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Permanente Lärmbelästigung durch Nachbarin

sko meonee wto tr2uxst


Ich finds merkwürdig, nun hier gegen die TE zu schießen.

Zunächst mal: Dass die Frau krank ist, ist bedauerlich und natürlich traurig. Aber es wäre nun total blauäugig, zu erwarten, dass die TE (mitsamt Nachbarschaft) nun der Frau zu Hilfe eilt, bzw. die Pflege mitübernimmt. Sie kann wohl kaum die Frau tröstend in den Arm nehmen, wenn sie mal wieder gegen die Türen hämmert, den Haushalt für sie werfen und anbei Angehörige verständigen und den Pflegedienst auf den Plan rufen. So schön Zivilcourage auch ist, es nicht ihre Aufgabe, eine psychisch kranke Frau zu verpflegen, bzw. deren Verbleib zu regeln. Das ist eine höchst anstrengende Angelegenheit und die Nachbarin hat doch ohnehin keine Bindung zu der TE, die wird sich nicht helfen lassen wollen. Wenn hier überhaupt jemand zuständig ist, ist das der Vermieter, der vermietet schließlich an eine nicht zurechnungsfähige Person.

Die TE dagegen hat ihr eigenes Leben und wird in ihrer Wohnung gestört, für die sie die volle Miete zahlt, die Wohnung also in einem ordnungsgemäßen Zustand und aus Rücksicht und Gutmenschtum kann man kaum sagen, dass man die Belästigung gern himmt. Das kann man sagen, wenn man morgens nicht um 6 zur Arbeit muss, sondern sich jederzeit nochmal hinlegen kann. Aber wer einen geregelten Tagesablauf hat, weiß, wie notwendig Erholung ist und darauf hat ebenfalls jeder ein Recht. Bzw. sind die Belange der TE nicht unwichtiger als die der Frau.

b'laue tsuppxe


ob ein Brief da hilft, darüber hab ich mir auch ehrlich gesagt keine Gedanken gemacht. Angehörige gibt es keine. Sie hat wohl eine Sozialbetreuung, die aber schon seit Monaten nicht mehr kommt.

Ich zahle wie Schnupfen schon sagte, Miete für meine Wohnung...Dafür erwarte ich keine Lärmbelästigung, die oft bis weit nach Mitternacht andauert! Es gab schon Situationen wo ich mich in meiner Wohnung hab einschließen müssen. Ich finde das ist eine erhebliche Minderung der Wohnqualität!

Euer Mitgefühl der Dame gegenüber in allen Ehren, aber ich denke der Frau ist am besten geholfen, wenn sie unter fachlicher Kunde in einem betreuten Wohnen lebt.

bmlaue Dsuppxe


@ someone to trust

:)^ :)= :)^ :)=

W}olfg^anxg


Mitgefühl der Dame gegenüber in allen Ehren, aber ich denke der Frau ist am besten geholfen, wenn sie unter fachlicher Kunde in einem betreuten Wohnen lebt.

So ist das doch richtig! Natürlich sollte man in gewissem Rahmen zu Hilfe und Toleranz bereit sein. Es gibt aber auch Situationen und Erkrankungen, bei denen der Nachbar überfordert ist und bei denen dem Erkrankten besser geholfen ist, wenn er professionelle Betreuung und Pflege hat. Da mag es auch Grenzfälle geben, aber wie das nun hier genau ist, das kann nur blaue Suppe entscheiden.

v3idh'exkk


Ich verfolge den Faden mit Interesse, da ich in meinem Bekanntenkreis einen ähnlichen Fall habe. Die Bekannte wohnt zwar nicht zur Miete, aber in einem Reihenhaus. Im Haus nebenan wohnt eine Frau mittleren Alters, die wohl Alkohol- und psychische Probleme haben soll. Sie tobt quasi jeden Abend regelrecht in ihrem Haus und brüllt und schreit und hat sogar schon Gegenstände bzw. Kleidung aus den Fenstern geworfen. Im Reihenhaus für die Nachbarn zu beiden Seiten deutlich hörbar. Aber auch auf der Straße schimpft sie teilweise lauthals und schreit Passanten an.

Angehörige gibt es in Form von Geschwistern, die allerdings weit weg wohnen. Ein Bruder soll wohl eine Art Vormundschaft für sie haben, ist aber nie da und kümmert sich auch nicht. Eine Sozialbetreuung gibt es auch, aber die erscheint wohl nur alle paar Wochen mal kurz.

Die Polizei interessiert sich für die Problematik nicht, das Sozialamt meinte wörtlich: "Wir können erst was tun, wenn was passiert ist." :-o

Von daher wüsste ich jetzt nicht, was ich der TE raten könnte....

s-omeonye to ,trust


Aber auch auf der Straße schimpft sie teilweise lauthals und schreit Passanten an.

Die Polizei interessiert sich für die Problematik nicht

Die Polizei kann sich ihrer Aufgabe, Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, hier kaum entziehen. Dass die Polizei sich nicht für die Problematik interessiert, greift hier nicht: Da muss man konstant, in jedem Fall, anrufen und die Angelegenheit melden. Weist die Polizei das einfach ab, kann man eine Klage wegen unterlassener Hilfeleistung überlegen.

v`idhxekk


Die Polizei kann sich ihrer Aufgabe, Gefahren für die öffentliche Sicherheit oder Ordnung abzuwehren, hier kaum entziehen. Dass die Polizei sich nicht für die Problematik interessiert, greift hier nicht: Da muss man konstant, in jedem Fall, anrufen und die Angelegenheit melden. Weist die Polizei das einfach ab, kann man eine Klage wegen unterlassener Hilfeleistung überlegen.

Ich muss dazu sagen, dass ich die Situationen nur aus Erzählungen kenne und nie selbst dabei war.

Die Polizei war wohl ein Mal da, aber nach deren Ansicht geht von der Frau keine Gefahr aus, da sie andere ja "nur" verbal belästigt. Handgreiflich ist sie noch nie geworden anscheinend.

Ich hätte auch gesagt, dass man bezüglich des abendlichen Lärmens möglicherweise mit "Ruhestörung" irgendwie weiterkommen könnte. Aber da müsste man wahrscheinlich wirklich IMMER und bei jedem Vorfall bei der Polizei anrufen. Ich weiss allerdings nicht, wie konsequent meine Bekannte bzw. die Nachbarn diesbezüglich sind.

Schwierige Sache...

B4inex 44


Sie hat wohl eine Sozialbetreuung, die aber schon seit Monaten nicht mehr kommt.

Da die Betreuer für ihre Arbeit Geld bekommen, sind sie auch verpflichtet, regelmäßig zu erscheinen und darüber Rechenschaft abzulegen.

Da müssen aber dann wirklich die Hausbewohner nicht rumrennen, um den Ansprechpartner zu finden.

Das muss der Vermieter bzw. die Polizei.

Hat denn schon jemand angerufen, wenn die Dame nachts unterwegs ist ???

Bei laustarken Feiereien kommt doch auch die Polizei. Und wenn die merkt, dass die Mitmieterin etwas verwirrt ist, müssen sie doch die zuständigen Stellen benachrichtigen.

Immerhin besteht doch die Gefahr, dass sie in der Wohnung etwas anstellt, was zur Gefahr für die anderen Mieter werden könnte.

bGlauoe #supxpe


Habe vorhin versucht ihre Betreuung anzurufen...die Dame ist aber nur ehrenamtlich tätig...leider ist diese heut nicht da. Diese "ehrenamtliche" Dame gibt aber die Nummer der rechtlichen Betreuung nicht raus. Ich weiß jetzt nicht ob der Vermieter bzw. Hausverwalter die Kontaktdaten hat. Aber wie gesagt...nach 6 Monaten hoff ich demnächst auf Ruhe! Wie ist mir mittlerweile egal!

W"olfgxang


Diese "ehrenamtliche" Dame gibt aber die Nummer der rechtlichen Betreuung nicht raus.

Was soll denn soviel Dummheit?Offensichtlich steht die Frau schon unter Betreuung. Dieser Betreuer ist es, der verantwortlich für die Frau ist und der auch verantwortlich dafür ist, was sie tut. Da er Betreuer ist, ist das sein verdammter Job! Der muss doch dann aber auch bekannt gemacht werden! Was soll das, dass die "Ehrenamtliche" die Telefonnr. nicht herausgibt? Will sie noch mehr Ärger für die hilfbedürftige Frau oder möchte sie Ärger vermeiden?

Wdalli20x10


guten tag

du hast wirklich ein problem. :°_

ich würde die familie, eltern ,geschw. etc ausfindig machen und dieses problem ansprechen.wenn es keine angehörigen gibt, oder die vorhandenen sich quer stellen, an das ordnungsamt wenden.

diese leute können dir zumindest sagen ,was zu tun ist. ich denke ,diese frau ,ist eine gefahr für sich und andere. in diesem

fall ist eine zwangseinweisung erforderlich.wenn es denn so drastisch ist ,wie du schreibst! :°(

b9la&ue sxuppe


Als ich da angerufen hatte, hieß es "betreutes Wohnen der Stadtmission". Ich werd morgen da nochmal anrufen. Mein Hausverwalter hat zwar seinen Anwalt beauftragt...aber da wird sich so schnell wohl nichts tun. Ich möchte nur,das die Frau, die definitiv nicht mehr alleine wohnen kann,sicher versorgt ist und ich mich in meinen eigenen vier Wänden wohlfühlen kann!

Rpalpxh_HH


Da gibt es für die übrigen Mieter leider nicht so viele Möglichkeiten.

Als Mieter kann man die Miete mindern, aber was bringt das, außer Ärger mit dem Vermieter, der da nichts für kann. Für eine Minderung muß der Mangel an der Mietsache erheblich sein, d.h. die Störungen schon oft und sehr massiv. Lärmprotokoll führen und Minderung nur mit Anwaltlicher Beratung!!

Die Polizeit tut da nichts, weil die Dame keine Gefahr darstellt.

Der Vermieter könnte die Dame kündigen wegen Störung des Hausfriedens, aber was wenn sie nicht geht? Dann muß er sie rausklagen und da ist das Risiko hoch, daß das Gericht zu Gunsten der Dame entscheidet, die krank ist, solange sie ihre Miete zahlt. Also ein Prozesskostenrisiko für den Vermieter. Der wird irgendwann abwägen, was teurer ist, Mietminderungen gegen Prozesskosten, von daher kommt dann doch wieder die Mietminderung ins Spiel.

Einfacher und schneller ist es, selber auszuziehen.

WKo lfgcanxg


Stadtmission? Das sind aber doch schon Profis. Nicht morgen anrufen – heute anrufen. Du musst den Leuten auf den Sekel gehen. Sonst merken die nicht, wie wichtig es dir ist und alles geht den ganz gemüütlichen Gang der Dinge- Problem aussitzen... :(v :-(

SgtalMfyr


Ich verstehe auch nicht wieso hier gleich wieder auf die TE eingehackt wird.

Es scheint verboten, sich von Lärm, der von Kranken, Kindern, Behinderten ausgeht, gestört zu fühlen. Dass die Frau an ihrer Situation nicht Schuld ist und Hilfe benötigt haben sicher sowohl die TE als auch die anderen Hausbewohner eingesehen.

Bei aller Menschlichkeit ist es aber wohl verständlich, wenn man diesen Lärm als Mieter nicht hinnehmen möchte. Ähnliche Konflikte gab es auch schon mit behinderten Kindern, die den ganzen Tag Schreie von sich gegeben haben. Da darf man ungeachtet aller political correctness wohl mal sagen, dass einen das stört. Darin erkenne ich keine Herabwürdigung dieser (an ihrer Lage und ihrem Verhalten unschuldigen) Menschen.

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