht so einfach eine Zweitausbildungsstelle zu finden. Die meisten Firmen nehmen nur Erstausbilder an.

Wenn Du weißt was Du lieber machen möchtest dann mach es. Such Dir eine neue Stelle. Und so was kann man auch im Lebenslauf schreiben das es nicht das war was Dich glücklich macht.

Viel Glück

K"rabbeUlkäferlxe


Ich stecke auch in einer Ausbildung die nicht so ganz meins ist. Im Betrieb läuft es momentan nicht so ganz, ich mache Fehler, ist als Azubi kein Weltuntergang, aber ich fühle mich einfach nicht wohl. Von Anfang an gab es Ärger im Betrieb, weil die es mit der Ausbildung nicht auf die Reihe bekommen. Die Schule find ich sogar ganz okay, meine Noten sind super, aber ich habe trotzdem nicht das Gefühl, dass ich in der ganzen Sache die ich hier mache aufgehe. Ich weiß aber auch nicht wirklich was ich werden will. Tierärztin fänd ich toll, aber das ist in so weite Ferne gerückt, ich hab kein Abi, habe meine Pferde hier und müsste in ein andere Bundesland zum studieren...

Ich ziehe die Ausbildung durch, weil ich damit relativ flexibel bin...Evtl. finde auch einen Betrieb in dem ich in einem Bereich arbeiten kann der mir doch zusagt. Büroarbeiten kann ich mit dieser Ausbildung auch machen.

Ich denke, dass mir mein Weg irgendwie noch gezeigt wird. Ich habe schon einiges mitgenommen aus der Ausbildung, was den Umgang mit Menschen betrifft. Mein Chef ist ein Idiot, aber auch damit muss ich zurechtkommen.

Ich habe gelernt auch mal den Mund aufzumachen, wenn was nicht passt und das es sogar was bringen kann.

Sagen wirs mal so, momentan ist es so ätzend (Arbeitszeit, Chef, Angstzustände), dass es im Endeffekt nur noch besser werden kann wenn ich das alles durchgestanden habe.

Was einen nicht umbringt macht einen nur härter :)^

K8rabb^elkäferrle


Achja:

Ich denke, wenn ich genau wüsste, DAS wärs, DAS will ich machen, dann würde ich die Ausbildung abbrechen. Aber solange ich so in den Seilen hänge und keinen Plan habe, kann ich auch die jetzige Ausbildung abschließen.

S"ternensgexlbe


Hi Texas,

ja genau dasselbe habe ich auch gedacht als ich deinen Beitrag gelesen habe!

Ich habe zwar meinen Freund mit dme ich über das Problem sprechen kann, aber seine Einstellung ist es eben, dass ich die Ausbildung durchziehe (was ich ja auch mache) und er geht auch fest davon aus, dass ich danach in dem Beruf arbeiten werde. Es schaut im moment zwar auch danach aus, dass ich mangels Alternativen mir wieder eine Stelle im Kindergarten suchen werde, aber ob das das wahre ist?? Ich habe auch shcon überlegt in einen anderen Bereich zu gehen. Habe schon Erfahrungen im SOS-Kinderdorf (Deutschland) und im Hortbereich gemacht. Aber war auch beides jetzt nicht DIE Erfüllung schlechthin. Alles was ich weiß ist, dass ich esliebe mit den Kindern zusammen zu sein. Ich komme aber gar nicht mit Konflikten klar. Also Konflikte, die die Kinder unterinenader haben. Ich schaffe es irgendwie nicht sie zu lösen und bei meiner Anleiterin schaut das alles so einfach aus... Liegt vermutlich auch daran, dass ich eigenen Konflikten auch immer aus dem Weg gehe und selber keine geeigneten Lösungststrategien habe..

Im Unterkurs hat mal eine Lehrerin zu mir gesagt, dass sie nicht denkt, dass ich die Ausbildung schaffen werde, dass war als ich iene 4,0 in der Praxis von ihr bekommen habe. Im selben Praktikum hat mir mein damaliger Anleiter aber eine 1,5 gegeben... Die Meinungen gehen also stark auseinander... Von anderen Lehrern habe ich aber keine "negative" Rückmeldung zu meinem Verhalten bekommen.

Wie alt bist du bzw wie alt warst du als du die Ausbildung angefangen hast? Bei uns raten die Lehrer allgemein 15 und 16 Jährigen von der Ausbildung zunächst ab. Ich war 21 als ich angefangen habe.

Es war übrigens nicht mein Wunschberuf, überhaupt mit Kindern zu arbeiten in dem Alter konnte ich mir überhaupt nicht vorstlellen. Kleine Kinder nerven doch nur... Doch dann war ich der 12 Klasse und es waren SOmmerferien, kam also in die 13 und musste mir mal ernsthaft überlegen was ich danach mache. Studieren? AUsbildung? und wenn ja, WAS überhaupt? ICh habe und hatte nie besondere Intereessen, sowie du das mit dem Klavier spielen beschreibst. Meine Lieblingsbeschäftigung ist schlafen *ggg* und ausruhen, ICh bin ein klassischer Faulpelz. Wenn ich es mir so recht überelge, mache ich zwar echt sehr gerne Sport, raffe mich aber nie dazu auf, bzw gehe höchstens 20min spazieren.

Jedenfalls habe ich mich dann für Grunschullehrerin entschieden gehabt, war vielleicht eine nicht ganz ausgereicfte Überlegung, hatte nie Praktikas gemacht (aber als Verkäuferin in einer Bäckerei gearbetiet seit ich 16 bin) Jedenfalls war mein Notendurchschnitt beim Abi so schlecht (war ja faul und habe es gerade mal so geschafft...) dass ich nicht studieren gehen konnte, also außer NC-freie Fächer. Ich war auch bei einer Beratung einmal von einer Uni aus und einmal von Arbeitsamt aus. Aber dabei kam nichts sinnvolles heraus.

Deswegen habe ich mich für das naheliegendste entschieden: Erzieherin. Ist ja auch im Pädagogischen Bereich.

Und zu meiner Bemerkung vorher, dass ich Kinder nervig fand: Inzwischen liebe ich Kinder. Sie sind so vielfältig, inteeressant und faszinierend. Ich staune immer wieder. SEitdem ich mit der Ausbildung angefangen habe, kann ich mir auch vorstellen selber Kinder zu haben, wo ich früher es immer kategorisch abgelehnt habe, je einmal selber Kinder zu bekommen.


Ich denke, wenn ich genau wüsste, DAS wärs, DAS will ich machen, dann würde ich die Ausbildung abbrechen. Aber solange ich so in den Seilen hänge und keinen Plan habe, kann ich auch die jetzige Ausbildung abschließen.

Ich denke dass ist eine gute Einstellung.

TLeGxAas72


HI.

Also irgendwie klingt das: ,, Mangels alternativen werde ich mir wohl wieder eine Stelle im Kindergarten suchen müssen " so halbgemauschelt, aber nun gut.

So wies klingt bist du von deinen Eltern nicht finanziell abhängig ?

Nun als ich angefangen habe war ich 19 od. 20. Wie dem auch sei, ich habe mittlerweile jeden Tag das Gefühl nichts erreicht zu haben. Ähnlich geht es mir auch mit dem Konfliktlösen. Es fällt mir schwer...

Ich weiss selber noch nicht wirklioch wo ich im Leben stehe und dann schon solch ein anspruchsvoller beruf... Das passt nicht ...

Wie alt bist du ? Sry falls ichs überlesen habe... Ich tippe mal 23-24 ?

Sete4rbneng}elbe


Also irgendwie klingt das: ,, Mangels alternativen werde ich mir wohl wieder eine Stelle im Kindergarten suchen müssen " so halbgemauschelt, aber nun gut.

naja natürlich gibts noch andere sachen was man machen kann, aber das traue ich mich nicht. zb Jungendarbeit, wo ich doch noch nie mit Jugendlichen zu tun hatte und zu sehr angst habe vor männlichen Halbstarken die rein von der Kraft mir überlegen sind... das ist mir zu gefährlich. Also bleib ich halt im Kindergarten wo es schön "sicher" ist.

Ich bin zu Beginn der Ausbildung von zu Hause ausgezogen, meine Eltern haben mich finanziell bis jetzt zum Anerkennungsjahr finanziell unterstützt (zusätzlich zum Bafög).

Jetzt im AK verdiene ich ja mein eigenes Geld. Aber selbst wenn nicht, meine Eltern würden mich immer unterstützen. auch wenn ich sofort abrechen würde und daheim wieder einziehen würde. Natürlich fänden sie es nicht toll und ich müsste mir sofort was neues suchen und nicht auf der faulen Haut liegen. Aber solange ich etwas tue unterstützen sie mich auch. (und ab und an braucht man auch nen Arschtritt, zumindest gehts mir so ;-) )

Ich bin 24.

Hm, auch wenn du das vielleicht gar nicht hören willst, aber ich denke du hast schon etwas in deinem Leben erreicht. Du hast einen SChulabschluss und du hast eine Ausbildung angefangen. Selbst wenn du abbrechen würdest, hättest du 3 Jahre Erfahrung gesammelt. Du hast in dieser Zeit bestimmt viele Sachen gelernt, die dir gar nicht aufgefallen sind, weil es so selbstverständlich nebenbei gegangen ist. Du hattest bestimmt einige "Vorstellungsgespräche" für Praktikas, das kann dir später auch noch nützlich sein. Du hast viel über Kinder und ihre Entwicklung gelernt, den Umgang mit Kindern und noch vieles mehr. All dies hilft dir in deinem Leben um es besser zu verstehen warum Menschen so handeln wie sie es tun. Viele Mechanismen ändern sich im Erwachsenenalter gar nicht mal so sehr. Zb Gruppendynamik, Soziogramme.

Und solltest du mal später Vater werden, wird dir dieses Wissen ganz gewiss helfen dein Kind so anzunehmen wie es ist und zu fördern.

Vielleicht hilft dir das ein wenig die positiven SEiten zu sehen.

Ich hatte heute einen schönen Tag in der Arbeit ;-)

LG

T$exasx72


Hallo Sternengelbe und Co.

Wollte mich einfach mal wieder melden...

Ich habe für mich in der letzten Zeit noch deutlicher festgestellt, das dieser Beruf mich nicht im Leben weiterbringt. Das mag für einige vielleicht unverständlich klingen aber so schaut´s aus. Meine Eltern kritisieren, das ich nichts tue um im Leben weiterzukommen, was auch normal ist aber ich will weiterkommen ! Nur Blockiert dieser Beruf das, weil ich überfordert bin. Manchmal behandeln sie mich ziemlich krass wien Baby ... Jedoch möchte ich ihnen nicht weiter auf der Tasche liegen... Aber was tun ? Bis zum Sommer jobben gehen ? Ich mein ob was findet ist ja wieder ne andere Sache...

Wie gehts dir Sternengelbe ?

Gruß Texas72^^

nvanGche:n


Sag mal, in manchen Bundesländern ist es so, das man erst die Ausbildung zum Kinderpfleger macht, die zwei JAhre dauert und danach macht man weiter bis man Erzieher ist. Hast du schonmal mit einem Lehrer darüber gesprochen, das du wenn du im Sommer aufhörst die Möglichkeit besteht einen Abschluss als Kinderpfleger zu haben.

Es bringt dir absolut nichts hier rumzuheulen. Warst du mal in der zwischenzeit beim Arbeitsamt zur Berufsberatung bzw hast du dich über andere Berufe informiert? Das kann man alles machen ohne den Eltern zu erzählen. Du brauchst mal jemanden der dir richtig in den Hintern tritt, man merkt das du ein unsicherer Mensch bist, warum was verändern, wenn einem von den Eltern alles in den H*** geschoben wird. Hab den Mut und erzähle ihnen das du gerne ab Sommer etwas anderes machen möchtest. Lass die Bombe platzen. Du kannst nicht mit 30Jahren genauso weitermachen. Du bist jung... lass dir das Leben nicht durch dein fehlendes Selbstwertgefühl vermiesen.

ANi!yanQa89


Ich reihe mich mal bei euch ein :)_

Derzeit bin ich im 2. LJ was leider erst grade begonnen hat und meine Ausbildung ist für mich langsam eine einzige Qual. Ich bin zwar noch recht gut von den Noten her, aber das ist auch das einzige was stimmt.

Ich weiß gar nicht welcher Teufel mich in diese Ausbildung getrieben hat. Aber auch ich habe mich entschieden:

Ich schließe das ab, egal wie, auch aus Mangel an Alternativen. Wenn ich 100 % wüsste was ich machen will, ich würde es tun. Aber ich weiß selbst das nicht. Und man wird immer älter...

Ich frage mich aber langsam schon was zuerst kommt: Der Zusammenbruch oder das Ende der Ausbildung. In manchen Wochen ist das echt ein knappes Rennen für mich.

a7quam>erma5id


Hallo,

Ich kann es nicht glauben das ich hier einen Thread gefunden habe, der mir aus der Seele spricht. Ich bin derzeit im Annerkennungsjahr der Erzieherausbildung und bin mit meinen Kräften am Ende.

Ich wusste schon von beginn an das diese Ausbildung nicht für mich ist, weil ich hinter dem Beruf überhaupt nicht stehe und auch der ganze pädagogische Kram mir auf den Senkel geht.

Mir gehrt es genauso wie dir Sternengelbe, ich werde mein Anerkennungsjahr höchstens mit einer 4 abschließen können ( wenn ich überhaupt soweit komme). Und ich bin mir zu 1000000 % sicher das ich NIE wieder in diesem Beruf arbeiten möchte.

Jeder Tag ist für mich eine Qual. Ich hatte im ganzen Jahr keinen einzigen Tag, an dem ich mich gefreut habe aufzustehen und motiviert an die Arbeit zu gehen. Eher im Gegenteil.

Ich habe durch das ganze Jahr soviel Lebensfreude verloren, weine fast jeden Tag und bin einfach innerlich leer.

Ich habe zugenommen, fresse alles aus Frust in mich hinein, habe starke Hautprobleme bekommen und bin unausteglich zu meinen Mitmenschen, weil mir das einfach so sehr zusetzt. :-(

Ich habe selbst kaum Unterstützung , bin auf mich selbst angewiesen und weiß einfach nicht woher ich überhaupt die Kraft auffinden soll , daran festzuhalten?

Ich bin kurz davor alles hinzuschmeißen und einfach aufzugeben. Alleine der Gedanke löst bei mir ne Art Erleichterung und Erlösung aus. So schlecht wie in diesem Jahr ging es mir wirklich noch NIE!

Ich bin leider schon 20 Jahre alt und komme mir einfach schon zu alt vor ,eine neue Ausbildung zu beginnen, wer nimmt den schon jemanden mit einer abgebrochenen Ausbildung? Wahrscheinlich Niemand.

Wie siehts den bei euch zurzeit aus?

Zu Texas möchte ich noch sagen:

Schließe wenigstens die Zwischenprüfung ab, sodass du wenigstens den theoretischen Teil hast. Du liest dich sehr verzweifelt und ich denke wenn du für dich selbst schon herausgefunden hast das selbst der Schulische Kram und auch die Praktikas dich so sehr belasten, das du dir das Anerkennungsjahr nicht antuen solltest, den ab da wird es nur noch schlimmer ( ich weiß wovon ich spreche :-| )

Ich bin so unglücklich in dem Beruf, bin aber selbst viel zu feige etwas dagegen zu tun und vllt einfach abzubrechen.

Ich bin der Meinung, das man als Erzieher arbeiten kann wenn man wirklich komplett hinter diesem Konzept steht und mit vollem herzen dabei ist. Das ist bei mir definitiv nicht der Fall.

MFG

SMnooBpy17


hallo

ich kann nur sagen,ich schließe mich hiermit an...

ich habe genau das selbe Problem,bin total fertig und weiß einfach nicht weiter...

ich mache eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten,bin nun auch schon im 2.Ausbildungslehrjahr und habe auch gemerkt,dass es nichts für mich ist...darunter leide ich noch,dass mein Chef mich nur doof anpöbelt,ich bis jetzt noch nicht alles mache und somit wirklich wenig Kenntnisse habe oder bei manchen Sachen immer noch nicht weiß,wie die Behandlung nun weitergeht...sehr schlecht für mich und für die anderen,weil die ja dann auch nur Stress haben...will ich ja auch nicht :( ich weiß einfach echt nicht mehr weiter...zudem muss ich mein Berichtsheft auch bald mal fertig kriegen,da der Chef das bis zur Abschlussprüfung alles unterschrieben haben muss...ich hatte es ihm schon paarmal gezeigt und er hat es nie unterschrieben war unzufrieden...er hatte mir Hilfe angeboten,die ich nicht angenommen habe...ich habe einfach irgendwie schreckliche Angst vor ihm...da er mir auch schon mal wegen Kleinigkeiten Abmahnungen geben wollte...ich bin oft total am Heulen...selbst meine Freunde können mir nicht helfen,meine Eltern auch nicht...ich allein stehe da als Depp,als faules dummes Kind...nichts wert,wird es zu nichts bringen...zudem habe ich einfach null Bock zu lernen für Arbeiten und habe mich auch sichtlich schon verschlechtert...ich möchte gut sein,ich habe schon den Willen,nur mir fehlt die Kraft...ich weiß nicht wie ich weitermachen soll und ob ich das alles schaffe....ich habe Angst,in der Abschlussprüfung einfach zu versagen...oder vor den ganzen Prüfern zusammen zu brechen...

@aquamermaid ja mir geht es genauso,ich bin auch zu feige um etwas zu tun...ich habe einfach übel Angst...in allem bin ich glücklich nur im Beruf nicht...

aQquamearmaxid


Ich muss auch bis Mai alle Schulischen Aufgaben erledigt haben. Wie es aussieht werde ich es wohl nicht schaffen, ich kriege es einfach nicht auf die Reihe mich zu etwas aufzuraffen, worin ich einfach keinen Sinn sehe, dementsprechend ist auch meine Motivation. In meiner Einrichtung krieg ich auch ständig eins drüber, das macht mir sehr zu schaffen, habe sehr oft überlegt zu wechseln und das haben mir auch sehr viele leute aus meiner Klasse geraten. Naja ich bin halt zu feige. Wüsste auch gar nicht wie ich das meinen Eltern erklären sollte, fühle mich schon genug als Versager. Letztens hatte ich fast nen Nervenzusammenbruch und einen Heulkrampf weil es einfach zu weit geht, es schränkt meine Lebensqualität zu sehr ein. Es tut gut sich das mal von der Seite zu schreiben, bei Leuten die das selbe gerade durchmachen. Ich bereue es so sehr diesen Weg jemals eingeschlagen zu haben. Die Schule war schön und hat mir wirklich viel gegeben vorallem im Hinblick auf meine Persönlichkeit, da denke ich bin ich auf einem guten Weg. Aber der Erzieherberuf ist wirklich überhaupt nichts für mich. Ich sehe mich überhaupt nicht in der Rolle mit Kindern zu arbeiten. Meine Interessen liegen einfach in komplett anderen Feldern und Bereichen.

Ich würde sogar behaupten das ich nie wieder einen sozialen Beruf einschlagen möchte, da ich einfach nicht der Typ dafür bin, ich brauche Rückzugsmöglichkeiten und Zeit für mich in der ich in Ruhe arbeiten kann, das kann ich in diesem Beruf leider überhaipt nicht. Die Verantwortung ist sehr groß und man ist ständig von Kindern, Eltern und Mitarbeitern umgeben.

Ich wünschte ich würde endlich einen Weg daraus finden, bin sehr verzweifelt. :-|

Vielleicht können wir und mit diesem Thread alle ein bisschen hoffnung machen, das alles durchzustehen, dann fühlt man sich wenigstens nicht ganz alleine :)_

MFG

aLquam3ermaTixd


Seele natürlich nicht Seite |-o

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