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Kündigung nach Elternzeit

s0chieCbetorx2


an flockes stelle würde ich mich sofort um eine neue teilzeitstelle kümmern und ggfs mal beim AA vorsprechen.

ich denke wenn vollzeit arbeiten absolut nicht möglich ist,wird bestimmt auch keine sperre geben.

allerdings wüßte ich gern mal die gründe warum eine vollzeit tätigkeit mit kind nicht mgl. ist.

Das ist der Arbeitsagentur erst einmal völlig egal, nur wer dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht bekommt ALG, dh, wenn sie nur halbtags arbeiten will dann gibt es auch nur halbes Geld – logisch, oder?

Tja, Vollzeit mit Kind arbeiten, für bestimmte Frauen einfach zu viel an Belastung – für andere normal – aber da kann sie sich ja eventuell mal dazu äußern :-)

d*i{e_nafseweisxe


Hallo Schiebetor,

was heißt hier Anspruchsdenken?

Arbeitgeber drücken sich gerne vor der Verantwortung für Arbeitnehmerinnen, die schwanger werden und Kinder bekommen. Ich bin sicher, dass es keine betrieblichen Gründe dafür gibt, keine Teilzeitstelle einzurichten, sondern dass der AG Flocke nur loswerden will. Wenn er sie allerdings kündigen will, weil ihm die Nase nicht passt (und die Tatsache, dass sie Mutter ist), dann soll er dafür eine Abfindung zahlen. Man könnte das ganze auch vors Arbeitsgericht bringen, aber auch da würde es auf einen Vergleich mit Abfindung hinauslaufen.

LG

Susanne

sBpoo1ky79


@ die naseweise

aber der punkt ist das sie keinen anspruch auf eine teilzeitsstelle hat.

srp{ookyx79


selbst wenn er eine 400€kraft eingestellt hat d´sagt das nix darüber aus ob eine teilzeitsstelle mgl wäre. denn er hat ja damit gerechnet das sie als vollzeit zurückkommt.

s^chi+e&betoxr2


@ die_naseweise

Das sind erst mal nur Unterstellungen gegen die AG. Was geht den Arbeitgeber ihre Schwangerschaft an? Ist er mit ihr verheiratet? Ist sie sein Eigentum?

Es gibt einen Vertrag, den beide Seiten freiwillig unterschrieben haben und der, so lange nicht gekündigt ist, für beide bindend ist.

MLarIkusH


@ die_naseweise

Arbeitgeber drücken sich gerne vor der Verantwortung für Arbeitnehmerinnen, die schwanger werden und Kinder bekommen. Ich bin sicher, dass es keine betrieblichen Gründe dafür gibt, keine Teilzeitstelle einzurichten, sondern dass der AG Flocke nur loswerden will.

UMDENKEN? Also sie war dann 14 Monate weg vom Job. In vielen Ländern fangen die Mütter aber sogar schon nach 6 Monaten wieder in Vollzeit an. Manchmal ist es einfach auch ein komisches Anspruchsdenken hier in Deutschland! Außerdem wer sagt das sie ihre Arbeit gut gemacht hat? Vielleicht hat der AG festgestellt die Neue ist besser und wenn die das innerhalb eines 400 Euro Jobs schafft was die TE in einer Vollzeitstelle gemacht hat muss man sich schon fragen wie die Arbeitsmoral war. Fakt ist aber GESETZLICH muss der AG in diesem Fall eben nichts und SIE muss tatsächlich kündigen und nicht er. Er gibt ihr die Vollzeitstelle zurück die sie nicht will bzw wenn es dazu kommt wohl nicht antritt.

Alternative für die TE: Bis März ist es ja noch Zeit. Wie wäre es alternativ sich woanders um eine Teilzeitstelle zu bewerben?

6e8FaZbiaxn68


Wenn er sie allerdings kündigen will, weil ihm die Nase nicht passt (und die Tatsache, dass sie Mutter ist), dann soll er dafür eine Abfindung zahlen.

Ihm kann egal sein, wie er ihre Nase findet, Fakt ist, dass die beiden einen Vertrag über eine Vollzeitstelle haben. Er ermöglicht Flocke immer noch, dort zu arbeiten, sie kann die Leistung nicht erbringen. Warum sollte er dann kündigen?? Oder eine Abfindung zahlen? Sie hat nun mal keinen Anspruch auf eine Teilzeitstelle, das hätte sie vorher wissen können - warum soll der Arbeitgeber jetzt für ihr Unwissen bezahlen?

Man könnte das ganze auch vors Arbeitsgericht bringen, aber auch da würde es auf einen Vergleich mit Abfindung hinauslaufen.

Wenn sie einen Anspruch auf eine Teilzeitstelle hätte, vielleicht. Aber ohne? ":/

dviej_naseCweise


Es gibt aber einen Kündigungsschutz, er kann sie nicht nach Lust und Laune kündigen, sondern nur unter bestimmten Vorraussetzungen. Deswegen sage ich ja, sie soll dort am ersten Arbeitstag auftauchen und ihre Arbeitskraft anbieten.

Übrigens, wenn ihr von allen Müttern verlangt, nach 6 Monaten wieder Vollzeit zu arbeiten, wer redet denn da von Anspruchsdenken? Was in anderen Ländern mit einer anderen Infrastruktur noch so einigermaßen funktioniert, wird hier oft von Müttern und Kindern mit einem hohen persönlichen Preis bezahlt. Wer das selbst noch nie ausprobiert hat, der stelle keine Ansprüche an Frauen, die für ihre Kinder sowieso schon hohe Belastungen tragen und persönlich zurückstecken.

smcthie}betoxr2


Er will ihr ja gar nicht kündigen – sie soll nur ihren vertraglichen Pflichten nachkommen oder ihrerseits kündigen, wenn sie das nicht will.

Dgoc S.chül,ler


Ich bitte darum, auf persönliche Seitenhiebe zu verzichten, ich habe diesbezüglich ein wenig löschen müssen.

6t8FabGi!an68


Deswegen sage ich ja, sie soll dort am ersten Arbeitstag auftauchen und ihre Arbeitskraft anbieten.

Flocke hat doch schon geschrieben, dass sie auf keinen Fall Vollzeit arbeiten kann.

Und auf die Halbtagsstelle, für die sie ihre Arbeitskraft anbietet, hat sie keinen Anspruch.

E@mma_>Peehl


MarkusH

Da die TE 14 Monate Elternzeit eingereicht hat, schließe ich aus dieser Angabe, dass sie alleinerziehend ist. Das macht die Sache mit der Vollzeitstelle schon mal nicht einfacher. ;-) Auch Krippenplätze sind in Deutschland noch ziemlich rar gesät.

@ flocke87

Warum hast du nicht ursprünglich länger EZ eingereicht? Gibt es jetzt noch die Möglichkeit, die EZ zu verlängern?

dTie_n+asewLeise


Der AG will sie aber auch nicht halten und hat kein Interesse, sie vollzeitig weiterzubeschäftigen, sonst hätte er ganz anders mit ihr geredet und ihr ein konstruktives Angebot gemacht. Warum sollte sie dann alleine die finanziellen Nachteile einer Eigenkündigung tragen?

fUloc8ke87


ich habe auch schon überlegt jetzt einfach zu sagen, dass ich meine vollzeitstelle wieder haben möchte, die muss er mir dann geben! würde meine tochter dann zu meiner oma bringen, aber das wollte ich eigentlich nicht, da ich mein kind dann erst ab abends sieben uhr sehen kann und um acht geht sie ins bett...und das dann die ganze woche... deswgen schrieb ich, ich könne nicht arbeiten!

möglich wärs aber....

abr was dann....vielleicht kündigt er dann doch der anderen...was mach ich dann?

aber ich habe noch volgendes gelesen:

ich steh ja während der elternzeit unter kündigungsschutz...wenn aber bestimmte(ich glaube es gibt drei solcher art) vorliegen, verfällt dieser schutz sozusagen....das wäre unter anderem betriebliche gründe...

wenn ich jetzt also sage ich möchte die vollzeitstelle, könnte er mich also aus betrieblichen gründen trotzdem entlassen...

oder versteh ich das falsch?

f+loc`kxe87


@ emma

ich habe keine längere EZ wegen des geldes genommen.... dann hätte ich entweder im 2. jahr gar nichts bekommen oder das elterngeld wäre auf 2 jahre aufgeteilt worden und das hätte auf gar keinen fall gereicht! und ich möchte ja auch wieder ein bissl arbeiten gehen...nur nicht den ganzen tag!

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