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Ich versteh grad gar nix: Selbstständig, Freiberufl., Gewerbe,ua

N^alLa85


Das Finanzamt ist was steuerangelegenheiten angeht sicher besser.

Fragt mal ob es Informationstermine gibt.

Ein Steuerberater kostet natürlich Geld ... er muss ja auch von was leben ;-) ... die Kosten kann man dann aber ebenfalls in die Steuererklärung mit reinnehmen

Vbassi1lisGsa


Ein Steuerberater kostet natürlich Geld ... er muss ja auch von was leben

:-) Das ist mir klar...ich hab ihn ja aber im Oktober schon bezahlt, als er unsere gemeinsame Steuererklärung gemacht hat.

N^al7a85


Diese Tätigkeit für die du ihn bezahlst, hat er ja auch schon beendet.

Mein Arbeitgeber hat mich auch schon im Oktober bezahlt – trotzdem erwarte ich mir für November wieder ein gehalt ;-D

Fragt mal beim Finanzamt nach – in Ö bieten die solche Gespräche an.

pDapax07


Ich finde, dass Steuerberater oftmals vollkommen überschätzt werden. Einmal sollen sie Unternehmensberater sein und vertreten Ihre Kunden sogar beim Banktermin (hallo?!) und dann wieder sollen sie Existenzgründer beraten.

Ich bin der Meinung: Erst mal Geld reinholen und Gewinne erwirtschaften. Dann kann man sich immer noch steuerlich beraten lassen, wie man die Gewinne durch Steueroptimierungen weiter erhöht.

Für Existenzgründer und erst recht "Gelegenheitsselbständige" gibt es andere Informationsquellen. Internetrecherche. Beratungsstellen beim Arbeitsamt. Existenzgründerseminare bei der IHK. Direkte Anfragen beim Finanzamt. Und so weiter. Und, die kosten meistens gar nichts!

Der Fall hier ist auch klar. Entweder es ist tatsächlich dauerhaft geringfügig, oder eine "Hauptbeschäftigung" muss her, sonst muss es gleich gemeldet werden mit allen Konsequenzen, wo an erster Stelle immer die Krankenversicherung steht. Um weiter familienversichert sein zu können, böte sich eventuell als Hauptberuf "Student" an, schon mal darüber nachgedacht? Nach dem Studium arbeitslos, da muss man ja quasi weiter studieren. Um das zu finanzieren, produziert man nebenher Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit. Dafür muss man nix anmelden, ist dann einfach in der Anlage der ESt-Erklärung zu deklarieren, so wie auch die Nachhilfe die man irgendwo gelegentlich gibt etc. Aber Achtung: Die Einnahmen zum guten Teil auch für spätere Steuerzahlungen zurückstellen! Auf's Tagesgeldkonto damit, dann gibt es ein paar mickerige Zinsen wenigstens. Und wenn es dann mehr wird, dann wird es halt ein Freiberuflerstatus, das meldet man an und dann muss man sich auch selbst versichern - aber dann sind ja auch höhere Einnahmen da.

BBa0rKoto


Es gibt (in D) auch in manchen Volkshochschulen Kurse zum Thema "wie mache ich mich selbständig".

Deckt wirtschaftliche, juiristische und steuerliche Aspekte ab.

Sehr zu empfehlen, wenn man keine Ahnung hat und auch nicht teuer.

Gruß, Baroto

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