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Joballtag eines Bwlers

C-rist>allxo


@ Gagga

Aber Cristallo; ein wenig hast du Recht. Ich weiß gegrade nicht wo ich hin will. Oder anders gesagt, weiß ich im Moment nicht, ob ich überhaupt auf dem richtigen Weg bin.

Hätte ich nicht was ganz anderes machen sollen. Hätte Lust gehabt auf Wirtschaft/Politik und Chemie auf Lehramt z.B.

ja, ich denke Komiker, denn mit diesem Ausspruch:

Den Wöhe gibt es noch, das Buch zumindest, er selber ist tot

bringst du jeden Saal zum völlig hysterischen Gebrüll. ;-D

ZBw2erge$nfrau


Freut mich, wenn ich dir ein bisschen weiterhelfen konnte. Allerdings arbeite ich auch bei keiner der bekannten großen WP-/StB-Gesellschaften. Der Arbeitsalltag da mag völlig anders aussehen.

Welchen (falschen) Schwerpunkt hast du denn gewählt? Steuern sind mit Sicherheit nicht einfach zu lernen und es hat weniger mit auswendig lernen zu tun, als mancher sich vielleicht vorstellen mag. Denn es ist so viel, dass man sich garantiert nicht alles merken kann. Letztendlich muss man sich in ein rießiges (auf den ersten Blick unlogisches) System eindenken, bevor man anfängt, damit zu spielen.

Aber ich warne dich: Steuermenschen sind komisch. Und viele nicht gerade "alltagstauglich". In den Büros sitzen viele, viele Zicken und der Ton kann sehr raus sein. Alles in allem ist es aber ein abwechslungsreicher und interessanter Job.

d`ummsxch[mar!rer74


Vorteile:

- Junge Teams, Mitglieder sind zwischen 25 und 35

- Innerhalb der Teams tolles Arbeitsklima

- Gutes Sprungbrett

Für mich als nur 2.Hand-Kenner der Big3 liest sich das so:

Der Job ist so stressig, das Arbeitsklima oft schlecht und die Bezahlung (in den unteren Ebenen) eher besch...eiden, so dass alle spätestens mit 35 die Flucht ergriffen haben (oder mit viel Ellenbogen in die höheren Ränge vorgerückt sind).

Tkorto_la


Mal davon abgesehen, dass es die Big4 sind, muss ich dummschmarrer recht geben. Zu wenig Leute, zu viel Arbeit (bis zu 70 Stunden die Woche, die z.T. offiziell erlaubt sind; mal von den Stunden abgesehen, die dann unter der Hand noch gemacht werden), zu wenig Budget (Überstunden werden oft gar nicht aufgeschrieben), Urlaubssperre von Oktober bis April, Zwangsurlaub und Überstundenabbau in den Sommermonaten, wenn nichts zu tun ist, ständiger Akquisedruck auch schon auf unteren Ebenen, wenn man Glück hat, sitzt man nur im Auto und kann abends nach Hause fahren, wenn man Pech hat ist man für Wochen oder gar Monate im Hotel, bescheidene Gehälter im Vergleich zu ähnlich anspruchsvollen Positionen in anderen Branchen, up or out (auch wenn es so offiziell nicht genannt wird, aber je länger man ohne Karrieresprung dabei ist, um so schlechter werden die Bewertungen) - das ist die Realität in der Wirtschaftsprüfung.

T/ort9ola


JCL

- Gut bezahlte Überstunden

Ich kenne keinen, der sich die Überstunden auszahlen lässt, weil am Ende einfach nichts übrig bleibt. Sofern es die Möglichkeit gibt, werden Überstunden gerne im Sommer abgebaut. Und wenn es mal nichts zu tun gibt, wird man auch mal gerne dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben oder sogar ins Minus zu gehen. Die nächste Busy Season kommt so sicher wie das Amen in der Kirche.

- Möglichkeit bei den großen auch mal in andere Bereiche zu schauen

Aufgrund der zunehmenden Spezialisierungen eher nur bedingt möglich. Ein klassischer Wirtschaftsprüfer kann nur rudimentär die Aufgaben eines IT-Systemprüfers oder Prozessspezialisten wahrnehmen, Steuerberatung ist klar von der Abschlussprüfung getrennt bei den Big Four.

- Berufsexamen werden bezahlt (bei den großen)

Schön wär's. Ich habe gut draufzahlen müssen, da als Abschlussprüfer einem für das Steuerberaterexamen nur relativ wenig in Form von bezahlter Freistellung gewährt wird. Die annähernd drei Wochen (abhängig vom jeweiligen Bruttoverdienst) reichen aber bei weitem nicht aus, um sich auf das Examen vorzubereiten. Für das WP-Examen erhalten Mitarbeiter im Prüfungsbereich etwas mehr, aber auch das reicht nicht einmal aus, um die Vorbereitungszeit komplett abzudecken. Die ganzen Vorbereitungskurse und Prüfungsgebühren sind hingegen aus eigener Tasche zu bezahlen.

Aber es gibt auch schwarze Schafe in der Branche, P*C z.B. hat im letzten oder vorletztem Jahr fast alle Neueinsteiger bei Probezeitablauf raus geworfen – also vorher informieren.

Na ja, die Big Four tun sich da alle nichts. Die anderen drei hatten nur das Glück, etwas geschickter agiert zu haben und sich nicht unbedingt in Internetforen, der WirtschaftsWoche und der FAZ wiederzufinden. Und die ganze Aktion, wie sie abgelaufen ist, wurde von sehr vielen Mitarbeitern bis hinauf in die Partnerebene sehr stark kritisiert.

S$chovggi Fan


Die Fachrichtung Marketing/Vertrieb reizt Dich gar nicht?

g<agga|guxggu


So hallo nochmal,

es ist ja nun schon länger her, dass ich geschrieben habe. Irgendwie war der Fadne schnell in der Versenkung.

Ich würde nun gerne mal wissen, was ein Hochschulabsolvent in einer Finanzabteilung macht?

Ich unterhielt mich in einem anderen Forum darüber, jedoch kam die Antwort, dass man keine Jahresabschlüsse macht und weder in der Finanz-noch-Bilanzbuchhaltung tätig sei. Aber was macht man dann? Ich ahbe da gerade keine weiteren Vorstellungen dazu. ":/

gCaggag!uggu


zzz zzz

Mqarax333


Was ein Hochschulabsolvent in einer Finanzabteilng macht, kommt doch auch immer auf die Branche an. Wieso machst du nicht mal ein Praktikum in einem Unternehmen? Bist du noch Student?

g8agg5ag(uggu


JA ich studiere noch. Mich verwirren diese Unterschiedlichen Antworten ein wenig.

Ein Praktikum werde ich wohl erst im Sommer schaffen.

MfagNni


Ich finde den Thread auch ganz interessant. Ich steh aber nicht vor der Entscheidung einen Schwerpunkt zu setzen, sondern was ich überhaupt studiere. Ich spiele mit dem Gedanken BWL/VWL/WiWi zu studieren. Aber das hier hört sich nicht so begeistert an ;-D

Wie kamt ihr darauf BWL zu studieren? Es ist ja nicht gerade ein "Kindheitstraumberufswunsch" wie zB Feuerwehrmann oder Tierarzt. Und hat von euch jmd in BaWü studiert ?

M,ara3x33


Ich spiele mit dem Gedanken BWL/VWL/WiWi zu studieren. Aber das hier hört sich nicht so begeistert an ;-D

Wie kamt ihr darauf BWL zu studieren?

Man kann in verschiedenen Bereichen arbeiten, man muss sich nicht auf was bestimmtes festlegen. Ist ein sehr vielfältiger Beruf. Und das Studium ist gar nicht soo trocken wie sich das vielleicht anhört ;-)

wwinnetoWu-dler.-zweixte


Ich stehe am Ende meines Berufslebens. Ja, ich habe einen sog. Kindheitstraumberuf studiert - allerdings nicht meinen persönlichen, und schon das war falsch.

Für mich steht Sinn vor Sicherheit und Geld.

BWL/VWL/WiWi würd ich niemals studieren!

Auch nicht meine jetzigen (hochangesehenen) Beruf!

Ich würde das studieren, was mich schon als Kind interessiert hat.

Meine 3 Kinder haben sich danach gerichtet, und 2 haben "Orchideenfächer" studiert.

Und: Sie haben Arbeit, verdienen gut und sind glücklich (anders als ich)

Geld ist weniger wichtig als Sinn, glaub mir!

Mwar0a3x33


Geld ist weniger wichtig als Sinn, glaub mir!

Es gibt aus Leute, die nicht des Geldes wegen BWL/Wiwi studieren, sondern wirklich nur des Interesses halber. Unglaublich, aber wahr ;-)

M4a.ra33x3


Ähh ich meinte der Interesse halber....oder so ähnlich...deutsche Sprache, schwere Sprache :=o

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