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Pharmazeutisch-kaufmännischer Angestellter (Pka)

ni1cknr4me hat die Diskussion gestartet


Hi,

ich würde gerne in der Apotheke arbeiten, bin aber nicht klug genug, um zu studieren. Deswegen würde nur noch PKA und PTA in Frage kommen.

PTA kommt allerdings auch (noch) nicht in Frage, da es hier nur Privatschulen dafür gibt – teuer.

PKA scheint ja gar nicht wirklich ... gemocht zu sein. Habt ihr da Erfahrungen aus dem Beruf?

Darf man wirklich keine Medikamente verkaufen? Warum?

Ist eine Weiterbildung zum PTA später Möglich, ohne den Job zu kündigen (PKA)?

Antworten
GhiftmiYscher(in08x9


Eine Weiterbildung ist sicher möglich, die Apotheker sind immer froh, wenn die PKA auch PTA sein kann :)z

PTA-Schule würde nur 1 Jahr dauern, danach verdienst du ja schon Geld und einen Job bekommst du mit der Ausbildung sicher!!! Kannst du nicht eine Hilfe für Deine Ausbildung beantragen oder einen Berufsausbildungskredit (wenn es sowas gibt wie beim Studium?) aufnehmen? Es würde sich in der Branche schon lohnen, weil gerade Männer gesucht werden (die werden nicht schwanger ;-) daher hättest du Supergute Chancen)

Als PKA darfst du eigentlich keine Medikamente verkaufen (manche Apotheken lassen Dich trotzdem) es wäre also mehr ein Job hinter den Kulissen.

n)1cik:n4mxe


Es dauert wirklich nur ein Jahr? Ich dachte 2 Jahre plus das 6 monatige Praktikum (bezahlt).

Ich würde wirklich sehr gerne PTA machen – LIEBEND gerne – aber das Geld fehlt und Schulen ohne Schuldgeld gibt es hier nicht in der Nähe. :-( Ein Auto habe ich nicht, um die Stunde dort hin zu fahren.

Weißt du, wie diese Weiterbildung aussähe? Möchte später unbedingt zum PTA weiterbilden lassen.

G'iftwmiscGherxin089


Ich les grad auch 5 Semester, bin mir aber relativ sicher, dass meine Komilitonin das schneller gemacht hat!!! Vielleicht ganztags je nach Schule? Schau nochmal auf die Seiten in der Umgebung!!!

Das Problem an der Weiterbildung ist, dass du schon in die normale PTA-Schule gehen musst, einige Dinge von der PKA-Ausbildung werden dir sicher angerechnet!!! Du könntest dann eben, wenn du PKA bist sehr gut nebenbei in der Apotheke jobben und wenn du den richtigen Apotheker findest unterstützt der Deine Ausbildung sehr gerne – hier in München zumindest, weil viele neue PTAs PKAs benötigt werden!!!

Die Ausbildung würde sich auf jeden Fall lohnen!!!

MFedifhra


Es gibt auch staatliche PTA-Schulen, aber die sind sehr beliebt -> höhere Bewerberzahl.

Ich bin auch am Überlegen, ob ich die Ausbildung als Zweitweg mache, bin mir aber ziemlich unschlüssig, was das angeht.

nq1c:kn4xme


Die staatlichen Schulen sind leider zu weit weg. Qualifiziert wäre ich, denke ich (Realschulabschluss mit 2,0 und nein damit will ich nichts anderes machen).

Das mit der Weiterbildung würde mich sehr stark interessieren. Also als PKA kann ich dann nach meiner Ausbildung zum PKA nicht mehr arbeiten, weil ich die Ausbildung zum PTA dann komplett neu machen muss und somit auch Vollzeit in die Schule muss?

G&iftmis,cherixn089


Soweit ich weiß dauert die Schule nicht ewig... Du könntest z.B. Samstags arbeiten oder Abends bestimmte Tätigkeiten in der Apotheke übernehmen. Ausgebildete Aushilfen werden gerne genommen und du würdest stundenweise bezahlt werden.

nH1c7k#n4xme


Okay, aber so gesehen muss man die Ausbildung komplett neu machen? Also nichts mit Weiterbildung?

Wäre schön, wenn jemand wüsste, wie so etwas ist und abläuft. Zumindest muss ja irgend etwas angerechnet und verkürzt werden oder oder oder....?

G4iftGmischer1in08x9


Wenn du hier niemanden mehr mit Erfahrung findest könntest du mal im Sekretariat irgendeiner PTA-Schule anrufen, die müssen das wissen!!! Viel Glück :-)

G'ibbysToxny


Also ich muss dich etwas runter holen. Die Ausbildung dauer sehrwohl 2 Jahre. 10 Prüfungen sind nach diesen 2 Jahren und dann folgt das halbe Jahr Praktikum indem man etwa 5oo Euro verdienen kann, bevor die mündliche Abschlussprüfung die Ausbildung abschließt. 4 Wochen Apothekenpraxis muss in den Ferien abgeleistet werden. Es gibt staatliche Schulen die ein wenig billiger sind zum Beispiel in Leipzig. Aber ich kann mir nicht vorstellen das du noch arbeiten kannst. Von 8 bis 15 Uhr in der Schule, Hausarbeiten, hohes Lernpensum, (wir hatten ca. 18 Fächer und 3 praktische Fächer im 14 tägigen Wechsel, dazu kam Englisch in der Apotheke und Latain als neue Fremdsprache). Überall musste man gute Noten haben da eine schlechte allein einen schon reingeritten hat.

Vorteil PTA du kannst alles machen. Ich liebe diesen Beruf. Man kann Salben herstellen, Ausgangsstoffe prüfen, mit den Kunden arbeiten sie beraten, mit Ware umgehen Rechnungen bearbeiten und das Warenlager kontrollieren. Als PKA hingegen bist du auf das Warenlager und das Rechnungswesen beschränkt und du darfst Kunden bedienen sofern sie Kosmetik oder Drogerieartikel wie Bonbons, Inkontinenzvorlagen oder Babyartikel kaufen wollen.

Das stört die meisten Apotheker natürlich insoweit da du dann begrenzt einsetzbar bist und da alle und Apotheker zur Zeit besonders Geld sparen muessen stellen sie wenn nötig lieber eine PTA ein als eine PKA.

Ich muss auch zugeben das was Rechnungswesen angeht eine PKA durchaus seine Vorteile hat, aber das kann sich eine PTa auch durch Seminare aneignen, umgekehrt nicht.

Ich hoffe du findest eine Lösung sei es durch ein Bafög etc. aber überdenke noch eins, zur Zeit ist es für Apotheken schwer, es gibt nämlich das Arzneimittelmarktneuordnungsgesetz das übel bei den Apothekern ankommt sprich das hohe Geldverluste bedeutet. Keiner weiß wie es im nächsten Jahr wird und so sind alle vorsichtig mit Neueinstellungen, und ich glaube nicht das es jetzt noch besser wird bei unserer Regierung. Muss aber jeder selber wissen. Informiere dich aber mal ein wenig darüber LG

nf1ckUn4mxe


Danke, aber das hatte ich mir ja schon gedacht. Über die Leistung in der Schule mache ich mir keine Gedanken, obwohl es sich schon relativ schwer anhört.

Weißt du denn etwas über eine Weiterbildung vom PKA zum PTA? Kann mir kaum vorstellen, dass es keine Weiterbildung gibt und dass man die Ausbildung komplett neu machen muss... Ansonsten muss ich ja PKa erst gar nicht lernen, sondern hole mir einefach einen Aushilfsjob, bis ich die Kohle für die Ausbildung zum PTA zusammen habe.

Aber gefallen würde mir PKA -> PTA natürlich besser. Ich hoffe doch stark, dass mir da zur Weiterbildung jemand etwas sagen kann, ansonsten versuche ich baldig deinen Tipp, Giftmischerin089. :-)

n/1ckNn4mxe


Was mir noch einfällt... Wo wären die Schulen für PKA eigentlich? Habe die Befürchtung, dass diese auch weit weg sind, das wäre ja aber noch blöder, da man nur zwei Tage die Woche dort ist.

r6osag_SchXäfchen


Ein guter Freund von mir ist Apotheker und ich hab mir das letzte Tage nochmal von ihm erklären lassen, wer was in der Apotheke zu sagen hat ;-)

Er meinte, diese PKAs werden kaum noch angestellt, eben, weil es günstiger ist, eine/n PTA dafür anzustellen, der/die kann dann eben beides, bedienen und einkaufen. Die PKAs sind eben nur fürs Warenlager und höchstens für die Sachen, die der Kunde sich so mitnehmen kann, also die, die quasi vor der "Theke" (wie heißt das nochmal? HB oder so? ":/ ) stehen, zuständig (aber dafür würde eben keiner eine PKA nach vorne holen), oder mal einen Tee mischen könnten die auch. Und er meinte, bei ihm in der Apotheke müssten die halt auch viele "Scheißaufgaben" machen, das, wozu die Apotheker oder PTAs keine Lust haben, also auch putzen, aufräumen, Botendienste, spülen, ans Telefon gehen usw. . Wie gesagt, so ist es da, wo er arbeitet. Er meint, das wär ein eher undankbarer Beruf.

Ich hab dann auch gefragt, ob die sich nicht weiterbilden und dann auch beraten können... er meinte nicht, da PKAs in der Ausbildung halt mehr kaufmännische Sachen lernen und nur ein kleiner Anteil des Unterrichts sich mit Medikamenten und diesem ganzen Kram beschäftigt, es wär vielleicht von Vorteil, wenn man vorher diese Ausbildung gemacht hat und danach dann zur PTA-Schule geht, aber es wär schon komplett anderer Unterricht.

Aber frag doch einfach mal nach einem Praktikum irgendwo. Ist ja vielleicht in jeder Apotheke anders, dann kannst du dir dein eigenes Bild machen.

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