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Permanente Lärmbelästigung durch Nachbarin

bqlau$e suxppe hat die Diskussion gestartet


Hallo *:)

ich wohne seit 6 Monaten in meiner neuen Wohnung und ich liebe sie x:) Allerdings habe ich eine Nachbarin, die wohl leider einige Probleme hat. Sie hat Parkinson und leidet zusätzlich wohl noch an Verfolgungswahn. Die Dame macht ständig Krach (wirft Türen,trampelt auf der Stelle oder schlägt gegen Türen oder Schränke) und aus ihrer Wohnung kommt ein schrecklicher Geruch,wenn sie die Türe aufmacht. Zwischenzeitlich schleicht sie auch durch das Treppenhaus und beschmipft die Haustüren.

Das Gerumpel geht über Stunden. Gespräche mit dem Vermieter haben bisher nichts gebracht, doch weiß ich das die Mieter schon eine Unterschriftenliste gesammelt haben, wo ich noch nicht hier wohnte. Leider tut sich nichts.

Was kann ich denn in so einer Situation als Mieter machen? Muss ich das hinnehmen ???

lg

Suppe

Antworten
M{o6ndhräschexn91


evtl mietminderung fordern? ":/

b/lauwe suxppe


Ich hab mit meinem Vermieter schon gesprochen. Das ist wohl schon seit Wochen beim Anwalt. Die Frau ist leider überhaupt nicht mehr in der Lage alleine zu leben. Sie dreht schon durch,wenn sie eine Fliege in der Whg. hat.

Ich werd wohl selbst mal zum Anwalt müssen...Lange halt ich das nicht mehr aus :-(

Mcond8häsc(hen91


hat die frau irgendwelche angehörigen die sich um sie kümmern? wenn nicht wäre in so einem zustand, wie du es beschreibst, vielleicht ein pflegeheim, wo sie betreut und für sie gesorgt wird besser...

GjibN(ichtAxuf


Die arme Frau.

Ist vllt. jemand schon mal auf die Idee gekommen ihr Hilfe anzubieten?

Stattdessen werden Unterschriften gesammelt und Anzeigen erstattet, gegen eine krank Frau.

Vielleicht sollte man sich mal an die Polizei wenden und um Kontakt zu Angehörigen bitten, damit sich jemand um die Frau kümmert und ihre Angelegeheiten regelt, wenn sie es nicht kann.

G3ibN&ich?tAxuf


vielleicht ein pflegeheim, wo sie betreut und für sie gesorgt wird besser...

Hää? Wieso ein Pflegeheim? Also bitte, sie hat Parkinson und eventuell eine psychische Erkankung und alles was du zu sagen hast "vielleicht sollte sie ins Pflegeheim gesteckt werden, damit andere das Problem los sind".

Für einige Menschen finde ich keine Worte... unglaublich. :|N

souns&hinLexy


ich würde es auch erstmal mit reden versuchen.........vielleicht ist diese frau einfach nur einsam und alleine und kommt damit nicht klar.

wieso erstmal gespräch mit dem vermieter? mir kommt das einfach falsch vor .

Mgondhä~schenx91


:-o na willst du so ne frau so weiter leben lassen, wie sies momentan tut ???

sorry, aber ich denke mit einer kompetenten betreuung würde es ihr vielleicht besser gehen und sie hätte wenigstens jemanden der ihr helfen kann und für sie da ist!!

und ich glaube kaum das die vermieter aus dem haus sich um sie kümmern..

b-laue# supWpxe


Man hat schon oft versucht mit ihr zu reden...Dann macht sie nicht auf oder fängt an einen zu beschmipfen. Das klappt also nicht! Wie soll man ihr dann helfen ??? Sie ist übrigens Ende 30!

s&un$shinexy


ich kann es mir nicht vorstellen das man gar nie mit ihr reden kann, vielleicht schreibt ihr mal einen brief an sie, vielleicht ändert sich dann etwas.........hat sie verwandte oder bekannte? sucht ein gespräch mit denen.

ende 30? naja wie hier schon von pflegeheim gesprochen wurde.....das ist dann eh noch zu früh

M(ond*häschKe|n9x1


achso ende 30 erst?'mhm..dachte irgendwie automatisch an ne ältere dame... |-o

dann würde ich versuchen evtl ein familienmitglied zu kontaktieren, welches sich evtl bissl mit um die wohnung kümmern und der frau gesellschaft leisten kann...

ich kann mir schon vorstellen, dass sie vielleicht einsam ist... :-(

sAchnupfWen0x8


Also wenn ich dauernd von ner Dame belästigt werde, stell ich mir nicht die Frage: ist die vielleicht einsam?

Was kann ich dafür?

Ich zahle Miete und will dafür Win angenehmes wohnklima

Steht die gute unter Betreuung?

WBol3fIganxg


Wenn sie psychisch krank ist und unter "Verfolgungswahn" leidet (Wer hat das diagnostiziert?), wirst du so schnell nix unternehmen können. Sie hat dann buchstäblich Narrenfreiheit. Sie wird das auch von sich aus nicht geregelt bekommen.

Hat sie Angehörige?

Wenn darüberhinaus ihre Wohnung verwahrlost, erkenntlich z.B. an dem üblen Geruch, der aus ihrer Wohnung dringt und sie nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, muss sie "amtlich betreut" werden. Dann setzt das Vormundschaftsgericht einen Betreuer ein, der die Geschäfte der Frau übernimmt. Der Betreuer kann ein Verwandter sein oder auch z.B. ein Anwalt oder ein sog. Berufsbetreuer. Wenn es das Gericht so festlegt, dann kann der Betreuer auch den Aufenthaltsort der Frau festlegen. Er könnte sie also evtl in ein Heim für betreutes Wohnen oder eine ähnliche Einrichtung einweisen lassen. Ein Arzt oder das Sozialamt müssten den Antrag beim Vormundschaftsgericht stellen. Bis das Gericht dann entscheidet – das kann dauern...

BsinPe x44


Erst einmal zur Erkärung:

Ich leite einen Behindertenverein (auch mit 2 Parkinsonkranken) und eine Selbsthilfegruppe mit Sehbehinderten, kenne mich also mit dem Thema Beutreuung ein bisschen aus. Die Parkinsonselbsthilfegruppe habe ich auch schon betreut.

Wenn die Frau so ist, wie es geschildert wurde, dann wird sie auch eine Pflegestufe haben. Bekommt se das Geld oder kommt da jemand von der Hauskrankenpflege ??

Kann man nicht rauskriegen, wer der Hausarzt ist ?

Bei Parknson gibt es ja mehrere Arten bzw. Es fängt mit dem Zittern in Händen an. Einige Menschen werden mit zunehmender Krankheit ruhiger (apathischer), aber friedlich und dankbar, solange sie noch denken können.

Die Anderen überspielen (unbewusst) ihre zunehmende Hilflosigkeit durch Aggressivität.

Die Polizeit wird erst eingreifen, wenn von der Kranken Gefahr für sich oder für andere Hausbewohner besteht.

Was kann ich dafür?

Ich zahle Miete und will dafür Win angenehmes wohnklima

Diese Bemerkung hat mich schwer erschüttert

Ich würde alles tun, um zu erreichen, dass sich jemand um diie Dame kümmert.

Von wem kam denn die Diagnose Parkinson ?? Denkt och mal an den ehemaligen Papst, an Ottfried Fischer oder den Sänger Hoffmann. Die sind so auf Medikamente eingestellt (das geschieht meist in einer Spezialklinik), dass sie noch eine Weile (fast) beschwerdefrei leben können.

Es müsste aber jemand da sein, der die Medikamenteneinnahme überwacht.

Versucht doch bitte mit Freundlichkeit und Hilfebereitschaft das Vertrauen zu gewinnen, um rauszukriegen, ob sie wirklich ganz allein ist. Dann würde ich zum Landratsamt gehen .V ielleicht gibt es bei Euch auch in der Stadt einen Behindertenbeauftragten. Der macht auch Hausbesuche. Bei nächtlichem Herumgeistern bzw. fragwürdigen nächtlichen Aktivitäten in der Wohnung ist das sicher angebracht.

Ich weiß ja nicht, wo Ihr wohnt, sonst könnte ich leichter helfen oder raten.

Und bitte, behandelt die Dame wie eine hilfbedürftige Kranke. Der Prozentsatz der Menschen, die nicht selbst irgendwann Hilfe benötigen, ist erschreckend gering.

Der Weg zum Vermieter ist insofern richtig, weil der vielleicht Angehörige kennt.

Pkaul$inex11


Gibt es bei euch keinen sozialpsychiatrischen Dienst, der nach ihr sehen könnte? Sonst frag mal beim Gesundheitsamt.

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