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Joballtag eines Bwlers

g-agg/aguggxu hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich wollte mal Fragen, wie so der Joballtag eines studierten BWlers im Bereich Steuern und Rechnungswesen/Personal oder Logistik aussieht.

Ich höre immer, dass Rechnungslegung langweilig und stupide sein soll, im Logistikbereich schlimme Arbeitszeiten hat und im Personalbereich immer der A.... ist.

Da ich noch im Studium bin und man immer soviele negative Sachen hört frage ich mich, wie so ein Alltag wirklich aussieht?

DIe Wahl fällt mir nicht leicht.

Zur Info.... In den Grundlagen war ich in allem sehr gut. Nur im Schwerpunkt kommt man ja erst so richtig in die Bereiche hinein und dort geht es richtig ins eingemachte.

Kann mir jemand helfen und was aus seinem Berufsalltag erzählen?

Habe schon einen Schwerpunkt gewählt, aber ich glaube nicht den Richtigen. Merke ich nach 3 Wochen.

Antworten
dtum)mefHragxe


Ich bin kein studierter BWLer, aber ich habe viele um mich rum. Deren Alltag sieht eigentlich genauso aus, wie der von jedem anderen - morgens einstechen, den Tag im Büro verbringen, abends ausstechen. Die Logistiker sind zwischendurch ab und an mal im Wareneingang oder der Produktion zu gange, um abzuchecken, was Sache ist, wenn das System was anderes anzeigt, als die Mitarbeiter in Lager oder Produktion sagen. Und ja, die Logistiker haben häufig längere Arbeitszeiten als andere, werden aber von den Controllern durchaus noch getoppt Kohle ist bei den Logistikern eher mau. Rechnungslegung/Controlling ist wirklich eine furztrockene Materie, das geben die selber ganz unumwunden zu - auf Action darf man da keinen Wert legen. Merkt man denn auch - wenn ich zu denen ins Büro komme, weil ich wieder mal mein entspanntes Verhältnis zum Geldausgeben rechtfertigen muss :=o , ist es so still, dass ich mich fast nicht traue, guten Morgen zu sagen, weil ich fürchte, dass einer zu Tode erschrocken vom Stuhl fallen könnte. Zumindest die Controller bringen aber ein sehr ordentliches Gehalt, um nicht zu sagen ein Schweinegeld, nach Hause.

Was den Personalbereich angeht: die sind natürlich Dienstleister der Fachbteilungen und haben nicht allzu viel zu melden, weil die Fachabteilungen als "Kunde" der Personalabteilung die Vorgaben machen, und auch bei Einstellungen hat bei uns wie in den meisten Unternehmen die Fachabteilung das letzte Wort. Insofern schon ein bißchen der A... Eines konnte ich allerdings in fast allen Unbternehmen, die ich kennen gelernt habe, beobachten: überarbeiten tun sich die Personaler bei Leibe nicht und verdienen dabei nicht schlecht (kommen aber nicht an die Controller ran). Falls ich nochmal auf die Welt komme, könnt ich mir glatt ein BWL-Studium mit anschließender Personalertätigkeit vorstellen. ]:D

J/amaxina


Steuern und Rechnungswesen/Personal oder Logistik

Kannst du nur zwischen den Bereichen wählen?

Als BWL'er kannst du ja nach dem Studium auch in andere Bereiche eintauchen.

gKag1gagugxgu


@ Jamaina

Es gibt noch andere Schwerpunkte, die für mich aber wegfallen, weil kein Interesse.

Es ist halt schwer wenn man sich für einen Schwerpunkt spezialisiert hat, danach in andere Bereiche zu gehen.

Es ist doch frustierend. Egal welchen Schwerpunkt man nimmt, alles wird nieder gemacht und jeder BEreich hat seine Schattenseiten.

Der PErsonalberich ist überlaufen. Controlling und Steuern stupide und Logistik, braucht man ja scheinbar nicht zu erwähnen.

Controller verdienen in der Tat am meißten. Viele sagen aber, dass das gar nicht trocken ist, sondern sehr interessant sein soll. Und die werden ja nun mehr als gesucht.

Hätte ich lieber ein technisches Studium aufnehmen sollen? Ist da der Alltag interessanter? Ich habe mal einige Ingenieurstudenten gefragt was man denn genau im JOb macht. Konnte mir keiner sagen. :-(

Cdrist\allKo


wie so der Joballtag eines studierten BWlers im Bereich Steuern und Rechnungswesen/Personal oder Logistik

Wenn es deine Kreativität nicht zulässt, sich auf der Basis von Wöhe(gibts den überhaupt noch)ein Bild zu machen, empfehle ich ein Praktikum in den Semesterferien oder lass dich durch deinen Prof. als Diplomanden vermitteln.

Ich höre immer,

Hier hörst und liest du auch nur. Bilde dir dein eigenes Urteil, denn die User/innen werden deine künftige Arbeit auch nicht bewältigen. Vor dem Hintergrund, dass du Bj. 1983 bist, solltest du nun wirklich bald in die Hufe kommen.

Was du hier machst ist: Können sie mir bitte einmal sagen wo ich hin will ??

gragggag3ug_gu


Naja habe aber auch schon eine Ausbildung und Arbeit hinter mir. ;-) Nicht im BWL BEreich.

Tja war mir ja acuh sicher wo ich hin will, bis ich es nach 3 Wochen Schwerpunktreinschnuppern nicht mehr genau weiß.

Den Wöhe gibt es noch, das Buch zumindest, er selber ist tot ;-)

Tja und meine Frage ist einfach generell der BWL Alltag wenn man studiert ist. Im Praktikum bekommt man ja leider immer nicht ganz so viel mit.

Aber Cristallo; ein wenig hast du Recht. Ich weiß egrade nicht wo ich hin will. Oder anders gesagt, weiß ich im Moment nicht, ob ich überhaupt auf dem richtigen Weg bin.

Hätte ich nicht was ganz anderes machen sollen. Hätte Lust gehabt auf Wirtschaft/Politik und Chemie auf Lehramt z.B.

Da sollte mein Alter ja sogar ganz Vorteilhaft sein. Tja man überlegt dann einfach, ob das alles so richtig ist. Bin ich nicht am Ziel vorbei gelaufen?

Am Anfang hat mir das Studium gefallen, habe es mir zumindest eingebildet. Jetzt weiß ich gerade nicht mehr ob ich meine Profession gefunden habe. Ich bin eine 1,x Studentin, eine der besten meines Semesters. Notlich hebe ich mich schon sehr ab.

Während dem Studium habe ich auch gemerkt, dass ich Talent habe Dinge anderen zu erklären oder ich liebe Wirtschaftsrecht bzw Recht im allgemeinen. Das wusste ich zuvor nicht. Alle hatten mit den Beiden Recht VEranstaltungen Probleme durchzukommen. Ich habe mit ner 1 vorm Komma abgeräumt. Tja, meine Talente kommen jetzt erst zum Vorschein. %:| %:| %:| %:|

Mjara^3x33


Ich studiere auch Wiwi und kann sagen, versuch nicht in die Abteilung Finanzen reinzukommen...das ist wirklich Stress pur, ich spreche aus Erfahrung.... :-/

JqC0L


Also ich habe BWL studiert und bin in der Wirtschaftsprüfung gelandet. Also Rechnungswesen in Extremform ;-)

Ganz ehrlich: Der Job macht mir grundsätzlich echt spaß, der Stress geht bei mir (Winter: 8-12h Arbeitstage, Sommer immer 8h und auch mal 2 Monate Urlaub)

Nun zum Aber: WP-Gesellschaften behandeln ihre Mitarbeiter ... naja sagen wir mal ... mit recht wenig Respekt. Lob gibts nicht, alles wird für selbstverständlich gehalten. Das ist bei meinem Arbeitgeber so (eine der Big3), das ist aber vor allem auch bei kleinen der Fall wenn ich die Kritik im Bekanntenkreis so höre.

Vorteile an dem Job:

- Junge Teams, Mitglieder sind zwischen 25 und 35

- Innerhalb der Teams tolles Arbeitsklima

- Gut bezahlte Überstunden

- Urlaub im Sommer (Nixx für Skifahrer)

- Im Vergleich zu sonstigen Rechnungswesenjobs echt Abwechslungsreich

- Möglichkeit bei den großen auch mal in andere Bereiche zu schauen

- Gutes Sprungbrett

- Berufsexamen werden bezahlt (bei den großen)

Nachteile:

- Im Winter/Frühling teilweise echt stress

- teilweise sehr anspruchsvoll

- Urlaubszeiten ziemlich auf den Sommer beschränkt

Voraussetzung in meinen Augen ist noch IT-Verständnis, zumindestens bei uns wird das inzwischen vorausgesetzt, da auch Prüfungshandlungen immer mehr IT-gestützt erfolgen und auch IT-Systeme des Mandanten wollen verstanden werden (SAP-Systeme)

Aber es gibt auch schwarze Schafe in der Branche, P*C z.B. hat im letzten oder vorletztem Jahr fast alle Neueinsteiger bei Probezeitablauf raus geworfen – also vorher informieren.

M4araL333


Also ich habe BWL studiert und bin in der Wirtschaftsprüfung gelandet. Also Rechnungswesen in Extremform

zzz zzz , das war der langweiligste Bereich für mich :-) wie ich die klausuren in Wiprüfung gehasst habe :(v

g$aggTagug?gu


Das ist ja lustig. Irgenwie scheint doch der eine dies gut zu finden und der andere das andere ;-D

Ich denke das Problem an der ganzen Sache ist diese riesen Bandbreite der BWL. SIch da für eines zu entscheiden ist ganz schön anstrengend.

Aber mit dem Bereich Steuern und Rechnungswesen könnte man doch aich ganz normal in die Rechnungswesenabteilung eines z.B. Handelunternehmens? Oder ist das nicht so toll?

Ist dieses Gerücht, das Wirtschaftsprüfer den ganzen Tag nur Häkchen machen richtig?

Und Urlaubszeit im Sommer hat doch auch was für sich.

Also ich muss dazu sagen, dass es mir eigentlich primär darum geht, dass mir der Job Spaß macht. Geld ist jetzt nicht so wichtig für mich. Wichtig ist auch, dass ich nicht 60h täglich arbeiten muss. Mir ist mein Privatleben sehr wichtig.

g)agg9agauhggu


@ Mara

Was machst du denn jetzt genau? Bist du schon fertig? Hast du nen Job? In welchem Bereich wenn ja?

Mpaera333


@ gugagagguag

Ne ich bin noch nicht fertig, arbeite aber neben bei als Werkstudent in einem großen Unternehmen ( ohne den Namen zu nennen ;-) ).

Es kommt immer drauf an, in was für einem Unternehmen du arbeitest, ob es ein Unternehmen ist, das gerade im Aufbau ist oder schon lange besteht. Du kannst das daher nicht von dem Bereich abhängig machen, so nach dem Motto "Ich arbeite im Bereich Steuern, denn da ist nicht viel los". Das ist in jedem Unternehmen anders.

Am wichtigsten ist es immer, dass man sich mit den Kollegen versteht und dir die Arbeit Spaß macht.

Z"werge|nfrau


Ich studiere zwar kein BWL, sondern gleich Steuerwesen, aber will dir trotzdem aus dem Arbeitsalltag berichten.

Steuern sind nicht öde und die Arbeit auch alles andere als stupide und wer das erzählt, hat von dieser Branche keine Ahnung. Denn es geht eben nicht darum, Schema F anzuwenden, sondern zu gestalten. Es geht um Beratung, um das Aufzeigen von Möglichkeiten – immer mit dem Hintergrund, auf legalem Weg so viele Steuern wie möglich zu sparen.

Wie sieht mein Alltag aus? 8h lang Stress, extremer Leistungsdruck, an Lob wird ziemlich gespart und Arschtritte gibt's dafür (fast) gratis. Aber es macht Spaß, es gibt ständig etwas neues zu lernen, man muss dafür sich ununterbrochen fortbilden. Endziel ist – zumindest bei mir – vorab der Steuerberater.

gLaggagEuggu


@ Mara

Ich verstehe nun nicht genau, was du meinst ??? ???

Ich muss mich ja auf einen Schwerpunkt spezialisieren und in dem Bereich werde ich meine Abschlussarbeit schreiben und werde dann wohl auch da unterkommen.

Oder sehe ich das falsch?

@ Zwergenfrau

Ja, leider wird viel geredet, besonders in den anonymen Welten des Internets.

Das was du erzählst hört sich wieder viel positiver an, als das was man sonst so liest. Meißtens schreiben im Internet ja Leute, die aus einem ganz anderen Bereich kommen.

Ansonsten findet man so richtige Alltagsberichte nicht so wirklich im Internet.

MKarLa33x3


@ gagadggaga

Muss nicht unbedingt sein, ich kenne einige, die sich im Studium auf einen bestimmten Bereich spezialisiert haben, aber jetzt in einem ganz anderen Bereich arbeiten. Den Job, den ich momentan mache, ist auch nicht identisch mit meinen Schwerpunkten. ok, ist zwar nur ein Studentenjob, aber trotzdem...

Aber was ich dir vorhin damit sagen wollte, ist, dass du dich am besten auf den Schwerpunkt spezialisieren sollest, der dir auch gefällt und dich nicht danach richtest, wieviel Arbeit nach deinem Studium auf dich zukommst. Also z.B. zu sagen, dass in der Controlling-Abteilung so viel zu tun ist und du das deshalb jetzt nicht als Schwerpukt wählst, oder so. Denn wieviel Arbeit auf dich zukommt, kommt immer aufs Unternehmen an. verstehst du jetzt? ;-)

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