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Warum sagen einen Kollegen nichts?

kfleineNsschxaf86 hat die Diskussion gestartet


Guten morgen!!!

Einer Freundin ist folgendes passiert. Sie wurde innerhalb der Probezeit gekündigt, gut sie war eh unglücklich dort und hat auch wieder was neues gefunden.

Sie ist gelerne Bürokauffrau.

Aufjedenfall, hat sie sich gewundert warum ihr ehemaligen Kolllgen aufeinmal so komisch zu ihr waren. Keiner hat mehr groß mit ihr geredet. Nunja jetzt kenn sie ja den Grund.

Die Kollegen wussten schon ein paar Wochen vorher das sie gekündigt wird, haben ihr aber nichts davon gesagt.

Sie fragt sie warum eigentlich? Haben die Kollegen Angst, dass sie dann auch gekündigt werden? Dürfen sie nichts unter vorgehaltener Hand sagen?

Oder sind sie einfach nur zu feige gewesen?

Was meint ihr dazu? Würdet ihr eueren Kollegen sagen wenn ihn die Kündigung droht?

Sie ist einwenig sauer auf ihre ehemaligen Kollegen, klar kann ich verstehen, aber die werden auch ihre Gründe haben, warum sie nichts gesagt haben.

Schlimm finde ich nur, dass sie dort wie Luft behandelt wurde und keiner mehr mit ihr gerdet hat.

Antworten
Jxorbi


Gekündigt zu werden ist sicher sehr schlimm. Wenn die Kollegen kaum mit einem sprechen ist das sehr schlimm. Wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass die Kollegen gewusst haben, dass man gekündigt wird und deshalb kaum noch mit einem gesprochen haben, dann ist das richtig fies.

Vorausgesetzt, es ist wirklich so, dass die Kollegen bereits bescheid und deshalb nicht mit ihr gesprochen haben: Dann ist das ganz superschlechter Stil von dem Unternehmen! Und sie kann froh sein, dass sie da weg ist, da sie ja eh schon unglücklich war.

Warum eigentlich? Was ist da vorgefallen? Kann es auch sein, dass die Kollegen aus anderen Gründen nicht mit ihr gesprochen haben?

Aus anderer Sicht kann ich sagen, dass ich leider aufgrund meiner Position unmittelbar solche Personalentscheidungen bereits sehr früh mitbekomme. Aber ich bin zu Stillschweigen verpflichtet und würde niemals über vertrauliche Dinge sprechen, die ich im Rahmen meiner Aufgabe erfahre. Das gehört zu meinem Job, den ich schnell los wäre, wenn ich diesen Grundsatz durchbrechen würde.

k/leines'schaf8x6


Soweit sie es mir erzählt hat ist nichts vorgefallen, die Kollegen waren alle nett gewesen. 2 Wochen bevor sie die Kündigung bekommen hat, haben sie alle gemieden.

Sie meinte halt an den Tag wo sie die Kündignug bekommen hat, hat eine Kollegin zu ihr gesagt. Sie solle nicht krankmachen, sie werde noch gebraucht. Bis die neue anfängt.

Meine Freundin hat dann noch 1 Woche brav gearbeitet, die andere Woche nicht mehr, sie musste ja wegen ihren neuen Job umziehen und hat unbezahlten Urlaub genommen.

k:leindessLchaf8x6


Bevor ichs vergesse, meine Freundin hat einigen ehemaligen Kollegen eine mail in einen sozialen Netztwerk geschickt und sie darauf angesprochen.

Sie hat bis heute nichts mehr von dennen gehört.

W_aschmaschmineEnw-undxer


Gibt Arschlöcher.

Ist mir auch schonmal passiert. Wenn die Bindung zu den Kollegen nicht besonders eng ist, dann macht man es sich halt leicht. Sobald man weiß, dass die Eine ohnehin gehen wird, dann kann man sie ja quasi als gekündigt und entfernt betrachten. Da lohnen sich keine Investitionen mehr.

Schön ist was anderes.

kTl!einnesscHhaf86


Vielleicht hatten die Kollegen auch Angst ihr etwas zu sagen, weil sie sich hätte krankmelden können. Oder das sie gleich zum Chef geht und fragt was das soll... .

Vermutlich hatten die Kollegen auch mehr Angst um ihren eigenen Job.

Wie ich vermute wird sie da nicht locker lassen, bis sie weiß was ihre Kollegen sich so dabei e gedacht haben.

Hat das überhaupt Arbeitsrechtlich Konsquensen wenn ich meinen Kollegen erzähle das er bald gekündigt wird? Obwohl er es offizell nicht wissen darf?

C5rista:llo


Mit Verlierern solidarisiert man sich nicht.

Vermutlich hatten die Kollegen auch mehr Angst um ihren eigenen Job.

:)^

WNatper0li


Komisch, dass die Kollegen das überhaupt schon wussten... also ich denk mal sie durften das nicht sagen. Nicht so sehr wegen ihrem eigenen Job, sondern wahrscheinlich hat da schon der Chef ein Auge drauf. Also wenn ich wüsste, ich flieg in 2 Wochen raus, denkste ich würd da noch nen Finger krumm machen? Sicher nicht ernsthaft. Fraglich, ob ich überhaupt noch arbeiten gehn würde. Urlaubsanspruch entsteht in manchen Jobs auch von Anfang an, wenn die Probezeit ein halbes Jahr ist, sind das schon so 10 Tage. DIE würde ich dann nehmen. Natürlich darf ich dann nicht vorher schon wissen, dass ich entlassen werde, damit man mich auch ja bis zum letzten Tag ausnutzen kann, denn am besten arbeitet sichs ja "hoffnungsvoll" und treudoof... :=o

dKeas>t>gxt


ich war mal so frei und habe eine bevorstehende kündigung angesprochen.es hat mir eine rüge von der chefseketärin eingebracht mit dem hinweiss,das sie davon absieht es dem chef zu sagen.

wenn jemand gekündigt wird ,ist das chefsache und die anderen haben sich rauszuhalten,oder handeln sich eventuell sogar einen verweiss( ":/ ich weiss gerade nicht ,wie das richtig heist) einen .

sie war auch noch in der probezeit,das heisst.sie hat auch noch keine so innige kollegiale bindung ,das diese sich dafür den mund verbrennen wollen.

Aosixga


Der Chef ist ja auch so ein Sozialschwein

Statt fair zu sein und zu kündigen hat er die Mitarbeiterin noch ein paar Wochen lang arbeiten lassen.

Dass die Kollegen die Kündigung nicht verraten haben...gut, durften die wohl nicht. Aber dann jemanden wie Luft behandeln ist imho absolut nicht fair !

N4andoana


Es dürfte schwer sein, als Kollege nichts sagen zu dürfen, und sich dem Betroffenen gegenüber noch normal, fröhlich und freundlich zu verhalten. Deswegen war der Rückzug und das "wie Luft behandeln" wohl eher die einzige Möglichkeit, dem schlechten Gewissen aus dem Weg zu gehen. Was soll man denn sonst machen? Den eigenen Job riskieren wegen einer Mitarbeiterin, die dann sowieso bald weg ist, wäre doch dumm.

IKnim6inxi


Es dürfte schwer sein, als Kollege nichts sagen zu dürfen, und sich dem Betroffenen gegenüber noch normal, fröhlich und freundlich zu verhalten.

Richtig. Ich war in meiner vorherigen Firma im Betriebsrat und bekam daher natürlich mit, dass der Kollege mir gegenüber gekündigt werden sollte und ich seine Sachen übernehmen würde... Ich saß da also die ganze Zeit mit einem Kloß im Hals, vor allem weil ich ja auch wusste, dass er Frau und ein kleines Kind hat.

Ihm wurde dann gekündigt während ich in der Mittagspause war. Als ich wiederkam guckte er mich nur giftig an und meinte "Du hast das ja gewusst."

Ich nur ganz betreten "Ja..."

Und die anderen Kollegen die nun natürlich Angst hatten meinten "Wenn es mich mal trifft sagst du mir das doch vorher, ja?" Und ich nur "Sorry, ich darf es doch nicht... Ich bin dann gerne beratend da, helfe den Widerspruch zu schreiben und so..."

A#sixga


@ Inimini

Das ist imho etwas anderes, du warst im Betriebsrat und der wird ja vorher angehört (aber wirklich was zu sagen habt ihr dann auch nicht ?)

Aber wenn die ganze Firma Bescheid weiß...und das 2 Wochen lang...

aber – falls das nicht gut rüberkam – ich bemängle hauptsächlich das Verhalten des Chefs.

gUato


Dass es alle wussten halte ich für falsch. Dass sie deiner Freundin nichts gesagt haben kann ich aber schon verstehen. Meine Chefin hat mir letzte Woche im Vertrauen gesagt, dass der Vertrag einer Kollegin nicht verlängert wird und sie es später mitgeteilt bekommt. Ich solle aber nichts sagen. Und meine Loyalität zu ihr ist mir wichtiger als zu der Kollegin.

I[nVimixni


aber wirklich was zu sagen habt ihr dann auch nicht ?

Naja, Widerspruch schreiben und zur Seite stehen wenn es vor Gericht geht sind ja leider die einzigen Möglichkeiten.

Bei dem Kollegen war es leider auch so, dass es mit der Sozialauswahl gepasst hat, er war noch nicht lange da und das Kind nicht auf seiner Steuerkarte eingetragen. :-(

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