» »

Was waren eure schlimmsten Jobs

MOik>ymaxus


@ marieneva:

Um was gehts denn? Kannst mir auch per PN schreiben.

PFeTnGatexn


Hallo ihr da draußen...

Also mein mit Abstand schlimmster Job war wohl mein Arbeitstag (ja einer :-D) in einer Firma, welche Pflegeprodukte wie Rasierschaum etc. verpackt... Erst stand ich 2 Stunden in einer abartig nach Rasierwasser stinkenden Halle und durfte etwa alle 20 Minuten "Verpackungsmaterial" nachfüllen aber dann, ja dann kam der Knüller....

Ich durfte eine Maschine ersetzen! Wie aufregend! Diese Maschine war zum Verpacken von Kartons gedacht und hatte wohl den Defekt, dass sie immer 2 Kartons auf einmal auf das Band schickte, davon musste ich dann einen immer kurz für wenige Sekunden festhalten – bis die Maschine den anderen zugeklebt hatte... Das wars...

>:( >:( >:( >:( >:( >:( >:( >:(

Den Job nahm ich an, da ich einen kleinen Zeitraum bis zur neuen Arbeitsstelle eben nicht mit Arbeitslosigkeit, sondern bei ner Zeitarbeitsfirma überbrücken wollte... Wow... Never ever...

V^orlexserin


Ich war mal in einem riesen Konzern, der einige Millionen Gewinn pro Jahr macht, als Sachbearbeiterin". Der Konzern war streng und straff organisiert: Jede Kopie musste zeitlich erfasst werden, bei einem Papierstau im Kopierer musste auf der Stundenkarte jede Minute eingetragen werden, warum der Papierstau 5 Minuten dauerte. Ein Telefonat durfte nur 1 Minute und 23 Sekunden dauern, längere Telefonate mussten auf der Stundenkarte penibelst notiert werden. Zum Kaffee holen musste man abstempeln.

Jeder war täglich 30 Minuten damit beschäftigt, die Stundenkarte auszufüllen. Mir war das an sich egal, weil ich schnell und gerne arbeite. Aaaaaaaaaaber: Mein Chef, nennen wir ihn Franz ;-D kam täglich (!) 2 (!!) Stunden in mein Büro und redete und redete und redete. Bla bla bla. Dabei schaute er mir immer auf den Bauch (??), und klopfte mir auf die Schulter. In meiner Stundenkarte stand täglich: 2 Stunden geschäftliche Gespräche mit Franz. Der redete, ohne Punkt, ohne Komma.

Ich hatte nicht das Zeug, schon in der Probezeit zu gehen. War dann ein ganzes Jahr dort :-o .

Ach ja: Heute, 13 Jahre später, ist Franz immer noch in diesem Tollen Konzern ":/ . Laut Homepage ist sonst keiner mehr da, den ich noch kenne.

w;eisniichtmSexhr2


@ Vorleserin

klingt so nach mckinsey-optimiertes unternehmen.. mein beileid du

wobei – wenn's das unternehmen 13 jahre danach noch gibt wohl eher weniger mckinsey, aber n anderer mit gleich ernstem, aber jungem ruf ;-)

E,hemal2igetr N@utzer( (#3959x41)


Mein schlimmster Nebenjob war in einer Bäckerei mit 18, also vor rund 4 Jahren. Ich musste in der Nachtschicht arbeiten, von halb 1 Uhr bis 10 Uhr morgens. Nachtzuschlag gabs nicht. Ansonsten gabs 4,5€/h. Ich war am Morgen einfach nur wie tot.

Es war übrigens nicht meine 1. Arbeit in der Bäckerei, 1 Jahr zuvor hatte ich zwei Wochen in den Herbstferien schon gearbeitet, aber am Tag und zwar als Spülmaschine, ich durfte 7 Std lang Geschirr, also alles, was da zum Backen gebraucht wurde, putzen, oft auch Bleche kratzen etc. Es war grauenhaft, sodass ich nachts sogar schon Alpträume davon hatte, dass sich Berge von Geschirr vor mir stapeln und ich mache und mache, und der nicht kleiner wird. So war es nämlich auch, weil ich immerzu Nachschlag bekam, keine Pause hatte ich da...

A(ndyu00x7


Es ist schon interessant eure Erfahrungen zu lesen.

Im Gegensatz zu mir, habt ihr es aber hinter euch. Ich bin noch mittendrin und es ist keine Ende in Sicht. Und es ist keine Nebentätigkeit, sondern mein erlernter Beruf :°( {:(

EAhemaldiger NuFtzer (#p39594x1)


ich mache übrigens derzeit auch eine ausbildung als mediengestalterin im büro. das heißt 9 std am pc. ich merk ich pack das einfach net. ich kann einfach nicht so lange sitzen. wie schon jemand schrieb, werden meine toilettenpausen immer länger. gemerkt hab ich dies vor etwa einem jahr und seitdem zwinge ich mich die ausbildung zuende zu machen, aber es ist soo schwer. blaumachen war schon einige male drin, schande über mich. ich kann mir echt nicht vorstellen, das mal als beruf zu machen, aber ich muss doch wenigstens etwas haben. für schwere lasten bin ich auch net gut, also den ganzen tag auf beinen, ist auch nix für mich. aber eine mischung wäre toll.

lVaexela


meine schlimmste erfahrung war nach dem abi um die zeit bis zum studienanfang zu überbrücken als Kundenberaterin von der telekom im außendienst. Die bezahlung war sehr sehr gut, aber dennoch kostet es große überwindung sowas zu machen.

P-enaxten


Ha! Da war noch was... Mit 16 hab ich nen Nebenjob gesucht um mein Taschengeld aufzubessern.

Über eine Bekannte konnte ich dann in der Metzgerei eines großen Kaufmannsladen anfangen... Ich dachte ja, dass ich halt den "Hibi" für den Chef spiele und Papierkram mache – haha von wegen!!!

Schürze an, Mütze auf und ab an die Theke! Jetzt stellt euch das mal vor, ein 16-jähriges Mädel, keine Ahnung was "Aufschnitt" heißt, soll jetzt Kunden bedienen!!! HAHA! Ohne Einweisung auf Waagen, Schneidemaschinen etc...

Nur Gemotze und Gemecker von den Kunden – und nach 1,5 Tagen hab ich die Sch**** hingeschmissen – dann hat der Chef erst mal geblickt das ich gar keinen Plan habe und keine "erfahrene Azubine" bin...

":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/ ":/

CphDaos $Totxal


Mein schlimmster Job war der des Callcenter Agents im Outbound.

Arglose Menschen am Telefon belästigen, auch wenn die Angebote durchaus gut waren muss ich sagen, einge Menschen hätten tatsächlich Geld sparen können, aber darum gehts gar nicht. Ungefragt Menschen anzurufen finde ich nach wie vor unhöflich. Dann immer der Druck von dieser unterbelichteten Vorgesetzten, die meiner Meinung nach die Baumschule abgebrochen hat...*augen roll* wie die es wohl in diese Position geschafft hat :p>

Die Bezahlung war super, da kann man nichts gegen sagen und ich habe auch nicht auf Provisionsbasis gearbeitet, aber mit den kurzen Verträgen haben die einen ja doch am Wickel. Immer diese pseudopädagogischen Gruppenspielchen und Wettkämpfe im Team, als wäre man noch Schüler und überall diese armen Menschen ala "ich habe 25 Jahre bei Sch*ecker gearbeitet und dann wurde das ganze aufgekauft und ich musste gehen" oder "ich bin Schlossermeister und zu teuer für die Firmen keiner will mich anstellen"....also wenn durchaus qualifizierte Menschen aus dem Handwerk z.b. dann da am Telefon hocken müssen. Ich könnte mich stundenlang darüber auslassen...

s*c?hcniekxi


3 monate lang büro und lager bei zwei cholerischen chefs, bei denen ich auch im büro gesessen bin. die waren richtig menschenverachtend, frauenverachtend teilweise. zum einen scheissfreundlich und dann sind die wieder ausgetickt!

die andere frau, die da auch gearbeitet hat, hat mir noch erzählt, das die letzte azubine dann täglich geheult hat und ich hab mich anfangs darüber gewundert, wieso etc. aber am ende hab ich das dann auch gemacht. :|N mit ihren lehrlingen sind die umgegangen :|N ich war dann schon weg, weil die mich gekündigt haben (ich bin irgendwann einfach nicht mehr mit der arbeit fertig geworden, wenn ich mal das gefühl hatte, ich kann mein arbeitspensum gut schaffen, haben die mir gleich nochmal mehr aufgebrummt etc.) und dann kam die polizei, weil beide lehrlinge ne anzeige gegen die erstattet haben, wegen aussage aufnehmen.

das schlimme daran war, der job wurde mir von der freundin und arbeitskollegin meiner patentante vermittelt. gegen die habe ich immer noch einen hass.

es hiess zu mir nur, das die ein wenig ruppig wären etc. aber wenn das ruppig ist, dann ist guantanamo 5-Sterne Urlaub in der Karibik!

was auch schlimm war, man merkt es während des jobs gar nich richtig, wie scheisse es einen geht, das kommt erst alles nachher hoch!

ich bin echt froh, das ich da nicht mehr in der gegend wohne, ich will keinen von denen sehen, hören oder sonstwas!

C rcistalxlo


Während meines Studiums habe ich temporär gekellnert, meine Vermittlerin hat es immer sehr gut mit mir gemeint und mich zu Events bei wohlhabenden Menschen ($$$$ ;-D ) vermittelt. Es war zeitweilig die Hölle, es gibt nichts Schlimmeres auf diesem Planeten als angezechte und notg.... Frauen. Servieren und die Hose zuhalten, geht schlecht, denn damit konnte ich auch im Varieté auftreten. Bin dann lieber nachts in die Logistik zu Walmart gewechselt, dass war zwar nicht so lukrativ, aber erholsamer ;-) und entspannter.

i-c[h_8*8


Da neben meinem Studium leider nie ein regelmäßiger Job möglich war, kann ich ein Lied von grauenhaften Jobs singen....Ich habe so einige schreckliche Aushilfsjobs hinter mir. Beispielsweise hab ich mal bei einer Messe tagelang Produktproben an Senioren verteilt, wobei ich nicht mal dazu gekommen bin meinen Korb nachzufüllen, weil sie mir das Zeug schon regelrecht aus der Hand gerissen haben. Einmal holte ich Nachschub vom Lager und als ich an meinem Platz angekommen war, hatte ich noch 2 Proben übrig ":/

Dann habe ich mal einen Tag lang Flyer verteilt, was nun wirklich der dämlichste Job überhaupt ist... Die Leute reagieren (verständlicherweise) total unfreundlich, wenn man ihnen so etwas aufnötigt. Noch dazu hats geregnet und war kalt.

Ein weiteres Mal habe ich 11 Stunden ohne Pause(und damit meine ich wirklich ohne Pause, ich hab den ganzen Tag weder gegessen noch getrunken) Briefe kuvertiert {:(

Gekellnert habe ich natürlich auch, wobei das noch die angenehmsten Erinnerungen sind, auch wenn man über manche Leute nur den Kopf schütteln kann.

Dann hatte ich mal einen Ferienjob in einer Großküche, hab immer zwischen den Schichten hin- und hergewechselt und musste mir ständig anhören wie Schicht A über Schicht B gelästert hat. Und ich musste Dinge putzen, die so aussahen, als wären sie das letzte Mal vom Ferialpraktikanten des Vorjahres geputzt worden....

Das einzig positive: bald bin ich fertig mit dem Studium!!!

svchneQck`e1}98x5


@ ich :)- :)* ;-D

K/adhiOdya


Cristallo: Es war zeitweilig die Hölle, es gibt nichts Schlimmeres auf diesem Planeten als angezechte und notg.... Frauen. Servieren und die Hose zuhalten, geht schlecht,

OMG

das hätte ich jetzt nicht erwartet!

Mein schlimmster Job war ein Hotel, Nachtschicht von 22-6 Uhr, ich musste nämlich Spätbucher einquartieren, Buchungsreservierungen entgegennehmen (gott, einmal rief einer an und erkundigte sich auf Französisch, der hat nach einigen gestolperten Englischen Sätzen (von Ihm) aufgelegt) dann die Bar machen – war zum Glück wenig.

Seitdem bringt mich das "Männer"-Lied von Grönemeyer immer zum Putzen ;-D

Und dann gegen 4 Uhr durfte ich in der Küche fürs Frühstücksbuffet schnippeln.

Und an die Türe gehen (da war so ne Glocke in der Küche).

Und dafür hab ich nur 6 €/Stunde bekommen. Bei einem anderen Nachtjob mit wesentlich weniger Arbeit gabs 13 €, WE/Feiertags mehr.

Einmal kam absolut niemand zur Arbeit morgens – keine Küche, keine Putzfrauen, keine Zimmermädchen.

hab ich Vizechefin angerufen, die war entsetzt, ich soll Chef anrufen.

Habe ich Chef angerufen.

Dann haben alle ausser mir Ärger gekriegt und waren sauer auf mich

Kann ich doch nichts für wenn keiner Bock hat zur Arbeit zu kommen!

Mein Ansprachpartner bei Nachtproblemen hat mir schließlich Dienstanweisungen gegeben was ich tun soll

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Beruf, Alltag und Umwelt oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Allergien · Zahnmedizin


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH