» »

Operationstechnische Assistenz

JAuqle@y


@ MarleneM

Kurz: Sie versuchte sich doch zu informieren, da hat man ihr vorgeworfen dass sie noch nicht informiert ist... :|N

Nochmal für dich: wir fragten uns nur, wie man einen Beruf spannend finden kann, über den man rein gar nichts weiß!

@ Mrs.Puschel

Nein...So ist das nicht.

Ok... heißt das, die wechseln ständig zwischen ihren Aufgaben? %:| Oder betreuen sie einen Patienten von Anfang bis Ende? (was ich mir auch nicht vorstellen kann, denn der Pat. wird ja aus der Schleuse (wo diejenigen arbeiten, die den Pat. vorbereiten) in den OP an die sterilen Mitarbeiter (und den Springer) übergeben... %:| Diejenigen, die vorbereiten, springen dann doch nicht schnell raus und machen sich steril, damit sie im OP weitermachen können? ":/ Also bei uns jedenfalls nicht... Da sind die Leute, die in der Schleuse sind, auch den ganzen Tag in der Schleuse... ":/

Mbrs.QPu;scihexl


Ich kenne es auch nur von den Erzählungen meiner Freundin.

Sie sieht zu Schichtbeginn welche OP/ OP´s sie betreuen wird.

Dann bereitet sie den OP entsprechend der OP vor. Stellt sich beim Patienten vor.

Sie hat einen festen Platz ( meistens Kopf da Neurochirurgie ).

Manchmal muss sie auch von Saal 1 nach Saal 2 hüpfen.

Den ganzen Tag stehen, steril in kompl. Montur.Vorrausschauend Instrumente anreichen.

Und wehe es ist das falsche.

Op Nachbereiten......Evtl. Verstorbene versorgen...Nächste OP.

OP Bereich ist kein zuckerschlecken und der Ton ist hart.

Man muss sich durchbeissen.

Rufbereitschaft ist auch nicht schön.Man muss auf alles vorbereitet sein..Jetzt die Bandscheibe, direkt danach die Hirnblutung ein schwerer Unfall oder eine Schussverletzung.

Wie gesagt, nix für mich.

Ich habe mich für eine Fachrichtung spezialiert.

Das reicht.

Jjulxey


Klingt ja fast so, wie ich es meine... (bei uns sehe bzw. sah ich es ja auch auf den OP-Plänen... wer Instrumenteur ist und wer Springer... und die Instrumenteure waren den ganzen Tag Instrumenteur, zwar mal in anderen Sälen, aber das ist ja nebensächlich, ob ich in Saal 1 oder Saal 2 stehe, trotzdem bin ich Instrumenteur ;-) )

Rufbereitschaft ist auch nicht schön.Man muss auf alles vorbereitet sein..Jetzt die Bandscheibe, direkt danach die Hirnblutung ein schwerer Unfall oder eine Schussverletzung.

Kenn ich, ist in der ZNA nicht anders ;-)

MUrs.Pu8schel


War auch 8 Jahre in der Notaufnahme..War die härteste Zeit..

Intensivmedizin war einfacher / entspannter.Zumindest habe ich es so empfunden.

J2uley


Hart, aber interessant ;-) Und nie langweilig ;-) (meine Meinung)

LBiverp=ool


Ok... heißt das, die wechseln ständig zwischen ihren Aufgaben? %:| Oder betreuen sie einen Patienten von Anfang bis Ende? (was ich mir auch nicht vorstellen kann, denn der Pat. wird ja aus der Schleuse (wo diejenigen arbeiten, die den Pat. vorbereiten) in den OP an die sterilen Mitarbeiter (und den Springer) übergeben... %:| Diejenigen, die vorbereiten, springen dann doch nicht schnell raus und machen sich steril, damit sie im OP weitermachen können? Also bei uns jedenfalls nicht... Da sind die Leute, die in der Schleuse sind, auch den ganzen Tag in der Schleuse...

Also ich kenne das so, dass es in jedem OP-Saal 3 OTA´s bzw. OP-Pfleger gibt. Die sind die ganze Zeit über im Saal. Mit den Patienten haben sie in den seltesten Fällen Kontakt, die die ja bereits in Narkose sind, wenn sie in den OP-Saal kommen. Vorher werden die Patienten vom Anästhesiepflegepersonal betreut.

Von den 3 OTA´s steht während der OP immer einer am mit am OP-Tisch. Der ist steril und reicht die Instrumente an. Im Normalfall hat er sich vor der OP die Instrumente auch selbst hergerichtet. Denn jeder hat da sein eigenes System.

Dann gibs noch einen Springer, der bei Bedarf noch weitere Instrumente holt, Instrumente aufräumt, die nicht mehr gebraucht werden, Gewebeproben beschriftet und ins Labor schickt, mit dem Labor telefoniert und die Ergebnisse an die Ärzte weitergibt... Bei großen OP´s gibts immer noch einen der Kompressen, Bauchtüber etc. zählt, damit nichts in den Wunden "vergessen" wird.

Und bei jeder OP steht ein anderer der OTA´s, die für diesen Saal zuständig sind, am OP-Tisch und ist steril. Die Aufgaben werden also nach jeder OP gewechselt. Und bei langen OP´s wird auch mal gewechselt und man darf selbstverständlich zur Toilette gehen, was trinken oder mal nen Happen essen.

Ich war im OP allerdings immer im Bereich der Anästhesie und das sind alles subjektive Beobachtungen, es kann also auch sein, dass ich was falsch verstanden habe. Aber das sind so die Dinge, die ich eben in dieser Zeit so beobachtet habe. Ich weiß auch nicht, ob dass in allen Krankenhäusern so ist oder ob nur in dem, in dem ich jetzt war.

Ich hatte auch mal überlegt, diesen Beruf zu lernen und bin froh, dass ich es nicht getan habe. Ich persönlich finde es unheimlich kompliziert mit diesem tausend Instrumenten, die alle gleich aussehen und doch alle irgendwie unterschiedlich sind. Da muss man dann immer innerhalb von Sekunden das passende raussuchen und anreichen. Und man sollte früher oder später auch bereits im Vorfeld wissen, was der Arzt als nächstes haben will, was bedeutet, dass man über die OP-Abläufe und Methodes besten informiert sein sollte.

Und man steht zwar nicht jeden Tag 8 Stunden auf einem Fleck, aber die meiste Zeit des Tages verbringt man schon im Stehen und ich persönlich finde es ja in den OP-Sälen auch immer recht kühl.

MwarlednxeM


Danke Liverpool für den super Bericht! *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH